Mademoiselle Lange as Danae
Oil On Canvas
WallArt
Neoclassicism
1799
19th Century
65.0 x 54.0 cm
Minneapolis Institute of Art
Handgefertigte Ölreproduktion
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Mademoiselle Lange as Danae
Art der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 288
The Enigmatic Venus of Girodet
Anne-Louis Girodet de Roussy-Trioson’s “Mademoiselle Lange as Danae,” painted in 1799, isn't merely a depiction of the Greek goddess; it’s a meticulously crafted tableau of revenge, beauty, and veiled scandal. This neoclassical masterpiece, housed within an elegant oval frame, captures a pivotal moment – or rather, a carefully orchestrated disruption – in the life of the celebrated actress Anne Françoise Elisabeth Lange. Girodet, a student of Jacques-Louis David and a master of subtly shifting artistic styles, transforms a mythological scene into a pointed commentary on vanity, infidelity, and the precarious nature of fame.
The painting immediately draws the eye to Lange herself, presented as a reclining figure, embodying both classical grace and a disconcerting sense of self-awareness. She’s not passively receiving the golden rain of Zeus; instead, she’s actively engaged in gathering it, her posture suggesting a deliberate calculation, a possessive hunger for wealth and recognition. The composition is remarkably balanced, yet subtly unsettling – the carefully arranged objects around her, from the doves symbolizing fidelity to the broken mirror reflecting an incomplete image, all contribute to a sense of unease.
A Calculated Retaliation: The Story Behind the Canvas
The story behind “Mademoiselle Lange as Danae” is as captivating as the painting itself. Lange, a rising star in Parisian theatre circles, had commissioned Girodet to create a portrait, only to be utterly appalled by the finished product. She deemed it unflattering and demanded its immediate removal from the Salon, famously declaring that it compromised not just her beauty but also the artist’s reputation. Furious at this rejection, Girodet retaliated with breathtaking precision. He swiftly painted a second version of the same scene – “Mademoiselle Lange as Danae” – which he then replaced the original with in the Salon. This new depiction is a stark contrast: Lange is now portrayed as a grasping, avaricious woman, her beauty overshadowed by an air of moral decay.
This act of artistic vengeance isn’t simply about damaging Lange's reputation; it’s a demonstration of Girodet’s skill and audacity. The painting becomes a carefully constructed narrative, laden with symbolism designed to expose the actress’s perceived flaws – her alleged promiscuity, her obsession with wealth, and her lack of virtue. The inclusion of details like the broken mirror, the doves bound in chains, and the sly satyr lurking in the background all reinforce this damning interpretation.
Decoding the Symbols: A Language of Vanity and Betrayal
Girodet’s genius lies not only in his technical skill but also in his masterful use of symbolism. The shower of gold coins, a traditional motif associated with Danae, is here transformed into a symbol of Lange's greed and her willingness to sacrifice her integrity for material gain. The putto holding the mirror represents vanity – Lange’s obsession with her own image and her desire for eternal beauty. The peacock feathers, adorning both the doves and the infant, are emblems of luxury and extravagance, hinting at a life of indulgence and perhaps even illicit affairs.
Even seemingly innocuous details contribute to the painting's complex narrative. The broken sandal suggests a fallen status, while the scroll bearing the play title “ASINARIA COMŒDIA” is consumed by flames, symbolizing the destruction of her career and reputation. The careful arrangement of objects – each with its own symbolic weight – creates a layered visual language that invites interpretation and speculation.
A Masterpiece Bridging Worlds
“Mademoiselle Lange as Danae” is more than just a beautiful painting; it’s a fascinating glimpse into the social and artistic dynamics of late 18th-century France. It's a testament to Girodet's skill, his willingness to push boundaries, and his ability to transform mythological allegory into a potent commentary on human nature. The painting’s enduring appeal lies in its captivating story, its exquisite detail, and its unsettling blend of beauty and betrayal. Reproductions capture the depth and nuance of this remarkable work, offering a window into a world of ambition, revenge, and artistic genius.
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Über den Künstler
Anne-Louis Girodet de Roussy-Trioson: Ein Pionier des Romantismus
- Geboren: Montargis, Frankreich (1767)
- Gestorben: 1824
Frühes Leben und Ausbildung
Girodets Reise begann in Montargis, Frankreich. Schon früh zeigte er ein Talent zum Zeichnen, studierte zunächst Architektur, bevor er sich unter Luquin der Malerei zuwandte. Anschließend trat er in das Atelier von Jacques-Louis David ein, einer führenden Figur der neoklassischen Kunst. Diese Ausbildung vermittelte ihm eine Beherrschung von Form und Komposition, die für diese Epoche charakteristisch war. Ein bedeutender Meilenstein war sein Sieg beim Prix de Rome Wettbewerb im Alter von 22 Jahren mit einem Gemälde, das die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern darstellt. Seine Zeit in Italien (1789-1793) erwies sich als entscheidend und führte zu Werken wie *Hippocrate refusant les presents d'Artaxerxes* und *Endymion-dormant*, die beim Salon von 1793 große Anerkennung fanden.Künstlerischer Stil und bemerkenswerte Werke
Girodets Stil ist durch seine Klarheit, Präzision und den dramatischen Einsatz von Licht und Schatten gekennzeichnet. Obwohl er in neoklassischen Prinzipien verwurzelt ist, begannen seine Arbeiten Merkmale zu zeigen, die den Romantik voraussagten – eine gesteigerte emotionale Intensität und die Bereitschaft, unkonventionelle Themen zu erkunden. Zu seinen bemerkenswertesten Werken gehören:- *Scène de déluge* (Die Sintflut): Eine monumentale Leinwand, die seine Fähigkeit demonstriert, dramatische Aktionen und Emotionen darzustellen.
- *Atala au tombeau*: Eine ergreifende Darstellung einer tragischen Figur, die seine Fähigkeit zeigt, Pathos und Schönheit hervorzurufen.
- *Pygmalion et Galatée*: Diese ehrgeizige Arbeit, deren Fertigstellung acht Jahre dauerte, veranschaulicht seine sorgfältige Liebe zum Detail und die Erforschung mythologischer Themen. Sie befindet sich heute im Louvre.
- Porträts von Mitgliedern der Bonaparte-Familie: Diese Porträts offenbaren sein Talent, das Wesen seiner Modelle einzufangen und gleichzeitig den neoklassischen Porträtkonventionen zu entsprechen.
- *La révolte du Caire*: Eine dynamische Darstellung eines historischen Ereignisses, die seine Fähigkeit zeigt, Aktion und Emotion zu vermitteln.
Einfluss und Vermächtnis
Girodets Beitrag zur frühen Romantik ist unbestreitbar. Seine Bereitschaft, Erotik in seine Gemälde einzubeziehen, forderte künstlerische Normen heraus und ebnete den Weg für spätere Künstler, ähnliche Themen mit größerer Freiheit zu erkunden. Er war ein angesehenes Mitglied der Académie de peinture und des Institut de France und erhielt Auszeichnungen wie die Légion d'honneur. Obwohl er zeitweise von Zeitgenossen wie David in den Schatten gestellt wurde, sicherte Girodets einzigartige Mischung aus neoklassischer Präzision und romantischer Sensibilität seinen Platz in der Kunstgeschichte. Seine Werke sind in renommierten Museen wie dem Musée du Château und dem Louvre zu finden und können auf Plattformen wie ArtsDot.com eingesehen werden. Er hinterließ ein Vermächtnis künstlerischer Innovation und ein Zeugnis für den Übergang vom Neoklassizismus zur Romantik in der französischen Malerei.Girodets Bedeutung im Kontext seiner Zeit
- Übergangsfigur: Girodet verkörpert den Wandel von der strengen Ordnung des Neoklassizismus hin zu den emotionaleren und subjektiven Ausdrucksformen der Romantik.
- Erotik in der Kunst: Seine Bereitschaft, erotische Themen anzusprechen, war für seine Zeit ungewöhnlich und trug dazu bei, die Grenzen des akzeptablen künstlerischen Inhalts zu erweitern.
- Individuelle Interpretation: Im Gegensatz zur oft idealisierten Darstellung in der neoklassischen Kunst legte Girodet Wert auf eine individuelle Interpretation seiner Sujets, was sich in seinen Porträts und literarischen Darstellungen zeigt.
Anne-Louis Girodet
1767 - 1824 , Frankreich
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['Jacques-Louis David']
- Bemerkenswerte Werke:
- Hippocrate refusant les presents
- Endymion-dormant
- Scène de déluge
- Atala au tombeau
- La révolte du Caire
- Pygmalion et Galatée
- Geburtsdatum: 29. Januar 1767
- Geburtsort: Montargis, Frankreich
- Künstlerische Richtung: Neoklassizismus & Romantik
- Nationalität: Französisch
- Sterbedatum: 9. Dezember 1824
- Vollständiger Name: Anne-Louis Girodet de Roussy
- Von Künstlern Beeinflusst: ['Frühe Romantik']

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