Landschaft mit Enten (auch bekannt als Entenspiele)
Handgefertigte Ölreproduktion
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Landschaft mit Enten (auch bekannt als Entenspiele)
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Die Faszination der Einfachen Dinge: Landschaft mit Enten von Paul Gauguin
Paul Gauguins “Landschaft mit Enten” (auch bekannt als “Goose Games”), ein Gemälde aus dem Jahr 1888, ist weit mehr als eine idyllische Naturdarstellung. Es ist ein Fenster in die Seele eines Künstlers, der sich von den Konventionen seiner Zeit abwandte und eine eigene, kraftvolle Sprache der Farbe und Form entwickelte. Dieses Werk, das heute in einer Privatsammlung aufbewahrt wird, verkörpert Gauguins Suche nach Authentizität und Spiritualität – ein Thema, das ihn während seiner späteren Jahre in Tahiti besonders prägte.
Das Bild zeigt eine sanfte Landschaft, durchzogen von einem fließenden Fluss. Eine kleine Gruppe Enten und Schwäne gleiten friedlich auf der Wasseroberfläche, während im Hintergrund Menschen und Tiere zu erkennen sind. Ein Mann steht am Ufer, scheinbar in Kontemplation versunken oder vielleicht auf der Suche nach den Vögeln. Ein Pferd ist links im Bild platziert, und eine weitere Person sowie ein Hund sind im weiten Vordergrund zu sehen. Diese Details verleihen der Szene eine gewisse Lebendigkeit und erzählen eine Geschichte, die über das bloße Betrachten hinausgeht.
Der Einfluss des Nabis und Gauguins Individualismus
Gauguin war ein zentraler Vertreter der Bewegung “Nabis” (kurz für “Nuovi Barbari”), einer Gruppe junger französischer Künstler, die sich ab etwa 1886 in Paris bildeten. Der Nabis-Kreis strebte danach, die traditionellen Kunstformen aufzubrechen und neue Wege zu finden, um Emotionen und Ideen auszudrücken. Sie orientierten sich an Symbolismus, japanischer Kunst und primitiven Kulturen – alles Elemente, die Gauguins Werk maßgeblich beeinflussten. Im Gegensatz zu den Impressionisten, die vor allem die flüchtigen Eindrücke des Lichts und der Atmosphäre festhielten, legte Gauguin Wert auf die Ausdruckskraft der Farben und die symbolische Bedeutung seiner Motive.
“Landschaft mit Enten” ist ein hervorragendes Beispiel für diese künstlerische Entwicklung. Die leuchtenden, fast surreal wirkenden Farben – insbesondere das intensive Blau des Himmels und das satte Grün der Vegetation – sind nicht naturalistisch, sondern dienen dazu, die Emotionen und Gefühle des Künstlers zu vermitteln. Gauguin verwendete eine dicke, pastose Malweise, bei der die Pinselstriche deutlich sichtbar sind. Diese Technik verleiht dem Bild eine besondere Textur und Lebendigkeit.
Symbolik und die Suche nach Spiritualität
Die Enten und Schwäne in “Landschaft mit Enten” können als Symbole für Reinheit, Frieden und das Leben selbst interpretiert werden. Die Szene erinnert an eine biblische Geschichte über die Reinigung der Sünder – ein Thema, das Gauguin oft in seinen Werken behandelte. Die Anwesenheit des Menschen am Ufer deutet auf den Konflikt zwischen Mensch und Natur hin, aber auch auf die Möglichkeit einer Harmonie. Es ist ein Bild, das zum Nachdenken anregt und eine tiefe emotionale Resonanz erzeugt.
Gauguin suchte in seinen Reisen nach Inspiration und Spiritualität. Seine Zeit in Tahiti war entscheidend für seine künstlerische Entwicklung. Er versuchte, die Welt der Polynesier zu verstehen und ihre Lebensweise zu integrieren. “Landschaft mit Enten” spiegelt diese Suche wider – eine Sehnsucht nach einer einfachen, authentischen Existenz jenseits des bürgerlichen Lebens.
Reproduktionen für Kunstliebhaber
ArtsDot bietet hochwertige Reproduktionen von Paul Gauguins “Landschaft mit Enten” in verschiedenen Größen und Materialien an. Ob als Ölfarbdruck auf Leinwand, Aquarell oder Fotodruck – unsere Reproduktionen garantieren die Authentizität des Originals und ermöglichen es Ihnen, dieses Meisterwerk in Ihrem Zuhause zu genießen. Entdecken Sie die Schönheit und Tiefe von Gauguins Werk und lassen Sie sich von seiner einzigartigen Vision inspirieren.
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Über den Künstler
Eugène Henri Paul Gauguin: Ein Leben in Farbe und Symbolik
Frühes Leben und Hintergrund
- Geboren am 7. Juni 1848 in Paris, Frankreich, war Eugène Henri Paul Gauguin eine komplexe Persönlichkeit, die von einer ungewöhnlichen Erziehung geprägt war.
- Sein Vater war Journalist, und seine Mutter stammte aus einer Familie mit peruanischen Wurzeln – ihre Großmutter, Flora Tristan, war eine Pionierin der feministischen und sozialistischen Schriftstellerin.
- Im Jahr 1850 zog die Familie nach Peru, wo Gauguin vier prägende Jahre in einer anderen Kultur verbrachte. Diese Erfahrung beeinflusste seine Kunst später nachhaltig.
- Nach dem Tod seines Vaters kehrte Gauguin nach Frankreich zurück und erhielt eine formale Ausbildung, wählte aber schließlich eine Karriere als Börsenmakler.
Von Börsenmakler zum Künstler
- Gauguin begann in seiner Freizeit zu malen, wobei er zunächst von den Impressionisten beeinflusst wurde.
- Eine Finanzkrise im Jahr 1882 veranlasste ihn, seine Geschäftskarriere aufzugeben und sich voll und ganz der Kunst zu widmen.
- Er studierte bei Camille Pissarro, der seine künstlerische Entwicklung förderte und ihn mit anderen avantgardistischen Malern bekannt machte.
Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
- Gauguins frühe Werke spiegelten impressionistische Techniken wider, aber er suchte bald einen ausdrucksstärkeren und symbolischen Stil.
- Er experimentierte mit kräftigen Farben, flachen Formen und vereinfachten Kompositionen und weicht von den Naturalismen des Impressionismus ab.
- Seine Reisen nach Brittany, Martinique und schließlich nach Tahiti waren entscheidend für die Gestaltung seiner künstlerischen Vision. Er suchte einen „primitiveren“ Lebenswandel, in dem er eine größere spirituelle Authentizität glaubte.
- Er war von japanischen Holzschnitten (Japonismus) und mittelalterlicher Kunst beeinflusst, die zu seinem unverwechselbaren Ästhetik beitrugen.
Tahitianische Periode und wichtige Werke
- Gauguin kam im Jahr 1891 nach Tahiti, um Zuflucht vor der europäischen Zivilisation und Inspiration aus der polynesischen Kultur zu suchen.
- Diese Zeit markierte den Höhepunkt seiner künstlerischen Kreativität und führte zu ikonischen Gemälden wie “Vahine no te miti”, “Manao Tupapau” (Beobachtet vom Geist der Toten) und “The Day of Gods”.
- Seine tahitianischen Werke sind durch leuchtende Farben, exotische Themen und ein Gefühl von Mysterium und Spiritualität geprägt.
- Er stellte oft polynesische Frauen, Landschaften und religiöse Überzeugungen dar und interpretierte sie durch seine eigene symbolische Linse.
Spätere Jahre und Kämpfe
- Gauguin hatte während seiner Zeit in Tahiti und später auf den Marquesasinseln finanzielle Schwierigkeiten und Gesundheitsprobleme.
- Trotz dieser Herausforderungen malte er weiterhin produktiv und erkundete Themen wie Leben, Tod und Spiritualität.
- Er starb am 8. Mai 1903 auf der Insel Hiva Oa in den Marquesasinseln.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Gauguins Werk wurde während seines Lebens weitgehend unerkannt, erlangte aber nach seinem Tod posthumane Anerkennung.
- Er gilt heute als eine zentrale Figur in der Entwicklung der modernen Kunst, die die Lücke zwischen Impressionismus und Symbolismus schloss.
- Seine Verwendung von Farbe, vereinfachten Formen und symbolischen Bildern beeinflusste zahlreiche Künstler, darunter Pablo Picasso, Henri Matisse und die Fauves.
- Gauguins Erforschung „primitiver“ Kulturen und seine Ablehnung westlicher künstlerischer Konventionen werden bis heute debattiert und neu interpretiert.
- Er bleibt eine umstrittene Figur aufgrund bestimmter Aspekte seines Privatlebens, aber sein künstlerischer Beitrag ist unbestreitbar.
Eugène Henri Paul Gauguin
1848 - 1903 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Post-Impressionismus, Symbolismus
- Artists Or Movements Influenced By This Artist:
- Pablo Picasso
- Henri Matisse
- Artists Who Influenced This Artist: ['Camille Pissarro']
- Date Of Birth: 7. Juni 1848
- Date Of Death: 8. Mai 1903
- Full Name: Eugène Henri Paul Gauguin
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Vahine no te miti
- Manao Tupapau
- Der Tag der Götter
- Place Of Birth: Paris, Frankreich



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