Woman Sitting, Curled up
Oil On Canvas
WallArt
Rococo style
1778
26.0 x 21.0 cm
Nationalgalerie Dänemark
Handgefertigte Ölreproduktion
Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zu Druck wechseln
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Woman Sitting, Curled up
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$ 263
A Moment of Quiet Contemplation: Füssli’s “Woman Sitting, Curled up”
Johann Heinrich Füssli's "Woman Sitting, Curled up," executed in 1778, is a deceptively simple yet profoundly evocative drawing that speaks to the core of human experience – rest, vulnerability, and perhaps even a touch of melancholy. Measuring just 26 x 21 cm, this intimate work transcends its modest size through Füssli’s masterful handling of line and form. It's not a narrative piece in the traditional sense; rather, it presents an arresting self-referential image where the subject itself dictates the picture’s content. The woman, rendered with a delicate precision characteristic of Füssli’s later work, embodies a state of serene repose, her head nestled against her hand, suggesting either sleep or deep contemplation. This isn't a portrait intended to capture a specific identity but rather an exploration of the human condition itself.
The Artist and His Vision
Born in Zurich in 1741, Johann Heinrich Füssli was a pivotal figure in the late 18th-century art world. Initially trained in classical traditions, he later embraced a distinctly Baroque style influenced by his extensive travels through Italy and England. Füssli’s artistic journey was marked by a fascination with the supernatural – a trait evident in works like "Titania, Bottom, and the Fairies," showcasing his ability to blend mythological themes with a deeply personal vision. His ambition extended beyond mere painting; he envisioned creating a “Milton Gallery,” mirroring Boydell's Shakespeare collection, demonstrating an intellectual curiosity that informed his artistic output. His early exposure to the works of Titian, Caravaggio, and Mannerist painters undoubtedly shaped his approach to composition and light, contributing to the dramatic intensity often found in his oeuvre.
Technique and Style
The drawing itself is executed with remarkable sensitivity. Füssli’s use of charcoal creates a rich tonal range, subtly defining the contours of the woman's figure and the folds of her clothing. The loose, expressive lines contribute to an atmosphere of intimacy and vulnerability. Notice the careful rendering of the flowers adorning her head – a detail that elevates the piece beyond a simple depiction of repose. This attention to detail, combined with Füssli’s understanding of light and shadow, imbues the drawing with a palpable sense of realism despite its stylized nature. The background figures, though secondary, reinforce the feeling of a private moment, hinting at a world continuing around her.
Symbolism and Emotional Resonance
"Woman Sitting, Curled up" invites interpretation beyond its surface appearance. The posture itself – relaxed, vulnerable, almost fetal – speaks to themes of rest, recovery, and perhaps even surrender. The crown of flowers adds an element of beauty and fragility, suggesting a connection to nature and the ephemeral quality of life. While devoid of explicit narrative, the drawing possesses a powerful emotional resonance, tapping into universal feelings of peace, solitude, and introspection. It’s a reminder that amidst the demands of daily existence, moments of quiet contemplation are essential for our well-being.
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Über den Künstler
Frühes Leben und künstlerische Ausbildung
Johann Heinrich Füssli, wie er in der Schweiz genannt wurde, oder Henry Fuseli, wie er sich später international etablierte, erblickte am 7. Februar 1741 in Zürich das Licht der Welt. Als zweites von achtzehn Kindern des Porträtmalers Johann Caspar Füssli wuchs er in einem künstlerisch geprägten Umfeld auf. Seine Ausbildung führte ihn zunächst zum Collegium Carolinum in Zürich, wo er eine klassische Bildung erhielt, die jedoch bald durch seine zunehmende Leidenschaft für die Kunst ergänzt wurde. Schon früh zeigte sich sein außergewöhnliches Talent und seine Neigung zu ungewöhnlichen Themen, die ihn später von seinen Zeitgenossen abheben sollten. Die ersten Schritte auf seinem künstlerischen Weg waren geprägt von einem intensiven Studium der antiken Kunst und Literatur, das seine Fantasie beflügelte und den Grundstein für seine späteren Werke legte.Londoner Jahre und italienische Reise
1764 zog Füssli nach London, wo er eine entscheidende Begegnung mit Sir Joshua Reynolds hatte. Dieser ermutigte ihn, sich voll und ganz der Malerei zu widmen. Die folgenden acht Jahre verbrachte er in Italien, einer Reise, die seine künstlerische Entwicklung maßgeblich beeinflusste. In Rom vertiefte er sein Wissen über die Meister der Renaissance und des Barock, insbesondere Titian und Caravaggio. Er studierte ihre Techniken, ihre Licht- und Schatteneffekte und ihre Fähigkeit, Emotionen auf Leinwand zu bannen. Doch nicht nur die antike Kunst inspirierte ihn; auch die Werke der Manieristen übten eine besondere Faszination auf ihn aus, deren expressiver Stil seine eigene künstlerische Vision prägen sollte. Diese Zeit in Italien war entscheidend für die Formung seines einzigartigen Stils und seiner Vorliebe für dramatische, oft düstere Motive.Der Meister der Übernatürlichen und Traumwelten
Füsslis Gemälde zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Darstellung von übernatürlichen Erfahrungen aus. Werke wie Der Albtraum, entstanden um 1781, sind Ausdruck seiner tiefgründigen Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten der menschlichen Psyche und seinen einzigartigen Stil. Die beklemmende Atmosphäre, die verzerrten Formen und die suggestive Farbgebung machen dieses Gemälde zu einem Schlüsselwerk der Romantik. Er schuf eine ganze Reihe von Gemälden, die auf Motiven aus John Miltons Werken basieren, mit dem Ziel, eine Milton-Galerie zu schaffen, die in ihrer Bedeutung mit Boydells Shakespeare-Galerie vergleichbar sein sollte. Diese Werke zeugen von seiner literarischen Bildung und seinem Interesse an mythologischen Themen. Füssli war ein Pionier der Darstellung des Unbewussten und der Traumwelten, lange bevor diese Themen in der Psychoanalyse eine zentrale Rolle spielen sollten.Einfluss und Vermächtnis
Füsslis Einfluss auf jüngere britische Künstler, insbesondere William Blake, ist unbestreitbar. Er lehrte als Professor für Malerei an der Royal Academy und war dort auch als Keeper tätig. Seine Werke inspirierten eine neue Generation von Künstlern, die sich von den Konventionen des Klassizismus befreiten und ihre eigenen, individuellen Ausdrucksformen suchten. Titania, Bottom und die Elfen, ein Gemälde, das Märchenmotive aus Shakespeares Sommernachtstraum aufgreift, ist ein weiteres Beispiel für seine Vielseitigkeit und sein Talent, literarische Stoffe in beeindruckende Bilder umzusetzen. Füsslis Stil zeichnete sich durch eine Mischung aus Neoklassizismus und Romantik aus, die ihn zu einem einzigartigen Phänomen seiner Zeit machte. Sein Vermächtnis lebt bis heute fort, und seine Werke faszinieren Kunstliebhaber auf der ganzen Welt. Seine Gemälde sind in zahlreichen Museen vertreten, darunter das Kunsthaus Zürich, wo sich eine umfangreiche Sammlung seiner Werke befindet, einschließlich Der Albtraum, sowie die Albertina in Wien, die sein Aquarell Teiresias prophezeit Odysseus die Zukunft beherbergt.Johann Heinrich Füssli
1741 - 1825 , Schweiz
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Romantik, Neoklassik
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['William Blake']
- Artists Who Influenced This Artist:
- Tizian
- Caravaggio
- Date Of Birth: 7. Februar 1741
- Date Of Death: 16. April 1825
- Full Name: Johann Heinrich Füssli
- Nationality: Schweizer
- Notable Artworks:
- Das Nachtmahl
- Titania, Bottom & Feen
- Place Of Birth: Zürich, Schweiz

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