Funeral Pomp of the Dauphine, Marie-Thérèse of Spain
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Funeral Pomp of the Dauphine, Marie-Thérèse of Spain
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Funeral Pomp of the Dauphine, Marie-Thérèse of Spain
Charles Nicolas Cochin II’s engraving, “Funeral Pomp of the Dauphine,” offers a breathtaking glimpse into the opulent grandeur of 18th-century Parisian ceremonial art. Executed in November 1746, this masterful print captures the solemn magnificence surrounding the funeral procession honoring Marie-Thérèse of Spain, Louis XV's beloved daughter and wife, who tragically succumbed to childbirth complications. Cochin’s depiction transcends mere documentation; it embodies a profound artistic vision that reflects the era’s fascination with theatrical spectacle and religious devotion.A Symphony of Detail: Composition and Technique
The engraving’s central focus is an elaborate altar adorned with a canopy—a hallmark of Rococo style—dominated by towering columns and statues representing saints, symbolizing piety and remembrance. Above hangs a colossal chandelier, casting shimmering light upon the scene and emphasizing its vertical scale, drawing the viewer's gaze upwards towards divine grace. Rows of pews flank the aisle leading to the altar, populated by figures draped in sumptuous fabrics – testament to the lavishness of the occasion. Cochin’s meticulous technique—primarily hatching and cross-hatching—is instrumental in conveying depth and tonal variation. Fine lines delineate architectural elements with precision, while textured surfaces mimic stone walls and drapery folds, creating a palpable sense of realism that transports the viewer into the cathedral's sacred space. The artist skillfully employs linear perspective to establish spatial depth, reinforcing the grandeur of Notre Dame Cathedral and immersing the audience in its solemn atmosphere.Historical Context: Royal Mourning and Artistic Patronage
The engraving’s creation coincided with a period of intense royal mourning following Marie-Thérèse's death—a poignant reminder of mortality within the gilded halls of Versailles. Louis XV, deeply affected by his daughter’s passing, commissioned Cochin to produce this monumental artwork as part of a broader effort to commemorate her life and honor her memory. Such commissions were commonplace during the Rococo era, where artists served as official draftsmen for the monarchy, tasked with documenting royal events and elevating their prestige through artistic representations. The engraving reflects the prevailing aesthetic sensibilities of the time—characterized by ornate decoration, idealized figures, and a preoccupation with emotional expression—demonstrating Cochin’s commitment to capturing both visual beauty and spiritual significance.Symbolism: Light, Darkness, and Divine Presence
The monochromatic palette—primarily shades of gray—contributes significantly to the engraving's emotive impact, fostering an atmosphere of solemn reverence and conveying the gravity of the funeral rites. The chandelier’s radiant light symbolizes divine illumination, guiding the viewer’s eye towards the altar and highlighting the sacred iconography depicted within. Conversely, shadows deepen the sense of melancholy and underscore the theme of loss—a deliberate artistic choice designed to evoke contemplation and honor the departed princess. Cochin's masterful rendering of sculptural figures embodies Christian symbolism, representing saints who intercede for Marie-Thérèse’s soul as she ascends into heaven. The overall composition reinforces this spiritual narrative, inviting viewers to contemplate themes of faith, grief, and eternal life.Emotional Resonance: A Moment Frozen in Time
“Funeral Pomp” transcends its historical context, resonating with audiences today through its ability to convey profound emotion—specifically sorrow and respect for the deceased. Cochin’s meticulous attention to detail captures not only the visual splendor of the cathedral but also the palpable atmosphere of mourning—a testament to his artistic skill in translating complex feelings into a timeless image. This engraving serves as an enduring symbol of royal piety and artistic excellence, inviting contemplation on themes of mortality and remembrance while showcasing the remarkable artistry of Charles Nicolas Cochin II.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Frühe Jahre und Ausbildung
Charles-Nicolas Cochin, ein renommierter französischer Radierer, Designer, Schriftsteller und Kunstkritiker, wurde am 22. Februar 1715 in Paris, Frankreich, geboren. Er war der Sohn von Charles-Nicolas dem Älteren, von dem er die Kunst des Radierens lernte. Cochins frühe Ausbildung fand in der Werkstatt seiner Familie statt, wo er seine Fähigkeiten zusammen mit seiner Mutter, Louise-Magdeleine Horthemels, ebenfalls einer begabten Radiererin, verfeinerte.Künstlerische Karriere und bedeutende Werke
Cochins künstlerische Karriere umfasste über fünf Jahrzehnte, in denen er zahlreiche bemerkenswerte Werke schuf. Zu seinen berühmtesten Radierungen gehören Illustrationen für La Fontaines Fabeln sowie Vignetten und Porträts, die seine Meisterschaft zeigten. Seine Arbeit beschränkte sich nicht auf das Radieren; Cochin zeichnete auch als Maler hervor, wie aus seiner „Voyage d’Italie“ (1758) hervorgeht, einem Beweis für seine Vielseitigkeit. Er fertigte eine Kopie von La Maistresse d'école nach der Vorlage seines Vaters an, die jedoch misslang und er sie signierte. Trotzdem erhielt er früh direkte Aufträge zur Anfertigung von Druckvorlagen. 1729 beauftragte ihn Melchior de Polignac mit einem Werk über die Geburt Ludwigs XV., das Cochin als Radierung schuf. Er gründete seine eigene Werkstatt und stach Porträts, historische Szenen und Genre. Die Qualität seiner Arbeiten war so gut, dass er von König Ludwig XV. gefördert wurde. Seine Italienreise (1749-1751), bei der er den Marquis de Vandières und Jacques-Germain Soufflot begleitete, unterbrach sein Schaffen. Nach seiner Rückkehr entwickelte er völlig neue Sujets, die seine Zeitgenossen beeinflussten sollten.Akademische Zugehörigkeit und Einfluss
Im Jahr 1751 wurde Cochin offiziell in die Académie Royale de peinture et de sculpture aufgenommen, was seine Position innerhalb der französischen Kunstgemeinschaft festigte. Als Hüter der königlichen Zeichnungen, ein Amt, das er 1752 übernahm, spielte Cochin eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des künstlerischen Geschmacks seiner Zeit. Er wurde Mitglied der Académie Royale und Chronist der Académie. 1757 wurde er in den Adelsstand erhoben und im selben Jahr noch durch den Ordre de Saint-Michel ausgezeichnet.Familie und weitere Tätigkeiten
Charles-Nicolas Cochin entstammte einer Familie von Malern und Radierern, den Cochin-Horthemels. Seine Eltern waren Louise-Magdeleine Horthemels und Charles-Nicolas Cochin der Ältere. Er wuchs in der Rue Saint-Jacques auf. Durch die Tätigkeit des Radierens wurde er animiert, selbst zum Stichel zu greifen. Seine Schwestern Marie-Nicole und Marie-Anne Horthemels waren ebenfalls als Radiererinnen tätig.Vermächtnis
Charles-Nicolas Cochin starb am 29. April 1790 in Paris. Sein Werk zeichnet sich durch eine präzise Technik, eine feine Beobachtungsgabe und einen eleganten Stil aus. Er trug maßgeblich zur Entwicklung des französischen Radierens bei und beeinflusste nachfolgende Generationen von Künstlern. Seine Illustrationen für La Fontaines Fabeln sind bis heute beliebte Beispiele seiner Arbeit.charles nicolas cochin
1715 - 1790 , Frankreich
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- La Fontaines Fabeln (Radierungen)
- Voyage d'Italie (1758)
- Geburtsdatum: 22. Februar 1715
- Geburtsort: Paris, Frankreich
- Künstlerische Richtung: Rokoko
- Nationalität: Französisch
- Sterbedatum: 29. April 1790
- Vollständiger Name: Charles-Nicolas Cochin




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