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The Adoration of the Shepherds, Gaspar de Crayer, c. 1640 - c. 1650

  • Entstehungsdatum1650
  • Abmessungen309.0 x 224.0 cm

Gaspar de Crayer (1584-1669) war ein flämischer Barockmaler, bekannt für seine beeindruckenden Gegenreformationsaltäre und Porträts. Beeinflusst von Rubens, schuf er Werke, die Kirchen in ganz Europa schmücken. Entdecken Sie sein Erbe!

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Details zum Sammlerstück

The account of how the shepherds, having heard the good tidings from the angel of the Lord, went to Bethlehem and ‘found Mary, and Joseph, and the baby lying in a manger’ is told in Luke 2:15-16. The words on the banderole, held by the angels above, are those which had earlier been proclaimed to the shepherds by a ‘multitude of the heavenly host praising God in the highest…’, Luke 2:13-14. Here Gaspar de Crayer follows the by then accepted formula for the depiction of the subject: the shepherds have brought gifts of a lamb, eggs and a brass churn of milk.2 There is no reason to doubt Gaspar de Crayer’s authorship of this Adoration. Vlieghe dates it to the decade after circa 1638, pointing out that the composition and protagonists relate quite closely to De Crayer’s Adoration of the Shepherds in the Museum voor Schone Kunsten, Doornik.3 There, Mary also faces to the right, and lifts up the swaddling cloth. For the rest the protagonists have been reversed. The shepherd with the lamb and the boy are repeated, as is the kneeling shepherd who holds a houlette that rests against his shoulder. Vlieghe dates the Doornik picture circa 1638-42. That the far arm of the shepherd holding the lamb is covered in the Doornik Adoration might argue for the precedence of the Amsterdam painting where his arm was first depicted uncovered; indeed there are other small, detail pentiments in this composition executed with reserves. The head of Mary is similar to that of the Virgin’s in the Virgin and Child Adored by Saints at Ghent,4 which Vlieghe dates to the same decade. St Joseph seems unusually young (he is more mature in the Doornik altarpiece). His upward glance is to be compared with that of the acolyte in the Ecstacy of St Augustine in Valenciennes.5 Unusual too is St Joseph’s tethering of the ox. Vlieghe points to a possible influence of Anthony van Dyck’s Adoration of the Shepherds at Dendermonde.6 De Crayer’s composition is calmer and both may owe the placement of the ox and ass and of the kneeling shepherd to a common source, perhaps Jacopo Bassano (active c. 1535-died 1542) or a print after him.7 The Rijksmuseum Adoration is about the same size as De Crayer’s Descent from the Cross (SK-A-75) with which it was acquired by King William I (1772-1843). From this it has been supposed that they might have been painted as altarpieces in the same church.8 Perhaps they were intended to replace each other during the course of the liturgical calendar.9 What remains obscure is the provenance of the two works prior to 1818. Very probably they were an ecclesiastical commission, but they cannot be identified in Descamp’s long review of 1753 of De Crayer’s works for religious institutions in the southern Netherlands.10 It may be that the commission was for a Catholic institution outside the region. Gregory Martin, 2022

Biografie des Künstlers

Gaspar de Crayer: Ein flämischer Meister der Gegenreformats Splendor

Gaspar de Crayer, ein Name, der vielleicht weniger bekannt ist als seine Zeitgenossen Rubens oder Van Dyck, steht dennoch als eine zentrale Figur in der 17. Jahrhundert Flämischen Kunst. Geboren im Jahr 1584 in Antwerpen und gestorben 1669 in Gent, navigierte er das turbulente politische Umfeld der spanischen Niederlande und wurde sowohl Hofmaler, Gildenmeister als auch ein produktiver Schöpfer von Porträts und monumentalen Altären. Sein Werk spiegelt nicht nur die künstlerischen Strömungen seiner Zeit wider, sondern auch die tiefgreifenden religiösen Veränderungen, die durch die Gegenreform hervorgerufen wurden – er ist somit eine entscheidende Brücke zwischen den Traditionen der Vergangenheit und dem aufkommenden Barockstil.

Crayers frühes Leben war von Kunst geprägt. Er war der Sohn von Gaspard de Crayer Senior, einem angesehenen Dekorationsmaler, Illuminator und Kunsthändler – eine Linie, die ihm einen Wertschätzung für Handwerk und ein tiefes Verständnis der künstlerischen Materialien vermittelte. Anstatt in seiner Heimatstadt Antwerpen zu bleiben, suchte er nach Möglichkeiten in Brüssel, einer Stadt, die sich schnell unter spanischer Herrschaft zu einem Zentrum des künstlerischen Wirkens entwickelte. Hier, um 1607, erreichte er den Meisterstatus innerhalb der Lukasgilde, eine bedeutende Errungenschaft, die seine technische Begabung und sein Engagement für das Handwerk demonstrierte.

Seine frühe Karriere war von Aufträgen für die spanische Hofgesellschaft und lokale Würdenträger geprägt. Er etablierte sich schnell als Porträtist, der Könige, Gouverneure und Mitglieder des Brüsseler Stadtrats in ihren Einzelheiten festhielt – Werke, die sowohl seine Fähigkeit zur Darstellung realistischer Gesichtszüge als auch seinen wachsenden Kompositionsgeschicklichkeit zeigten. Das kaiserliche Pferdeporträt von Don Diego Messia Felipe de Guzmán (heute im Kunsthistorischen Museum Wien ausgestellt) veranschaulicht diese frühe Periode und demonstriert ein ausgefeiltes Verständnis für Perspektive und eine akribische Detailgenauigkeit. Dennoch festigten seine Arbeiten an Altären seinen Ruf und etablierten ihn als einen führenden Künstler seiner Zeit.

Die Gegenreform und religiöse Kunst

Crayers Karrierezeit war mit dem Aufstieg der Gegenreformation, einer intensiven Religionsreform innerhalb der katholischen Kirche, verbunden. Die Kirche setzte aktiv Kunst als Instrument zur Propaganda und spirituellen Erbauung ein, indem sie aufwendige Altäre und devotionsorientierte Gemälde anordnete, die Pilgerlichkeit und den Glauben stärken sollten. Crayer nutzte diese Gelegenheit aus und schuf eine Vielzahl von Werken für Kirchen und Klöster in ganz Flandern, Deutschland und Spanien. Diese Altäre waren nicht nur dekorativ; sie waren sorgfältig konstruierte Erzählungen, die religiöse Botschaften durch lebendige Bilder und dramatische Kompositionen vermittelten.

Sein Ansatz wurde von den vorherrschenden künstlerischen Strömungen der Zeit stark beeinflusst, insbesondere von denen, die von Peter Paul Rubens gefördert wurden. Wie Rubens bevorzugte Crayer dynamische Kompositionen, satte Farben und ein Gefühl für Bewegung – Eigenschaften, die seinen Werken eine emotionale Intensität und Theatralik verliehen. Er verband Elemente der Manierismus mit den aufkommenden Prinzipien des Barock und schuf einen einzigartigen Stil, der durch seine Eleganz, Anmut und ihre tiefe spirituelle Bedeutung gekennzeichnet ist.

Hofmaler und künstlerische Förderung

Crayers Einfluss erstreckte sich über die religiöse Sphäre hinaus. Im Jahr 1635 ernannte ihn Kardinal-Infant Ferdinand von Österreich, Bruder des spanischen Königs Philipp IV., zu seinem Hofmaler – eine prestigeträchtige Position, die ihm beträchtliche Reichtümer und Zugang zu einflussreichen Mäzen verschaffte. Diese Ernennung markierte einen bedeutenden Wandel in seiner Karriere und brachte ihn näher an die spanische königliche Familie und bot ihm Möglichkeiten, großformatige Werke für öffentliche Gebäude und religiöse Institutionen zu schaffen.

Nach Ferdinands Tod wurde Archduke Leopold Wilhelm von Österreich sein Förderer und beauftragte ihn weiterhin mit Aufträgen. Er engagierte Crayer auch in einer Dekoration des Huis ten Bosch Palastes in Den Haag, die seine Vielseitigkeit als Künstler und seine Fähigkeit, sich an verschiedene künstlerische Stile anzupassen, demonstrierte. Seine Werkstatt blühte während dieser Zeit auf und beschäftigte zahlreiche Assistenten, die ihm halfen, einen stetigen Strom von Aufträgen zu erfüllen – von Porträts prominenter Bürger bis hin zu aufwendigen Altären für Kirchen in ganz Europa.

Wichtige Werke und Vermächtnis

Zu Crayers bekanntesten Werken gehören “Die Todesweihnung der Jungfrau” (heute in Madrid) und seine zahlreichen Altäre, darunter “Die Märtyrertid von St. Blas” und “Caritas Romana”. Letzteres, gemalt 1645, ist besonders bemerkenswert für seine dramatische Komposition und die eindringliche Darstellung christlicher Nächstenliebe. Es ist ein Beweis für seine Fähigkeit, religiöse Themen mit emotionaler Resonanz zu versehen.

Crayers Vermächtnis liegt nicht nur in der Schönheit seiner einzelnen Werke, sondern auch in seiner Rolle als Brücke zwischen künstlerischen Traditionen. Er lernte von Raphael Coxcie und Rubens, während er gleichzeitig seinen eigenen, einzigartigen Stil entwickelte – einen, der durch seine Eleganz, Dynamik und ihre tiefe spirituelle Bedeutung gekennzeichnet ist. Obwohl er oft von berühmteren Zeitgenossen überschattet wurde, bleibt Gaspar de Crayer eine wichtige Figur in der flämischen Kunstgeschichte, ein Zeugnis für die dauerhafte Kraft des Glaubens, der Schönheit und der künstlerischen Begabung.

Seine letzten Jahre verbrachte er in Gent, wo er Aufträge annahm, bis zu seinem Tod im Jahr 1669. Seine Werkstatt operierte noch mehrere Jahre nach seinem Ableben weiter, wodurch sein künstlerisches Erbe erhalten blieb.

gaspard de crayer

gaspard de crayer

1582 - 1669 , Belgien

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Barock
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Rubens']
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Raphael Coxcie']
  • Date Of Birth: 1584-11-18
  • Date Of Death: 1669-01-27
  • Full Name: Gaspar de Crayer
  • Nationality: Flämisch
  • Notable Artworks:
    • Caritas Romana
    • Tod der
    • Porträt Don
  • Place Of Birth: Antwerpen, Belgien