[Shoe Chair]
Handgefertigte Ölreproduktion
Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zu Druck wechseln
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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.
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[Shoe Chair]
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Birgit Jürgenssen’s “Shoe Chair”: A Study in Ambiguity and Feminist Critique
Birgit Jürgenssen's "Shoe Chair," created in 1974, is more than just a sculptural juxtaposition of a chair and a stiletto; it’s a potent statement born from the fertile ground of feminist art movements and a profound exploration of gender roles, physicality, and the very nature of objectification. Emerging from Vienna's vibrant avant-garde scene in the 1970s, Jürgenssen, a key member of DIE DAMEN collective – alongside figures like Evelyne Egerer and ONA B. – was relentlessly committed to challenging societal norms through her work, often employing unconventional materials and provocative imagery. “Shoe Chair” exemplifies this approach, presenting a deliberately unsettling hybrid that forces the viewer to confront uncomfortable questions about identity and representation.
- Conceptual Foundation: The sculpture’s genesis lies in Jürgenssen's interest in identifying with the material world, particularly through the lens of feminine experience. She sought to reveal the latent power residing within objects, using them as vehicles for exploring ideational depictions of the female form and its associated societal pressures.
- Symbolic Dichotomy: The pairing of a chair – traditionally representing rest, support, and domesticity – with a stiletto heel – intrinsically linked to femininity, status, and often, objectification – immediately establishes a complex tension. This deliberate discordance is central to the work’s impact.
Materiality and Technique: A Study in Contrasts
The physical construction of “Shoe Chair” speaks volumes about Jürgenssen's artistic intent. Likely crafted from wood, leather, and possibly fabric, the sculpture showcases a masterful manipulation of contrasting textures. The smooth, supple leather of the shoe’s straps and sole is juxtaposed against the more rugged, natural texture of the wooden chair frame. This tactile interplay isn’t merely aesthetic; it reinforces the core thematic conflict – the delicate vulnerability of the feminine form versus the assertive power symbolized by the stiletto.
- Photographic Representation: The photograph itself, a meticulously executed image capturing this complex object, utilizes soft, diffused lighting to minimize harsh shadows and highlight the sculpture’s intricate details. The perspective is straightforward, offering a frontal view that emphasizes the work's three-dimensionality despite its two-dimensional presentation.
- Compositional Choices: The slightly off-center placement of the sculpture creates visual interest while maintaining a sense of balance. The strong vertical lines of the chair’s legs and backrest are deliberately countered by the diagonal lines introduced by the stiletto heel, generating a dynamic tension within the composition.
Historical Context and Emotional Resonance
"Shoe Chair" was created during a pivotal moment in art history – the rise of feminist body art and the questioning of traditional artistic representations of women. Jürgenssen’s work aligns with the broader concerns of DIE DAMEN, who sought to reclaim agency and challenge patriarchal structures through their creative practices. The sculpture's ambiguity evokes feelings of unease and contemplation, prompting viewers to consider the ways in which objects can be imbued with symbolic meaning and how these meanings are shaped by societal expectations.
- Legacy: Jürgenssen’s exploration of gender roles continues to resonate today, solidifying her position as a pioneer of feminist art.
Collecting and Displaying – A Statement Piece
A hand-painted reproduction of Birgit Jürgenssen's “Shoe Chair” offers a unique opportunity to own a piece of challenging and thought-provoking contemporary art. This sculpture’s inherent ambiguity, combined with its masterful execution, makes it an ideal addition to any discerning collection or interior space. Its powerful symbolism invites dialogue and serves as a constant reminder of the ongoing struggle for gender equality and artistic freedom.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Birgit Jürgenssen: Eine Pionierin der feministischen Körperkunst
Birgit Jürgenssen (1949 – 2003) war eine österreichische Fotografin, Malerin, Grafikerin, Kuratorin und Lehrerin, die sich auf feminine Körperkunst mit Selbstporträts und Fotoreihen spezialisierte. Sie entstieg der Wiener Avantgardeszene der späten 1960er und frühen 1970er Jahre, einer Ära, die von intensiven Debatten über Geschlechterrollen und künstlerische Ausdrucksformen geprägt war. Ihr Werk zeichnet sich durch eine kompromisslose Untersuchung weiblicher Subjektivität und die Kritik gesellschaftlicher Beschränkungen aus – Themen, die bis heute sowohl zeitgenössische Künstler als auch Wissenschaftler gleichermaßen bewegen.- Frühes Leben und Ausbildung: Geboren 1949 in Wien, Österreich, absolvierte Jürgenssen zwischen 1968 und 1971 ihre künstlerische Ausbildung an der Universität für angewandte Künste Wien. Diese formative Periode brachte sie mit einflussreichen Persönlichkeiten des Wiener Kunstdiskurses in Kontakt und festigte ihr Bestreben, konventionelle Perspektiven herauszufordern.
- Die Magna Feminismus Ausstellung: Ihr Durchbruch gelang 1975 mit der Teilnahme an der Ausstellung *MAGNA-Feminismus: Kunst und Kreativität*, die von Valie Export organisiert wurde. Dieses wegweisende Ereignis präsentierte eine vielfältige Auswahl feministischer Kunstwerke, und Jürgenssens Fotografie *Hausfrauen-Küchenschürze*, die eine Skulptur einer Schürze in Form eines Ofens zeigt – eine bewusste Umkehrung häuslicher Ikonografie – etablierte sie sofort als mutige Innovatorin.
Künstlerischer Stil und wiederkehrende Themen
Jürgenssens künstlerischer Stil war durch akribische Detailgenauigkeit und psychologische Tiefe gekennzeichnet. Sie nutzte die Fotografie in großem Umfang und kombinierte sie oft mit Zeichnung und Skulptur, um vielschichtige Kunstwerke zu schaffen, welche die Komplexität weiblicher Erfahrung hinterfragten. Ihre wiederkehrenden Motive – der durch verschiedene Medien transformierte weibliche Körper – dienten als Medium, um Fragen von Identität, Verletzlichkeit und Widerstand zu konfrontieren. Bemerkenswert ist, dass ihre Selbstporträts häufig Frauen zeigten, die mit Pelzen oder Masken geschmückt waren, was den Versuch symbolisierte, oppressiven gesellschaftlichen Codes zu entkommen und instinktive Urkräfte anzunehmen. Das Bild *I Want Out Of Here!*, entstanden 1976, vermittelte eindringlich das Gefühl der Gefangenschaft – eine zentrale Besessenheit in ihrem gesamten Schaffen.- Bedeutende Werke: Zu ihren am meisten gefeierten Arbeiten gehören *10 Tage – 100 Fotos* (1980), eine Serie, die das tägliche Leben von Frauen in Wien dokumentiert, sowie *Unbekannt (Selbst mit kleinem Pelz)* (1974–77), welches ihre Faszination für die Erforschung weiblicher Verletzlichkeit durch symbolische Bildsprache exemplarisch verdeutlicht. Ihre Skulpturen, wie etwa *Nest* (1979/2002) – ein akribisch gefertigtes Stück, das ein mit zwei Eiern gefülltes Nest zeigt – unterstrichen zusätzlich ihr Engagement, gesellschaftliche Erwartungen in Bezug auf Mutterschaft und Weiblichkeit zu thematisieren.
Lehre und kuratorische Beiträge
Jürgenssens Einfluss erstreckte sich weit über ihre eigene künstlerische Praxis hinaus. Als Dozentin und Kuratorin an der Universität für angewandte Künste Wien und der Akademie der bildenden Künste Wien förderte sie eine neue Generation von Künstlern, die sich für feministische Perspektiven interessierten. Ihr Nachlass – verwaltet von Hubert Winter – umfasst eine gewaltige Sammlung von Zeichnungen, Aquarellen, Fotogrammen, Siebdrucken, Solargrafiken und Objekten aus verschiedenen Sammlungen – ein Zeugnis ihrer produktiven Kreativität und intellektuellen Neugier.Vermächtnis und Anerkennung
Birgit Jürgenssens fotografisches Werk umfasste 250 Arbeiten und wurde in einer Retrospektive der Sammlung Verbund und des Bank Austria Art Forum gezeigt. Ihr Beitrag zur feministischen Kunst wurde als „herausragende internationale Repräsentanz der feministischen Avantgarde“ anerkannt, was ihren Platz in der Geschichte der zeitgenössischen Kunst festigte. Ihr Vermächtnis inspiriert weiterhin Künstler und Gelehrte, die sich mit Fragen von Geschlecht, Identität und künstlerischem Ausdruck auseinandersetzen – ein Beweis für die dauerhafte Kraft ihrer kompromisslosen Vision.Birgit Jürgenssen
1949 - 2003 , Österreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Feministische Avantgarde
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Actionismus']
- Artists Who Influenced This Artist: ['Valie Export']
- Date Of Birth: 1949 Wien, Österreich
- Date Of Death: 2003 Wien, Österreich
- Full Name: Birgit Jürgenssen
- Nationality: Österreichisch
- Notable Artworks:
- Schuhentwurf 4
- Hausfrauen-Küchenschürze
- Nest
- Place Of Birth: Wien




Die Glasoption ist nur für Größen unter 110 cm verfügbar.
