Mrs. Edward Burckhardt and her Daughter Louise
Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Realism
1885
201.0 x 142.0 cm
Handgefertigte Ölreproduktion
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Mrs. Edward Burckhardt and her Daughter Louise
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A Portrait of Grace Amidst Refinement: John Singer Sargent’s Mrs. Edward Burckhardt and Her Daughter Louise
The painting “Mrs. Edward Burckhardt and Her Daughter Louise,” executed by John Singer Sargent in 1885, transcends mere representation; it embodies the spirit of its era—the opulent Belle Époque—and stands as a testament to Sargent’s unparalleled ability to capture not just likeness but also emotion and psychological nuance. This monumental oil on canvas (201 x 142 cm), housed in the Parrish Art Museum in Water Mill, New York, offers more than just a glimpse into Victorian domestic life; it invites contemplation about familial bonds and the subtle complexities of human interaction.The Artist’s Vision: Sargent's Style and Technique
John Singer Sargent was arguably the most celebrated portrait painter of his time, renowned for his effortless grace and technical mastery. Unlike many of his contemporaries who painstakingly layered paint to achieve realism, Sargent favored a looser brushstroke technique—a hallmark of Impressionism subtly blended with Realism—that prioritized capturing light and atmosphere alongside precise detail. He achieved this remarkable feat through rapid sketching followed by meticulous glazing, allowing him to imbue the canvas with luminosity and depth. As evidenced in his other works like “Madame Paul Poirson” and “Portrait of Ernse Ange Duez,” Sargent’s style was characterized by its elegance and sophistication—a deliberate choice designed to convey both outward beauty and inner character. His studio, located on Rue Tournelles in Paris, became a hub for artistic innovation and social gatherings, cementing his position as a figurehead of the European avant-garde.A Window into Victorian Domesticity: Historical Context
The painting’s setting—a richly furnished parlor bathed in soft light—provides invaluable insight into the social customs and aspirations of Victorian England. The Burckhardt family represented a segment of the upper middle class, striving for refinement and upholding traditions of decorum. The inclusion of objects like the ornate couch, the stately chair, and the grandfather clock speaks volumes about their desire to project an image of success and stability. Furthermore, the painting reflects anxieties surrounding gender roles during this period—the mother figure embodies nurturing responsibility while simultaneously conveying a quiet dignity—a theme explored extensively in Victorian literature and art. Sargent’s meticulous attention to detail ensures that every element contributes to the narrative, reinforcing the historical context with palpable immediacy.Symbolism of Light and Gesture: Decoding the Painting's Layers
Beyond its depiction of familial affection, “Mrs. Edward Burckhardt and Her Daughter Louise” is laden with symbolic significance. The dominant use of light—particularly diffused sunlight streaming through the window—creates a sense of warmth and tranquility, symbolizing enlightenment and spiritual harmony. Equally important are the subtle gestures of the figures themselves: the mother’s handkerchief held delicately in her hand conveys compassion and vulnerability, while the daughter’s gaze toward her mother embodies filial devotion. The positioning of the subjects—the woman seated calmly, the daughter standing attentively—suggests a harmonious balance between strength and grace—a visual metaphor for the enduring bonds of family.Emotional Resonance: Capturing the Essence of Human Connection
Ultimately, Sargent succeeds in conveying an extraordinary emotional resonance that transcends time. The painting captures not merely what is seen but what is felt—the quiet intimacy of familial connection, the unspoken understanding between mother and daughter. Viewers are drawn into a moment frozen in time, experiencing the subtle nuances of human emotion with remarkable clarity. This enduring appeal speaks to the universal desire for beauty, harmony, and meaningful relationships—themes that continue to resonate powerfully across generations. “Mrs. Edward Burckhardt and Her Daughter Louise” remains an unforgettable masterpiece—a poignant reminder of Sargent’s genius in transforming pigment into profound psychological insight.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
John Singer Sargent: Ein Leben in der Kunst
John Singer Sargent (1856–1925) war ein amerikanischer Expatriate-Künstler, der als “führender Porträtmaler seiner Generation” für die Edwardianische Oberschicht angesehen wurde. Seine Werke vereinen eine einzigartige Mischung aus technischem Brillanz, impressionistischen Einflüssen und psychologischem Verständnis.
Frühes Leben und Ausbildung
Geboren am 12. Januar 1856 in Florenz, Italien, der amerikanischen Eltern Fitzwilliam und Mary Newbold Sargent, erlebte John Singer Sargent ein reisendes Kindheit. Seine Eltern waren Expatriates, die sich häufig zwischen Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz bewegten. Dieser Lebensstil förderte eine breite kulturelle Sensibilität, aber bedeutete eine weniger konventionelle Ausbildung. Statt einer formellen Schule konzentrierte sich die Ausbildung des jungen Sargent auf den Besuch von Museen und Kirchen in Europa.
Im Jahr 1874 begann Sargent bei dem französischen Porträtkünstler Carolus-Duran in Paris zu studieren. Diese Mentorschaft erwies sich als entscheidend. Duran betonte direktes Malen – eine Technik der Auftragsverarbeitung ohne Vorzeichnungen –, die Sargent’s bemerkenswerte technische Begabung und seine Fähigkeit, Personen mit erstaunlicher Geschwindigkeit und Genauigkeit darzustellen, schärfte.
Künstlerische Karriere und Stil
Sargents künstlerischer Output lässt sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen: Auftragsporträts und informelle Studien. Seine formellen Porträts, die oft wohlhabende und prominente Personen seiner Zeit darstellten, hielten an der Tradition des “Grand Manner” fest – wobei Eleganz, Status und psychologische Tiefe betont wurden.
Sargent verfolgte jedoch auch einen persönlicheren Stil in seinen Landschaften und Plein-Air-Studien. Diese Werke zeigen eine deutliche Affinität zum Impressionismus, der durch lockere Pinselstriche, lebendige Farbpaletten und die Betonung des Erfassens flüchtiger Momente von Licht und Atmosphäre gekennzeichnet ist.
Wichtige Werke und Leistungen
- Madame X (1884): Eines von Sargents bekanntesten Werken, dieses Porträt verursachte Kontroversen wegen seiner kühnen Darstellung der Gesellschaftsdame Virginie Amélie Avegno Gautreau.
- El Jaleo (1882): Eine dynamische und farbenfrohe Szene, die einen spanischen Flamenco-Tanz einfängt und Sargents Meisterschaft im Ausdruck von Bewegung und Licht demonstriert.
- Carnation, Lily, Lily, Rose (1886): Ein friedlicher und eindringlicher Gemälde, das zwei junge Mädchen zeigt, die Laternen in einem englischen Garten anzünden.
- A Dinner Table at Night (1882–83): Eine innovative Komposition, die die intime Atmosphäre eines Abendessens mit künstlichem Licht einfängt.
Einflüsse
Sargent war von einer vielfältigen Reihe von Künstlern und Bewegungen beeinflusst:
- Carolus-Duran: Sein Lehrer, der ihm eine direkte Maltechnik vermittelte.
- Diego Velázquez: Sargent bewunderte Velázquez’s meisterhafte Verwendung von Licht und Pinselstrich.
- Impressionismus: Die Betonung der Impressionisten auf das Erfassen flüchtiger Momente und atmosphärischer Effekte hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf seine Landschaftsbilder.
Historische Bedeutung und Vermächtnis
Anfangs sah Sargent Kritik für seinen unkonventionellen Ansatz in der Porträtmalerei und seine Bereitschaft, traditionelle künstlerische Normen herauszufordern. Doch bis zum frühen 20. Jahrhundert hatte er sich als einer der führenden Künstler seiner Zeit etabliert.
In den 1980er Jahren gab es eine bedeutende Neubewertung Sargents Werks, insbesondere seiner zuvor übersehenen männlichen Nackte. Diese Wiederentdeckung offenbarte einen komplexeren und nuancierteren Künstler als bisher angenommen. Heute wird John Singer Sargent für seine technische Virtuosität, seine Fähigkeit, den Geist seiner Zeit einzufangen, und seinen nachhaltigen Beitrag zur amerikanischen Kunst gefeiert.
Seine Gemälde bieten ein faszinierendes Fenster in den Luxus und die sozialen Dynamiken der Edwardianischen Ära, während sie gleichzeitig seine eigene persönliche künstlerische Vision widerspiegeln. Seine Werke inspirieren weiterhin Künstler und fesseln das Publikum weltweit.
John Singer Sargent
1856 - 1925 , Italien
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Carolus-Duran
- Diego Velázquez
- Bemerkenswerte Werke:
- Madame X
- El Jaleo
- Carnation, Lily, Lily, Rose
- Geburtsdatum: 12. Januar 1856
- Geburtsort: Florenz, Italien
- Künstlerischer Stil: Impressionismus
- Nationalität: Amerikanisch
- Sterbedatum: 1925
- Vollständiger Name: John Singer Sargent

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