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Konzeption für einen Wettbewerb zum Weltwirtschaftszentrum 2002

Lazar Markowitsch Chidekel (1904 – 1986)

Lazar Markovich Khidekel (1904-1986): Pionier suprematistischer Architektur & russischem Avantgarde-Design. Als Weggefährte von Kasimir Malewitsch übersetzte er abstrakte Kunst in visionäre Gebäude und innovative Entwürfe.

Lazar Khidekel Gesellschaft (New York City, Vereinigte Staaten von Amerika)

Entdecken Sie die Lazar Khidekel Gesellschaft in NYC! Dieses Museum feiert die außergewöhnliche Kunst und Architektur von Lazar Khidekel, Pionier des russischen Suprematismus und seiner Einfluss auf die moderne Bewegung.

Ein Konzept für eine neue Stadt nach den Ereignissen von 9/11

Nach den erschütternden Anschlägen vom 11. September 2001 entwickelte Lazar Markovich Khidekel, dessen Augenzeugenblick dieser Tragödie ihm besonders tiefgreifend blieb, ein radikal neues Städtebildkonzept. Er sah eine Herausforderung darin, Antworten auf die Frage nach sozialer Ordnung und menschlicher Verbindung zu finden – Antworten, die sich nicht nur auf technische Lösungen konzentrierten, sondern auch auf eine tiefere philosophische Betrachtung der Umgebung.

  • Kontext: Khidekel lebte in einer Zeit großer künstlerischer und gesellschaftlicher Veränderung. Die Russische Avantgarde hatte bereits Anfang des Jahrhunderts einen Weg gefunden, etablierte Konventionen zu hinterfragen und neue Ausdrucksformen zu schaffen. Diese Entwicklung wurde durch die Ereignisse von 9/11 nochmals verstärkt und zwang Künstler und Architekten dazu, über ihre Rolle in einer zunehmend komplexen Welt nachzudenken.
  • Das Konzept: Khidekel entwickelte eine Vision eines vertikal aufgebauten Gebäudesystems, das nicht nur Wohnraum bot, sondern auch eine neue Struktur für soziale Interaktion ermöglichte. Er stellte sich vor einem Netzwerk von erhöhten Straßen und bebauten Flächen vor – eine Art „Baum“, dessen Wurzeln tief in der Geschichte verwurzelt waren und dessen Äste eine Zukunft voller Möglichkeiten offenlegten.
  • Die Technik: Khidekel setzte auf ein verstärktes Betonkonstruktionsschema, das an die Struktur eines Baumes erinnerte. Diese Konstruktion sollte nicht nur stabil sein, sondern auch Flexibilität gewährleisten und gleichzeitig mehrere Sicherheitsmaßnahmen integrieren. Durch die Verwendung von Glas und Stahl wurde eine außergewöhnliche Transparenz erreicht und gleichzeitig eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Naturkatastrophen geschaffen.

Die Darstellung des Kunstwerks ist beeindruckend komplex und zugleich eindringlich. Eine Mischung aus Zeichnung, digitalen Manipulationen und Collage erzeugt eine Atmosphäre von Dynamik und Energie. Die Verwendung von dunklen Farben und starken Linien betont die Herausforderungen und Ängste unserer Zeit, während gleichzeitig ein Hoffnungsschimmer durch kleine Flächen von Grün und Blau zum Ausdruck kommt.

  • Symbolismus: Der Baum steht für Wachstum und Entwicklung – eine Erinnerung daran, dass auch nach schweren Ereignissen neues Leben entstehen kann. Die erhöhten Straßen symbolisieren die Notwendigkeit einer neuen Perspektive und eine Überwindung von alten Grenzen.
  • Emotionale Wirkung: Das Werk spricht den Betrachter direkt an und fordert ihn auf, über seine eigene Rolle in der Welt nachzudenken. Es ist ein Aufruf zum Optimismus und zur Kreativität – eine Einladung, neue Ideen zu entwickeln und gemeinsam eine bessere Zukunft aufzubauen.

Diese außergewöhnliche Arbeit von Lazar Markovich Khidekel wird auch heute noch Künstler und Innenarchitekten inspirieren und ihnen helfen, ihre eigene Vision einer neuen Stadt zu entwickeln.


Über dieses Kunstwerk

Eckdaten

  • Medium: Gemälde und digitale Manipulation
  • Artistic style: Grafische Illustration mit dystophem Charakter
  • Artist: Lazar Markovich Khidekel
  • Title: Design für einen Wettbewerb für das Weltwirtschaftszentrum 2002
  • Notable elements or techniques: Spiralstruktur aus Beton und erhöhten Straßen
  • Location: Sammlung
  • Subject or theme: Urbanes Stadtbild nach den Anschlägen vom 9./11.

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