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Street Scene with Roman Ruins, Jan Both, c. 1642 - c. 1644

Jan Both’s ‘Street Scene with Roman Ruins’ (c. 1642-44) showcases Baroque realism & classical ruins in Rome. A captivating capriccio by a master of Dutch Golden Age art.

Entdecken Sie Jan Both (1610-1652), den niederländischen Landschaftsmaler, bekannt für goldene Mittelmeerszenen & religiöse Motive. Erforschen Sie seinen romanisierten Stil im Mauritshuis!

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. (Druck bestellen Druck bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

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Gesamtpreis

$ 488

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Street Scene with Roman Ruins, Jan Both, c. 1642 - c. 1644

Art der Reproduktion

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-

Gesamtpreis

$ 488

Beschreibung des Kunstwerks

Blankert was the first to point out that this picture by Jan Both must be the companion piece to the Landscape with a Ruined Temple and Card Players in Munich (fig. a).7 Not only are the dimensions almost the same but the compositions and the placement of the figures are each other’s mirror image. Burke went a step further and proposed that the two paintings represent different times of the day. The warmly lit Rijksmuseum scene seems to be illuminated by the evening sun, while the cooler tonality of the Munich canvas suggests the light of morning.8 This led Salerno to assume that the pendants were the same as the ones that Joachim von Sandrart reported as being in his own collection.9 However, there is no firm evidence of this. If the two scenes were indeed intended to be a pair, which is by no means certain, they were separated a long time ago. The one in Munich was already in the Kurfürstliche Sammlung there in the eighteenth century,10 while the one in Amsterdam only emerged on the art market in London in 1894. The composition of the landscape has an interesting sense of recession into depth thanks to the prominent classical ruins. The one in the right foreground could be that of the Temple of Antonius and Faustina in the Forum Romanum. It has been suggested that the triumphal arch in the centre is that of Titus.11 It too stands in the Forum, and before it was restored in the eighteenth century it had a sloping side. That feature would not rule out the Arch of Drusus either; in fact the broken column just to the left of the opening makes that even more likely. In any event, there is a close correspondence, albeit reversed left for right, with the arch depicted by the artist in the painting now in the Duke of Devonshire’s collection at Chatsworth.12 The building vaguely visible in the background is based on the Colosseum. The architecture in this cityscape is a free interpretation and compilation of classical ruins to be seen in Rome, so this is a true capriccio. The scene is dominated by men in large hats in the bambocciante style popularized in Rome by Pieter van Laer.13 Von Sandrart’s statement that the Both brothers collaborated on paintings has led to the suggestion that the figures in this cityscape are by Andries.14 In contrast to those in the Munich canvas, which were definitely by him, Blankert felt that there was an absence of the liveliness and caricatural found in that work, which rightly convinced him that the Amsterdam picture must be by Jan alone.15 Since the latter produced street scenes of this kind while he was living in Rome, and given the attribution of the staffage to him, this canvas was probably executed shortly after Andries’s death in 1642. Richard Harmanni, 2022 See Key to abbreviations, Rijksmuseum painting catalogues and Acknowledgements

Über den Künstler

Jan Both (1610-1652): Meister des mediterranen Lichts

Jan Dirksz Both war ein niederländischer Maler, Zeichner und Radierer, der als eine der bedeutendsten Figuren der aufstrebenden „italinisierenden“ Landschaftsbewegung während des Goldenen Zeitalters der Niederlande hervorging. Geboren um 1615/16 18 in Utrecht, war er der jüngere Bruder von Andries Both. Ihr Vater, Dirck Both, ein Glasmaler und Glashandwerker, vermittelte ihnen bereits früh eine tiefe Wertschätzung für künstlerisches Handwerk. Obwohl die biografischen Details spärlich geblieben sind, deutet die wissenschaftliche Forschung darauf hin, dass Jans Ausbildung die Lehren von Abraham Bloemaert und Gerrit van Honthorst umfasste, was ihn zu einem der einflussreichen Künstler seiner Zeit machte.
  • Frühes Leben & Ausbildung: Die prägenden Jahre Boths verbrachte er in Utrecht, wo er seine Fähigkeiten gemeinsam mit seinem Bruder Andries verfeinerte und Techniken aus der Glasmalerei seines Vaters aufnahm – ein Handwerk, das tief in flämischen Traditionen verwurzelt war.
  • Römischer Einfluss: Um 1638 begaben sich Jan und Andries auf eine transformative Reise nach Rom über Frankreich. Dort tauchten sie in die künstlerische Leidenschaft des päpstlichen Hofes ein und begegneten Größen wie Bloemaert und Gerrit van Honthorst, was ihre stilistische Sensibilität tiefgreifend prägte.

Der romanische Stil & die Zusammenarbeit mit Lorrain

Rom erwies sich als der entscheidende Schmelztiegel für Boths künstlerische Entwicklung. Während Andries sich auf Genreszenen im Stile von Pieter van Laer konzentrierte, widmete sich Jan primär der Landschaftsmalerei – einem Stil, der Claude Lorrain tief verpflichtet war. Er hielt die ätherische Schönheit der Mittelmeerregion mit einer unvergleichlichen Meisterschaft in Licht und Farbe fest. Besonders bemerkenswert war seine enge Zusammenarbeit mit Herman van Swanevelt an einem monumentalen Projekt für den Palast Buen Retiro in Madrid, was seinen Ehrgeiz und sein künstlerisches Können in den höchsten Kreisen des europäischen Mäzenatentums unter Beweis stellte. Diese Partnerschaft festigte Boths Ruf als führender Innovator der Landschaftsmalerei.

Bedeutende Gemälde & künstlerische Merkmale

Das Œuvre von Both zeichnet sich durch weitläufige, fantasievolle Landschaften aus, die in ein leuchtendes, goldenes Licht getaucht sind – ein Markenzeichen des Stils von Lorrain und Ausdruck der breiteren künstlerischen Strömungen, die ganz Europa durchzogen. Sein Meisterwerk „Landschaft mit Banditen, die Gefangene führen“ (Museum of Fine Arts, Boston) verkörpert diese ästhetische Brillanz. Eine diagonale Straße lenkt den Blick des Betrachters in das Bild hinein und stellt realistische Figuren einer Kulisse aus idyllischen Ausblicken gegenüber, die von akribisch ausgearbeiteter Vegetation bevölkert sind. Wiederkehrende Motive sind religiöse oder mythologische Gestalten – wie in „Das Urteil des Paris“ (London, National Gallery) zu sehen –, die oft von Mitstreitern aus Utrecht wie Cornelis van Poelenburch ausgeführt wurden, was Boths Auseinandersetzung mit humanistischen Idealen und künstlerischen Konventionen unterstreicht.

Vermächtnis & Einfluss

Jan Boths Bruder Andries erlag tragischerweise während der Rückreise von Rom in Venedz einer Krankheit. Trotz der Kürze seines Lebens etablierte sich Andries als angesehener Künstler, der auf Bauernszenen spezialisiert war – ein Genre, das die sozialen Realitäten jener Zeit widerspiegelte. Das künstlerische Erbe von Jan Both reicht weit über einzelne Gemälde hinaus; er diente als Lehrer für talentierte Schüler wie Barend Bispinck und Willem de Heusch und stellte so sicher, dass seine stilistischen Innovationen Generationen von Künstlern weiterhin inspirieren würden. Sein Werk wird bis heute für seine evokative Atmosphäre, seine meisterhafte Technik und seinen Beitrag zur Entwicklung der niederländischen Landschaftsmalerei gefeiert – ein Zeugnis für Boths dauerhaften Einfluss auf die europäische Kunstgeschichte.

Sammlungen

  • Fitzwilliam Museum an der University of Cambridge
  • Eremitage, St. Petersburg
  • Kunsthistorisches Museum, Wien
  • Louvre, Paris
  • Mauritshuis Königliche Gemäldegalerie
Jan Both

Jan Both

1610 - 1652 , Niederlande

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Italienische Landschaftsmalerei
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Claude Lorrain']
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Abraham Bloemaert
    • Gerrit van Honthorst
  • Date Of Birth: Utrecht, Niederlande (1610)
  • Date Of Death: 9. August 1652
  • Full Name: Jan Dirksz Both
  • Nationality: Niederländisch
  • Notable Artworks:
    • Heilige Anna mit der Jungfrau und dem Kind
    • Landschaft mit Banditen, die Gefangene führen
    • Das Urteil des Paris
  • Place Of Birth: Utrecht
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