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Portrait of Jacob de Witte (1628-79), Jan Mijtens, 1660

  • Entstehungsdatum1660
  • Abmessungen113.0 x 91.0 cm

Johannes Mytens (1614-1670) war ein niederländischer Maler des Goldenen Zeitalters, bekannt für beeindruckende Porträts und Genrebilder sowie historische Allegorien. Entdecken Sie seinen raffinierten Stil und sein Vermächtnis!

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Handgemalte Reproduktion bestellen Handgemalte Reproduktion bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Mengenrabatt verfügbar

Gesamtpreis

$ 62

reproduction

Portrait of Jacob de Witte (1628-79), Jan Mijtens, 1660

Giclée / Kunstdruck

Format der Reproduktion

-

Gesamtpreis

$ 62

Six of the sixteen surviving pendant portraits by Jan Mijtens are in the collection of the Rijksmuseum. The earliest of these is the pair of Jacob de Witte, shown here, and his wife Jacoba van Orliens (SK-A-3022; also fig. a). Only the man’s picture bears the date 1660, but it can be taken as read that both were painted in the same year. The couple had married shortly before, on 15 October 1659.8 De Witte, who had studied law in Leiden, occupied various government posts, including councillor, burgomaster and treasurer of the town of Zierikzee, Chief Dike-Grave of the island of Schouwen and Steward-General of Zeeland Beoosten-Schelde (the northern part of the present-day province of Zeeland). The young Jacoba, who had just celebrated her 16th birthday at the time of their wedding, was born into a regent family of Middelburg. Jacob de Witte is depicted at three-quarter length against the backdrop of a majestic tree trunk, with a view into a distant landscape to the right. He is dressed in a fanciful costume consisting of a white shirt and a loose tunic with a dark silk robe draped around it. The strips of fabric hanging at the bottom of the light brown cloak allude to the pteruges of leather or metal worn by Roman generals below their cuirasses. Royalty and other rulers had delighted in wearing them in portraits as an allusion to their classical predecessors.9 In the 1660s the practice was also adopted by members of the elite.10 The fact that De Witte held no military rank will have been the reason for the cursory look of the accessory here. He is resting his right hand lightly on his hip and has laid the other one on the head of a greyhound. This reference to the chase extends into the landscape to the right of the tree, where a hunter and two dogs are running by. De Witte was not yet the owner of the manor of Haamstede and its castle when the picture was made. He only acquired them in 1678, a year before his death. Although it is not known which estate he did possess at the time of this painting, there must have been one, because hunting rights were reserved for those who enjoyed manorial rights. Jacoba van Orliens is shown with a large rock behind her, also with a vista in the background, here on the left. Like her husband she is wearing an unreal, fancy costume. Both companion pieces belong to the genre of fashionable courtly portraits with which Adriaen Hanneman and Pieter Nason also scored a great success with their clients in The Hague.11 Starting in the 1660s Mijtens painted many individual likenesses and pairs of this type, and the early one of Jacob de Witte, in particular, shows that he had already fully mastered it at the time.12 The sitters are usually extravagantly attired and are posed against a rock or large tree with a view through into an idealized Italianate landscape to one side. Both pictures were hung in Haamstede Castle when Jacob de Witte came into possession of it in 1678, and with the property they passed down through the Mogge and Muilman families until 1853, when the manor was sold by the last descendant, Anna-Maria Mogge Muilman. At the same time she bequeathed these pendants and other family portraits to Adriaan van der Hoop, who promised that he would exclude them from any sale of his collection.13 They went to his heirs after he died and were donated to the Rijksmuseum in 1924, together with three more paintings,14 but none of the other family portraits from Haamstede Castle given to Van der Hoop were among them. Richard Harmanni, 2023 See Key to abbreviations, Rijksmuseum painting catalogues and Acknowledgements

Über den Künstler

Johannes Mytens: Ein Meister der niederländischen Porträtmalerei

Johannes Mytens (ca. 1614 – 1670) steht als eine herausragende Gestalt innerhalb des glanzvollen Niederländischen Goldenen Zeitalters da, gefeiert vor allem für seine exquisiten Porträtgemälde, die das Wesen aristokratischer Familien und Einzelpersonen gleichermaßen einfingen. Geboren in Den Haag, entstammte er einer Linie, die tief in der künstlerischen Tradition verwurzelt war – seine Onkel Isaac Mijtens und Daniël Mijtens waren ebenfalls Maler, was ein Umfeld schuf, das reif für kreative Entfaltung war. Diese familiäre Verbindung prägte Mytens’ künstlerischen Weg zutiefst und beeinflusste seine Ausbildung unter Koryphäen wie Anthony van Opstal und Nicolas van der Horst, wodurch er sich fest in den etablierten künstlerischen Kreisen seiner Zeit verankerte.
  • Frühe Ausbildung & Einflüsse: Van Opstals akribischer Realismus und van der Horsts meisterhafte Lichtführung vermittelten Mytens zweifellos ein grundlegendes technisches Verständnis – ein Markenzeichen, das sein gesamtes späteres Werk charakterisieren sollte.
  • Zunftmitgliedschaft & Künstlergemeinschaft: Der Beitritt zur Haager Lukasgilde im Jahr 1642 markierte einen entscheidenden Moment, der seine professionelle Stellung festigte und ihn mit Mitkünstlern verband, die künstlerische Exzellenz und Innovation vorantrieben. Bemerkenswerterweise leitete er die Gründung der Confrerie Pictura ein, was sein Engagement für die Förderung gemeinschaftlicher Kreativität innerhalb der Kunstlandschaft unterstreicht.
Das künstlerische Schaffen von Mytens umfasste vielfältige Genres, das Spektrum reichend von majestätischen Porträts, welche die Pracht des niederländischen Königshauses zur Schau stellten, bis hin zu intimen Genreszenen, die das alltägliche Leben darstellten – oft durchdrungen von subtilen symbolischen Repräsentationen, die die vorherrschenden sozialen und moralischen Werte widerspiegelten. Seine unvergleichliche Fähigkeit, Stoffe darzustellen – insbesondere die opulente Kleidung wohlhabender niederländischer Bürger – zeichnet ihn als einen einzigartig feinfühligen Künstler aus, der die visuelle Kultur seiner Ära akribisch dokumentierte. Die wissenschaftliche Forschung bestätigt, dass Mytens zahlreiche talentierte Schüler förderte, darunter Nicolaes Lissant, Gerard de Nijst, Adriaen Stalpert van der Wiele, Pouwels van de Velde, Andries Thijsz, De Wit und Urbanus Talibert van Yperen – ein Zeugnis seines bleibenden Erbes als Pädagoge und Mentor.

Bemerkenswerte Werke & Künstlerischer Stil

Mytens’ künstlerischer Stil ist durch eine harmonische Verbindung von Realismus und Idealismus geprägt, die die barocke Ästhetik seiner Lebenszeit widerspiegelt. Er setzte das Chiaroscuro – den dramatischen Kontrast zwischen Licht und Schatten – geschickt ein, um Figuren mit bemerkenswerter Tiefe und Dreidimensionalität zu formen und so Emotionen sowie psychologische Nuancen zu vermitteln. Seine Kompositionen sind akribisch ausbalanciert; sie priorisieren Klarheit und Eleganz und integrieren gleichzeitig symbolische Elemente, die den narrativen Gehalt bereichern. Betrachten wir insbesondere „Die Familie van der Graeff“, in der er eine wohlhabende englische Familie vor einer reich texturierten Kulisse meisterhaft darstellt – ein Meisterwerk, das seine Beherrschung von Farbpaletten und räumlicher Anordnung demonstriert. Ebenso verkörpert seine Darstellung der Töchter von Friedrich Heinrich barocke Anmut und Raffinesse.
  • ‘Die Familie van der Graeff’: Dieses monumentale Porträt zeigt Mytens' Fähigkeit, familiäre Bindungen einzufangen und den aristokratischen Status mit atemberaubender Präzision zu vermitteln.
  • Porträt von James, 4. Lord Cranstoun: Eine fesselnde Darstellung des schottischen Adels, die Mytens’ Talent zeigt, Charakterstärke und Emotion durch nuancierte Gesichtsausdrücke darzustellen.

Vermächtnis & Historische Bedeutung

Johannes Mytens' Beitrag zur niederländischen Kunstgeschichte reicht weit über seine individuellen Gemälde hinaus; er fungierte als entscheidender Katalysator bei der Gestaltung des künstlerischen Empfindens nachfolgender Generationen. Sein Einfluss lässt sich in den Werken seiner Schüler wiederfinden, die seine stilistischen Innovationen fortführten und sein Bekenntnis zur künstlerischen Integrität aufrechterhielten. Darüber hinaus bietet Mytens’ akribische Dokumentation des sozialen Lebens – insbesondere durch Genreszenen – unschätzbare Einblicke in das kulturelle Milieu des Holland des 17. Jahrhunderts. Als Symbol niederländischer künstlerischer Exzellenz während seines Goldenen Zeitalters inspiriert Mytens noch heute Bewunderung und wissenschaftliche Untersuchungen und sichert sich so seinen Platz als einer der am meisten verehrten Porträtmaler seiner Ära.

Weiterführende Erkundung

Für ein tieferes Verständnis von Johannes Mytens’ Leben und Werk erkunden Sie Ressourcen wie:
Johannes Mytens

Johannes Mytens

1614 - 1670 , Niederlande

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Barock
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Anthony van Opstal
    • Nicolas van der Horst
  • Date Of Birth: Die Hague, Niederlande (1614)
  • Date Of Death: 1670
  • Full Name: Johannes Mytens
  • Nationality: Niederlande
  • Notable Artworks:
    • Das Van der Graeff Familie
    • Porträt von James, 4. Lord Cranstoun
  • Place Of Birth: Die Hague