Que viene el coco
Handgefertigte Ölreproduktion
Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Druck bestellen
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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.
Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.
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Que viene el coco
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Que viene el coco: Ein Blick auf Goya’s Düstere Begegnung
Diese beeindruckende Darstellung von Francisco José de Goya y Lucientes, *Que viene el coco* („Hier kommt der Bogeyman“), ist ein Werk tiefgründiger Bedeutung und eine Schlüsselrolle im künstlerischen Werdegang des spanischen Romantikers. Er wurde um 1799 geschaffen und gilt als eines der zentralen Bilder seiner sogenannten „Kapritze“, einer Sammlung von Druckgrafiken, die Goya zu Beginn seines letzten Schaffensjahres vollendete. Das Bild zeigt eine Frau und ihr Kind, die vor Angst gefangen sind und von einer dunklen Gestalt bedroht werden – eine Figur gekleidet in einen Umhang, der den „Coco“ repräsentiert, eine mythologische Kreatur aus der iberischen Folklore, die Kinder dazu bringen soll, gehorsam zu sein. Diese Darstellung ist mehr als nur eine Geschichte für sich; sie verkörpert eine psychologische Tiefe und Überzeugungskraft, die über einfache Erzählungen hinausgeht und einen Blick auf die Ängste und Sehnsüchte seiner Zeit erlaubt.Das Motiv und die Erzählung
Die Komposition ist intensiv beleuchtet und konzentriert sich auf die zentrale Figur der Frau und ihres Kindes innerhalb eines düsteren Hintergrunds. Goya verwendet eine ungewöhnliche Perspektive, um einen dramatischen Effekt zu erzielen und den Betrachter direkt in das Zentrum des Geschehens hineinzuziehen. Die Darstellung spielt mit der Idee einer tief verwurzelten Angst vor dem Unbekannten und nutzt die Symbolik eines alten Überlieferungsgeschichtchens, um eine Aussage über die Rolle von Eltern und Kindern bei der Übertragung von Ängsten zu machen. Das Bild ist nicht nur eine Darstellung von Schrecken, sondern auch eine Untersuchung dessen Ursprünge und Auswirkungen auf das menschliche Psyche.Stil und Technik: Romantik im Dienste der Emotion
Goya zeichnet sich durch einen Stil aus, der tief in den Prinzipien der Romantik verwurzelt ist und dabei Wert auf emotionale Wirkung legt – vor präziser Darstellung. Die Figuren werden mit großen Pinselstrichen dargestellt, die Bewegung und Verletzlichkeit hervorheben. Besonders beeindruckend ist die Verwendung von Schraffuren und Kreuzlinien zur Erzeugung von Tonwerten und Schattenspielen, die eine außergewöhnliche Tiefe und Dramatik erreichen. Diese Technik ist nicht nur ein Mittel zur Formgebung, sondern auch ein Ausdruck der künstlerischen Vision Goya’s und spiegelt die Stimmung seiner Zeit wider – eine Zeit des Umbruchs und der Suche nach neuen Formen des künstlerischen Ausdrucks. Die Verwendung von Schraffuren und Kreuzlinien verleiht dem Bild eine besondere Intensität und betont die Bedeutung von Licht und Schatten als Elemente der Darstellung.Historischer Kontext und Symbolik: Ein Spiegel der Zeit
Die Erstellung von *Que viene el coco* fällt innerhalb eines historischen Kontextes, der durch politische Unruhen und soziale Spannungen geprägt ist – insbesondere durch den Beginn der französischen Revolution und die damit einhergehende Krise des spanischen Königreiches. Goya reflektiert diese gesellschaftlichen Veränderungen in seinem Werk und nutzt die Symbolik des „Coco“, um eine tiefere Aussage über die Ängste und Herausforderungen seiner Zeit zu machen. Der Coco steht für die Angst vor dem Bösen und wird als Warnung genutzt, um Kinder zur Ordnung zu bringen – ein Ausdruck der konservativen Werte und Überzeugungen seiner Zeit. Durch diese Kombination von Bildsprache und historischen Bezügen wird *Que viene el coco* zu einem einzigartigen Dokument des frühen 19. Jahrhunderts und einem Schlüssel zum Verständnis der künstlerischen Entwicklung Goya’s.Emotionale Wirkung und Bedeutung für die Kunstgeschichte
Das Werk ist ein beeindruckendes Beispiel für die Fähigkeit der Kunst, Emotionen auszudrücken und gesellschaftliche Themen aufzugreifen. *Que viene el coco* bleibt bis heute eine Quelle der Inspiration für Künstler und bietet einen tiefgründigen Einblick in die künstlerische Welt von Goya und seine Zeit – eine Welt geprägt von Angst, Melancholie und einer Suche nach Wahrheit und Schönheit. Es ist ein Werk, das weiterhin fasziniert und zum Nachdenken über die menschliche Natur und ihre Beziehung zur Welt auffordert.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Francisco José de Goya y Lucientes
Francisco José de Goya y Lucientes, a name synonymous with both the grandeur of Old Master tradition and the unsettling premonitions of modern art, remains one of history’s most compelling and enigmatic figures. Born in 1746 in Fuendetodos, Spain, his journey from aspiring provincial artist to court painter, and ultimately, to a visionary chronicler of human suffering and societal decay, is a testament to both his extraordinary talent and the turbulent times he inhabited. Goya’s early training began at age fourteen under José Luzán y Martinez, laying a foundation in traditional techniques before he moved to Madrid and refined his skills with Anton Raphael Mengs, then the dominant artistic force at the Spanish court. This initial period instilled in him a mastery of form and composition, evident in his early commissions – designs for tapestries that showcased lively scenes of everyday life, reflecting a Rococo sensibility tempered by a distinctly Spanish realism. Marriage to Josefa Bayeu, sister of another painter within the royal circle, further cemented his position within the artistic establishment. These early works, while charming and skillfully executed, offered little hint of the profound emotional depth and unsettling darkness that would come to define his later oeuvre.Early Training and Career
Goya’s ascent through the ranks of the Spanish court was steady. He became a painter to the Royal Chamber in 1786, securing a stream of portrait commissions from the aristocracy and royalty. These portraits are remarkable not merely for their technical brilliance – Goya possessed an uncanny ability to capture likeness with unflinching honesty – but also for their psychological insight. He didn’t simply paint what his sitters *looked* like; he revealed something of their character, their vulnerabilities, and even their hidden anxieties. However, beneath the veneer of courtly success, a transformation was brewing within Goya. In 1793, a severe illness left him profoundly deaf, an event that irrevocably altered his perception of the world and, consequently, his art. This affliction plunged him into a period of intense introspection and isolation, severing his connection to the social life he once enjoyed and forcing him inward, towards a darker, more subjective reality. The shift in his artistic style was dramatic. Gone were the bright colors and cheerful scenes; in their place emerged a brooding palette, loose brushwork, and compositions charged with emotional intensity. He began to explore themes of madness, violence, and the irrational, foreshadowing the anxieties that would grip Europe in the coming decades.Los Caprichos, Disasters, and Black Paintings: A Descent into Darkness
This period of artistic ferment culminated in some of Goya’s most iconic works. Los Caprichos, a series of eighty etchings published in 1799, are a scathing satire of Spanish society – its follies, superstitions, and moral corruption laid bare with unflinching wit and biting irony. The images are grotesque yet captivating, populated by witches, monsters, and caricatures of the aristocracy, all rendered with a masterful command of etching techniques. They are not heroic depictions of battle; they are unflinching portrayals of its horrors, devoid of any romanticism or glorification. Perhaps most unsettling of all were The Black Paintings, a series of fourteen murals Goya painted directly onto the walls of his house, “Quinta del Sordo” (the Deaf Man’s Villa), between 1819 and 1823. These works – including the terrifying *Saturn Devouring His Son* and the haunting *Asmodea* – are a descent into the darkest recesses of the human psyche, expressing themes of despair, madness, and existential dread with unparalleled intensity.Legacy: A Bridge Between Worlds
In 1824, disillusioned by political unrest in Spain, Goya sought exile in Bordeaux, France, where he continued to work until his death in 1828. His final years were marked by a renewed focus on printmaking, culminating in the *La Tauromaquia* series, which explored the spectacle and brutality of bullfighting. Francisco Goya’s legacy is immense and far-reaching. He stands as a pivotal figure in art history, bridging the gap between the Old Masters and the modern movement. His influence can be seen in the works of countless artists who followed – from Édouard Manet and Pablo Picasso to Francis Bacon – all drawn to his expressive brushwork, psychological depth, and willingness to confront uncomfortable truths. He challenged artistic conventions, embraced innovation, and dared to explore the darker aspects of human experience, leaving behind a body of work that continues to resonate with audiences today. Goya wasn’t merely painting pictures; he was holding up a mirror to society, forcing us to confront our own flaws and vulnerabilities, and reminding us of the enduring power – and fragility – of the human spirit.Francisco José de Goya y Lucientes
1746 - 1828 , Spanien
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Romantik
- Artists Who Influenced This Artist:
- Diego Velázquez
- Giovanni Battista Tiepolo
- Anton Raphael Mengs
- Date Of Birth: 30 März 1746
- Full Name: Francisco José de Goya y Lucientes
- Nationality: Spanisch
- Notable Artworks:
- Los Caprichos
- Die Katastrophen des Krieges
- Die Maja Desnuda
- Die schwarzen Gemälde
- Place Of Birth: Fuendetodos, Spanien


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