Der Vogel im Käfig
Giclée / Kunstdruck
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Der Vogel im Käfig
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 62
Sammlerstück-Beschreibung
Ein Vogel in einem Käfig – Eine Meisterwerk von House of Fabergé
Die Darstellung eines kleinen Vogels in einem Käfig ist eine beeindruckende Studie über Kontrast und Schönheit, die vom russischen Juwelierhaus Fabergé geschaffen wurde. Dieses außergewöhnliche Kunstwerk wurde um 1903 von Mikhail Perkhin ausgeführt und zeigt einen prächtigen grünen Vogel auf einem kunstvoll gestalteten Käfig mit goldenen Akzenten und einer tiefblauen Basis. Die Komposition erzeugt eine Spannung zwischen Gefangenschaft und Freiheit, wobei die komplexen Details des Käfigs und des Vogels gleichzeitig eine Botschaft von Naturverbundenheit vermitteln.- Künstler: Mikhail Perkhin – Ein Meister der russischen Goldschmiedekunst
- Stil: Fabergé Stil – Eine einzigartige Kombination aus russischer Tradition und opulentem Dekor
- Technik: Detailreiche Goldschmiedearbeit mit Verwendung von Edelmetallen wie Gold und Weißgold sowie kunstvollen Emaillefarben. Die außergewöhnliche Präzision der Ausführung unterstreicht die hohe Kunstfertigkeit des Künstlers.
- Historischer Kontext: Das Werk entstand im Kontext des russischen Kaiserreichs um 1903, einer Zeit großer gesellschaftlicher Veränderungen und kultureller Blüte.
- Symbolismus: Der Vogel in einem Käfig steht für verschiedene Symbole – Freiheit eingeschränkt durch äußere Zwänge und gleichzeitig eine Erinnerung an die Schönheit der Natur und die Sehnsucht nach Unbeschwertheit.
Weitere Informationen zum Künstler Mikhail Perkhin
Mikhail Perkhin war ein angesehener russischer Goldschmied und Meister der Fabergé Werkstatt, dessen außergewöhnliche Fähigkeiten und künstlerische Vision maßgeblich zur Herstellung von ikonischen Fabergé Kunstwerken beitrugen. Seine Arbeit zeichnete sich durch eine hohe Präzision und Detailtreue aus und spiegelt die Traditionen der russischen Goldschmiedekunst wider. Durch seine Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern und Designern gelang es ihm, einzigartige Kunstwerke zu schaffen, die bis heute beeindrucken und einen wichtigen Beitrag zur Kunstgeschichte darstellen. Er war bekannt für sein außergewöhnliches Talent und seine Leidenschaft für die Herstellung von exquisiten Schmuckstücken und dekorativen Gegenständen sowie für seine Fähigkeit, neue Ideen und Techniken einzubringen. Seine Werke werden weiterhin gefeiert und bewundert und erinnern an eine Zeit großer künstlerischer Kreativität und sozialer Bedeutung.- Leben und Werk: Mikhail Perkhin wurde 1860 geboren und starb 1903 in Sankt Petersburg. Er arbeitete hauptsächlich für das Fabergé Haus und fertigte zahlreiche außergewöhnliche Schmuckstücke und dekorative Kunstwerke an, darunter auch einige der berühmtesten Fabergé Eier.
- Werkstatt Zusammenarbeit: Perkhin war bekannt für seine enge Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Designern und trug maßgeblich zur Entwicklung des Fabergé Stils bei. Seine Arbeit zeichnete sich durch eine hohe Qualität und künstlerische Kreativität aus und spiegelt die Traditionen der russischen Goldschmiedekunst wider.
Über das Fabergé Haus
Das Fabergé Haus ist ein russisches Juwelierunternehmen, das seit 1842 für seine außergewöhnlichen Fabergé Eier bekannt ist und eine beeindruckende Geschichte von Kunsthandwerk und königlicher Förderung vorweisen kann. Das Unternehmen wurde gegründet von Peter Carl Fabergé und entwickelte sich zu einem Wahrzeichen der russischen Kultur und Geschichte und gilt als eines der bedeutendsten Juwelierhäuser weltweit. Seine Meisterwerke zeichnen sich durch eine hohe Qualität und künstlerische Kreativität aus und sind ein Ausdruck der damaligen Ästhetik und sozialer Bedeutung. Durch die Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern und Designern gelang es Fabergé, einzigartige Kunstwerke zu schaffen, die bis heute beeindrucken und einen wichtigen Beitrag zur Kunstgeschichte darstellen. Die Fabergé Eier sind besonders bekannt für ihre außergewöhnliche Schönheit und ihren kunstvollen Dekor sowie für ihre Verwendung von Edelmetallen wie Gold und Weißgold und kunstvollen Emaillefarben. Sie gelten als Meisterwerke der Goldschmiedekunst und erinnern an eine Zeit großer künstlerischer Kreativität und sozialer Bedeutung.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Élisabeth Vigée Le Brun: Eine Porträtmalerin des Ancien Régime
Élisabeth Louise Vigée Le Brun, geboren 1755 in Paris und verstorben 1842, gilt als eine zentrale Gestalt in der Geschichte der französischen Kunst. Weit mehr als nur eine Porträtmalerin war sie eine scharfsinnige Beobachterin ihrer Zeit, eine Meisterin des sozialen Manövrierens und eine Künstlerin, die die komplexen Strömungen des späten Ancien Régime mit bemerkenswertem Geschick und großem Ehrgeiz navigierte. Ihre Lebensgeschichte ist untrennbar mit dem Aufstieg und Fall aristokratischer Schirmherrschaft verwoben und bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt der französischen High Society während einer Ära des dramatischen Umbruchs.
Die frühe künstlerische Ausbildung von Vigée Le Brun war für eine Frau ihrer Epoche ungewöhnlich. Bereits im Alter von 13 Jahren trat sie in die Lehrlingsschaft des Malers François Boucher, wo sie schnell ein Talent für die Porträtkunst bewies und erste Aufträge von wohlhabenden Gönnern erhielt. Doch erst die Verbindung zur Schwester Ludwigs XVI., Madame du Deffand, verlieh ihrer Karriere den entscheidenden Aufschwung. Du Deffand erkannte das Genie Vigée Le Bruns und wurde zu einer hingebungsvoll Unterstützerin, die zahlreiche Porträts in Auftrag gab, welche den Ruf der Künstlerin festigten, sowohl das Äußere als auch das Wesen ihrer Dargestellten einzufangen. Dieser frühe Erfolg bildete das Fundament für eine glanzvolle Karriere, die gleichermaßen von künstlerischer Meisterschaft und strategischem sozialem Geschick geprägt war.
Die Schirmherrschaft von Marie Antoinette und darüber hinaus
Den berühmtesten Auftrag erhielt Vigée Le Brun im Jahr 1778, als sie zur offiziellen Porträtmalerin der Königin Marie Antoinette ernannt wurde. Diese Ernennung festigte ihre Position in den höchsten Kreisen der französischen Gesellschaft und eröffnete ihr Zugang zu einem stetigen Strom wohlhabender Klienten – Adlige, Schauspieler, Schriftsteller und sogar ausländische Würdenträger. Ihre Porträts der Königin wurden legendär; sie hielten nicht nur die Schönheit Marie Antoinettes fest, sondern auch ihre lebhafte Persönlichkeit und ihr königliches Auftreten. Diese Werke sind besonders bedeutsam für ihre intime Darstellung der Königin, die einen seltenen Blick in ihr Privatleben gewährt – eine Abkehr von den eher formellen und distanzierten Darstellungen, die für die königliche Porträtmalerei jener Zeit typisch waren.
Nach der Französischen Revolution sah sich Vigée Le Brun als Mitglied der Aristokratie erheblichen Herausforderungen gegenüber. Dennoch malte sie mutig weiter und passte ihren Stil an die sich wandelnde politische Landschaft an, ohne dabei ihre künstlerische Integrität zu opfern. Sie sicherte sich Aufträge von prominenten Persönlichkeiten aus ganz Europa – darunter russisches Königshaus und Mitglieder des britischen Hofes – und bewies damit ihre Vielseitigkeit und ihre ungebrochene Anziehungskraft als Porträtistin. Ihre Fähigkeit, durch diese wechselnden Allianzen zu navigieren, zeugt eindrucksvoll von ihrer Intelligenz, Anpassungsfähigkeit und ihrem geschäftlichen Gespür.
Technik und Stil: Das Erbe des Rokoko
Der künstlerische Stil von Vigée Le Brun wird oft als eine raffinierte Mischung aus Rokoko-Eleganz und aufkommenden klassizistischen Einflüssen beschrieben. Ihre frühen Porträts zeichnen sich durch eine zarte Pinselführung, Pastellfarben und die Betonung der Texturen von Stoffen und Haaren aus. Mit meisterhafter Hand setzte sie Licht und Schatten ein, um Tiefe und Volumen zu erzeugen, insbesondere in der Darstellung von Kleidung. Ihre Kompositionen waren typischerweise ausgewogen und symmetrisch, was den vorherrschenden ästhetischen Prinzipien der Rokoko-Periode entsprach.
Im Laufe ihrer künstlerischen Reife entwickelte sich Vigées Stil subtil weiter. Sie begann, Elemente des Klassizismus – eine stärkere Betonung von Linie, Form und klassischen Motiven – in ihre Porträts zu integrieren. Dieser Wandel wird besonders in ihren späteren Werken deutlich, in denen sie einen kontrollierteren und präziseren Malansatz demonstrierte. Trotz dieser stilistischen Veränderungen bewahrte sie ihre charakteristische Eleganz und Liebe zum Detail und schuf Porträts, die sowohl von Schönheit als auch von psychologischer Tiefe geprägt sind.
Vermächtnis und Einfluss
Das Vermächtnis von Élisabeth Vigée Le Brun reicht weit über ihr beeindruckendes Werk hinaus. Sie war eine der ersten Frauen, die in einem männlich dominierten Feld zu bedeutender Anerkennung als professionelle Künstlerin gelangten. Ihr Erfolg ebnete den Weg für nachfolgende Generationen weiblicher Künstler und bewies, dass Frauen in der Lage waren, Kunst von höchster Qualität zu schaffen und kommerziellen Erfolg zu erzielen.
Ihre Memoiren, die zwischen 1835 und 1837 in drei Bänden veröffentlicht wurden, bieten einen wertvollen Primärbericht über das Leben im aristokratischen Frankreich des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Sie gewähren Einblicke in die sozialen Bräuche, politischen Intrigen und künstlerischen Trends der Ära und stellen ein reichhaltiges Wissensreservoir für Historiker und Kunstliebhaber gleichermaßen dar. Der bleibende Einfluss von Vigée Le Brun zeigt sich in den Werken zahlloser Porträtisten, die ihr folgten, und sie bleibt eine fesselnde Persönlichkeit, deren Geschichte bis heute nachhallt.
Haus Fabergé
1842 - 1918 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Porträtmalerei; Rokoko/Neoklassizismus
- Artists Or Movements Influenced By This Artist:
- Rokoko
- Neoklassizismus
- Artists Who Influenced This Artist:
- Joshua Reynolds
- Daubigny
- Date Of Birth: 16. April 1755
- Date Of Death: 30. März 1842
- Full Name: Élisabeth Vigée Le Brun
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Marie Antoinette mit einer Rose
- Selbstporträt mit Strohhut
- Lebende Studie von Lady Hamilton
- Place Of Birth: Paris, Frankreich



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