Costume design (Nijinsky) for artist's ballet "Orphée of the Quat-z-arts"
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Costume design (Nijinsky) for artist's ballet "Orphée of the Quat-z-arts"
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$ 62
A Vision of Mythic Elegance
In the vibrant tapestry of early 20th-century American modernism, few works capture the intersection of theatricality and myth as vividly as Florine Stettheimer's "Costume design (Nijinsky) for artist's ballet 'Orphée of the Quat-z-arts'." Created in 1912, this exquisite gouache on paper is far more than a mere costume sketch; it is a window into the avant-garde spirit that pulsed through New York City during the burgeoning Jazz Age. The composition centers on a figure of profound poise, standing with a singular, deliberate grace upon one leg. This posture, reminiscent of a dancer caught in a moment of suspended animation, immediately draws the eye to the opulent attire inspired by Greek mythology. As the legendary Orpheus, the subject carries a harp, a symbol of divine musical inspiration, while draped in a flowing tunic that serves as a canvas for Stettheility's expressive mastery.
The artwork is a symphony of textures and symbolic motifs. Stettheimer weaves together crossed ribbons that suggest a sense of unity and cosmic balance, interspersed with delicate garlands of flowers—a signature element in her oeuvre that speaks to themes of beauty, fertility, and the ephemeral nature of life. Through these classical references, she bridges the gap between ancient legend and the modern theatrical stage, creating an atmosphere that is simultaneously reverent toward tradition and boldly experimental.
Technique and the Luminous Palette
To behold this piece is to experience the tactile richness of Stettheimer's technique. Utilizing gouache, a medium prized for its velvety opacity and brilliant luminosity, the artist achieves a matte finish that possesses an almost sculptural quality. Unlike the translucent layers of watercolor, the gouache allows for bold, saturated applications of color that command attention. The palette is dominated by a dramatic interplay of deep, melancholic blues and striking reds, creating a visual tension that heightens the emotional resonance of the figure.
The blue tones evoke a sense of profound introspection and classical weight, while the vibrant accents provide the energy necessary for a theatrical design. This mastery of color does not merely decorate the subject; it breathes life into the paper, making the costume appear as though it might flutter with the movement of a dancer. For the discerning collector or interior designer, this piece offers a sophisticated focal point, bringing a sense of historical depth and chromatic drama to any curated space.
A Legacy of Modernist Splendor
The historical significance of this work is anchored by its presence in the prestigious Museum of Modern Art collection, marking it as a cornerstone of American art history. Florine Stettheimer was a true salonnière, a woman whose life and art were inextricably linked to the intellectual and creative elite of her era. Her ability to blend the feminine, the theatrical, and the political allowed her to create a visual language that was entirely her own—one that celebrated the beauty of New York's cultural "cathedrals" while pushing the boundaries of gender and expression.
Owning or displaying a high-quality reproduction of this masterpiece allows one to invite this spirit of avant-garde elegance into the modern home. It serves as an enduring tribute to a time when art, dance, and myth converged to redefine the American aesthetic. Whether viewed as a study in classical symbolism or an exploration of expressionist color, Stettheimer's design remains a captivating testament to the power of imagination and the timeless allure of the stage.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Florine Stettheimer: Ein Leben in Kunst, Salonkultur und feministischem Ausdruck
- Geboren: 19. August 1871, Rochester, Vereinigte Staaten von Amerika
- Gestorben: 11. Mai 1944
Florine Stettheimer war eine bemerkenswerte amerikanische Künstlerin, die sich einer einfachen Kategorisierung entzog. Sie war Malerin, Designerin, Dichterin und eine zentrale Figur in der lebendigen modernistischen Salonkultur des frühen 20. Jahrhunderts in New York City. Gemeinsam mit ihren Schwestern Carrie und Ettie schuf sie einen Zufluchtsort für Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle und förderte so ein Umfeld der Kreativität und intellektuellen Austausch.
Frühes Leben und künstlerische Ausbildung
- Familiärer Hintergrund: Florine war das vierte von fünf Kindern einer wohlhabenden deutsch-jüdischen Familie. Ihr Vater, ein Bankier, verließ die Familie, als sie jung war, so dass ihre Mutter die Kinder mit einem unkonventionellen und genussorientierten Ansatz aufzog.
- Europäische Ausbildung (1906-1914): Florine und ihre Schwestern, bekannt als "die Stetties", reisten ausgiebig durch Europa und lebten in Berlin, Stuttgart und München. Diese Zeit war entscheidend für ihre künstlerische Entwicklung, da sie der europäischen Kunstströmungen ausgesetzt waren und eine weltoffene Weltanschauung förderten.
- Art Students League: Sie studierte von 1892 bis 1895 an der Art Students League of New York und erhielt dort eine formelle Ausbildung in Zeichnen und Malen. Es war jedoch erst nach ihrer Rückkehr nach New York nach dem Ersten Weltkrieg, dass sie wirklich ihre einzigartige künstlerische Stimme entwickelte.
Der Stettheimer Salon und die künstlerische Entwicklung
- Ein Zentrum des Modernismus: Von 1915 bis 1935 veranstalteten Florine, Carrie und Ettie einen renommierten Salon in ihrem Manhattaner Haus. Diese Zusammenkunft wurde zu einem wichtigen Zentrum für modernistische Künstler, Schriftsteller und Expatriates, darunter Marcel Duchamp, Henry McBride, Carl Van Vechten und Georgia O'Keeffe.
- Private Ausstellungen: Stettheimer beschränkte ihre Ausstellungen weitgehend auf diese privaten Versammlungen und bevorzugte ein intimere Publikum. Ihre einzige Soloausstellung zu Lebzeiten fand 1916 bei Knoedler & Company statt, wo zwölf "hochtonigen, dekorativen Gemälde" ausgestellt wurden, die nicht verkauft wurden.
- Society of Independent Artists: Trotz ihrer Vorliebe für private Ausstellungen reichte Stettheimer regelmäßig Arbeiten an den jährlichen Ausstellungen der Society of Independent Artists ein und demonstrierte damit ihr Engagement für die Auseinandersetzung mit der breiteren Kunstwelt.
Künstlerischer Stil und Themen
- Dekorativ und Theatralisch: Stettheimers Stil zeichnet sich durch ihre lebendigen Farben, dekorativen Muster und theatralischen Kompositionen aus. Ihre Gemälde ähneln oft Bühnenbildern und verwischen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie.
- Feministische Untertöne: Ihre Arbeit stellte subtil gesellschaftliche Normen durch Darstellungen von Frauen in Positionen der Macht und Autonomie heraus. Das *Modell (Akt-Selbstporträt)* ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel für ihre feministische Haltung, das sie mit Selbstvertrauen und Autonomie darstellt.
- Wiederkehrende Themen: Häufige Themen sind Porträts von Freunden und Familie, Szenen aus dem New Yorker Stadtleben sowie Erkundungen von Androgynität und Doppelung. Ihre "Kathedrale"-Serie – die ikonische New Yorker Wahrzeichen wie Wall Street, Fifth Avenue und die Museen der Stadt darstellt – gehören zu ihren bekanntesten Werken.
- Einflüsse: Obwohl sie vom europäischen Modernismus beeinflusst war, entwickelte Stettheimer einen unverwechselbaren amerikanisch geprägten Stil, der ihre einzigartige Perspektive und Erfahrungen widerspiegelte. Ihre Arbeit zeigt auch eine Wertschätzung für die Rokoko-Ästhetik, wenn auch mit einer subversiven Note.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Posthomer Anerkennung: Trotz begrenzter Anerkennung zu Lebzeiten ist Stettheimers Ruf seit ihrem Tod deutlich gewachsen. Eine Retrospektive im Museum of Modern Art im Jahr 1946, kuratiert von Marcel Duchamp, trug dazu bei, ihren Platz in der Kunstgeschichte zu festigen.
- Feministische Pionierin: Heute gilt sie als eine bahnbrechende feministische Künstlerin, die konventionelle Vorstellungen von Weiblichkeit und künstlerischem Ausdruck herausforderte. Ihre Arbeit inspiriert weiterhin zeitgenössische Künstler und Wissenschaftler, die sich für den Schnittpunkt von Kunst, Geschlecht und sozialem Wandel interessieren.
- Das Stettheimer Puppenhaus: Ihre Zusammenarbeit mit ihrer Schwester Carrie am Stettheimer Puppenhaus – einer skurrilen Miniaturreproduktion ihres Hauses, gefüllt mit Werken prominenter Künstler – bietet einen faszinierenden Einblick in ihren Kunstkreis und ihre ästhetischen Sensibilitäten.
Florine Stettheimer
1871 - 1944 , Vereinigte Staaten von Amerika
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- Familienporträt II
- Porträt meiner Mutter
- Henry McBride, Kunstkritiker
- Asbury Park Süd
- Geburtsdatum: 19. August 1871
- Geburtsort: Rochester, USA
- Künstlerische Richtung: Modernismus, Jazz Age Kunst
- Nationalität: Amerikanisch
- Sterbedatum: 11. Mai 1944
- Vollständiger Name: Florine Stettheimer




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