Pancake Tuesday in a Village. Maslenitsa
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Pancake Tuesday in a Village. Maslenitsa
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 62
Sammlerstück-Beschreibung
A Celebration of Russian Spirit: Pancake Tuesday in a Village
To gaze upon this vibrant depiction of Maslenitsa is to be instantly transported to the heart of rural Russia during the cusp of spring. Boris Mikhailovich Kustodiev masterfully captures not merely a scene, but a palpable moment of communal joy and enduring cultural resilience. The air itself seems thick with the music emanating from the young man playing the accordion, a focal point radiating warmth against the crisp, snowy backdrop. This painting is more than just an oil on canvas; it is a vivid narrative tapestry woven from tradition, color, and human connection.
Technique and Compositional Brilliance
Kustodiev’s handling of paint speaks to his deep immersion in genre scenes. The technique employed suggests the rich materiality of oil paints applied with visible brushwork, lending a beautiful, slightly textured realism that prevents the scene from feeling overly polished. Notice how the artist utilizes dramatic lighting; strong highlights catch the gleam on the musician and his instrument, while deep shadows anchor the figures within the village architecture. Compositionally, while the overall effect is one of bustling life, the structure remains grounded by geometric forms—the sturdy buildings—which contrast beautifully with the organic flow of the people and the soft drifts of snow. The perspective, though possessing a folk art sensibility rather than strict academic realism, successfully builds depth through careful layering.
The Symbolism of Maslenitsa
This artwork is steeped in potent symbolism. Pancake Tuesday, or Maslenitsa, marks the farewell to winter and the joyous anticipation of the coming rebirth. The music itself, embodied by the accordion, acts as a sonic thread binding the community together—a celebration against the backdrop of seasonal hardship. The contrast between the cool blues and whites of the snow and the passionate reds worn by the villagers creates an immediate visual tension, mirroring the emotional transition from the dormancy of winter to the vibrant promise of life. It speaks eloquently of enduring cultural identity.
An Echo of a Bygone Era
Painted in 1916, this piece captures a moment just before profound historical upheaval, making it an artifact imbued with poignant nostalgia. Kustodiev’s background, steeped in observing the lives of common folk and merchants, shines through here. He elevates everyday life into something monumental, suggesting that the spirit of the people—their music, their rituals, their shared laughter—is eternal, regardless of the surrounding turmoil. For the collector or designer seeking an accent piece, this work offers not just decoration, but a window into a rich, spirited cultural history.
Bringing the Village Home
To reproduce this scene is to invite a burst of vibrant, narrative energy into any space. Whether displayed in a grand hall or a cozy study, the warmth emanating from Kustodiev’s palette and the sheer joy captured by his brushstrokes serve as an immediate emotional anchor. It invites contemplation on community, tradition, and the enduring power of celebration against the inevitable cycles of time.
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Über den Künstler
Frühes Leben und Ausbildung
Boris Michailowitsch Kustodijew, ein renommierter russischer Maler und Bühnenbildner, wurde am 7. März 1878 in Astrachan geboren. Sein Vater, ein Professor für Philosophie, Literaturgeschichte und Logik an der örtlichen Theologischen Akademie, verstarb früh, was seine Mutter mit finanziellen Belastungen konfrontierte. Diese frühe Erfahrung mit den Kämpfen des städtischen Bürgertums beeinflusste später Kustodijews künstlerische Themen. Zwischen 1893 und 1896 studierte er an der Theologischen Akademie in Astrachan und erhielt Privatunterricht im Malen von Pavel Wlassow, einem Schüler von Wassili Perow. Von 1896 bis 1903 besuchte er das Atelier von Ilja Repin an der Kaiserlichen Kunstakademie in St. Petersburg.Künstlerische Karriere und bedeutende Werke
Kustodijews künstlerische Karriere war geprägt von seinen Beiträgen zu verschiedenen Genres, darunter Porträts, Genrebilder und Buchillustrationen. Sein Werk Die Kaufmannsfrau (1918) gilt als eines seiner berühmtesten. *Fontanka* (1916) und *Pancake Tuesday/Masleniza* (1916) sind bemerkenswert für ihre lebendige Darstellung des russischen Lebens. Kustodijews Porträts, wie die von Iwan Bilibin (1901), Moldowzew (1901) und dem Radierer Mate (1902), zeugen von seiner Fähigkeit, das Wesen seiner Motive einzufangen. Er schloss sich 1910 der Gruppe Mir Iskusstwa (Die Welt der Kunst) an und nahm an allen ihren Ausstellungen teil. Kustodijew illustrierte zahlreiche Werke klassischer russischer Literatur, darunter Nikolai Gogols *Tote Seelen*, Michail Lermontows *Das Lied von Zar Iwan Wassiljewitsch, seinem tapferen Gesellen Kalaschnikow* und Leo Tolstois *Wie der Teufel den Bauern das Brot stahl*.Späteres Leben und Vermächtnis
1916 wurde Kustodijew gelähmt, doch sein künstlerisches Schaffen blieb produktiv. Seine späteren Werke, die durch ihre Fröhlichkeit und Farbintensität gekennzeichnet sind, stehen im Kontrast zum körperlichen Leid, das er ertrug. *Der Markt* von Alexej Petrowitsch Bogolyubow ist ein Beweis für den bleibenden Einfluss von Kustodijews Stil. Die Kramskoi-Kunstmuseum in Woronesch, Russland, beherbergt eine beeindruckende Sammlung russischer Kunst, darunter Werke von renommierten Künstlern wie Wassili Maximow und Issak Iljitsch Lewitan. Trotz seiner körperlichen Einschränkungen schuf er weiterhin lebendige und farbenfrohe Bilder, die das alltägliche Leben in Russland feierten.Einflüsse und Entwicklung
Kustodijew wurde von verschiedenen künstlerischen Strömungen beeinflusst. Seine Ausbildung bei Ilja Repin legte den Grundstein für seine realistischen Fähigkeiten. Die Einflüsse des Mir Iskusstwa-Kreises trugen zu seiner Hinwendung zu einem dekorativeren, stilisierten Stil bei, der Elemente des Jugendstils aufnahm. Er war von russischer Folklore und dem Leben des einfachen Volkes inspiriert, was sich in seinen farbenfrohen Genrebildern widerspiegelt. Seine frühen Porträts zeigen den Einfluss klassischer Traditionen, während seine späteren Werke eine größere Vereinfachung der Formen und eine intensivere Verwendung von Farbe aufweisen.Historische Bedeutung
Boris Kustodijew gilt als einer der bedeutendsten russischen Maler des frühen 20. Jahrhunderts. Seine Werke bieten einen wertvollen Einblick in das Leben und die Kultur Russlands vor der Revolution. Er trug dazu bei, ein nationales Selbstverständnis durch die Darstellung traditioneller Bräuche und Festlichkeiten zu fördern. Sein optimistischer und farbenfroher Stil steht im Kontrast zur düsteren Atmosphäre vieler anderer russischer Künstler seiner Zeit und macht ihn zu einer einzigartigen Figur in der Kunstgeschichte. Seine Fähigkeit, das alltägliche Leben mit Wärme und Humor darzustellen, hat ihm einen festen Platz im Herzen des russischen Volkes gesichert.Boris Michailowitsch Kustodijew
1878 - 1927 , Russland
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- Die Kaufmannsfrau
- Fontanka
- Pancake Tuesday/Masleniza
- Einflussreiche Künstler:
- Ilya Repin
- Vasily Perov
- Geburtsdatum: 7. März 1878
- Geburtsort: Astrachan, Russland
- Künstlerische Richtung: Russischer Realismus
- Nationalität: Russisch
- Sterbedatum: 28. Mai 1927
- Vollständiger Name: Boris Michailowitsch Kustodiew



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