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Two Poems from the Collection of Poems Ancient and Modern (Kokin wakashū), one of the Ōe Fragments (Ōe-gire)

Fujiwara No Sadayori: Meister der japanischen Waka-Poesie und Kalligraphie – Seine Werke verkörpern Einfachheit und Schönheit der Heian-Zeit.

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. (Druck bestellen Druck bestellenBild kaufen Bild kaufen)

P118B $10
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P508JH $12
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P805H $10
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W106C $8
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individuell anpassbar
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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

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Höhe

Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (4 September). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Gesamtpreis

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Two Poems from the Collection of Poems Ancient and Modern (Kokin wakashū), one of the Ōe Fragments (Ōe-gire)

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Gesamtpreis

$ 263

On gold-flecked mica paper, a calligrapher well practiced in writing kana, the Japanese phonetic writing system, has delicately transcribed two ancient court poems on the perennially relevant theme of Japanese palace gossip about affairs of the heart. The handling of the brush is graceful but firm; the strands of kana flow smoothly, but there are no flamboyant displays of exaggeratedly long ligatures or embellishment of curving strokes. The calligraphy is crisp and austere, but refreshing in feeling—a model cherished through the ages. Originally this sheet, now attractively mounted as a hanging scroll with a circular mounting window, was a page from a bound booklet containing all 1,111 poems from the Collection of Poems Ancient and Modern (Kokin wakashū), compiled in 905. The poems, both anonymously composed, are from Book 14 of the anthology, which comprises poems on the topic of “Love.”Most of the pages of what is assumed to have been a two-volume set that comprised the transcription of the anthology, to which this once belonged, have long been lost to the ravages of time—no pages from the first half of the anthology survive. A large part of Book 13 (Love II) and some pages from Book 14 (Love III), the same book as here, is owned by the Imperial Household Agency. Only another couple of dozen pages are known, making this an exceedingly rare example. The “Ōe-gire” are among the earliest surviving transcriptions of the Kokin wakashū anthology. Each page was coated with mica and is decorated with silver and/or gold flecks, as here. The elegant calligraphy closely resembles other cherished calligraphic exemplars such as the Genshin volume of the Honganji Version of the Thirty-Six Poetic Immortals (Honganji sanjūrokunin kashū) or the Karasumaru-gire 烏丸切 (fig. 2a; 2015.300.232).The surviving “Ōe-gire” pages are traditionally attributed to the courtier-poet Fujiwara no Sadayori, or sometimes to the eminent courtier-calligrapher Fujiwara no Yukinari (972–1027), but both the paper decoration and style of writing place it in the early twelfth century. We cannot be sure, but it seems that the name “Ōe-gire” refers to the fact that some of the detached pages were once owned the warlord Mōri Motonari, who was descended from the Ōe clan.The lightly brushed characters on the far right, reading “to namu mōsu” となむもうす comprise the last part of a comment on the previous poem (no. 702), which reads in full as “It is said that this poem [about rumors growing like wild vines] was sent by the Emperor to a female court attendant from Ōmi.”The two columns, comprising three and two lines respectively, of poem 703 from the anthology, read as follows:なつひきのてひきのいとをくりかへしことしけくともたえむとおもふなNatsubiki notebiki no ito okurikaeshi koto shigeku tomotaemu to omou naLike long threads spun by hand all through the summer,rumors are repeated endlessly, but don’t try to stop them!The indented lines that follow comprise a comment on the preceding poem:このうたかえしにたてまつりけるとなむKono uta kaeshi ni tatematsuri keru to namuThe above poem is said to have been offered in reply [to the Emperor’s poem].To inscribe the next poem, the calligrapher re-inked her or his brush, and once again transcribed the poem in two columns, breaking between the third and fourth lines:さとひとのことはなつのゝしけくともかれゆくきみにあはさらめやはSatobito nokoto wa natsuno noshigeku tomokareyuku kimi niawazarame ya wa.Though the rumors people spread are as rank as the summer fields,how could I copeif your love for me withered and we could not meet?The final two columns comprise the opening lines of the headnote to the next poem (no. 705), which is by Ariwara no Narihira:藤原のとしゆきの朝臣なりひらの朝臣のもとにはへりけるをむなをあい。。。Fujiwara no Toshiyuki no ason, Narihira no ason no moto ni haberikeru onna o ai….When Fujiwara no Toshiyuki was paying a visit to a woman who lived in Lord Narihira’s house [he wrote the following poem on the lady’s behalf…] (Translated by John T. Carpenter)

Über den Künstler

Fujiwara No Sadayori: Ein Meister der Einfachheit und Schönheit

Fujiwara No Sadayori (藤原定頼; 995–1045) gilt als einer der bedeutendsten japanischen Dichter und Kalligraphen des Hochmittelalters (Wayō-shodō). Er wurde in Kyoto geboren und entstammt einer angesehenen Familie, war Sohn von Fujiwara No Kintō und Enkel von Kaiser Murakami auf seiner Mutterseite. Seine frühe Lebensgeschichte ist geprägt von militärischer Tätigkeit und späterer Förderung durch den königlichen Rat – ein Zeichen für seinen Einfluss innerhalb der politischen Elite Japans.

Leben und Karriere

Fujiwara No Sadayori begann seine Laufbahn als Direktor für Militärangelegenheiten und stieg später zum Mittelratsmitglied auf. Diese Positionen verleihen ihm nicht nur politische Bedeutung, sondern auch einen tiefen Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen seiner Zeit. Seine außergewöhnliche poetische Begabung wurde weit verbreitet anerkannt und er wurde insbesondere für seine Fähigkeiten sowohl als Dichter als auch als Kalligraph bekannt. Er schrieb über vierzig Gedichte auf, welche in bedeutende imperialistische Anthologien aufgenommen wurden und ihn zu einem der berühmtesten Dreiundzwanzig Poeten der klassischen Epoche erhoben. Diese Ehrung unterstreicht die hohe Wertschätzung für seine künstlerische Leistung und seinen Beitrag zur japanischen Literaturgeschichte.

Die Kunst des Waka und seiner Kalligraphie

Fujiwara No Sadayori perfektionierte den Stil des Waka, einer besonderen Gedichtform im Hochmittelalter Japans. Charakteristisch für sein Werk ist eine Sprache von außergewöhnlicher Einfachheit und Klarheit, die sich durch eine tief verwurzelte Verbindung zur Natur und zu traditionellen japanischen Kunstformen auszeichnet. Er bevorzugte natürliche Bilder und Themen, um seine Gedanken und Gefühle auszudrücken – ein Ansatz, der bis heute als Vorbild gilt. Seine Kalligraphie zeichnete sich durch Präzision und Schönheit aus und spiegelt sein tiefes Verständnis für die Kunst des Papier und seiner Herstellung wider. Besonders beeindruckend ist die Verwendung von Manila-Papier, das eine besondere Bedeutung in der japanischen Kunst hatte und weiterhin eine Quelle der Inspiration für Künstler ist.

Ein Einfluss auf die Epoche

Fujiwara No Sadayori hinterließ einen nachhaltigen Eindruck auf die kulturelle Landschaft Japans. Seine Gedichte wurden nicht nur intensiv studiert und gefeiert, sondern auch in zahlreichen Anthologien wiedergefunden und prägten damit den Geschmack seiner Zeitgenossen. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Hochmittelalters und sein Werk wird bis heute für seine Schönheit und seinen Ausdruckskraft bewundert. Sein Einfluss kann besonders gut anhand von Werken wie „Asaborake“ nachvollzogen werden, welches eine zentrale Rolle in Fujiwara No Teikas berühmtem „Ogura Hyakunin Isshu“ spielte – einer Sammlung von hundert Gedichten, die einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der japanischen Poesie darstellen.

Das Vermächtnis eines Künstlers

Fujiwara No Sadayori wird weiterhin als eine außergewöhnliche Persönlichkeit und Künstler gefeiert und sein Werk wird für seine Einfachheit und Schönheit geschätzt. Seine Gedichte und Kalligraphien leben weiter und erinnern daran, dass Kunst auch in den Zeiten großer gesellschaftlicher Veränderungen einen tiefgreifenden Ausdruck finden kann. Er bleibt ein Symbol für die hohe künstlerische Qualität des Hochmittelalters Japans und eine Quelle der Inspiration für zukünftige Generationen von Künstlern und Gelehrten.
藤原定頼

藤原定頼

1045 , Japan

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Waka Poesie & Kalligraphie
  • Date Of Birth: Kyoto
  • Date Of Death: 1045
  • Full Name: Fujiwara no Sadayori
  • Nationality: Japanisch
  • Notable Artworks: ['Asaborake']
  • Place Of Birth: Japan