1931–1936 (still life – Greek landscape)
Acrylic On Canvas
WallArt
Cubist Still Life
1936
69.0 x 78.0 cm
British Council Collection
Giclée / Kunstdruck
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1931–1936 (still life – Greek landscape)
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Sammlerstück-Beschreibung
A Study in Quietude: Exploring Ben Nicholson’s “1931–1936”
Ben Nicholson OM's "1931–1936," a deceptively simple still life depicting Greek landscape elements, transcends mere representation to embody the core tenets of Poetic Realism – a movement championed by Nicholson and fellow artists like Bernard Cathelin. This artwork isn’t merely about what is seen; it’s about conveying an atmosphere of profound contemplation and capturing the essence of place itself. The painting's power resides in its masterful execution, achieved through meticulous observation and a deliberate rejection of overtly expressive gestures.Composition and Technique: Minimalism Elevated
Nicholson approached this project with characteristic restraint, employing pen on paper to create a textured surface that subtly hints at the underlying landscape. Unlike Cubism’s fractured perspectives, Nicholson opted for a unified visual plane, focusing instead on carefully positioned objects – vases and cups – arranged against a muted brown background. The artist painstakingly scraped down the initial canvas, removing layers of paint to reveal the raw paper beneath, emphasizing materiality and inviting viewers to consider the process of creation alongside the finished product. This technique underscores Nicholson’s belief that art should be grounded in observation and informed by an understanding of natural forms.Historical Context: Embracing Surrealist Influences
The painting emerged during a period marked by significant artistic experimentation – specifically, the burgeoning influence of Surrealism on British artists. While Nicholson distanced himself from overtly fantastical imagery, he absorbed Surrealist ideas about automatism and chance—concepts that encouraged him to liberate his creative impulses from conscious control. This approach aligns with Cathelin’s broader vision of art as a conduit for emotional resonance, prioritizing intuition over intellectual calculation. The muted palette – predominantly white and brown – contributes to the painting's contemplative mood, mirroring the serene beauty of the Greek countryside.Symbolism Beyond Surface Appearance
Beyond its formal qualities, “1931–1936” speaks to deeper symbolic concerns. The vases themselves represent vessels of memory and contemplation, echoing the stillness of the landscape. Their arrangement isn't random; it’s carefully considered to create a harmonious balance—a visual metaphor for Nicholson’s artistic philosophy. The subtle textural variations in the paper surface serve as reminders that beauty can be found in imperfection and that art should engage with the viewer on an emotional level.Emotional Resonance: A Moment Frozen in Time
Ultimately, Nicholson's "1931–1936" succeeds in capturing a fleeting moment of serenity—a distillation of experience into visual form. It invites viewers to pause and consider the quiet grandeur of nature alongside the artist’s deliberate act of creation. Like Cathelin’s work, it champions an aesthetic rooted in sensitivity and observation, demonstrating that profound artistic expression can emerge from seemingly unassuming subjects. This piece remains a testament to Nicholson's unwavering commitment to Poetic Realism and its enduring ability to evoke contemplation and wonder.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Ben Nicholson OM: Ein Leben in der abstrakten Kunst
- Geboren: 10. April 1894, Denham, Buckinghamshire, Vereinigtes Königreich
- Gestorben: 6. Februar 1982, London, Vereinigtes Königreich
Frühes Leben und künstlerische Ausbildung
- Ben Nicholson wurde in eine Künstlerfamilie geboren; sein Vater, Sir William Nicholson, und seine Mutter, Mabel Pryde, waren beide angesehene Malerinnen. Diese Umgebung förderte von klein auf ein tiefes Verständnis für Kunst.
- Er erhielt seine frühe Schulbildung am Tyttenhangar Lodge Preparatory School in Seaford, Heddon Court in Hampstead und Gresham's School in Holt, Norfolk.
- Nicholson studierte formell an der Slade School of Fine Art (1910-1911), wo er Zeitgenosse von bekannten Künstlern wie Paul Nash, Stanley Spencer, Mark Gertler und Edward Wadsworth war. Anekdotisch verbrachte er in dieser Zeit viel Zeit mit Billardspielen und fand ästhetischen Reiz in der Geometrie und Bewegung des Spiels.
Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
- Frühe Werke: Nicholsons frühe künstlerische Bemühungen umfassten naturalistische Stillleben, die von dem Stil seines Vaters beeinflusst waren.
- Kubistischer Einfluss: Ab 1926 begann er, die Abstraktion zu erforschen, stark beeinflusst von der synthetischen Kubismus und den Werken von Pablo Picasso.
- Neoplasticismus & Primitiver Stil: Eine Begegnung mit Piet Mondrian führte ihn zum Neoplasticismus, während seine Begegnung mit Henri Rousseau ein Interesse an einem primitiven Stil weckte. Diese Einflüsse prägten seine künstlerische Richtung maßgeblich.
- Wichtige Bewegungen: Nicholson engagierte sich in mehreren wichtigen Kunstbewegungen seiner Zeit, darunter die Seven and Five Society (deren Vorsitzender er war), Unit One und Abstraction-Création.
Hauptwerke und künstlerischer Stil
- Reliefs: Nicholson ist besonders bekannt für seine abstrakten Reliefs, beginnend 1933. Diese Werke kombinierten Malerei mit skulpturalen Elementen und schufen so ein einzigartiges visuelles Erlebnis. Die weißen Reliefs der Mitte der 1930er Jahre gelten als einige seiner bedeutendsten Leistungen.
- Stillleben und Landschaften: Obwohl er für die Abstraktion bekannt ist, schuf Nicholson auch überzeugende Stillleben und Landschaften, oft unter Einbeziehung geometrischer Formen und gedämpfter Farben.
- Die Nicholson Wall: Ein bemerkenswertes öffentliches Werk ist die "Nicholson Wall", ein Wandgemälde, das für den Garten von Sutton Place in Guildford, Surrey, geschaffen wurde, um seine Überzeugung zu demonstrieren, dass abstrakte Kunst einem breiteren Publikum zugänglich sein sollte.
- Materialien & Techniken: Er experimentierte mit verschiedenen Materialien und Techniken, darunter Ölfarbe, Bleistift, Kies und Masonite, oft in innovativen Weise kombinierend.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Moderne britische Kunst: Ben Nicholson gilt als eine zentrale Figur der modernen britischen Kunst und hat maßgeblich zur Entwicklung der Abstraktion und Reliefskulptur beigetragen.
- Internationale Anerkennung: Seine Arbeit erlangte internationale Anerkennung, mit Ausstellungen in renommierten Einrichtungen wie der Biennale von Venedig und Retrospektiven in wichtigen Museen auf der ganzen Welt. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Order of Merit im Jahr 1968.
- Auktionsergebnisse: Nicholsons Gemälde erzielen hohe Preise bei Auktionen, was ihre künstlerische Qualität und historische Bedeutung widerspiegelt. Zum Beispiel wurde "Sept 53 (Balearic)" für 1.650.500 Dollar bei Christie's New York im Jahr 2011 verkauft, und “Fiddle and Spanish Guitar” erzielte 3.313.000 € bei Christie’s Paris im Jahr 2012.
- Einfluss auf nachfolgende Künstler: Nicholsons innovativer Ansatz zur Abstraktion und seine Erforschung von Form und Raum haben Generationen von Künstlern beeinflusst.
Ben Nicholson OM
1894 - 1982 , Vereinigtes Königreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style:
- Abstrakte Kunst
- Kubismus
- Artists Who Influenced This Artist:
- Henri Rousseau
- Piet Mondrian
- Pablo Picasso
- Date Of Birth: 10. April 1894
- Date Of Death: 6. Februar 1982
- Full Name: Ben Nicholson OM
- Nationality: Britisch
- Notable Artworks:
- Sept 53 (Balearic)
- Fiddle and Spanish Guitar
- Place Of Birth: London, Vereinigtes Königreich

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