Saturn, K.a Öl auf Plaster aufgebracht
Öl auf Leinwand
Wandkunst
Romanticism
1823
146.0 x 83.0 cm
Handgefertigte Ölreproduktion
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Saturn, K.a Öl auf Plaster aufgebracht
Art der Reproduktion
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-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Saturn, ca Oil on plaster remounted – Eine Meisterwerk der Romantik
Die Gemälde von Francisco de Goya sind eine einzigartige Kombination aus künstlerischem Ausdruck und sozialem Kommentar und haben einen besonderen Platz in der Kunstgeschichte eingenommen. Besonders beeindruckend ist „Saturn, ca Öl auf Gipskarton“, entstanden zwischen 1820 und 1823 und Teil seiner berühmten Serie der „Schwarzen Gemälde“. Diese außergewöhnliche Arbeit wurde auf den Wänden seines Hauses außerhalb von Madrid gemalt und bietet einen tiefgründigen Einblick in die Gedankenwelt eines Künstlers, der sich inmitten großer persönlicher Herausforderungen befand.- Künstler: Francisco José de Goya y Lucientes (1746–1828)
- Jahrgang: Geboren 1746 in Fuentes del Tó, Aragon
- Todesjahr: Gestorben 1828
Der Kontext des Gemäldes
Goya lebte zu Beginn seines künstlerischen Schaffens in einer Zeit großer gesellschaftlicher und politischer Umwälzungen. Die Spanische Frage, ein Konflikt zwischen Spanien und Frankreich um die französische Herrschaft, prägte sein Leben und seine Kunst maßgeblich. Er war ein Beobachter der politischen Intrigen und sozialen Ungleichheiten seiner Zeit und spiegelte diese Erfahrungen in seinen Werken wider. Besonders intensiv beeinflusst wurde Goya durch die Ereignisse des Spanischen Krieges von 1808–1814, bei dem er persönlich für den Widerstand gegen Napoleon kämpfte. Diese Erfahrung prägte sein künstlerisches Weltbild und fand ihren Ausdruck in seinem Werk.Künstlerische Bedeutung und Technik
„Saturn“ ist ein beeindruckendes Beispiel für Goya’s einzigartige künstlerische Sprache und seine Fähigkeit, Emotionen durch Farbe und Komposition zu vermitteln. Er wurde mit einer außergewöhnlichen Präzision auf Gipskarton übertragen und zeigt eine hohe technische Qualität. Die Verwendung von Ölfarbe ermöglichte es Goya, eine große Bandbreite an Farben und Texturen einzusetzen und somit die düstere Atmosphäre des Gemäldes zu verstärken. Besonders auffällig ist die Verwendung von Licht und Schatten, die einen dramatischen Effekt erzielen und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den zentralen Motiv konzentrieren.Mythologische Symbolik und Themen
Das Gemälde stellt eine Darstellung der griechischen Mythologie dar und zeigt Saturn, den römischen Gott für Zeit und Ernte, der seinen Sohn verschluckt. Diese bildhafte Darstellung ist sowohl erschreckend als auch tiefgründig und wird von zahlreichen Interpretationen begleitet. Die Szene kann als Allegorie für verschiedene Themen gesehen werden, darunter Gewalt, Machtlosigkeit, Alterung und Tod – zentrale Elemente der menschlichen Existenz und insbesondere der Kunst von Goya. Der Künstler nutzt eine hohe künstlerische Qualität und eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe um diese Themen auf eine Weise zu präsentieren, die bis heute fasziniert und inspiriert.Historischer Kontext und Bedeutung Heute
„Saturn“ wurde während eines historischen Umbruchs geschaffen und spiegelt somit die Ängste und Hoffnungen seiner Zeit wider. Goya war ein Künstler, der sich stets kritisch mit gesellschaftlichen Zuständen auseinandersetzte und dessen Werk einen wichtigen Beitrag zur Kunstgeschichte leistet. Auch heute noch beeindruckt „Saturn“ durch seine düstere Schönheit und seine Fähigkeit, zum Nachdenken anzuregen. Es ist ein Meisterwerk der Romantik und eine Erinnerung daran, dass Kunst nicht nur dekorativ sein kann, sondern auch eine tiefgreifende Aussage über die menschliche Natur und unsere Beziehung zur Welt machen kann.- Gemälde von ‘Francisco De Goya’ | Francisco De Goya:Saturn, ca Öl auf Gipskarton (146 x 83 cm)
- Detailaufnahme von ‘Francisco De Goya’ | Francisco De Goya:Saturn, ca Detalj, Öl auf Gipskarton (146 x 83 cm)
Photo Description: Das Bild zeigt eine Darstellung eines Mannes, der einen kleinen Jungen in seinen Armen hält und dessen Kopf verschluckt. Der Mann erscheint als eine Kreatur oder ein dämonischer Wesen mit langen Haaren und einer Augenbraue und symbolisiert den griechischen Gott Saturn. Die Szene ist sowohl erschreckend als auch nachdenklich und wird von zahlreichen Interpretationen begleitet. Das Gemälde wurde mit außergewöhnlicher Präzision auf Gipskarton übertragen und zeigt eine hohe technische Qualität. Besonders auffällig ist die Verwendung von Licht und Schatten, die einen dramatischen Effekt erzielen und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den zentralen Motiv konzentrieren. Size: 146 x 83 cm Date: 1823
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Über den Künstler
Francisco José de Goya y Lucientes
Francisco José de Goya y Lucientes, a name synonymous with both the grandeur of Old Master tradition and the unsettling premonitions of modern art, remains one of history’s most compelling and enigmatic figures. Born in 1746 in Fuendetodos, Spain, his journey from aspiring provincial artist to court painter, and ultimately, to a visionary chronicler of human suffering and societal decay, is a testament to both his extraordinary talent and the turbulent times he inhabited. Goya’s early training began at age fourteen under José Luzán y Martinez, laying a foundation in traditional techniques before he moved to Madrid and refined his skills with Anton Raphael Mengs, then the dominant artistic force at the Spanish court. This initial period instilled in him a mastery of form and composition, evident in his early commissions – designs for tapestries that showcased lively scenes of everyday life, reflecting a Rococo sensibility tempered by a distinctly Spanish realism. Marriage to Josefa Bayeu, sister of another painter within the royal circle, further cemented his position within the artistic establishment. These early works, while charming and skillfully executed, offered little hint of the profound emotional depth and unsettling darkness that would come to define his later oeuvre.Early Training and Career
Goya’s ascent through the ranks of the Spanish court was steady. He became a painter to the Royal Chamber in 1786, securing a stream of portrait commissions from the aristocracy and royalty. These portraits are remarkable not merely for their technical brilliance – Goya possessed an uncanny ability to capture likeness with unflinching honesty – but also for their psychological insight. He didn’t simply paint what his sitters *looked* like; he revealed something of their character, their vulnerabilities, and even their hidden anxieties. However, beneath the veneer of courtly success, a transformation was brewing within Goya. In 1793, a severe illness left him profoundly deaf, an event that irrevocably altered his perception of the world and, consequently, his art. This affliction plunged him into a period of intense introspection and isolation, severing his connection to the social life he once enjoyed and forcing him inward, towards a darker, more subjective reality. The shift in his artistic style was dramatic. Gone were the bright colors and cheerful scenes; in their place emerged a brooding palette, loose brushwork, and compositions charged with emotional intensity. He began to explore themes of madness, violence, and the irrational, foreshadowing the anxieties that would grip Europe in the coming decades.Los Caprichos, Disasters, and Black Paintings: A Descent into Darkness
This period of artistic ferment culminated in some of Goya’s most iconic works. Los Caprichos, a series of eighty etchings published in 1799, are a scathing satire of Spanish society – its follies, superstitions, and moral corruption laid bare with unflinching wit and biting irony. The images are grotesque yet captivating, populated by witches, monsters, and caricatures of the aristocracy, all rendered with a masterful command of etching techniques. They are not heroic depictions of battle; they are unflinching portrayals of its horrors, devoid of any romanticism or glorification. Perhaps most unsettling of all were The Black Paintings, a series of fourteen murals Goya painted directly onto the walls of his house, “Quinta del Sordo” (the Deaf Man’s Villa), between 1819 and 1823. These works – including the terrifying *Saturn Devouring His Son* and the haunting *Asmodea* – are a descent into the darkest recesses of the human psyche, expressing themes of despair, madness, and existential dread with unparalleled intensity.Legacy: A Bridge Between Worlds
In 1824, disillusioned by political unrest in Spain, Goya sought exile in Bordeaux, France, where he continued to work until his death in 1828. His final years were marked by a renewed focus on printmaking, culminating in the *La Tauromaquia* series, which explored the spectacle and brutality of bullfighting. Francisco Goya’s legacy is immense and far-reaching. He stands as a pivotal figure in art history, bridging the gap between the Old Masters and the modern movement. His influence can be seen in the works of countless artists who followed – from Édouard Manet and Pablo Picasso to Francis Bacon – all drawn to his expressive brushwork, psychological depth, and willingness to confront uncomfortable truths. He challenged artistic conventions, embraced innovation, and dared to explore the darker aspects of human experience, leaving behind a body of work that continues to resonate with audiences today. Goya wasn’t merely painting pictures; he was holding up a mirror to society, forcing us to confront our own flaws and vulnerabilities, and reminding us of the enduring power – and fragility – of the human spirit.Francisco José de Goya y Lucientes
1746 - 1828 , Spanien
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Romantik
- Artists Who Influenced This Artist:
- Diego Velázquez
- Giovanni Battista Tiepolo
- Anton Raphael Mengs
- Date Of Birth: 30 März 1746
- Full Name: Francisco José de Goya y Lucientes
- Nationality: Spanisch
- Notable Artworks:
- Los Caprichos
- Die Katastrophen des Krieges
- Die Maja Desnuda
- Die schwarzen Gemälde
- Place Of Birth: Fuendetodos, Spanien

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