Colonel Mordaunt's Cock Match
Oil On Canvas
WallArt
Neo-Figurative Art
1784
Early Modern
104.0 x 150.0 cm
Tate Britain
Handgefertigte Ölreproduktion
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Colonel Mordaunt's Cock Match
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
A Spectacle Frozen in Time: The Energy of Colonel Mordaunt's Cock Match
To gaze upon Johann Zoffany’s Colonel Mordaunt's Cock Match is to step directly into the vibrant, charged atmosphere of an eighteenth-century gathering. This painting is far more than a mere depiction of sport; it is a richly textured tableau vivant, capturing the raw energy and complex social tapestry of its time. The central drama—the fierce engagement between two cocks—serves as a magnetic focal point, drawing the eye immediately into the heart of the action. Yet, the true genius of Zoffany’s composition lies in what surrounds this primal contest: the humanity observing it.
Mastery of Light and Lively Detail
Zoffany employs a remarkably realistic style, allowing every element—from the taut muscles of the fighting birds to the folds of the spectators' clothing—to breathe with palpable life. The technique is characterized by meticulous attention to detail, giving the scene an almost photographic immediacy despite its age. Notice how the vibrant hues used for the silks, the exotic garments, and the very plumage of the roosters pop against the more muted earth tones of the outdoor setting. This masterful use of color contrast doesn't just decorate; it directs the viewer’s gaze, guiding us through the narrative layers of anticipation, excitement, and hushed commentary.
The Social Fabric of an Eighteenth-Century Day
Beyond the blood sport, this canvas offers a profound window into the social dynamics of 1784. The crowd itself is a microcosm of society. Here we see a fascinating confluence of styles: individuals in recognizable English attire mingle with figures whose clothing hints at distant, exotic origins. This blending suggests a cosmopolitan London—a place where class lines blurred under the intoxicating spell of spectacle and chance. The act of betting, visible in the foreground, speaks to the era's fascination with risk, fortune, and communal excitement.
Echoes for the Modern Collector
For those who appreciate art that pulses with narrative life, Colonel Mordaunt's Cock Match remains endlessly compelling. It embodies a period where public life was both highly ritualized and wonderfully chaotic. Owning a reproduction of this work is not simply acquiring an antique piece; it is curating a moment of historical drama for your own space. The painting’s inherent energy—that sense of movement barely contained by the canvas edges—lends itself beautifully to grand reception rooms or libraries, serving as a captivating conversation starter that speaks volumes about human nature and enduring spectacle.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Johann Zoffany: Leben und Vermächtnis
Johann Zoffany, auch Zoffani oder Johannes Josephus Zauffely (* 13. März 1733 in Frankfurt am Main; † 11. November 1810 in Strand-on-the-Green, London) war ein deutscher neoclassischer Maler, der vor allem in England und Italien Ansehen erlangte. Seine Werke finden sich in zahlreichen bedeutenden britischen Sammlungen sowie Institutionen auf dem europäischen Kontinent und in Indien, den Vereinigten Staaten und Australien. Sein Name wird manchmal auch Zauffelij geschrieben (auf seinem Grab ist er jedoch Zoffanij eingraviert).Frühes Leben und Ausbildung
Johann Joseph Zoffany war der Sohn des aus Böhmen stammenden und beim Fürsten von Thurn und Taxis in Frankfurt tätigen Hofbaumeisters Anton Franz Zoffany († 1772). Beim Umzug des Hofes 1748 von Frankfurt nach Regensburg kam er mit seinem Vater nach Regensburg; hier arbeitete er in der Werkstatt des Regensburger Kunstmalers Martin Speer im Brixner Hof und heiratete eine Regensbergerin. Er war Schüler von Francesco Solimena und studierte später in Rom bei Agostino Masucci.
Reise nach Italien und England
Im Jahr 1750 reiste Zoffany nach Rom und trat in die Werkstatt von Agostino Masucci ein, wo er seine Fähigkeiten innerhalb der italienischen künstlerischen Tradition verfeinerte. Er zog 1760 nach England und unterstützte sich zunächst durch die Erstellung dekorativer Entwürfe für Uhren von Stephen Rimbault. Diese Periode markierte einen Wendepunkt, als er begann, Kontakte zu knüpfen und innerhalb der Kunstszene Londons Anerkennung zu gewinnen.
Königliche Förderung und künstlerische Entwicklung
Zoffany zog schnell die Aufmerksamkeit von König Georg III. und Königin Charlotte auf sich und wurde ein bevorzugter Porträtist der königlichen Familie. Sein Können, ungezwungene Momente einzufangen – wie z. B. Queen Charlotte and Her Two Eldest Children (1765) – unterschied ihn von eher formellen Hofmalern. Er war auch bei der österreichischen kaiserlichen Familie beliebt und erhielt 1776 den Titel eines Barons des Heiligen Römischen Reiches durch Kaiserin Maria Theresia.
Der Meister der ‘Gesprächszimmer’
Zoffany wurde für seine “Gesprächszimmer”, oder *conversazione* – informelle Gruppenporträts, die gesellschaftliche Zusammenkünfte darstellen – gefeiert. Er zeichnete sich besonders aus darin, die Persönlichkeiten und Interaktionen in diesen Szenen einzufangen, oft mit prominenten Figuren aus der Gesellschaft, dem Theater und der Literatur. Seine Werke wie The Cope Family (1775) veranschaulichen diesen Stil und geben Einblicke in das Leben seiner Mäzene.
Wichtige Leistungen und bemerkenswerte Werke
- Tribuna der Uffizien (1772-1778):
Vielleicht sein berühmtestes Werk, eine akribisch detaillierte Darstellung der Uffizien in Florenz. Er arbeitete hier intensiv mit Agostino Masucci zusammen und erlangte damit einen wichtigen künstlerischen Abschluss.
- Dr William Hunter Teaching Anatomy at the Royal Academy (1779):
Eine faszinierende Darstellung der medizinischen Ausbildung und wissenschaftlicher Forschung, die Zoffanys Interesse für Naturwissenschaften widerspiegelt.
- Georg III. (1771):
Ein königliches Porträt, das die Macht und Eleganz des Königs zeigt und einen wichtigen Beitrag zur Darstellung der politischen Landschaft seiner Zeit leistet.
- Colonel Mordaunt's Cock Match (1784-1786):
Eine lebendige Darstellung des Koloniallebens in Indien, die ein einzigartiges kulturelles Ereignis festhält und Zoffanys künstlerische Sensibilität für soziale Beobachtungen unterstreicht.
Jahre in Indien und spätere Jahre
Von 1783 bis 1789 lebte Zoffany in Indien, wo er Porträts von prominenten Persönlichkeiten wie Warren Hastings und Asaf-ud-Daula malte. Seine Erfahrungen dort beeinflussten seinen künstlerischen Stil und sein Motivwahl. Eine besondere Geschichte aus dieser Zeit handelt von einem Schiffbruchsereignis auf den Andamaninseln, bei dem Überlebende extreme Maßnahmen zur Sicherung ihres Lebens ergriffen mussten.
Einflüsse und Vermächtnis
Zoffany’s Werk spiegelt Einflüsse aus der deutschen Präzision und der italienischen Kunst wider. Er war von Künstlern wie Agostino Masucci beeinflusst und ließ sich von der Barocktradition inspirieren. Sein Stil wiederum beeinflusste zeitgenössische und spätere Künstler, die sich für Porträtmalerei und sozialkritische Darstellung interessierten. Er verband künstlerische Traditionen und hinterließ einen bleibenden Eindruck auf das Kunstwerk des 18. Jahrhunderts.
Historische Bedeutung
Johann Zoffany’s Gemälde geben wertvolle Einblicke in die sozialen Gebräuche, das intellektuelle Leben und die kulturellen Werte seiner Zeit. Seine “Gesprächszimmer” bieten intime Porträts von prominenten Einzelpersonen und ihrer Welt, während seine Darstellungen Indiens unser Verständnis der Kolonialgeschichte erweitert. Er bleibt eine bedeutende Figur in der Geschichte der Kunst, gefeiert für seine technische Meisterschaft, seine aufmerksamen Beobachtungen und seine einzigartige künstlerische Vision.
Johann Zoffany
1733 - 1810 , Deutschland
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Neoklassizismus
- Artists Who Influenced This Artist: ['Agostino Masucci']
- Date Of Birth: 13 März 1733
- Full Name: Johann Zoffany
- Nationality: Deutsch
- Notable Artworks:
- Tribuna der Uffizi
- Dr William Hunter Unterrichtet Anatomie an der Royal Academy
- Georg III.
- Der Cope Familie
- Place Of Birth: Frankfurt am Main

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