Vase von Blumen und Fenster
Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Post-Impressionism
1881
19.0 x 27.0 cm
Giclée / Kunstdruck
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Vase von Blumen und Fenster
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Sammlerstück-Beschreibung
Vase of Flowers and Window – A Symphony of Color and Tranquility
Paul Gauguin’s “Vase of Flowers and Window” transcends mere representation; it embodies the artist's profound engagement with Impressionism’s legacy while forging his own distinctive path toward Symbolist expression. Created in 1881, this diminutive canvas—measuring just 19 x 27 cm—holds within its frame a deceptively simple composition that speaks volumes about Gauguin’s artistic vision and his desire to capture the essence of beauty and serenity. Currently housed at the Musée des Beaux-Arts de Rennes in France, it remains a testament to his mastery of color and form.Composition and Symbolism: Harmony Within Limitation
The painting centers around a vase brimming with vibrant blossoms—primarily poppies and cornflowers—strategically positioned beside a window overlooking an outdoor scene bathed in soft light. This juxtaposition isn’t accidental; Gauguin meticulously crafted this arrangement to convey a sense of balance and equilibrium, mirroring the harmonious relationship he sought between humanity and nature. The inclusion of two books nestled amongst the flowers adds a layer of intellectual contemplation. These aren't merely decorative elements but symbols of knowledge and reflection—a deliberate nod to Gauguin’s belief that art should nourish both the senses and the mind. They represent an invitation to pause, observe, and appreciate the subtleties of existence.Artistic Style: Embracing Synthetism
“Vase of Flowers and Window” firmly establishes Gauguin as a pioneer of Synthetism—a revolutionary artistic approach championed by Cézanne and Picasso. Departing from Impressionism’s preoccupation with capturing fleeting moments of light, Gauguin prioritized conveying emotions and ideas through bold, saturated hues. He eschewed naturalistic rendering in favor of expressive color combinations that prioritize emotional impact over photographic accuracy. The palette is dominated by reds—particularly the fiery poppies—contrasting sharply with blues and greens—representing the tranquil expanse of the window’s vista. This deliberate use of color isn't merely aesthetically pleasing; it serves as a conduit for conveying feelings of passion, vitality, and contemplation simultaneously.Context Within Gauguin’s Oeuvre: Tahiti Revisited
This painting exemplifies Gauguin’s ongoing fascination with Tahitian landscapes and culture—a subject he revisited repeatedly throughout his artistic career. Like “Three Huts,” Tahiti” and “The Meal (The Bananas),” “Vase of Flowers and Window” reflects Gauguin's desire to depict the unspoiled beauty of nature untouched by Western civilization. It’s a visual distillation of his belief that art could offer solace and inspiration amidst the complexities of modern life—a sentiment deeply rooted in his personal experiences and spiritual convictions.Conclusion: An Enduring Legacy
“Vase of Flowers and Window” stands as an enduring emblem of Post-Impressionist artistry, demonstrating Gauguin’s unparalleled ability to infuse a seemingly modest scene with profound symbolic meaning and emotional resonance. Its vibrant colors, harmonious composition, and intellectual undertones continue to captivate audiences worldwide. For those seeking to experience the splendor of this masterpiece firsthand—or to adorn their homes with a faithful reproduction—ArtsDot offers exceptional quality prints that faithfully capture the essence of Gauguin’s artistic vision.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Eugène Henri Paul Gauguin: Ein Leben in Farbe und Symbolik
Frühes Leben und Hintergrund
- Geboren am 7. Juni 1848 in Paris, Frankreich, war Eugène Henri Paul Gauguin eine komplexe Persönlichkeit, die von einer ungewöhnlichen Erziehung geprägt war.
- Sein Vater war Journalist, und seine Mutter stammte aus einer Familie mit peruanischen Wurzeln – ihre Großmutter, Flora Tristan, war eine Pionierin der feministischen und sozialistischen Schriftstellerin.
- Im Jahr 1850 zog die Familie nach Peru, wo Gauguin vier prägende Jahre in einer anderen Kultur verbrachte. Diese Erfahrung beeinflusste seine Kunst später nachhaltig.
- Nach dem Tod seines Vaters kehrte Gauguin nach Frankreich zurück und erhielt eine formale Ausbildung, wählte aber schließlich eine Karriere als Börsenmakler.
Von Börsenmakler zum Künstler
- Gauguin begann in seiner Freizeit zu malen, wobei er zunächst von den Impressionisten beeinflusst wurde.
- Eine Finanzkrise im Jahr 1882 veranlasste ihn, seine Geschäftskarriere aufzugeben und sich voll und ganz der Kunst zu widmen.
- Er studierte bei Camille Pissarro, der seine künstlerische Entwicklung förderte und ihn mit anderen avantgardistischen Malern bekannt machte.
Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
- Gauguins frühe Werke spiegelten impressionistische Techniken wider, aber er suchte bald einen ausdrucksstärkeren und symbolischen Stil.
- Er experimentierte mit kräftigen Farben, flachen Formen und vereinfachten Kompositionen und weicht von den Naturalismen des Impressionismus ab.
- Seine Reisen nach Brittany, Martinique und schließlich nach Tahiti waren entscheidend für die Gestaltung seiner künstlerischen Vision. Er suchte einen „primitiveren“ Lebenswandel, in dem er eine größere spirituelle Authentizität glaubte.
- Er war von japanischen Holzschnitten (Japonismus) und mittelalterlicher Kunst beeinflusst, die zu seinem unverwechselbaren Ästhetik beitrugen.
Tahitianische Periode und wichtige Werke
- Gauguin kam im Jahr 1891 nach Tahiti, um Zuflucht vor der europäischen Zivilisation und Inspiration aus der polynesischen Kultur zu suchen.
- Diese Zeit markierte den Höhepunkt seiner künstlerischen Kreativität und führte zu ikonischen Gemälden wie “Vahine no te miti”, “Manao Tupapau” (Beobachtet vom Geist der Toten) und “The Day of Gods”.
- Seine tahitianischen Werke sind durch leuchtende Farben, exotische Themen und ein Gefühl von Mysterium und Spiritualität geprägt.
- Er stellte oft polynesische Frauen, Landschaften und religiöse Überzeugungen dar und interpretierte sie durch seine eigene symbolische Linse.
Spätere Jahre und Kämpfe
- Gauguin hatte während seiner Zeit in Tahiti und später auf den Marquesasinseln finanzielle Schwierigkeiten und Gesundheitsprobleme.
- Trotz dieser Herausforderungen malte er weiterhin produktiv und erkundete Themen wie Leben, Tod und Spiritualität.
- Er starb am 8. Mai 1903 auf der Insel Hiva Oa in den Marquesasinseln.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Gauguins Werk wurde während seines Lebens weitgehend unerkannt, erlangte aber nach seinem Tod posthumane Anerkennung.
- Er gilt heute als eine zentrale Figur in der Entwicklung der modernen Kunst, die die Lücke zwischen Impressionismus und Symbolismus schloss.
- Seine Verwendung von Farbe, vereinfachten Formen und symbolischen Bildern beeinflusste zahlreiche Künstler, darunter Pablo Picasso, Henri Matisse und die Fauves.
- Gauguins Erforschung „primitiver“ Kulturen und seine Ablehnung westlicher künstlerischer Konventionen werden bis heute debattiert und neu interpretiert.
- Er bleibt eine umstrittene Figur aufgrund bestimmter Aspekte seines Privatlebens, aber sein künstlerischer Beitrag ist unbestreitbar.
Eugène Henri Paul Gauguin
1848 - 1903 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Post-Impressionismus, Symbolismus
- Artists Or Movements Influenced By This Artist:
- Pablo Picasso
- Henri Matisse
- Artists Who Influenced This Artist: ['Camille Pissarro']
- Date Of Birth: 7. Juni 1848
- Date Of Death: 8. Mai 1903
- Full Name: Eugène Henri Paul Gauguin
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Vahine no te miti
- Manao Tupapau
- Der Tag der Götter
- Place Of Birth: Paris, Frankreich

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