Portrait of Adam Philipp, Count Losy von Losymthal
Giclée / Kunstdruck
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Portrait of Adam Philipp, Count Losy von Losymthal
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 62
Portrait of Adam Philipp, Count Losy von Losymthal: A Window into Baroque Nobility
- Jan Kupecky’s “Portrait of Adam Philipp, Count Losy von Losymthal,” painted in 1723, is more than just a likeness; it's a meticulously crafted window into the opulent world of 18th-century European aristocracy. Created during the height of the Baroque period, this oil on canvas work showcases the artist’s exceptional skill in capturing not only physical appearance but also the inherent dignity and social standing of its subject – Count Adam Philipp Losy von Losymthal.
- The painting immediately draws the eye to the count's commanding presence. Dressed in a formal blue sash and holding a sword, symbols of his noble status, he sits with an air of quiet authority. The deliberate pose, with his hand resting on the table, exudes confidence and control – qualities highly valued within the aristocratic circles Kupecky frequently depicted.
- Kupecky’s mastery lies in his ability to translate Baroque ideals into a tangible form. Notice the rich textures of the fabrics, the subtle play of light and shadow that models the count's face, and the carefully considered composition. The dark background, punctuated by the vibrant red frame, serves not merely as an aesthetic element but strategically directs the viewer’s gaze towards the central figure, amplifying his importance.
The Artist: Jan Kupecky – A Slovakian Baroque Pioneer
- Born in Pezinok, Slovakia, in 1667, Jan Kupecky navigated a turbulent period of European history. His artistic journey spanned across multiple countries—from his roots within the Czech Brethren community to Hungary, Vienna, Italy, and finally Nuremberg – reflecting a life dedicated to both religious freedom and artistic pursuit.
- Kupecky’s training undoubtedly benefited from the prevailing Baroque style, yet he developed a distinct voice. His portraits are characterized by a harmonious blend of realism and idealized beauty, a hallmark of his unique approach. He was renowned for his ability to capture not just physical features but also the personality and social standing of his subjects – a skill that cemented his reputation as an ‘eloquent portraitist’.
- The fact that Kupecky spent considerable time in Vienna is particularly significant, given the city's role as a major artistic center during this era. His exposure to Viennese courtly traditions undoubtedly influenced his style and subject matter, contributing to the refined elegance of his work.
Technique and Materials: A Baroque Masterpiece
- “Portrait of Adam Philipp, Count Losy von Losymthal” is executed in oil on canvas, a technique favored by Kupecky for its ability to achieve rich colors, subtle gradations of tone, and remarkable detail. The artist’s meticulous brushwork is evident in the rendering of the count's clothing – particularly the intricate embroidery and lace—and the texture of his hair.
- The use of chiaroscuro, a technique employing strong contrasts between light and dark, further enhances the drama and three-dimensionality of the portrait. This stylistic choice was characteristic of the Baroque period, emphasizing emotional impact and creating a sense of depth within the composition.
- The painting’s dimensions – 94 x 76 cm – are perfectly suited to showcase Kupecky's skill and attention to detail, allowing for a nuanced portrayal of the count’s features and attire. The inclusion of the red frame adds another layer of visual interest, further emphasizing the subject within the artwork.
Symbolism and Emotional Impact
- Beyond its technical brilliance, the portrait is laden with symbolic meaning. The sword represents power and authority, while the blue sash signifies nobility and allegiance. The count’s direct gaze engages the viewer, creating a sense of intimacy and inviting contemplation.
- The overall effect is one of dignified composure and restrained elegance – qualities highly valued in aristocratic society during the 18th century. Kupecky successfully captures not just the outward appearance of Count Losy von Losymthal but also his inner character, projecting an image of strength, intelligence, and social grace.
- This painting serves as a powerful reminder of the enduring appeal of portraiture as a means of preserving identity, celebrating status, and capturing the essence of human personality. A high-quality reproduction allows us to appreciate Kupecky’s artistry and gain insight into the lives of those who shaped European history.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Jan Kupecky: Der eloquente Porträtist des barocken Slowakens
Jan Kupecky (1667–1740) ist ein Name, der den Zeitgenossen vielleicht weniger geläufig war, dennoch nimmt er eine bedeutende Stellung in der Geschichte der slowakischen und europäischen Kunst ein. Geboren 1667 in Pezinok, einer Stadt nahe Pressburg (Bratislava), war Kupeckys Leben geprägt von ständiger Bewegung und Anpassung, geformt durch religiöse Umbrüche und künstlerischen Ehrgeiz. Seine Reise führte ihn von den Wurzeln seiner Familie in der tschechischen Brüderlichkeit über Ungarn, Wien und Italien bis schließlich nach Nürnberg. Er hinterließ ein Vermächtnis verfeinerter Porträts, welche die Eleganz und die soziale Dynamik des 18. Jahrhunderts einfangen. Das Werk Kupeckys zeichnet sich durch eine meisterhafte Mischung aus Realismus und idealisierter Schönheit aus, die sowohl die von ihm angenommenen barocken Traditionen als auch seine eigene, unverwechselbare künstlerische Sensibilität widerspiegelt.Frühes Leben und künstlerische Ausbildung
Kupeckýs Ursprünge waren tief mit religiöser Verfolgung verwoben. Als Mitglied der protestantischen Gemeinschaft der tschechischen Brüder suchte seine Familie in dem Königreich Ungarn Zuflucht vor den katholischen Behörden. Diese frühen Erfahrungen prägten zweifellos sein Gefühl für Resilienz und vielleicht auch ein subtiles Bewusstsein für soziale Zwänge – Qualitäten, die später seine Porträts beeinflussen sollten. Seine künstlerische Ausbildung begann unter der Anleitung von Benedict Klaus, einem Schweizer Maler, der sowohl in Wien als auch in Ungarn tätig war, und verschaffte ihm ein grundlegend weitgehendes Verständnis barocker Techniken. Entscheidend war jedoch Kupeckýs Ehrgeiz, der ihn nach Italien führte, wo er etwa zwanzig Jahre lang in die pulsierende Kunstszene von Rom und Venedig eintauchte. Diese Zeit erwies sich als transformativ; sie setzte ihn den Innovationen von Caravaggio, Reni und anderen Meistern aus und beeinflusste seinen dramatischen Einsatz von Licht, Komposition und psychologischem Scharfsinn. Im Jahr 1709 kehrte er als erfahrener Künstler nach Wien zurück, bereit, sich als bedeutender Porträtist am Habsburgerhof zu etablieren.Wien: Hofmaler und künstlerisches Aufblühen
Kupeckýs Ankunft in Wien markierte eine Periode intensiver künstlerischer Tätigkeit und beachtlichen Erfolgs. Er erlangte schnell Anerkennung für seine Fähigkeit, die Persönlichkeiten und den sozialen Status seiner Dargestellten einzufangen – von Mitgliedern der königlichen Familie wie Prinz Eugen von Savoyen bis hin zu wohlhabenden Aristokraten und bedeutenden Gelehrten. Seine Porträts waren nicht bloße Ähnlichkeitsbilder; sie waren sorgfältig konstruierte Erzählungen, die den Charakter durch Gestik, Mimik und Kleidung offenbarten. Die Nachfrage nach seinen Diensten war enorm und führte ihn auf ausgedehnte Reisen durch Mitteleuropa, wobei er Aufträge in Ungarn, Polen und darüber hinaus annahm. Bemerkenswerterweise malte er sogar ein Porträt von Peter dem Großen, was die internationale Bedeutung Wiens als kulturelles Zentrum widerspiegelt. Trotz seines Erfolges blieb Kupecký der Wiener Gesellschaft gewissermaßen distanziert; er bewahrte eine zurückhaltende Haltung und hielt an seinem protestantischen Glauben fest – eine Eigenschaft, die Füssli, ein befreundeter Künstler, als sein besonderes Merkmal hervorhob.Hauptwerke und künstlerischer Stil
Das Œuvre Kupeckys zeichnet sich durch mehrere Schlüsselelemente aus. Seine Porträts sind geprägt von einer bemerkenswerten Liebe zum Detail, von der Textur der Stoffe bis hin zu den subtilen Nuancen des Gesichtsausdrucks. Er wandte dramatische Lichttechniken an, die an Caravaggio erinnern, und schuf starke Kontraste zwischen Licht und Schatten, welche die emotionale Wirkung seiner Kompositionen verstärkten. Sein Einsatz von Farbe war zurückhaltend und dennoch anspruchsvoll; er bevorzugte satte Juwelentöne und gedämpfte Erdtöne, um ein Gefühl von Eleganz und Raffinesse zu erzeugen. Besonders hervorzuheben sind die Familienporträts des Künstlers, die intime Einblicke in das Leben seiner eigenen Verwandten bieten – darunter seine Frau und sein Sohn, dargestellt in „Der Künstler mit seiner Frau und seinem Sohn“, einem Werk, das seine Fähigkeit exemplarisch zeigt, sowohl familiäre Zuneigung als auch künstlerisches Geschick zu vermitteln. Zu weiteren bedeutenden Werken gehören „Jüngling mit Violine“ und „Porträt einer jungen Frau“, die seine Meisterschaft bei der Darstellung jugendlicher Schönheit und des inneren Charakters unterstreichen.Vermächtnis und historische Bedeutung
Jan Kupeckys Einfluss reichte weit über sein Leben hinaus. Seine Porträts wurden durch Stiche weit verbreitet, was sie einem breiteren Publikum zugänglich machte. Bernhard Vogel fertigte zahlreiche Drucke auf Basis von Kupeckýs Gemälden an und trug so maßgeblich zum Ruhm des Künstlers bei. Heute befinden sich seine Werke in angesehenen Sammlungen in ganz Europa, darunter die Galerie der Stadt Bratislava, welche die umfassendste Sammlung von Drucken nach seinen Gemälden beherbergt. Kupecky stellt ein entscheidendes Bindeglied zwischen den Epochen des Barock und des Rokoko dar und verkörpert die Eleganz und das soziale Bewusstsein, die die Porträtkunst des 18. Jahrhunderts definierten. Er steht als Zeugnis für das künstlerische Talent, das in der Slowakei gepflegt wurde, und als bedeutender Mitgestalter der reichen Geschichte der europäischen Kunst. Sein Vermächtnis wird bis heute für sein technisches Können, seine psychologische Tiefe und seine Fähigkeit, das Wesen seiner Motive einzufangen, geschätzt – was ihn zu einem wahrhaft bemerkenswerten Künstler macht.Johann Kupetzky
1667 - 1740 , Slowakei
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Kunstwerke:
- Selbstporträt mit Porträt seiner Frau
- Junger Mann mit einer Violine
- Porträt einer jungen Frau
- Geburtsdatum: 1667 Pezinok
- Geburtsort: Pezinok, Slowakei
- Künstler, Die Diesen Künstler Beeinflussten: ['Benedikt Klaus']
- Künstlerische Bewegung Oder Stil: Barocke Porträtmalerei
- Nationalität: Slowakisch
- Sterbedatum: 1740 Nürnberg
- Vollständiger Name: Jan Kupecký
- Von Diesem Künstler Beeinflusste Künstler Oder Bewegungen:
- Caravaggio
- Reni
- Rembrandt





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