Simone Pignoni
Simone Pignoni: Eine morbide Sinnlichkeit, verkörpert im Barock Florenz Simone Pignoni (1611–1698) nimmt eine singuläre Stellung innerhalb des Florentiner Barocks ein – ein Künstler, dessen Œuvre eine unverwechselbare Mischung aus anatomischer Präzision und einer beunruhigenden psychologischen Tiefe besitzt. Im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen, die sich den strengeren akademischen Konventionen unterwarfen, welche von Domenico Passignano gefördert wurden, kultivierte Pignoni einen Stil, der zutiefst von Francesco Furini beeinflusst war. Seine Faszination für die weibliche Nacktheit gre…
Der Themenatlas
Eine Übersicht des Korpus von Simone Pignoni, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Speichen – Thema
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Epochen der Schaffensperiode
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Threads – Gemeinsamer Kontext
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.