Строение у воды. На окраине деревушки.
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Sammlerstück-Beschreibung
Building by The Water. At The Edge Of Village – A Symphony Of Russian Landscape
Isaac Levitan’s “Building by The Water. At The Edge Of Village,” created circa 1895, transcends mere visual representation; it embodies the very essence of Russian landscape painting—specifically what critics termed "mood landscapes." More than just a depiction of scenery, this monochrome sketch is an embodiment of Levitan's profound connection to the Russian soul, distilled into a deceptively simple composition that continues to captivate audiences today. Examining this piece reveals layers of artistic intention and symbolic resonance that elevate it beyond the ordinary, establishing itself as one of Russia’s foremost Romantic painters.A Fragmented Vision: Composition & Technique
Levitan eschewed meticulous realism in favor of expressive technique—a hallmark of Impressionism and Post-Impressionism—influences evident in artists like Van Gogh and Monet. The composition is deliberately fractured, presenting multiple viewpoints within a single image. Thick, gestural lines dominate the sketch, conveying rapid execution and prioritizing feeling over precise detail. These bold strokes capture movement and atmosphere with remarkable immediacy. Hatching and cross-hatching are skillfully employed to build form and texture, particularly in representing foliage and shadows—techniques that imbue the scene with palpable depth and volume. The artist’s deliberate disregard for conventional perspective contributes to a sense of spatial ambiguity, inviting viewers to contemplate the landscape's mood rather than its literal representation. This stylistic choice underscores Levitan’s belief that art should communicate emotion as much as it portrays visual reality.The Landscape as Reflection: Symbolism & Atmosphere
The subject matter centers on a tranquil marsh or wetland area—a recurring motif in Levitan’s oeuvre—suggestive of both solitude and contemplation. The muted palette – predominantly shades of grey – reinforces this melancholic atmosphere, mirroring the artist's own emotional state and reflecting the broader cultural anxieties of the period. The distant buildings glimpsed amidst the reeds hint at human presence juxtaposed against the vastness of nature, prompting reflection on humanity’s relationship with its environment. Symbolically, the fragmented composition speaks to fleeting moments in time—a desire to capture not just what is seen but also how it feels. It's a deliberate gesture toward conveying the intangible beauty and emotional depth inherent in observing the natural world.Historical Context & Artistic Legacy
Levitan’s work emerged during a period of significant social and intellectual upheaval in Russia – the twilight years of Tsarist rule marked by growing disillusionment with industrialization and urbanization. Artists like Levitan sought refuge in the natural world, finding solace and inspiration in its unchanging beauty amidst societal change. His artistic legacy extends far beyond mere visual representation; he elevated landscape painting to a form of psychological exploration, establishing himself as one of Russia’s most celebrated Romantic painters. “Building by The Water” remains a testament to his ability to convey profound emotion through understated artistry—a timeless masterpiece that continues to resonate with viewers seeking beauty and contemplation. ### Materials & Reproduction Considerations The artwork is executed primarily in paper and black ink/charcoal, reflecting the artist’s commitment to economical materials while maximizing expressive potential. High-quality reproductions aim to faithfully capture the tonal nuances and textural subtleties of the original sketch, allowing collectors and interior designers alike to appreciate Levitan's artistic vision. Consider framing options that complement the artwork’s subdued palette and enhance its contemplative mood—perhaps a simple wooden frame in a warm tone would beautifully accentuate the piece’s melancholic charm.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Isaak Iljitsch Lewitan: Ein Leben in der Landschaft
Isaak Iljitsch Lewitan (1860-1900) war ein renommierter russischer Landschaftsmaler, der zu einer entscheidenden Figur bei der Entwicklung von stimmungsvollen Landschaften wurde. Seine Werke fingen die Essenz der russischen Landschaft ein und waren von lyrischem Charme und emotionaler Tiefe geprägt.
Frühes Leben und Ausbildung
- Geboren am 30. August 1860 in Kibarty (heute Litauen), in einer jüdischen Familie, die später nach Moskau zog.
- Zeigte früh künstlerisches Talent und erhielt Privatunterricht, bevor er sich formell dem Kunststudium widmete.
- Im Jahr 1873 trat er in die Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur ein, wo er unter einflussreichen Künstlern wie Alexei Sawrassow, Wassili Perow und Wassili Polenow studierte.
- Sawrassows Einfluss war besonders bedeutsam und förderte Lewitans Liebe zum Darstellen der subtilen Nuancen der russischen Natur.
Künstlerische Entwicklung und Stil
- Lewitan unterschied sich schnell durch seine Fähigkeit, Atmosphäre und Emotionen durch Landschaftsmalerei zu vermitteln.
- Er begründete das Genre der „Stimmungslandschaft“ und ging über die bloße topografische Darstellung hinaus, um menschliche Gefühle und spirituelle Verbindungen zur Natur auszudrücken.
- Seine Palette war oft gedämpft und konzentrierte sich auf naturalistische Farben und poetische Elemente anstelle von lebhaften Farbtönen.
- Obwohl seine späteren Arbeiten eine Vertrautheit mit dem Impressionismus zeigten, bewahrte er ein einzigartig russisches Gefühl.
Wichtige Werke und Errungenschaften
- Zu seinen bekanntesten Werken gehören: Herbsttag in Sokolniki (1879), Die Vladimirka Straße (1892) und Ewiger Frieden (1894). Diese Gemälde sind prominent in der Tretjakow-Galerie ausgestellt.
- Weitere bemerkenswerte Werke sind „Frühlingsflut“, „Stürmischer Tag“, „Vesperglocken“ und „Stillfriedhof“.
- Im Jahr 1897 wurde Lewitan in die Akademie der Künste aufgenommen, was ein Beweis für seine wachsende Anerkennung war.
- Er wurde 1898 Leiter des Landschaftsstudios an seiner Alma Mater und förderte so die nächste Generation russischer Landschaftsmaler.
Einflüsse und Zusammenarbeit
- Lewitan wurde tief von den Werken Alexei Sawrassows beeinflusst, dessen melancholische Landschaften mit seiner eigenen künstlerischen Vision in Resonanz standen.
- Er arbeitete mit anderen Künstlern wie Konstantin Korovin, Michail Nesterow und Nikolai Tschechow zusammen.
- Er steuerte Illustrationen für die Zeitschrift „Moskau“ bei und entwarf Bühnenbilder für die private Russische Oper von Sawwa Mamontow.
Historische Bedeutung und Vermächtnis
- Lewitans Werk spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Entwicklung der russischen Landschaftsmalerei.
- Er erweiterte das Genre über die bloße Darstellung hinaus und verlieh ihm emotionale Tiefe und spirituelle Resonanz.
- Seine Gemälde berufen weiterhin ein starkes Gefühl nationaler Identität und Wertschätzung für die Schönheit der russischen Landschaft hervor.
- Im Jahr 1941 wurden seine Überreste auf den Nowodewitschi-Friedhof in Moskau umgebettet, wo er neben seinem engen Freund Anton Tschechow begraben liegt, was ihre künstlerische Verbundenheit symbolisiert.
Lewitans Vermächtnis lebt als Meister der atmosphärischen Landschaftsmalerei und als tiefgründiger Interpret der russischen Seele fort.
Isaak Ilyich Levitan
1860 - 1900 , Russland
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- Herbsttag in Sokolniki
- Die Vladimirka Straße
- Ewige Ruhe
- Frühlingsflut
- Geburtsdatum: 30. August 1860
- Künstlerische Einflüsse: ['Alexei Savrasov']
- Künstlerische Richtung: Landschaftsmalerei, Stimmungslandschaft
- Nationalität: Russisch
- Vollständiger Name: Isaak Iljitsch Lewitan



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