Faaturuma (auch bekannt als Melancholie)
Giclée / Kunstdruck
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Faaturuma (auch bekannt als Melancholie)
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 62
Die Melancholie der Inseln: Faaturuma von Paul Gauguin
Paul Gauguins Gemälde “Faaturuma” – auch bekannt als “Melancholy” – ist weit mehr als eine bloße Porträtzeichnung. Es ist ein tiefgründiger Einblick in die Seele eines Künstlers, der sich auf der Suche nach Authentizität und spiritueller Erneuerung in die Südsee flüchtete. Das Werk aus dem Jahr 1891, das heute im Nelson-Atkins Museum of Art in Kansas City zu sehen ist, verkörpert Gauguins einzigartiges künstlerisches Universum – eine Synthese europäischer Traditionen mit den farbenprächtigen und spirituell aufgeladenen Einflüssen Polynesiens. Es ist ein Gemälde, das zum Nachdenken anregt und die melancholische Schönheit des Insellebens einfängt.
Das Bild zeigt eine Frau in einem zarten Rotkleid, sitzend in einem Schaukelstuhl. Ihr Kopf ruht auf ihrer Hand, ihre Augen sind geschlossen oder auf den Boden gerichtet – ein Ausdruck tiefer Kontemplation und innerer Ruhe. Die Umgebung ist von einem warmen, natürlichen Licht durchflutet, das durch ein Fenster fällt und eine intime Atmosphäre schafft. Zwei weitere Gestalten sind im Hintergrund erkennbar, die der Szene Tiefe verleihen und gleichzeitig die Isolation der Hauptfigur unterstreichen. Ein Handtasche auf dem Boden neben ihr erinnert an den Alltag, der jedoch in diesem Moment der Stille und Reflexion in den Hintergrund tritt.
Farben und Licht: Gauguins Synthetistischer Stil
Gauguin nutzte seine Farben nicht nur zur Darstellung der Realität, sondern auch als Ausdruck von Emotionen. Die warmen Rottöne des Kleides und die sanften Pastelltöne der Umgebung schaffen eine behagliche Atmosphäre, doch gleichzeitig liegt ein Hauch von Melancholie in der Farbgebung. Gauguins Technik ist geprägt von dicken Pinselstrichen und einer expressiven Anwendung der Farbe – ein typisches Merkmal seines Synthetistischen Stils. Er verzichtete auf die traditionelle Perspektive und die detaillierte Darstellung, um stattdessen eine subjektive Wahrnehmung der Welt zu vermitteln.
Das Licht spielt in “Faaturuma” eine zentrale Rolle. Es ist kein direktes, helles Licht, sondern eher ein diffuses, warmes Licht, das den Raum in einen goldenen Schein taucht. Dieses Licht verstärkt die melancholische Stimmung des Gemäldes und verleiht ihm eine besondere Intensität.
Symbolik und Inspiration: Die Sprache der Südsee
Der Titel “Faaturuma” bedeutet auf Tahitianisch “Melancholy”. Dieser Titel ist nicht nur ein Hinweis auf die Stimmung des Gemäldes, sondern auch ein Ausdruck von Gauguins eigenen Gefühlen während seiner Zeit in Tahiti. Er suchte in den einfachen Dingen und der unberührten Natur der Inseln nach einer Art Erlösung und Spiritualität. Die Frau im Bild verkörpert diese Sehnsucht nach Reinheit und Unschuld – eine Sehnsucht, die auch Gauguin in seinen Werken immer wieder thematisierte.
Die Einflüsse der Polynesianischen Kultur sind allgegenwärtig in Gauguins Werk. Die Verwendung von einfachen Formen, die Betonung von Farbe und Symbolik sowie die Darstellung von Natur und Menschenleben in ihrer natürlichen Umgebung spiegeln diese Einflüsse wider. “Faaturuma” ist ein Beweis für Gauguins Fähigkeit, verschiedene künstlerische Traditionen zu vereinen und daraus eine einzigartige und unverwechselbare Kunstform zu schaffen.
Ein Stück Kunstgeschichte: Reproduktionen von ArtsDot
Für Liebhaber der Kunst und Sammler bietet ArtsDot die Möglichkeit, ein Stück dieser beeindruckenden Kunstgeschichte in sein Zuhause zu holen. Unsere handgemalten Reproduktionen von Gauguins “Faaturuma” sind eine authentische Nachbildung des Originals – mit höchster Detailtreue und Farbgenauigkeit. Diese Reproduktionen sind nicht nur dekorative Elemente, sondern auch ein Ausdruck von Wertschätzung für die Kunst und das Genie Paul Gauguin.
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Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Eugène Henri Paul Gauguin: Ein Leben in Farbe und Symbolik
Frühes Leben und Hintergrund
- Geboren am 7. Juni 1848 in Paris, Frankreich, war Eugène Henri Paul Gauguin eine komplexe Persönlichkeit, die von einer ungewöhnlichen Erziehung geprägt war.
- Sein Vater war Journalist, und seine Mutter stammte aus einer Familie mit peruanischen Wurzeln – ihre Großmutter, Flora Tristan, war eine Pionierin der feministischen und sozialistischen Schriftstellerin.
- Im Jahr 1850 zog die Familie nach Peru, wo Gauguin vier prägende Jahre in einer anderen Kultur verbrachte. Diese Erfahrung beeinflusste seine Kunst später nachhaltig.
- Nach dem Tod seines Vaters kehrte Gauguin nach Frankreich zurück und erhielt eine formale Ausbildung, wählte aber schließlich eine Karriere als Börsenmakler.
Von Börsenmakler zum Künstler
- Gauguin begann in seiner Freizeit zu malen, wobei er zunächst von den Impressionisten beeinflusst wurde.
- Eine Finanzkrise im Jahr 1882 veranlasste ihn, seine Geschäftskarriere aufzugeben und sich voll und ganz der Kunst zu widmen.
- Er studierte bei Camille Pissarro, der seine künstlerische Entwicklung förderte und ihn mit anderen avantgardistischen Malern bekannt machte.
Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
- Gauguins frühe Werke spiegelten impressionistische Techniken wider, aber er suchte bald einen ausdrucksstärkeren und symbolischen Stil.
- Er experimentierte mit kräftigen Farben, flachen Formen und vereinfachten Kompositionen und weicht von den Naturalismen des Impressionismus ab.
- Seine Reisen nach Brittany, Martinique und schließlich nach Tahiti waren entscheidend für die Gestaltung seiner künstlerischen Vision. Er suchte einen „primitiveren“ Lebenswandel, in dem er eine größere spirituelle Authentizität glaubte.
- Er war von japanischen Holzschnitten (Japonismus) und mittelalterlicher Kunst beeinflusst, die zu seinem unverwechselbaren Ästhetik beitrugen.
Tahitianische Periode und wichtige Werke
- Gauguin kam im Jahr 1891 nach Tahiti, um Zuflucht vor der europäischen Zivilisation und Inspiration aus der polynesischen Kultur zu suchen.
- Diese Zeit markierte den Höhepunkt seiner künstlerischen Kreativität und führte zu ikonischen Gemälden wie “Vahine no te miti”, “Manao Tupapau” (Beobachtet vom Geist der Toten) und “The Day of Gods”.
- Seine tahitianischen Werke sind durch leuchtende Farben, exotische Themen und ein Gefühl von Mysterium und Spiritualität geprägt.
- Er stellte oft polynesische Frauen, Landschaften und religiöse Überzeugungen dar und interpretierte sie durch seine eigene symbolische Linse.
Spätere Jahre und Kämpfe
- Gauguin hatte während seiner Zeit in Tahiti und später auf den Marquesasinseln finanzielle Schwierigkeiten und Gesundheitsprobleme.
- Trotz dieser Herausforderungen malte er weiterhin produktiv und erkundete Themen wie Leben, Tod und Spiritualität.
- Er starb am 8. Mai 1903 auf der Insel Hiva Oa in den Marquesasinseln.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Gauguins Werk wurde während seines Lebens weitgehend unerkannt, erlangte aber nach seinem Tod posthumane Anerkennung.
- Er gilt heute als eine zentrale Figur in der Entwicklung der modernen Kunst, die die Lücke zwischen Impressionismus und Symbolismus schloss.
- Seine Verwendung von Farbe, vereinfachten Formen und symbolischen Bildern beeinflusste zahlreiche Künstler, darunter Pablo Picasso, Henri Matisse und die Fauves.
- Gauguins Erforschung „primitiver“ Kulturen und seine Ablehnung westlicher künstlerischer Konventionen werden bis heute debattiert und neu interpretiert.
- Er bleibt eine umstrittene Figur aufgrund bestimmter Aspekte seines Privatlebens, aber sein künstlerischer Beitrag ist unbestreitbar.
Eugène Henri Paul Gauguin
1848 - 1903 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Post-Impressionismus, Symbolismus
- Artists Or Movements Influenced By This Artist:
- Pablo Picasso
- Henri Matisse
- Artists Who Influenced This Artist: ['Camille Pissarro']
- Date Of Birth: 7. Juni 1848
- Date Of Death: 8. Mai 1903
- Full Name: Eugène Henri Paul Gauguin
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Vahine no te miti
- Manao Tupapau
- Der Tag der Götter
- Place Of Birth: Paris, Frankreich




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