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Tubes of Paint in their Drawer

Avigdor Arikha's 'Tubes of Paint in their Drawer' captures a chaotic yet vibrant scene of paint tubes, showcasing expressive charcoal lines and a somber color palette – a unique glimpse into an artist’s world.

Avigdor Arikha (1929-2010): Der rumänisch-französische Maler schuf eindringliche Porträts, Aktzeichnungen & Landschaften – direkt vor der Natur gemalt mit unvergleichlicher Spontaneität.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Handgemalte Reproduktion bestellen Handgemalte Reproduktion bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Gesamtpreis

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Tubes of Paint in their Drawer

Giclée / Kunstdruck

Format der Reproduktion

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Gesamtpreis

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Eckdaten

  • Title: Tubes of Paint in their Drawer
  • Medium: Charcoal or graphite on paper
  • Artist: Avigdor Arikha
  • Artistic style: Expressive realism
  • Subject or theme: Artist's tools and creative process

Sammlerstück-Beschreibung

The Intimacy of the Artist's Workspace

In the quiet, contemplative realm of Avigdor Arikha’s Tubes of Paint in their Drawer, we are invited into a moment of profound stillness that belies the creative chaos contained within. This evocative work serves as more than a mere study of objects; it is a window into the very soul of the artistic process. The composition presents a densely packed drawer, where various tubes of paint lie in a state of beautiful disarray. There is an undeniable sense of abundance here, a feeling that each metallic cylinder holds the potential for a new masterpiece. Through his masterful use of expressive lines and a somber, atmospheric palette, Arikha transforms a mundane corner of a studio into a site of deep emotional resonance, capturing the tension between the organized tools of a craft and the wild, unbridled imagination they are meant to serve.

The technique employed in this piece speaks to Arikha’s legendary ability to capture immediacy. Utilizing what appears to be the raw, tactile energy of charcoal or graphite, the artist employs intricate hatching and cross-hatching to breathe life into the inanimate. The dark, heavy outlines of the tubes create a sense of weight and volume, while delicate, lighter strokes suggest the subtle glint of light reflecting off metallic surfaces. This interplay of shadow and highlight creates a dramatic, almost chiaroscuro effect, where deep blacks and grays provide a stage for sudden, vibrant bursts of color. These pops of yellow, orange, red, and blue act as rhythmic pulses within the composition, representing the latent energy of the pigments waiting to be unleashed upon a canvas.

A Legacy of Observation and Resilience

To understand the depth of this work, one must consider the life of Avigdor Arikha himself. Born in Romania and having survived the harrowing realities of the Transnistria concentration camps during World War II, Arikha’s relationship with reality was always marked by a profound need to observe and record. His journey from the abstract movements of post-war Paris back to a rigorous, life-based realism defines his artistic identity. In Tubes of Paint in their Drawer, we see this evolution distilled into a single, focused subject. The piece reflects his transition away from abstraction toward a style that celebrates the tangible world, finding extraordinary meaning in the most ordinary of subjects through sheer, disciplined observation.

For the discerning collector or interior designer, this artwork offers a sophisticated layer of intellectual and aesthetic depth. It is a piece that commands attention not through loud colors or grand gestures, but through its quiet intensity and textural richness. When placed within a curated space—perhaps an elegant study, a modern gallery, or a creative atelier—it acts as a focal point of inspiration. The artwork’s ability to evoke feelings of accumulated potential and the sanctity of the creative act makes it a timeless addition to any collection. It is a tribute to the tools of the trade, a celebration of the messy, beautiful reality of creation, and a testament to the enduring power of the artist's gaze.


Über den Künstler

Frühes Leben und Hintergrund

  • Geboren: Radauti, Rumänien (1929)
  • Gestorben: 2010
  • Victor Długacz (später Avigdor Arikha) wurde als Kind deutschsprachiger jüdischer Eltern in Rădăuţi, Bukowina, Rumänien geboren.
  • Er wuchs in Czernowitz, ebenfalls in Bukowina, auf.
  • Seine Familie wurde 1941 zur Zwangsumsiedlung in die rumänisch geführten Konzentrationslager Transnistrien gezwungen, wo sein Vater starb.
  • Arikha überlebte, indem er Szenen der Deportation zeichnete, die den Delegierten des Internationalen Roten Kreuzes gezeigt wurden.

Künstlerische Entwicklung und Stil

  • Emigration und Ausbildung: Emigrierte 1944 mit seiner Schwester in Palästina. Lebte bis 1948 in Kibbuz Ma'ale HaHamisha. Studierte von 1946 bis 1949 an der Bezalel Kunstschule in Jerusalem.
  • Frühe Karriere und Abstraktion: Erhielt ein Stipendium, um von 1949 bis 1954 an der École des Beaux Arts in Paris zu studieren, wo er die Freskotechnik lernte. Wohnte ab 1954 in Paris. Anfangs wurde Arikha in den späten 1950er Jahren ein abstrakter Maler.
  • Wende zum Zeichnen und Rückkehr zur Malerei: 1965 hörte er auf zu malen und konzentrierte sich ausschließlich auf das Zeichnen aus dem Leben, wobei alle Motive in einer einzigen Sitzung behandelt wurden. Er nahm 1973 wieder die Malerei auf.
  • Signaturstil: Arikha entwickelte einen einzigartigen Stil des direkten Malens vom Motiv im natürlichen Licht, ohne vorbereitende Skizzen. Dieser Ansatz betonte Immediatheit und Spontaneität.
  • Einflüsse: Inspiriert von der chinesischen Tuschemalerei und teilte ein ähnliches Prinzip, den „entscheidenden Moment“ einzufangen, mit seinem Freund Henri Cartier-Bresson.
  • Themen: Bekannt für Porträts, Aktstudien, Stillleben und Landschaften, die realistisch wiedergegeben sind, aber mit räumlichen Kompositionen, die von der Abstraktion beeinflusst sind, insbesondere von Mondrian.

Wichtige Errungenschaften und Anerkennung

  • Kritischer Erfolg: Wurde als „vielleicht der beste Maler aus dem Leben in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts“ vom *Economist* bezeichnet.
  • Auftragsarbeiten und Porträts: Malte Auftragsporträts, darunter die von Queen Elizabeth The Queen Mother (1983) und dem ehemaligen Premierminister Lord Home (1988), beide im Besitz der Scottish National Portrait Gallery. Er malte auch Catherine Deneuve (1990) für den französischen Staat und Pierre Mauroy für die Stadt Lille.
  • Ausstellungen: Zeigte häufig in London und New York mit über zwei Dutzend Einzel-Ausstellungen.
  • Retrospektiven: Eine große Retrospektive im Israel Museum (Gemälde) und im Tel Aviv Museum of Art (Drucke und Zeichnungen) fand 1998 statt. Ausstellungen in der Scottish National Gallery of Modern Art, dem British Museum, der Bibliothèque Nationale und dem Thyssen-Bornemisza Museum.
  • Auszeichnungen & Ehrungen: Erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldmedaille, Chevalier des Arts et des Lettres, Grand Prix des Arts de la Ville Paris, Prix des Arts des Lettres et des Sciences und den Chevalier der Légion d'honneur.

Historische Bedeutung

  • Verbindung zum Modernismus: Kunstkritiker Marco Livingstone beschrieb Arikha als jemanden, der „die modernistischer Avantgarde der reinen Abstraktion mit Traditionen des beobachtenden Zeichnens und Malens verbindet, die bis in die Renaissance zurückreichen“.
  • Post-Abstrakte Darstellung: Galt als "post-abstrakter repräsentativer Künstler", der über die reine Abstraktion hinausging, während er deren Lehren in Bezug auf die räumliche Komposition beibehielt.
  • Betonung der direkten Beobachtung: Arikhas Engagement für das direkte Malen aus dem Leben, ohne vorbereitende Skizzen oder Fotografien, war eine bedeutende Abweichung von vielen zeitgenössischen Künstlern und betonte die Bedeutung unmittelbarer Wahrnehmung.
  • Vermächtnis: Seine Werke befinden sich in renommierten Sammlungen auf der ganzen Welt, darunter das Israel Museum, das Tel Aviv Museum of Art, die Scottish National Gallery of Modern Art, das British Museum, die Bibliothèque Nationale und das Thyssen-Bornemisza Museum.

Kunsthistoriker und Schriftsteller

  • Scholarship: Arikha war auch ein angesehener Kunsthistoriker und Autor.
  • Catalogues & Publications: Er schrieb Kataloge für Ausstellungen über Poussin und Ingres im Musée du Louvre und verfasste Bücher wie *Ingres, Fifty Life Drawings*, *Peinture et Regard*, *On Depiction*.
  • Lectures: Hielt weitläufig Vorlesungen an Institutionen wie der Princeton University, Yale University und der Frick Collection.
Avigdor Arikha

Avigdor Arikha

1929 - 2010 , Rumänien

Kurzinfos

  • Beeinflusste Künstler:
    • Henri Cartier-Bresson
    • Mondrian
  • Geburtsdatum: 28. April 1929
  • Geburtsort: Rădăuți, Rumänien
  • Künstlerische Richtung: Post-abstrakte Darstellung
  • Nationalität:
    • Israelisch
    • Französisch
    • Rumänisch
  • Todatum: 29. April 2010
  • Vollständiger Name: Avigdor Arikha