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The Temptation of St Anthony, David Teniers (II), c. 1645

  • Entstehungsdatum1645
  • Abmessungen31.0 x 23.0 cm

David Teniers der Ältere: Ein Meister des Humor und Landschaftsbildern im Barock! Seine Werke zeigen eine einzigartige Mischung aus Alltagsszenen und beeindruckenden Landschaften unter Rubens' Einfluss – entdecken Sie Kunstgeschichte auf ArtsDot.com!

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. (Druck bestellen Druck bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (26 August). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Gesamtpreis

$ 263

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The Temptation of St Anthony, David Teniers (II), c. 1645

Art der Reproduktion

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-

Gesamtpreis

$ 263

Beschreibung des Kunstwerks

St Anthony Abbot, an Egyptian hermit, and the founder of monasticism, died aged 105 in 356 CE. He is shown wearing the black habit of an Augustinian and is to be identified by his attribute, a Tau cross sewn on his cowl. The saint’s temptations by the devil were recounted in Jacobus de Voragine’s Golden Legend: ‘And anon they [temptations] came in the form of divers beasts wild and savage, of whom one howled, another sniffled and another cried and another brayed and assailed S. Anthony.’11 The devilish phantoms that were to torment the saint in the later Netherlandish tradition owed much to the inventions of Hieronymus Bosch (1440/60-1516).12 There is no reason to doubt David Teniers II’s execution of the present picture depicting a theme which was popular with the artist from his early activity until the 1660s, and which he rendered in both vertical and horizontal formats. The basic formula he followed was established in his earliest dated example of 1634: the elderly, bearded saint is shown kneeling in a grotto distracted from reading a holy book, presumably the Bible, usually propped against a Crucifix.13 The Rijksmuseum picture is one of a smaller category in which a prominent she-devil in contemporary costume is absent. The details of the physiognomy of the saint’s face here seem not exactly repeated in other versions, but it relates closely to that in the Dresden picture, dated by Klinge to the mid-1640s.14 The present picture is probably of about the same time;15 the exceptionally thin support of a single piece of oak timber is from a tree grown in the Baltic/Polish region which would have been ready for use from 1634. In this picture the saint’s chief assailant is a bearded, capped devil, who points out of the picture space to divert him, as on other occasions in Teniers’s oeuvre.16 The characteristics of this figure are unique in Teniers’s extant treatments of the theme. His physiognomy relates closely to an equally prominent devil in a similarly composed Temptation that was acquired by the Berlin Kaiser-Friedrich-Museum (now Bode-Museum) as the work of Brouwer, but is no longer accepted as such.17 A Temptation of St Anthony by Brouwer was listed as no. 280 in the 1640 inventory of pictures in Peter Paul Rubens’s collection after his death, but has since been lost sight of.18 Thus its relation to the Berlin picture and to the Rijksmuseum account of the subject is hypothetical. Whether the devil-tempter in the Berlin picture was an invention of Brouwer’s is an open question; but the similarity of the two faces points to a common source, which may have been the lost painting by Brouwer. In two of his Temptation renderings, Teniers introduced personifications of the Seven Deadly Sins as the saint’s assailants.19 In the present picture, as in the majority of others by Teniers, the grotesque and fantastic devil humans and animals – including those in the variegated aerial jousts above20 – probably had no specific meanings such as seem to have been attached to them by Bosch in his Temptation of St Anthony at Lisbon. At least according to Bax, who gives antecedents and interpretations for the aerial combatants, the devil with a beak, the funnel and the fish.21 Rather Teniers’s intentions were probably accurately conveyed in the rubric to the print by Frans van den Wijngaerde (1614-1679): ‘Blessed is the man who endureth temptation for he is tried, he shall receive the crown of life, which the Lord hath promised to them that love Him... (Beatus vir qui suffert tentationem: quoniam cum probatus fuerit, Accipiet coronam vitae, quam Repromisit Deus diligentibus....)’.22 The first certain owner of this Temptation of St Anthony was a member of the wealthy de Walé family, who as Catholics in Protestant Holland would have maintained the tradition of the veneration of saints. Gregory Martin, 2022

Über den Künstler

Ein Vermächtnis aus Licht und Leben: Die Welt des David Teniers der Ältere

Im Herzen der flämischen Barockära des 17. Jahrhunderts, einer Epoche, die durch dramatische Bewegung und tiefe emotionale Intensität geprägt war, trat David Teniers der Ältere als ein Meister hervor, der fähig war, in den gewöhnlichsten Momenten eine außergewöhnliche Schönheit zu finden. Um 1582 in Antwerpen geboren, war Teniers nicht bloß ein Beobachter seiner Zeit, sondern ein wesentlicher Teilnehmer an deren künstlerischer Evolution. Sein Leben war fest mit dem Gefüge der Antwerpener Kunstszene verwoben, entsprungen aus einer Ahnenreihe von Schöpfern, zu denen sein Vater Jan Teniers I. und sein Bruder Juliaen gehörten. Dieses Eintauchen in eine häusliche Atmosphäre voller Pigmente, Pinsel und Leinwand verlieh ihm eine grundlegende Meisterschaft, die es ihm später ermöglichte, sich sowohl in der Grandiosität religiöser Aufträge als auch im intimen Charme ländlicher Landschaften sicher zu bewegen.

Der Werdegang von Teniers’ Talent wurde maßgeblich von den Giganten seiner Zeit geformt. Während seine frühe Ausbildung unter dem wachsamen Auge seines Bruders begann, entflammte seine künstlerische Seele wahrhaftig im Atelier von Peter Paul Rubens. Unter Rubens zu studieren bedeutete, in einen Schmelztiegel der Innovation einzutreten, in dem das Zusammenspiel von Licht, Schatten und dynamischer Komposition regierte. Dieser Einfluss ist in Teniers’ Werk durch eine raffinierte Farbgebung und einen ausdrucksstarken Pinselstrich eingraviert, der jedem Motiv Leben einhaucht. Darüber hinaus erlaubten ihm seine Reisen nach Rom, die klassischen Nuancen von Adam Elsheimer in sich aufzunehmen, was seinen Kompositionen eine Ebene atmosphärischer Tiefe und historischer Bedeutung verlieh. Diese vielfältigen Einflüsse verschmolzen zu einem Stil, der einzigartig sein Eigen war – eine Brücke zwischen der monumentalen Barocktradition und einer erdverbundenen, humanistischen Betrachtung der Welt.

Die Kunst des Alltäglichen: Genremalerei und Landschaft

Während viele seiner Zeitgenossen nach Ruhm in großen mythologischen oder historischen Erzählungen suchten, fand Teniers seine wahre Berufung in der Feier der flämischen Landschaft und den lebhaften Szenen des bäuerlichen Lebens. Er besaß einen seltenen, empathischen Blick für die Genremalerei, mit dem er die Geselligkeit von Wirtshausversammlungen, die rustikale Freude ländlicher Feste und die stille Würde der arbeitenden Klasse einfing. Seine Leinwände vibrieren oft vor spielerischem Geist und laden den Betrachter ein, die ungekünstelte Realität des 17. Jahrhunderts durch eine Linse sanfter Heiterkeit und akribischer Details zu erleben.

Seine Landschaften sind ebenso fesselnd und dienen weit mehr als nur als bloße Kulisse für seine Figuren. Vielmehr sind sie lebendige, atmende Umgebungen, die sich durch folgende Merkmale auszeichnen:

  • Atmosphärische Perspektive: Eine meisterhafte Fähigkeit, Tiefe zu erzeugen, die das Auge vom texturierten Vordergrund bis hin zu nebligen, fernen Horizonten führt.
  • Leuchtende Details: Die sorgfältige Darstellung von Licht, das durch das Laub filtert oder sich auf einem einfachen Dorfweg spiegelt.
  • Narrative Integration: Eine nahtlose Verschmelzung menschlicher Aktivität mit der natürlichen Welt, die eine tiefe Verbindung zwischen dem Menschen und seiner Umgebung suggeriert.

Selbst wenn er in ernstere Themen vordrang, wie etwa in seinen religiösen Werken wie „Valentina kniet nieder, um ein Rosenkranz von der Jungfrau Maria zu empfangen“, bewahrte Teniers seine charakteristische Fähigkeit, Realismus mit spiritufter Ehrfurcht zu verbinden. In diesen Stücken nutzte er Licht und Schatten nicht nur für dramatische Effekte, sondern um die Hingabe des Betrachters zu leiten, wodurch das Göttliche in der irdischen Sphäre greifbar präsent erschien.

Historische Bedeutung und künstlerische Beständigkeit

Die historische Bedeutung von David Teniers der Ältere liegt in seiner Rolle als Pionier einer intimeren Barockästhetik. Er half dabei, den künstlerischen Blick vom Himmel hinab zur Erde zu lenken, und bewies, dass das Leben der Bauern und die Stille der Landschaft würdige Sujets der hohen Kunst waren. Sein Werk bot einen wesentlichen Gegenpol zur Grandiosität von Rubens und bot ein Gefühl der Nahbarkeit und des Humanismus, das beim aufstrebenden Mittelstand Flanderns tiefen Widerhall fand.

Sein Vermächtnis findet sich nicht nur in seinen erhaltenen Leinwänden, sondern auch in der Fortführung der künstlerischen Dynastie der Teniers. Durch seine Nachkommen, darunter der berühmte David Teniers der Jüngere, hielt sein Einfluss auf die flämische Genremalerei über Jahrzehnte an. Heute blicken wir auf den Älteren als einen Maler zurück, der die Kunst des Subtilen meisterte – ein Künstler, der das Epische im Alltäglichen finden und ein visuelles Zeugnis einer Ära hinterlassen konnte, die sowohl durch ihre Kämpfe als auch durch ihre tiefgründigen, einfachen Freuden definiert war.

David Teniers Der Ältere

David Teniers Der Ältere

1582 - 1649 , Belgien

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Spätmannerismus
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Peter Paul Rubens
    • Elsheimer
  • Date Of Birth: Antwerpen Belgien 1582
  • Date Of Death: Antwerpen Belgien 1649
  • Full Name: David Teniers der Ältere
  • Nationality: Niederländisch
  • Notable Artworks:
    • Valentine Knechts Gebet zum Empfang eines Rosenkranzes von der Jungfrau Maria
    • Landschaft mit den Ruinen des Palatin zu Rom
    • Die Versuchung St. Antonius
  • Place Of Birth: Antwerp Belgien