The Raising of Lazarus
Oil On Canvas
WallArt
Baroque
1617
36.0 x 27.0 cm
Galleria Borghese
Handgefertigte Ölreproduktion
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The Raising of Lazarus
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 388
Beschreibung des Kunstwerks
The Raising of Lazarus by Alessandro Turchi
Alessandro Turchi, affectionately known as “L’Orbetto” – the little urchin – was a pivotal figure bridging the late Mannerist traditions of Verona with the burgeoning drama of the early Roman Baroque. Born in 1578 into a Verona touched by artistic fervor, Turchi's journey reflects a fascinating interplay between regional styles and the magnetic pull of Rome’s artistic innovations. His initial training under Felice Riccio (il Brusasorci), a prominent Veronese painter, laid a solid foundation in technique and composition. This apprenticeship instilled within him a meticulous approach to form and a sensitivity to color that would characterize his early works. By 1603, Turchi had established himself as an independent artist, quickly gaining recognition for his emerging talent. A significant early commission – the organ shutters for the Accademia Filarmonica of Verona (1606-1609) – demonstrated not only his technOverview: Dramatic Baroque Emotion
“The Raising of Lazarus,” painted in 1617 by Alessandro Turchi, embodies the essence of Baroque art—a fervent expression of emotion and dynamism. Executed on slate, this monumental oil painting depicts the biblical narrative of Jesus resurrecting Lazarus from death, capturing a moment of profound spiritual significance. The artwork’s impact is immediate: viewers are confronted with a scene steeped in darkness punctuated by brilliant highlights, conveying sorrow, faith, and awe. Turchi skillfully employs chiaroscuro—the masterful manipulation of light and shadow—to heighten the drama and draw attention to key figures within the composition.- Style: Baroque
- Medium: Oil on Slate
- Dimensions: 36 x 27 cm
Composition & Technique: Caravaggesque Influence
Turchi’s approach to painting owes considerable debt to the revolutionary style pioneered by Michelangelo Merisi da Caravaggio. Like Caravaggio, he prioritizes realism and dramatic lighting, eschewing idealized forms for depictions of human figures rendered with unflinching detail. The composition is tightly structured around Christ at the center, surrounded by his disciples and Mary Magdalene, creating an intimate tableau that emphasizes the emotional core of the scene. Diagonal lines dominate the canvas, guiding the eye across the artwork and reinforcing the sense of movement—particularly evident in the drapery folds which ripple with palpable energy. The artist’s meticulous brushwork contributes to a rich textural surface, capturing the nuances of skin tones and fabric textures alike.Symbolism & Narrative Depth
Beyond its aesthetic qualities, “The Raising of Lazarus” resonates with profound theological symbolism. The resurrection itself represents hope amidst despair—a triumph over death and decay—reflecting the central tenets of Christian faith. The figures depicted are rendered with palpable grief, mirroring the sorrow experienced by those witnessing Jesus’s miraculous act. Mary Magdalene's anguished expression embodies compassion and devotion, while the disciples grapple with disbelief and wonder. The painting serves as a powerful reminder of humanity’s vulnerability before divine power and underscores the transformative potential of faith.Provenance & Recognition
Originally purchased by Scipione Borghese in 1617, “The Raising of Lazarus” resides today within the Galleria Borghese in Rome—a testament to Turchi's enduring legacy as a master of Baroque art. Its inclusion in prestigious collections like the Museo Nacional del Prado and its reproductions adorning homes worldwide attest to its artistic merit and continued fascination for audiences across centuries. The artwork’s depiction of Lazarus exemplifies the Baroque preoccupation with portraying human emotion with visceral realism, cementing Turchi's place among the most influential painters of his era.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Alessandro Turchi (L'Orbetto): Ein Leben im Frühbarock
- Geboren: Verona, Italien (1578)
- Gestorben: 1649
Frühes Leben und Ausbildung
Alessandro Turchi, auch bekannt als "L'Orbetto" (was „der kleine Schlingel“ bedeutet), war ein bedeutender italienischer Maler der frühen Barockzeit. Geboren 1578 in Verona, Italien, zeigte er schon in jungen Jahren künstlerisches Talent. Seine anfängliche Ausbildung fand unter Felice Riccio (il Brusasorci) in Verona statt, einer wichtigen Figur in der Veroneser Kunstszene. Diese Lehrlingsausbildung vermittelte Turchi eine solide Grundlage in Technik und Stil. Ab 1603 arbeitete er als freischaffender Maler und präsentierte seine aufkeimenden Fähigkeiten. Ein bemerkenswerter früher Auftrag war die Gestaltung der Orgelprospektflügel für die Accademia Filarmonica von Verona zwischen 1606 und 1609, was seine Vielseitigkeit demonstrierte.
Künstlerische Entwicklung und bedeutende Werke
Der Tod von Felice Riccio im Jahr 1605 erwies sich als entscheidender Moment. Turchi vollendete zusammen mit dem Maler Pasquale Ottino mehrere Leinwände, die ihr verstorbener Meister unvollendet zurückgelassen hatte. Diese Erfahrung schärfte seine Fähigkeiten weiter und festigte seine Position innerhalb der Kunstgemeinschaft. Zu Turchis bedeutendsten Werken gehören:
- Altarbild „Himmelfahrt Mariens“: Für die Kirche San Luca in Verona.
- Altarbild „Madonna und Heilige“: In Auftrag gegeben von der Veroneser Goldschmiedegilde (verloren).
- „Christus, Maria Magdalena und Engel“: Gemalt für Kardinal Scipione Borghese.
- Fresco-Dekoration: Darstellung der Sammlung des Manna im Sala Reggia des Quirinalpalastes.
Sein künstlerisches Schaffen erstreckte sich über religiöse Themen hinaus; er malte häufig historische Szenen und verwendete dabei oft schwarzes Marmor als Hintergrund.
Stil und Einflüsse
Turchis Stil ist durch eine einzigartige Mischung aus Sanftheit und Caravaggescher Dramatik gekennzeichnet. Obwohl er von den Werken Carlo Cagliaris und seines frühen Mentors Felice Riccio beeinflusst war, entwickelte er einen unverwechselbaren Ansatz, der ihn von anderen unterschied. Das „Caravaggesche“ Element bezieht sich auf die dramatische Verwendung von Licht und Schatten (Chiaroscuro), das an Michelangelo Merisi da Caravaggio erinnerte, ein bestimmendes Merkmal der Barockkunst. Turchis Fähigkeit, diese Elemente mit einem weicheren, lyrischeren Touch zu kombinieren, trug zu seinem einzigartigen künstlerischen Signatur bei.
Späteres Leben und Vermächtnis
Im Laufe seiner Karriere unterrichtete Turchi mehrere vielversprechende Künstler, darunter Giovanni Ceschini und Giovanni Battista Rossi (il Gobbino), die beide in Verona tätig waren. Im Jahr 1623 heiratete er Lucia San Giuliano. Sein beruflicher Rang stieg weiter; er wurde 1637 „principe“ oder Direktor der Accademia di San Luca und trat 1638 der angesehenen päpstlichen Künstlergilde, bekannt als die Pontifikale Akademie der Schönen Künste und Literatur am Pantheon, bei. Alessandro Turchis Beiträge zur frühen Barockmalerei werden für ihre geschickte Mischung aus dramatischer Intensität und sanfter Ästhetik anerkannt und hinterlassen ein Erbe überzeugender religiöser und historischer Werke.
Zusätzliche Informationen
- Für weitere Informationen zu seinen Werken: ArtsDot.com
- Weiterführende Literatur: Wikipedia
Alessandro Turchi
1578 - 1649 , Italien
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Felice Riccio
- Carlo Cagliari
- Bemerkenswerte Werke:
- Himmelfahrt-Altarbild
- Madonna mit Heiligen
- Christus, Maria Magdalena
- Mannagottes-Fresko
- Geburtsdatum: 1578
- Geburtsort: Verona, Italien
- Künstlerische Richtung: Frühbarock
- Nationalität: Italienisch
- Todatum: 1649
- Vollständiger Name: Alessandro Turchi

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