Die Familie des Infanten Luis
Handgefertigte Ölreproduktion
Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Druck bestellen
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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.
Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.
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Die Familie des Infanten Luis
Art der Reproduktion
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-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Die Familie des Infanten Luis von Borbón
Die Darstellung eines beeindruckenden Gemäldes von Francisco José de Goya y Lucientes, bekannt als „Die Familie des Infanten Luis von Borbón“ aus dem Jahr 1783/1784, ist ein außergewöhnliches Zeugnis künstlerischer Meisterhaftigkeit und gesellschaftlicher Bedeutung. Dieses Werk befindet sich im Besitz der Magnani-Rocca Stiftung und wird intensiv gefeiert für seine einzigartige Kombination aus Realismus und dramatischem Ausdruckskraft – eine Verbindung, die Goya zu einem der bedeutendsten Künstler des europäischen Rokoko und Übergangs hinwegführt. Die Komposition zeigt eine Frau mittleren Alters in einem Sitzmöbel, auf ihrem Schoß befindet sich ihr kleines Kind. Ihre Kleidung ist prächtig und spiegelt den Geschmack und das Prestige ihrer Zeit wider – ein Stilmittel, das typisch für die Kunst des frühen 18. Jahrhunderts ist und Goya's Fähigkeit unterstreicht, eine Atmosphäre von Würde und Eleganz einzufangen. Umgeben sind sie von weiteren Personen, darunter Männer und Frauen, die sich im Hintergrund und am Tisch befinden. Ein detaillierter Blick auf das Wohnzimmer offenbart Möbelstücke wie einen schweren Stuhl neben der Frau und ihrem Sohn sowie einen weiteren Stuhl etwas weiter entfernt – Elemente, die nicht nur für eine authentische Darstellung dienen sondern auch eine gewisse soziale Struktur widerspiegeln. Besonders auffällig ist ein gedeckter Tisch mit zwei Weingläsern, was auf eine besondere gesellschaftliche Zusammenkunft hinweist und somit einen wichtigen Kontext für das Gemälde bildet. Goya zeichnete dieses Bild mit einer außergewöhnlichen Präzision und Aufmerksamkeit für Detail aus. Er setzte dabei auf eine Kombination von Ölfarbe auf Leinwand und arbeitete mit einer Technik namens „Verfahren schwarzweiß“, die ihm ermöglichte, eine beeindruckende Tiefenwirkung zu erzielen und gleichzeitig eine hohe Kontraststärke zu gewährleisten. Diese Wahl der Farbe und Technik ist besonders interessant im Kontext der damaligen Zeit und unterstreicht Goya's Vorahnung für die Entwicklung des modernen Kunstverständnisses. Durch seine Verwendung von Licht und Schatten konnte er nicht nur die Anatomie der Figuren realistisch darstellen sondern auch eine bestimmte Stimmung und Emotion hervorrufen – ein zentrales Merkmal, das auch heute noch viele Kunstliebhaber fasziniert. Die Familie des Infanten Luis von Borbón ist mehr als nur eine Darstellung einer privaten Szene; sie ist ein Spiegelbild der politischen und sozialen Verhältnisse Spaniens im frühen 18. Jahrhundert. Der Infante Luis war ein Mitglied der Bourbonischen Dynastie und Prinz von Parma sowie König von Etrurien – eine Familie, die einen wichtigen Platz in der europäischen Geschichte einnahm. Goya dokumentierte diese historische Bedeutung auf eine Weise, die sowohl beeindruckend als auch erschütternd ist. Durch seine Darstellung eines einfachen Familienlebens wird gleichzeitig eine Kritik an den gesellschaftlichen Normen und Erwartungen dieser Zeit vorgelegt – ein Thema, das bis heute relevant bleibt und Goya's Kunst zu einem wichtigen Bestandteil des europäischen Kulturerbes macht. Das Gemälde erinnert uns daran, dass Kunst nicht nur Schönheit vermitteln kann sondern auch Geschichte erzählen und soziale Fragen aufwerfen kann. Es ist eine Meisterleistung der künstlerischen Darstellung und ein außergewöhnliches Beispiel für die Fähigkeit von Künstlern, ihre Zeit und ihre Welt zu erfassen und gleichzeitig einen tiefen Eindruck beim Betrachter zu hinterlassen.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Francisco José de Goya y Lucientes
Francisco José de Goya y Lucientes, a name synonymous with both the grandeur of Old Master tradition and the unsettling premonitions of modern art, remains one of history’s most compelling and enigmatic figures. Born in 1746 in Fuendetodos, Spain, his journey from aspiring provincial artist to court painter, and ultimately, to a visionary chronicler of human suffering and societal decay, is a testament to both his extraordinary talent and the turbulent times he inhabited. Goya’s early training began at age fourteen under José Luzán y Martinez, laying a foundation in traditional techniques before he moved to Madrid and refined his skills with Anton Raphael Mengs, then the dominant artistic force at the Spanish court. This initial period instilled in him a mastery of form and composition, evident in his early commissions – designs for tapestries that showcased lively scenes of everyday life, reflecting a Rococo sensibility tempered by a distinctly Spanish realism. Marriage to Josefa Bayeu, sister of another painter within the royal circle, further cemented his position within the artistic establishment. These early works, while charming and skillfully executed, offered little hint of the profound emotional depth and unsettling darkness that would come to define his later oeuvre.Early Training and Career
Goya’s ascent through the ranks of the Spanish court was steady. He became a painter to the Royal Chamber in 1786, securing a stream of portrait commissions from the aristocracy and royalty. These portraits are remarkable not merely for their technical brilliance – Goya possessed an uncanny ability to capture likeness with unflinching honesty – but also for their psychological insight. He didn’t simply paint what his sitters *looked* like; he revealed something of their character, their vulnerabilities, and even their hidden anxieties. However, beneath the veneer of courtly success, a transformation was brewing within Goya. In 1793, a severe illness left him profoundly deaf, an event that irrevocably altered his perception of the world and, consequently, his art. This affliction plunged him into a period of intense introspection and isolation, severing his connection to the social life he once enjoyed and forcing him inward, towards a darker, more subjective reality. The shift in his artistic style was dramatic. Gone were the bright colors and cheerful scenes; in their place emerged a brooding palette, loose brushwork, and compositions charged with emotional intensity. He began to explore themes of madness, violence, and the irrational, foreshadowing the anxieties that would grip Europe in the coming decades.Los Caprichos, Disasters, and Black Paintings: A Descent into Darkness
This period of artistic ferment culminated in some of Goya’s most iconic works. Los Caprichos, a series of eighty etchings published in 1799, are a scathing satire of Spanish society – its follies, superstitions, and moral corruption laid bare with unflinching wit and biting irony. The images are grotesque yet captivating, populated by witches, monsters, and caricatures of the aristocracy, all rendered with a masterful command of etching techniques. They are not heroic depictions of battle; they are unflinching portrayals of its horrors, devoid of any romanticism or glorification. Perhaps most unsettling of all were The Black Paintings, a series of fourteen murals Goya painted directly onto the walls of his house, “Quinta del Sordo” (the Deaf Man’s Villa), between 1819 and 1823. These works – including the terrifying *Saturn Devouring His Son* and the haunting *Asmodea* – are a descent into the darkest recesses of the human psyche, expressing themes of despair, madness, and existential dread with unparalleled intensity.Legacy: A Bridge Between Worlds
In 1824, disillusioned by political unrest in Spain, Goya sought exile in Bordeaux, France, where he continued to work until his death in 1828. His final years were marked by a renewed focus on printmaking, culminating in the *La Tauromaquia* series, which explored the spectacle and brutality of bullfighting. Francisco Goya’s legacy is immense and far-reaching. He stands as a pivotal figure in art history, bridging the gap between the Old Masters and the modern movement. His influence can be seen in the works of countless artists who followed – from Édouard Manet and Pablo Picasso to Francis Bacon – all drawn to his expressive brushwork, psychological depth, and willingness to confront uncomfortable truths. He challenged artistic conventions, embraced innovation, and dared to explore the darker aspects of human experience, leaving behind a body of work that continues to resonate with audiences today. Goya wasn’t merely painting pictures; he was holding up a mirror to society, forcing us to confront our own flaws and vulnerabilities, and reminding us of the enduring power – and fragility – of the human spirit.Francisco José de Goya y Lucientes
1746 - 1828 , Spanien
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Romantik
- Artists Who Influenced This Artist:
- Diego Velázquez
- Giovanni Battista Tiepolo
- Anton Raphael Mengs
- Date Of Birth: 30 März 1746
- Full Name: Francisco José de Goya y Lucientes
- Nationality: Spanisch
- Notable Artworks:
- Los Caprichos
- Die Katastrophen des Krieges
- Die Maja Desnuda
- Die schwarzen Gemälde
- Place Of Birth: Fuendetodos, Spanien


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