Female Gorilla Carrying off a Negress (destroyed)
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Female Gorilla Carrying off a Negress (destroyed)
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A Savage Embrace: Emmanuel Frémiet’s “Gorilla Carrying Off a Negress”
Emmanuel Frémiet's 1874 sculpture, "Female Gorilla Carrying off a Negress," is not merely a striking depiction of primal power; it’s a haunting meditation on vulnerability, captivity, and the unsettling dynamics of dominance. Initially conceived as a private commission for a wealthy collector, its subsequent destruction – reportedly due to malicious intent – only amplified its notoriety and cemented its place as one of the most controversial and enduring works of the Animalier movement. The sculpture, now meticulously reproduced by ArtsDot.com, offers a profound glimpse into the artistic sensibilities of a pivotal 19th-century sculptor and invites contemplation on themes that remain remarkably relevant today.
Frémiet, born in Paris in 1824, was deeply influenced by his uncle, Sophie Frémiet, and later François Rude, shaping him into an artist profoundly attuned to capturing the essence of nature’s grandeur and vulnerability. His early work focused on scientific lithography, honing his observational skills before he transitioned to sculpting animals with unprecedented realism – a hallmark of the Animalier style that sought to portray creatures with anatomical accuracy and emotional depth. This dedication to naturalism is powerfully evident in “Female Gorilla Carrying off a Negress,” where every muscle ripple, fur texture, and expression of intent is rendered with meticulous detail.
A Study in Contrasting Forms
The sculpture itself presents a dramatic juxtaposition of forms. A colossal gorilla, sculpted from bronze or another durable material suitable for casting, dominates the scene. Its powerful physique, bulging muscles, and intense gaze convey an overwhelming sense of strength and aggression. Yet, it’s not simply brute force that defines this creature; there's a calculated intelligence in its posture, a deliberate positioning of its arms around the smaller figure. In stark contrast, the “negress,” depicted as a woman caught mid-flight, embodies vulnerability and terror. Her limbs are outstretched, her face contorted in a silent scream, suggesting an immediate loss of control.
Frémiet masterfully employs curved lines to define the bodies, creating a sense of fluidity despite the overall tension. The gorilla’s body is characterized by rounded masses, while the smaller figure exhibits more elongated and flowing shapes. Sharp lines are present in areas like the teeth and facial features, adding to the dramatic effect. The composition—a diagonal line created by the figures—suggests movement and action, as if frozen in a moment of brutal capture.
Symbolism and Historical Context
The sculpture’s origins lie within a complex historical context. Created during a period marked by racial tensions and colonial ambitions, the image immediately raises uncomfortable questions about power dynamics and representation. The choice to depict a black woman as a victim carried off by a gorilla was undoubtedly provocative, reflecting anxieties surrounding race, savagery, and the perceived “other.” However, it’s crucial to recognize that Frémiet's intention wasn't necessarily malicious; rather, he was exploring themes of primal instinct versus civilization, mirroring the artistic trends of the 19th century which often emphasized naturalism and anatomical accuracy.
The story surrounding the sculpture’s destruction adds another layer of intrigue. According to accounts, the work was deliberately damaged by individuals who objected to its depiction of a black woman being carried off by an animal. This act of vandalism underscores the sculpture's controversial nature and highlights the enduring power of art to provoke debate and challenge societal norms. The fact that it was subsequently replaced with a copy in Nancy further demonstrates the impact this piece had on the public imagination.
A Timeless Masterpiece – Reproduced for Today
ArtsDot.com’s meticulous reproductions capture the essence of Frémiet's original work, faithfully recreating its dramatic composition, nuanced details, and powerful emotional resonance. Whether displayed in a grand salon or a contemporary interior space, this artwork invites viewers to contemplate themes of power, vulnerability, and the complexities of human interaction. It serves as a potent reminder of the enduring legacy of Emmanuel Frémiet and his remarkable ability to capture the raw beauty and unsettling truths of the animal world – and, perhaps more profoundly, the human condition.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Der Bildhauer der Erhabenheit der Natur
Im pulsierenden Herzen von Paris geboren, im Jahr 1824, trat Emmanuel Frémiet als eine transformative Kraft der Bildhauerei des neunzehnten Jahrhunderts hervor – ein Meister, der kaltem Stein und Bronze durch eine unvergleichliche Hingabe an den Realismus Leben einhauchte. Sein künstlerischer Weg war tief in den Traditionen französischer Exzellenz verwurzelt und wurde maßgeblich durch die Mentorenschaft seines Onkels sowie durch den revolutionären Bildhauer François Rude geprägt. Diese frühen Einflüsse vermittelten ihm einen tiefen Respekt vor anatomischer Präzision und eine expressive Vitalität, die später seinen unverwechselbaren Stil definieren sollten. Bevor er die Höhen monumentalen Ruhms erreichte, verfeinerte Frémiet seine Beobachtungsgabe durch die wissenschaftliche Lithografie – eine Disziplin, die ein exaktes Auge für Details erforderte; eine Fähigkeit, die zum Grundstein seiner legendären Gabe werden sollte, das rohe Wesen der natürlichen Welt einzufangen.
Frémiets Karriere zeichnet sich vor allem durch seine Pionierrolle innerhalb der Animalier-Bewegung aus, einem Genre, das der lebensnahen Darstellung von Tieren gewidmet ist. Im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen, die lediglich idealisierte Formen suchten, strebte Frémiet nach einer viszeralen Wahrheit. Er gestaltete Kreaturen wie Bären, Hunde und Primaten mit einer solchen anatomischen Genauigkeit, dass sie förmlich vor verborgenem Leben zu pulsieren schienen. Seine Werke überschritten oft die bloße biologische Studie, um tiefe Emotionen und narrative Spannungen zu vermitteln. Ob er nun die zarte Verletzlichkeit von Pan mit Bärenjungen darstellte oder die erschütternden, kontroversen Machtdynamiken in seinen dramatischeren Kompositionen einfing – Frémiet nutzte Textur und Form, um ein Gefühl von Bewegung und instinktivem Drama zu evozieren, das die Faszination der viktorianischen Ära für die Naturgeschichte perfekt widerspiegelte.
Monumentale Vermächtnisse und heroische Erzählungen
Während seine Tierstudien ihm intimen Ruhm einbrachten, ermöglichte es Frémiets Fähigkeit, monumentale Maßstäbe zu beherrschen, der Pariser Landschaft durch öffentliche Großwerke eine unauslöschliche Spur zu hinterlassen. Er besaß das seltene Talent, historischen und mythologischen Figuren ein Gefühl von spiritueller Standhaftigkeit und nationalem Stolz einzuhauchen. Sein gemeinschaftliches Meisterwerk, die Jeanne d'Arc-Statue in Paris – ein Projekt, an dem auch der legendäre Auguste Rodin beteiligt war – steht als gewaltiges Zeugnis seiner Fähigkeit, heroische Erzählungen in die Reiterbildhauerei einzuflechten. Dieses Werk, zusammen mit seiner Ehrung von Ferdinand de Lesseps durch das Suez-Monument, demonstriert seine Kapazität, groß angelegte Themen wie Patriotismus und menschliche Errungenschaften mit derselben akribischen Sorgfalt zu behandeln, die er dem kleinsten Detail des Fells eines Tieres widmete.
Die Breite von Frémiets technischer Meisterschaft lässt sich vielleicht am besten im dynamischen Zusammenspiel von Licht und Schatten in seinen Bronzearbeiten beobachten. In Stücken wie Heiliger Georg erschlägt den Drachen betrachtet der Betrachter nicht nur eine Legende, sondern wird mitten in das Zentrum eines Kampfes geworfen, der durch komplexe Details und kinetische Energie definiert ist. Sein Leben, obwohl geprägt von Zeiten wirtschaftlicher Not – einschließlich einer prägenden Tätigkeit als Maler der Leichenhalle –, diente nur dazu, sein Verständnis der menschlichen Existenz und des empfindlichen Gleichgewichts zwischen Leben und Tod zu vertiefen. Letztendlich bleibt Emmanuel Frémiet ein Titan der französischen Bildhauerei, ein Künstler, dessen Vermächtnis in der nahtlosen Verschmelzung von wissenschaftlicher Beobachtung und tiefgründiger, emotionaler Kunstfertigkeit liegt.
Emmanuel Frémiet
1824 - 1910 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Animalier
- Artists Who Influenced This Artist:
- François Rude
- Pierre Nicolas Tourgueneff
- Date Of Birth: 6 Dezember 1824
- Full Name: Emmanuel Frémiet
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Joan of Arc Statue
- Gorilla Carrying off a Woman
- Saint George Slaying the Dragon
- Place Of Birth: Paris, Frankreich




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