Taxi #4 (The Urban Chase)
Giclée / Kunstdruck
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Taxi #4 (The Urban Chase)
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 62
Deborah Ann Hildreth’s “Taxi #4 (The Urban Chase)” – A Fragmented Reflection of City Life
- Subject Matter: The tapestry depicts a vibrant cityscape dominated by yellow taxis reflected in the glass panes of Balducci's Delicatessen, capturing the frenetic energy and visual complexity characteristic of New York City during the late 1980s. It’s not merely a depiction of buildings; Hildreth skillfully incorporates birds – symbolic representations of freedom and aspiration – amidst the urban sprawl.
- Style: Hildreth's approach aligns with Conceptual Art, prioritizing idea over traditional aesthetic concerns. The fractured image—resulting from the photographic source material and subsequent artistic interpretation—serves as a powerful metaphor for how individuals perceive reality differently, emphasizing multiplicity of viewpoints.
- Technique: Hand pieced, hand stitched, and machine stitched – these meticulous techniques demonstrate STS’s commitment to artisanal excellence. The weavers employed a complex layering process, utilizing multiple threads to achieve remarkable textural depth and color vibrancy. This painstaking craftsmanship elevates the tapestry beyond mere visual representation.
- Historical Context: Created during STS's pioneering collaborative project, “Taxi #4” embodies the spirit of experimentation and intellectual engagement prevalent in the art world of its time. It reflects a broader movement toward challenging established artistic conventions and exploring new modes of expression.
- Symbolism: The clock positioned prominently in the upper left corner symbolizes time – not just as chronological measurement but also as an element shaping experience and perception. Its inclusion reinforces the artwork’s central theme: how our individual perspectives are molded by circumstance and influenced by fleeting moments.
Exploring Fragmentation and Perception
The genesis of “Taxi #4” lies in a single photograph – Balducci's Delicatessen, bathed in the golden light of reflected taxis. This seemingly simple image was deliberately fractured into four quadrants by STS’s artists, recognizing that visual experience is inherently subjective. Hildreth’s decision to embrace this fragmentation wasn’t merely stylistic; it represented a profound conceptual statement about how we interpret the world around us. Each weaver brought their own vision to bear on the source material, resulting in four distinct interpretations that collectively illuminate the complexities of human perception.A Testament to Collaborative Craftsmanship
Deborah Ann Hildreth’s dedication to her craft is evident in every stitch of “Taxi #4.” STS's reputation for fostering innovation and artistic dialogue underscores the importance of collaborative endeavors. The meticulous hand piecing and stitching processes—combined with machine stitching—ensure exceptional quality and durability, guaranteeing that this artwork retains its vibrancy and expressive power for generations to come.Emotional Impact & Artistic Legacy
“Taxi #4” transcends mere visual representation; it evokes a palpable sense of urban dynamism and contemplation. Hildreth’s masterful use of color—particularly the dominant yellows—captures the energy of New York City while simultaneously inviting viewers to consider their own perspectives on life's journey. This tapestry stands as a testament to Conceptual Art’s enduring influence, prompting reflection on how we perceive reality and shaping our understanding of artistic expression.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Kerry James Marshall: Ein Gegenarchiv der Schwarzen Präsenz
Kerry James Marshall, geboren in Birmingham, Alabama, am 17. Oktober 1955, ist eine herausragende Figur der zeitgenössischen amerikanischen Kunst. Seine Karriere, die Jahrzehnte umfasst und Malerei, Druckgrafik und Skulptur einschließt, hat konventionelle Vorstellungen von Darstellung innerhalb des westlichen künstlerischen Kanons grundlegend in Frage gestellt. Marshall porträtiert nicht bloß Schwarze Subjekte; er konstruiert ein „Gegenarchiv“, wie er es selbst nennt – eine bewusste Anstrengung, die Handlungsfähigkeit und Sichtbarkeit für Afroamerikaner zurückzugewinnen, die in der Kunstgeschichte historisch marginalisiert wurden. Seine Werke handeln nicht nur vom Abbilden von Figuren; sie gehen darum, deren Präsenz zu behaupten, Anerkennung zu fordern und das Narrativ des künstlerischen Erbes neu zu gestalten. Marshalls frühes Leben prägte seine künstlerische Vision tiefgreifend. Als er in Birmingham während einer Zeit intensiver racialer Spannungen aufwuchs, wurde er Zeuge der Realitäten von Segregation und Diskriminierung. Mit dem Umzug nach Los Angeles als Kind erlebte er die lebendige, aber oft herausfordernde Umgebung von South Central, wo die Black Panther Party erheblichen Einfluss ausübte. Diese prägende Erfahrung verankerte in ihm ein tiefes Gefühl sozialer Verantwortung und nährte seinen Wunsch, Themen wie Identität, Geschichte und Macht durch seine Kunst anzugehen. Entscheidend war dabei sein Mentoring unter Charles White an der High School, das ihm ein grundlegendes Verständnis figurativer Malerei sowie die Verpflichtung vermittelte, die menschliche Form mit Würde und Realismus darzustellen – eine direkte Linie, die bis heute seine Arbeit beeinflusst. Marshalls künstlerische Entwicklung wurzelte in einer bewussten Auseinandersetzung mit den Traditionen der europäischen Malerei. Er studierte akribisch die Techniken der Alten Meister, insbesondere jene von Renaissancekünstlern wie Raphael und Titian, nicht um sie zu imitieren, sondern um die Konventionen der Darstellung zu verstehen – und diese dann systematisch zu untergraben. Dieser rigorose Ansatz ist in seinen großformatigen Gemälden sichtbar, wo er oft kompositorische Elemente aus klassischen Werken entlehnt – eine Pyramidenstruktur, ein sorgfältig arrangierter Vordergrund, ein dramatisches Lichtschema –, doch diese etablierten Formen mit Schwarzen Figuren füllt, die alltägliche Aktivitäten ausüben: auf Feldern arbeiten, in der Kirche erscheinen, Spiele spielen oder einfach in ihren Gemeinschaften existieren. Der Einfluss des Gullah-Dialekts und der Kultur, das er von seiner Großmutter erbte, bereichert seine visuelle Sprache zusätzlich und verleiht seinen Szenen eine ausgeprägte regionale Identität und ein Gefühl der Verwurzelung.- Schlüsseltechniken & Stil: Marshalls Gemälde zeichnen sich durch ihr monumentales Ausmaß, ihre akribische Detailtreue und die kühne Farbgebung aus. Er setzt einen hochkontrollierten Realismus ein, der Figuren mit fast fotografischer Präzision darstellt, sie gleichzeitig aber mit emotionaler Tiefe und psychologischer Komplexität auflädt. Seine Palette ist oft lebendig und gesättigt, was den Reichtum und die Vitalität der schwarzen Kultur widerspiegelt.
- Wiederkehrende Themen: Im Zentrum von Marshalls Werk stehen Identität, Geschichte, Repräsentation und soziale Gerechtigkeit. Er stellt häufig schwarze Figuren in Umgebungen dar, die konventionelle Stereotypen herausfordern und die historisch auferlegte Unsichtbarkeit bloßlegen. Seine Gemälde dienen als visuelles Zeugnis der Widerstandsfähigkeit, Würde und Komplexität des afroamerikanischen Lebens.
- Bekannte Reihen: Am bekanntesten ist Marshall vielleicht für seine „Word“-Serie (1987–1991), in der er Titel aus kunsthistorischen Texten – wie Raphaels „Akademie von Athen“ – entlehnte und sie auf Gemälde mit schwarzen Figuren anwandte. Dieser Akt der Aneignung war eine bewusste Herausforderung des etablierten Kanons und behauptete die Präsenz schwarzer Künstler in der Geschichte der westlichen Kunst.
Das Vermächtnis eines Gegenarchivs
Kerry James Marshalls Werk repräsentiert mehr als nur ästhetische Errungenschaft; es ist eine tiefgreifende Intervention in die Kunstgeschichte. Indem er konventionelle Darstellungen systematisch herausfordert und schwarzen Figuren Handlungsfähigkeit zurückgibt, hat er unser Verständnis davon, was „Kunst“ ausmacht und wer innerhalb dieser Kunst dargestellt werden darf, grundlegend verändert. Seine Gemälde sind nicht bloße Porträts; sie sind Deklarationen – kraftvolle Statements über Identität, Geschichte und den fortwährenden Kampf um soziale Gerechtigkeit. Marshalls Vermächtnis liegt in seinem unerschütterlichen Engagement für Sichtbarkeit, seiner meisterhaften Technik und seiner tiefgreifenden Fähigkeit, die visuelle Landschaft der Kunst mit einer Stimme zu transformieren, die gehört werden will. Er inspiriert weiterhin Generationen von Künstlern, sich mit Fragen der Repräsentation auseinanderzusetzen und etablierte Normen herauszufordern, um sicherzustellen, dass sein „Gegenarchiv“ noch viele Jahre nachhallen wird.Deborah Ann Hildreth
1955 - , Vereinigte Staaten von Amerika
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Abstrakter Expressionismus
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Zeitgenössische Malerei']
- Artists Who Influenced This Artist: ['Charles White']
- Date Of Birth: 17. Oktober 1955
- Full Name: Kerry James Marshall
- Nationality: Amerikanisch
- Notable Artworks:
- Small Arcs
- The Pavilion
- Christmas Tree
- Pastimes
- Place Of Birth: Birmingham, Alabama




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