Self Portrait with the Yellow Christ
Öl auf Leinwand
Wandkunst
Post-Impressionist Synthesis
1890
19. Jahrhundert
38.0 x 46.0 cm
Handgefertigte Ölreproduktion
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Self Portrait with the Yellow Christ
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-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
A Profound Meditation on Faith and Identity: Gauguin's *Self Portrait with the Yellow Christ*
Paul Gauguin’s Self Portrait with the Yellow Christ, painted in 1890, is more than a simple depiction of the artist; it’s a deeply layered exploration of spirituality, identity, and the burgeoning anxieties of the late 19th century. This oil on canvas work, measuring 38 x 46 cm, immediately captivates with its bold color palette and unsettling juxtaposition – Gauguin's own face confronting the iconic image of Christ, rendered in a vibrant, almost jarring, yellow.
The painting’s genesis lies within Gauguin’s profound dissatisfaction with Parisian society and his yearning for authenticity. Influenced by his family history, particularly his grandmother’s radical socialist ideals, he sought inspiration in distant lands and primitive cultures, believing they held a purer form of spirituality. This desire is powerfully conveyed through the deliberate arrangement of figures and objects within the scene. The “Yellow Christ,” as it became known, isn't simply a religious icon; it represents a challenge to conventional Western interpretations of faith, suggesting a more visceral, emotional connection.
The Language of Cloisonnism: Form and Color
Gauguin’s masterful use of Cloisonnism is immediately apparent. This technique, characterized by sharply defined outlines and flat areas of color – reminiscent of stained glass – creates a powerful sense of geometric clarity. The bold lines delineate the forms with an almost sculptural quality, emphasizing the two-dimensionality of the canvas. The vibrant yellow of the Christ dominates the background, contrasting dramatically with the more subdued tones of the surrounding space, drawing the viewer’s eye directly to this central figure. This deliberate use of color wasn't merely aesthetic; it was a conscious effort to strip away illusionistic depth and create a symbolic representation of spiritual truth.
Beyond Cloisonnism, Gauguin employs a flattened perspective, further contributing to the painting’s dreamlike quality. The inclusion of seemingly random elements – two figures on the left, a pig in the lower-left corner, a bird near the top right, and three chairs – adds layers of complexity and invites interpretation. These details aren't merely decorative; they are symbolic fragments, perhaps representing earthly concerns or the artist’s own internal struggles.
Historical Context and Gauguin’s Vision
Painted during a period of immense social and artistic upheaval, Self Portrait with the Yellow Christ reflects the broader anxieties of the late 19th century. The rise of industrialization, urbanization, and secularism challenged traditional religious beliefs, prompting artists like Gauguin to seek alternative sources of meaning. His work aligns with the Synthetist style, a movement that sought to simplify forms and reduce color to its purest expression – a reaction against the complexities of Impressionism. Gauguin’s bold artistic choices were initially met with criticism, but his influence on subsequent generations of artists is undeniable.
This particular painting offers a poignant glimpse into Gauguin's personal journey—a quest for spiritual understanding amidst a world grappling with profound change. The emotional impact of the work lies in its unsettling juxtaposition of faith and doubt, beauty and decay, inviting viewers to contemplate their own beliefs and experiences.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Eugène Henri Paul Gauguin: Ein Leben in Farbe und Symbolik
Frühes Leben und Hintergrund
- Geboren am 7. Juni 1848 in Paris, Frankreich, war Eugène Henri Paul Gauguin eine komplexe Persönlichkeit, die von einer ungewöhnlichen Erziehung geprägt war.
- Sein Vater war Journalist, und seine Mutter stammte aus einer Familie mit peruanischen Wurzeln – ihre Großmutter, Flora Tristan, war eine Pionierin der feministischen und sozialistischen Schriftstellerin.
- Im Jahr 1850 zog die Familie nach Peru, wo Gauguin vier prägende Jahre in einer anderen Kultur verbrachte. Diese Erfahrung beeinflusste seine Kunst später nachhaltig.
- Nach dem Tod seines Vaters kehrte Gauguin nach Frankreich zurück und erhielt eine formale Ausbildung, wählte aber schließlich eine Karriere als Börsenmakler.
Von Börsenmakler zum Künstler
- Gauguin begann in seiner Freizeit zu malen, wobei er zunächst von den Impressionisten beeinflusst wurde.
- Eine Finanzkrise im Jahr 1882 veranlasste ihn, seine Geschäftskarriere aufzugeben und sich voll und ganz der Kunst zu widmen.
- Er studierte bei Camille Pissarro, der seine künstlerische Entwicklung förderte und ihn mit anderen avantgardistischen Malern bekannt machte.
Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
- Gauguins frühe Werke spiegelten impressionistische Techniken wider, aber er suchte bald einen ausdrucksstärkeren und symbolischen Stil.
- Er experimentierte mit kräftigen Farben, flachen Formen und vereinfachten Kompositionen und weicht von den Naturalismen des Impressionismus ab.
- Seine Reisen nach Brittany, Martinique und schließlich nach Tahiti waren entscheidend für die Gestaltung seiner künstlerischen Vision. Er suchte einen „primitiveren“ Lebenswandel, in dem er eine größere spirituelle Authentizität glaubte.
- Er war von japanischen Holzschnitten (Japonismus) und mittelalterlicher Kunst beeinflusst, die zu seinem unverwechselbaren Ästhetik beitrugen.
Tahitianische Periode und wichtige Werke
- Gauguin kam im Jahr 1891 nach Tahiti, um Zuflucht vor der europäischen Zivilisation und Inspiration aus der polynesischen Kultur zu suchen.
- Diese Zeit markierte den Höhepunkt seiner künstlerischen Kreativität und führte zu ikonischen Gemälden wie “Vahine no te miti”, “Manao Tupapau” (Beobachtet vom Geist der Toten) und “The Day of Gods”.
- Seine tahitianischen Werke sind durch leuchtende Farben, exotische Themen und ein Gefühl von Mysterium und Spiritualität geprägt.
- Er stellte oft polynesische Frauen, Landschaften und religiöse Überzeugungen dar und interpretierte sie durch seine eigene symbolische Linse.
Spätere Jahre und Kämpfe
- Gauguin hatte während seiner Zeit in Tahiti und später auf den Marquesasinseln finanzielle Schwierigkeiten und Gesundheitsprobleme.
- Trotz dieser Herausforderungen malte er weiterhin produktiv und erkundete Themen wie Leben, Tod und Spiritualität.
- Er starb am 8. Mai 1903 auf der Insel Hiva Oa in den Marquesasinseln.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Gauguins Werk wurde während seines Lebens weitgehend unerkannt, erlangte aber nach seinem Tod posthumane Anerkennung.
- Er gilt heute als eine zentrale Figur in der Entwicklung der modernen Kunst, die die Lücke zwischen Impressionismus und Symbolismus schloss.
- Seine Verwendung von Farbe, vereinfachten Formen und symbolischen Bildern beeinflusste zahlreiche Künstler, darunter Pablo Picasso, Henri Matisse und die Fauves.
- Gauguins Erforschung „primitiver“ Kulturen und seine Ablehnung westlicher künstlerischer Konventionen werden bis heute debattiert und neu interpretiert.
- Er bleibt eine umstrittene Figur aufgrund bestimmter Aspekte seines Privatlebens, aber sein künstlerischer Beitrag ist unbestreitbar.
Eugène Henri Paul Gauguin
1848 - 1903 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Post-Impressionismus, Symbolismus
- Artists Or Movements Influenced By This Artist:
- Pablo Picasso
- Henri Matisse
- Artists Who Influenced This Artist: ['Camille Pissarro']
- Date Of Birth: 7. Juni 1848
- Date Of Death: 8. Mai 1903
- Full Name: Eugène Henri Paul Gauguin
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Vahine no te miti
- Manao Tupapau
- Der Tag der Götter
- Place Of Birth: Paris, Frankreich

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