Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren
Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Nordischer Manierismus
1599
105.0 x 80.0 cm
Philadelphia Art Museum
Giclée / Kunstdruck
Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. ( Handgemalte Reproduktion bestellen
Bild kaufen)
P118B $10
P118H $10
P118W $10
P438Z $10
P508JH $12
P508YH $12
P805H $10
P805Z $10
P919BZ $10
P919G $10
P919XJ $10
P959ZH $10
P968JZ $12
W106C $8
W218G $10
W218JH $8
W218Y $10
W307PJ $10
W316G $10
W316PJ $8
W316Y $10
W398PJ $8
W4111J $10
W500HY $15
W500JH $15
W692G $12
W849H $8
W940BG $15
W953PJ $8
Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.
Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um ein bestimmtes Format oder einen speziellen Platz einzupassen. Wenn das von Ihnen gewählte Format nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Bild mit einem gespiegelten oder einfarbigen Rand erweitern. Ein digitaler Entwurf wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Vorschau auf dem Bildschirm nicht den tatsächlichen Zuschnitt oder die Erweiterung widerspiegelt. Nur der Entwurf zeigt die endgültige Komposition präzise an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir die Auswahl eines Maßes aus der vordefinierten Liste, um die ursprünglichen Proportionen zu bewahren.
Weltweiter Versand () innerhalb von 2 Wochen statt der üblichen 4/5 Wochen. (21 August)
Kostenloser weltweiter Expressversand
Hochwertige Leinenleinwand
Umfassender Versicherungsschutz beim Versand
Zollgebühren-Rückerstattungsgarantie
Garantie für exakte Farbtreue
60 Tage Rückgaberecht (nur bei Mängeln)
100% Geld-zurück-Garantie
Mengenrabatt verfügbar
Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 62
Sammlerstück-Beschreibung
Das gefrorene Herz der Begierde: Hendrick Golzius’s „Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren“
Hendrik Golzius's „Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren“, entstanden im Jahr 1599, ist weit mehr als nur eine Darstellung der römischen Mythologie; es ist eine tiefgründige Meditation über das Wesen der Liebe, des Vergnügens und deren essenzielle Bestandteile. Dieser meisterhafte Kupferstich, ausgeführt mit einer exquisiten Detailgenauigkeit, die seine relativ bescheidene Größe bei weitem übertrifft, fängt eine Szene ein, die vor sinnlicher Energie strotzt und dennoch subtil auf die Prekarität solcher Leidenschaften hindehend. Die Komposition konzentriert sich um Venus, die träge inmitten einer Versammlung mythologischer Figuren ruht – ihr hingebungsvoller Cupido, die fruchtbare Ceres und der ausgelassene Bacchus –, alle scheinbar gefangen in einem Moment des Gelages. Doch unter dieser Oberfläche der freudigen Hingabe verbirgt sich eine unterschwellige Spannung, ein Hinweis darauf, dass ohne die lebensnotwendige Nahrung, die diese Gottheiten bieten, die Schönheit selbst verwelken und vergehen würde. Der Ursprung dieses Werkes liegt in Terenz' geistreichem Sprichwort „Sine Cerere et Libero friget Venus“, was übersetzt bedeutet: „Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren“. Dieser Satz, tief verwurzelt im Denken der Renaissance, verkörperte die Überzeugung, dass Liebe sowohl Nahrung – repräsentiert durch Ceres, die Göttin der Landwirtschaft und des Überflusses – als auch Genuss – verkörpert durch Bacchus, den Gott des Weines und des Gelages – benötigt. Golzius' Kupferstich visualisiert dieses Konzept auf brillante Weise und verwandelt eine einfache Redewendung in ein komplexes Tableau miteinander verbundener Begierden. Man beachte, wie Venus, die Verkörperung von Schönheit und Leidenschaft, sich nicht einfach nur amüsiert; sie nimmt aktiv Opfergaben von Cupido und Bacchus entgegen, was eine Abhängigkeit von diesen äußeren Kräften suggeriert, um ihre Anziehungskraft aufrechtzuerhalten. Ceres unterstreicht mit ihrer Getreideähre subtil die Idee, dass die Liebe Nahrung braucht – sowohl physischer als auch emotionaler Natur –, um zu gedeihen. Goltzius' technisches Können ist in der komplizierten Detailarbeit des Stichs sofort erkennbar. Er beherrscht die Burin-Technik meisterhaft und erzeugt durch subtile Variationen in Linienstärke und Druck ein bemerkenswertes Spektrum an Tonwerten. Die „anschwellende Linie“, ein Markenzeichen von Golzius' Stil, ermöglicht es ihm, Schattierungen mit erstaunlichem Realismus aufzubauen und den Figuren sowie ihrer Umgebung Tiefe und Volumen zu verleihen. Betrachten Sie, wie er die Falten von Venus' Gewand, die Textur von Bacchus' Fass und die zarten Details von Cupidos Flügeln wiedergibt – jedes Element mit akribischer Präzision ausgeführt. Dieses Maß an technischer Virtuosität war nicht bloß eine Demonstration von Geschick; es diente dazu, die emotionale Wirkung der Szene zu verstärken und den Betrachter in eine Welt sinnlicher Lust und unterschwelliger Verletzlichkeit hineinzuziehen. Der historische Kontext dieses Werkes ist ebenso faszinierend. Goltzius arbeitete während der frühen Barockzeit hauptsächlich in Haarlem, einer Ära, in der der Nordische Manierismus – geprägt durch elegante Linien, komplexe Details und oft melancholische Themen – florierte. Seine Mäzene stammten größtenteils aus dem wohlhabenden Brauerstand, der bestrebt war, seine Produkte mit klassischer Mythologie und raffinierter Ästhetik zu verknüpfen. Diese Verbindung zwischen Kunst und Kommerz zeigt sich in der opulenten Atmosphäre des Bildes, die den Wohlstand und die Kultiviertheit Haarlems jener Zeit widerspielegt. Zudem dürfte Golzius' eigenes Privatleben – geprägt von einer unglücklichen Ehe und einer körperlichen Beeinträchtigung – seine Auseinandersetzung mit Themen wie Verlangen, Verlust und der Vergänglichkeit der Schönheit beeinflusst haben. Die emotionale Wirkung von „Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren“ ist überraschend tiefgreifend. Während das Werk oberflächlich eine Szene freudiger Feierlichkeiten darstellt, vermittelt der Stich subtil ein Gefühl von Melancholie und Zerbrechlichkeit. Die Figuren genießen sich nicht einfach nur; sie scheinen in einem Kreislauf der Begierde gefangen zu sein, für immer abhängig von äußeren Kräften, um ihre Leidenschaften zu nähren. Der erstarrte Ausdruck im Gesicht der Venus deutet auf das Potenzial für Enttäuschung und Desillusionierung hin und legt nahe, dass selbst die schönste Liebe ohne angemessene Nahrung verwelken kann. Es ist eine Mahnung, dass wahre Erfüllung mehr erfordert als nur flüchtiges Vergnügen; sie verlangt nach Verbindung, Nahrung und einem tieferen Verständnis der eigenen Bedürfnisse und Wünsche. Dieser Kupferstich bleibt ein zeitloses Zeugnis für die Komplexität menschlicher Emotionen und die beständige Kraft der klassischen Mythologie.Details & Spezifikationen
- Titel: Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren
- Künstler: Hendrik Goltzius
- Datum: 1599
- Medium: Kupferstich (Burin auf Büttenpapier)
- Maße: ca. 105 x 80 cm
- Aktueller Standort: Privatsammlung
Reproduktionen & Überlegungen
Hochwertige Reproduktionen von „Ohne Ceres und Bacchus würde Venus erfrieren“ sind über verschiedene Kunstreproduktionsdienste erhältlich. Bei der Auswahl eines Drucks sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen: Archiviertes Papier von hoher Qualität ist unerlässlich, um die Reichhaltigkeit von Golzius' detailliertem Stich zu bewahren; Leinwanddrucke bieten eine strukturierte Oberfläche, welche die taktilen Qualitäten des Originalwerks imitiert; und die Rahmungsoptionen sollten der eleganten Komposition des Gemäldes entsprechen. Ein professionell gerahmtes Werk wird seine visuelle Wirkung erheblich steigern und als beeindruckende Ergänzung für jeden Innenraum dienen.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
early life and training
hendrick goltzius (* januar oder februar 1558 in bracht, heute ortsteil von Brüggen im kreis viersen – bei venlo; † 29. dezember 1616 oder 1. januar 1617 in haarlem) war ein niederländischer maler, zeichner und kupferstecher. sein werk stand unter dem einfluss der durch die nachahmung italienischer meister hervorgerufenen manieristischen strömung, welche damals die holländische kunst beherrschte. gemäß a. hyatt mayor, goltzius "war der letzte professionelle engraver, der mit der autorität eines guten malers zeichnete und der letzte, der viele bilder für andere zu kopieren versuchte". seine familie zog nach duisburg, als er 3 jahre alt war, und nachdem er kunst auf glas unter seinem vater studierte, lernte er kupferstechern von dirck volkertszoon coornhert und dem austausch an der haarlemer akademie, der auch bartholomeus spranger, cornelis van haarlem und karel van mander angehörten. ab 1577 zog goltzius mit coornhert nach haarlem in die dutch republik und blieb dort für den rest seines lebens. er wurde außerdem von philip galle angestellt, um eine serie von drucken über die geschichte von lucretia zu gravieren. sein rechter hand war durch ein feuer als baby missgestaltet, was sich besonders gut zum halten des burin eignete. dieses einzigartige körperliche charakteristik ermöglichte ihm, einen beherrschenden schwung der linie zu meistern und machte seine gravüren somit hoch individuell. goltzius begann malerei mit vierzig jahren; einige seiner gemälde können im vienna gefunden werden. er führte auch ein paar chiaroscuro holzschnitte durch.artistic career
in 1577, goltzius moved with coornhert to haarlem in the dutch republic, where he remained based for the rest of his life. he was also employed by philip galle to engrave a set of prints of the history of lucretia. goltzius had a malformed right hand from a fire when he was a baby, which turned out to be especially well-suited to holding the burin. this unique physical characteristic allowed him to master a commanding swing of line, making his engravings highly distinctive. goltzius brought to an unprecedented level the use of the "swelling line", where the burin is manipulated to make lines thicker or thinner to create a tonal effect from a distance. he began painting at the age of forty-two; some of his paintings can be found in vienna. he also executed a few chiaroscuro woodcuts.technique and style
goltzius was a pioneer of the "dot and lozenge" technique, where dots are placed in the middle of lozenge-shaped spaces created by crosshatching to further refine tonal shading. his command of the burin is said to rival dürer, and he made engravings of bartholomeus spranger's paintings, thus increasing the fame of the latter – and his own. goltzius was a pioneer of the "dot and lozenge" technique, where dots are placed in the middle of lozenge-shaped spaces created by crosshatching to further refine tonal shading. his command of the burin is said to rival dürer, and he made engravings of bartholomeus spranger's paintings, thus increasing the fame of the latter – and his own.public collections and legacy
most major print rooms will have a group of goltzius's many engravings, including the museum boijmans van beuningen, rijksmuseum amsterdam, and the metropolitan museum of art. his legacy can be seen in the works of other artists, such as jacques bellange, who was also a master of northern mannerist printmaking. goltzius's engravings and paintings continue to inspire art lovers and scholars alike, and his work can be found on ArtsDot.com and in the wikipedia article dedicated to his life and work.Hendrik Goltzius
1558 - 1617 , Deutschland
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Nordmanierismus & Barockdruckkunst
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Jacques Bellange']
- Artists Who Influenced This Artist:
- Dirck Volckertszoon Coornhert
- Bartholomeus Spranger
- Date Of Birth: Januar oder Februar 1558
- Date Of Death: bei Venlo; † Dezember 1616 oder Januar 1617
- Full Name: Hendrick Goltzius
- Nationality: Niederländisch
- Notable Artworks:
- Der Prophet Jeremia
- Die Hochzeit des Amor und Psyche
- Herkules und zwei Beobachter
- Place Of Birth: Braunschweig, Italien

Die Glasoption ist nur für Größen unter 110 cm verfügbar.
