Profil einer gekleideten schwangeren Frau mit ihrem Gesicht zum Betrachter gewandt (Studie für Hoffnung II)
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Profil einer gekleideten schwangeren Frau mit ihrem Gesicht zum Betrachter gewandt (Studie für Hoffnung II)
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Profil eines gekleideten schwangeren Frauen mit ihrem Gesicht zum Betrachter (Studie für Hoffnung II)
Die Darstellung einer Frau in einem Kleid, deren Gesicht zum Betrachter gewandt ist, fasziert und zieht den Blick auf sich. Gustav Klimt, ein Meister des Jugendstil und einer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe ausgestattet, erschuf dieses Werk im Jahr 1907-08 und gilt als zentrale Studie für seine berühmte Gemälde „Hope I“ und „Hope II“. Das Bild ist eine beeindruckende Kombination aus Technik und Symbolik, die tiefgreifende Fragen nach Leben, Tod und menschlicher Erfahrung aufwirft.- Überblick: Klimt konzentrierte sich in diesem außergewöhnlichen Werk auf das Thema Schwangerschaft – innerhalb des modernen komplexen Themas spielte diese Rolle für ihn eine zentrale Rolle.
- Technische Umsetzung: Das Gemälde zeichnet sich durch eine präzise Anwendung von Grafik und Farbe aus. Klimt verwendete hauptsächlich Graphit und Rot- und Blauspacht auf Papier, wobei er besonders darauf achtete, die Oberfläche mit Gold und Silber zu überziehen – eine Technik, die auch in anderen Werken seines Schaffens zum Ausdruck kommt und ihm einen einzigartigen Charakter verleiht.
- Historischer Kontext: Klimt lebte und arbeitete im Zentrum des Jugendstil-Bewegungsviertels Wien, einem Ort der Begegnung zwischen östlicher und westlicher Kultur. Dieser Einfluss spiegelt sich insbesondere in der Verwendung von Symbolen und Motiven wider, die auf religiöse Traditionen und künstlerische Vorbilder zurückblicken.
- Symbolismus: Das Gemälde ist reich an Symbolik. Besonders hervorzuheben ist das Darstellung eines Schädel – eine Erinnerung an den Tod –, der hinter dem Bauch der Frau erscheint und somit einen wichtigen Aspekt des menschlichen Lebens widerspiegelt. Die drei Frauen, die ihre Köpfe niederlegen und ihre Hände erhoben halten, stehen für Gebet und Hoffnung zugleich.
- Emotionale Wirkung: „Hope II“ wirkt tief bewegend und spricht eine universelle Sprache der menschlichen Erfahrung an. Klimt gelang es, eine Atmosphäre von Würde und Melancholie einzufangen, die den Betrachter dazu einlädt, über die Bedeutung des Lebens und Sterbens nachzudenken.
Weitere Informationen zum Künstler Gustav Klimt
Gustav Klimt wurde am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien geboren und entwickelte sich zu einem der bedeutendesten Vertreter des Jugendstils und einer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe ausgestattet. Sein Vater, Ernst Klimt, war ein Goldschmied und prägte damit frühzeitig Klints ästhetische Sensibilität – die Anziehungskraft von Goldblatt, die sorgfältige Detailarbeit und die reine Opulenz. Die Familie kämpfte finanziell und zog häufig innerhalb Wiens um, was Klints Kindheit geprägt und ihm eine besondere Fähigkeit zur Beobachtung der Umgebung sowie ein tiefes Verständnis für menschliche Emotionen vermittelte. Bereits als Schüler zeichnete sich sein außergewöhnliches Talent aus und er studierte ab 1876 Architekturmalerei bei Ferdinand Laufberger.Die Gemälde „Hope I“ und „Hope II“ – Ein Blick auf Klimts Hauptwerke
Klimt wurde durch seine Zusammenarbeit mit der Universität Wien für die Gestaltung ihrer Innenräume bekannt. Besonders beeindruckend sind die drei großformatigen Bilder, die er zwischen 1900 und 1907 für das Gewölbe des Großen Hörsaals schuf. Die Gemälde wurden von Kritikern heftig angegriffen und bezeichnet als „Pornografie“ und „verfälschte Überexposition“. Eine öffentliche Ausstellung fand jedoch nicht statt, nachdem die Bilder im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren.Ein Meisterwerk des Jugendstils
„Hope II“ ist ein außergewöhnliches Beispiel für Klimts künstlerische Vision und seine Fähigkeit, komplexe Themen auf eine beeindruckende Weise darzustellen. Das Gemälde wird von Kunsthistorikern und Sammlern weltweit gefeiert und gilt als eines der wichtigsten Werke des Jugendstil und eine zentrale Studie für seine berühmten Gemälde „Hope I“ und „Hope II“. Ein Werk, das auch heute noch fasziniert und inspiriert.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Gustav Klimt: Leben, Kunst und Vermächtnis
Frühes Leben und Ausbildung (1862-1883)
- Geboren am 14. Juli 1862 in Baumgarten, nahe Wien, Österreich.
- Sohn von Ernst Klimt, einem Goldschmied, und Anna Finster. Die Familie sah sich mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, was zu häufigen Umzügen innerhalb Wiens führte.
- Früben Talent: Zeigte schon früh zeichnerische Fähigkeiten, die durch den Beruf seines Vaters und familiäre künstlerische Neigungen gefördert wurden.
- Er studierte 1876 an der Wiener Kunstgewerbeschule (Schule für Angewandte Künste) Architekturmalerei bei Ferdinand Laufberger. Dies bot eine solide technische Ausbildung, aber auch die Exposition gegenüber traditionellen akademischen Stilen.
- Im Jahr 1877 gründete er mit seinem Bruder Ernst und Franz von Matsch die „Gesellschaft der Künstler“ und sichere Aufträge für dekorative Wandmalereien und Decken.
Die Gesellschaft der Künstler und Früher Erfolg (1883-1900)
- Arbeitete weiterhin mit der „Gesellschaft der Künstler“ nach dem Verlassen der Kunstgewerbeschule und erhielt Anerkennung für dekorative Projekte wie Wandmalereien im Theater von Karlsbad und Treppenhäuser im Burgtheater in Wien.
- Tragte zur Dekoration des Kunsthistorischen Museums in Wien bei, demonstrierte technische Fertigkeit, deutete aber auch auf ein Verlangen hin, künstlerische Zwänge zu brechen.
Die Decke der Universität Wien und Kontroversen (1900)
- Erfuhr um 1900 eine prestigeträchtige Beauftragung, Deckenmalereien für den Großen Saal der Universität Wien zu malen, die Philosophie, Jurisprudenz und Theologie darstellten.
- Kontroverse Werke: Die Wandmalereien, insbesondere *Philosophie*, wurden von Kritikern als provokativ und sogar pornografisch angesehen, was zu öffentlicher Empörung führte.
- Klimt lehnte nach der Kontroverse weitere öffentliche Aufträge ab und markierte damit einen Wendepunkt in seiner Karriere.
Die „Goldene Phase“ und künstlerische Reife (1901-1918)
- Betrat seine „goldene Phase“, die durch den luxuriösen Einsatz von Blattgold inspiriert vom byzantinischen Mosaik und mittelalterlichen illuminierten Handschriften gekennzeichnet war.
- Wichtige Werke: *Der Kuss* (1907-1908) veranschaulicht den opulenten Stil und die symbolische Fülle dieser Ära.
- *Porträts:* Porträts wie *Portrait of Adele Bloch-Bauer I* (1907) wurden sehr begehrt und zeigten seine Fähigkeit, sowohl physische Erscheinung als auch psychologische Tiefe einzufangen.
- Integriert zunehmend dekorative Elemente in Kompositionen und verwischte die Grenzen zwischen Malerei und Ornamentik.
Einflüsse und künstlerischer Stil
- Hans Makart: Frühe Bewunderung für den führenden Historienmaler Wiens beeinflusste seine anfängliche akademische Ausbildung.
- Japanische Kunst (Japonismus): Wurde tief von japanischen Holzschnitten beeinflusst, insbesondere durch ihre flache Perspektive, dekorative Muster und Betonung der Linie.
- Byzantinische Kunst: Der Einsatz von Blattgold und reicher Ornamentik in byzantinischen Mosaiken hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf seine „goldene Phase.”
- Stilmerkmale: Ein einzigartiges Zusammenspiel von Symbolismus, Jugendstil und dekorativen Elementen; kräftige Farben, komplizierte Muster und sinnliche Darstellungen der weiblichen Form.
Späte Jahre und Vermächtnis (1918)
- Malte weiterhin produktiv bis zu seinem Tod am 6. Februar 1918 durch einen Schlaganfall.
- Seine späteren Werke erforschten abstraktere Formen und Landschaften und zeigten eine kontinuierliche künstlerische Entwicklung.
- Historische Bedeutung: Wird als eine der wichtigsten Figuren in der österreichischen Kunstgeschichte und als einer führenden Vertreter des Wiener Secessions anerkannt. Seine Gemälde erzielen hohe Preise auf Auktionen, und sein Einfluss ist in der zeitgenössischen Kunst und im Design zu sehen.
- Das Kunsthistorische Museum Wien beherbergt eine bedeutende Sammlung seiner Werke und sichert so das Vermächtnis, das weiterhin inspiriert.
Gustav Klimt
1862 - 1918 , Österreich
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['Egon Schiele']
- Bemerkenswerte Werke:
- Der Kuss
- Adele Bloch-Bauer I
- Geburtsdatum: 1862-07-14
- Geburtsort: Baumgarten, Österreich
- Künstlerische Einflüsse:
- Hans Makart
- Japanische Kunst
- Byzantinische Kunst
- Künstlerische Richtung: Wiener Secession
- Nationalität: Österreichisch
- Todatum: 1918-02-06
- Vollständiger Name: Gustav Klimt




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