Glass and Ace of Clubs
Oil On Board
WallArt
Cubism
1917
Modern
41.0 x 27.0 cm
Tel Aviv Museum of Art
Giclée / Kunstdruck
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Glass and Ace of Clubs
Giclée / Kunstdruck
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Gesamtpreis
$ 62
Sammlerstück-Beschreibung
A Symphony of Fragments: The Cubist Vision of Juan Gris
In the quiet evolution of modern art, few moments are as intellectually arresting as the creation of Juan Gris’s “Glass and Ace of Clubs.” Completed in 1917, this masterpiece serves as a profound window into the heart of early Cubism, capturing a period when the very definition of reality was being dismantled and reconstructed. While contemporaries like Picasso and Braque were pioneering the movement, Gris brought a unique, mathematical precision to the canvas—a quality likely born from his early training in engineering. The painting does not merely depict a collection of objects; it orchestrates a complex dance of light, geometry, and shadow that invites the viewer to look beyond the surface of the everyday.
The composition centers on a tabletop arrangement that feels both intimate and enigmatic. A glass, an ace of clubs, and various ephemeral elements are caught in a state of perpetual transformation. Through the lens of Analytical Cubism, Gris deconstructs these familiar items into a series of overlapping planes and intersecting lines. The viewer’s eye is not permitted to rest on a single, stable point; instead, it must navigate a labyrinth of muted ochres, deep browns, and subtle grays. This technique creates a sense of simultaneous perspective, where the transparency of the glass and the solid weight of the playing card exist in a shared, fractured space, challenging our traditional perceptions of depth and volume.
Symbolism and the Texture of Reality
Beyond its formal brilliance, “Glass and Ace of Clubs” is rich with subtle symbolic resonances. The glass, rendered with a delicate interplay of light, acts as a metaphor for clarity and the ephemeral nature of perception—a theme that would later resonate deeply within Surrealist movements. In contrast, the ace of clubs introduces an element of chance and structured power, grounding the ethereal qualities of the composition with a touch of earthly symbolism. This tension between the transparent and the opaque, the fleeting and the fixed, provides the painting with its enduring emotional gravity.
Gris’s mastery is further elevated by his experimental use of texture and collage-like precision. By incorporating elements that mimic the appearance of paper or textured surfaces, he disrupts the rigid geometric framework, injecting a sense of spontaneity into an otherwise highly calculated arrangement. This tactile quality makes the artwork feel remarkably alive, as if the objects are emerging from or receding into the very grain of the canvas. For the discerning collector or interior designer, this piece offers more than just visual interest; it provides a sophisticated focal point that commands attention through its intellectual depth and structural elegance.
An Essential Addition to the Modern Collection
For those seeking to curate a space defined by sophistication and historical significance, a high-quality reproduction of this work offers an unparalleled opportunity. The painting’s neutral palette and rhythmic composition make it an incredibly versatile choice for contemporary interiors, capable of anchoring a room with its quiet intensity. Whether placed in a minimalist gallery setting or a richly textured study, “Glass and Ace of Clubs” serves as a conversation piece that celebrates the beauty of fragmentation and the enduring power of the analytical mind.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Juan Gris: Ein Pionier des Kubismus
- Geboren: 23. März 1887, Madrid, Spanien
- Gestorben: 11. Mai 1927
Frühes Leben und künstlerische Entwicklung
José Victoriano González-Pérez, besser bekannt als Juan Gris, wurde in Madrid, Spanien, geboren. Sein frühes Leben umfasste ein Studium der Ingenieurwissenschaften an der School of Arts and Sciences von 1902 bis 1904. Während dieser Zeit trug er Zeichnungen zu lokalen Periodika bei und demonstrierte so eine frühe Begabung für die visuelle Darstellung. Von 1904 bis 1905 studierte Gris Malerei bei José Moreno Carbonero und entwickelte seine künstlerischen Fähigkeiten weiter. Im Jahr 1905 nahm er den Pseudonym Juan Gris an, einen Namen, der mit seinem unverwechselbaren Stil in Verbindung gebracht werden sollte.
Pariser Einflüsse und die Entstehung des Kubismus
Ein entscheidender Moment in Gris’ Karriere kam im Jahr 1906, als er nach Paris zog. Diese Umsiedlung führte ihn in eine lebendige Kunstgemeinschaft, wo er Freundschaften mit einflussreichen Persönlichkeiten wie Henri Matisse, Georges Braque und Fernand Léger schloss. Er wurde tiefgreifend von Pablo Picasso beeinflusst und reichte zunächst humorvolle Illustrationen an Zeitschriften wie *L'Assiette au Beurre*, *Le Rire*, *Le Charivari* und *Le Cri de Paris* ein. Um 1910 begann Gris ernsthaft zu malen und widmete sich der Entwicklung eines persönlichen kubistischen Stils. Er löste sich von der satirischen Illustration hin zu abstrakteren Kompositionen.
Wichtige Werke und künstlerischer Stil
Juan Gris’ künstlerisches Schaffen ist durch mehrere Schlüsselfeatures gekennzeichnet:
- Klarheit und Ordnung: Seine Arbeit betonte Klarheit und Ordnung, was den Puristenstil beeinflusste, der von Amédée Ozenfant und Charles Edouard Jeanneret (Le Corbusier) vertreten wurde.
- Geometrische Struktur: Gris’ „Kristallperiode“, wie sie in Werken wie *Stillleben vor einem offenen Fenster* und *Place Ravignan* (1915) gezeigt wird, präsentierte eine starke geometrische Struktur.
- Synthetischer Kubismus: Nach 1913 nahm Gris den synthetischen Kubismus an und verwendete Techniken wie Papier collé oder Collage ausgiebig. Dies beinhaltete die Einbeziehung von Materialien aus der realen Welt in seine Gemälde, wodurch Textur und Tiefe hinzugefügt wurden.
Bemerkenswerte Werke sind:
- Gitarre vor dem Meer (1925): Demonstriert seine Einfachheit und sein Festhalten an kubistischen Prinzipien.
- Hommage à Pablo Picasso (1912): Seine erste Ausstellung im Salon des Indépendants, ein Beweis für seine wachsende Anerkennung in der Kunstwelt.
Vermächtnis und historische Bedeutung
Juan Gris’ Beitrag zum Kubismus ist von großer Bedeutung. Er ging über die frühere analytische Phase der Bewegung hinaus zu einem strukturierteren und synthetischeren Ansatz. Sein Fokus auf Klarheit, geometrische Formen und die Einbeziehung alltäglicher Objekte in seine Kompositionen etablierten ihn als eine führende Figur in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeit wird weiterhin für ihre intellektuelle Strenge und ästhetische Schönheit gefeiert und beeinflusst nachfolgende Generationen von Künstlern.
Juan Gris
1887 - 1927 , Spanien
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler/Bewegungen:
- Amédée Ozenfant
- Charles Edouard Jeanneret
- Bemerkenswerte Werke:
- Gitarre vor dem Meer
- Hommage à Pablo Picasso
- Stillleben vor Fenster
- Place Ravignan
- Fruchtkorb mit Zeitung
- Geburtsdatum: 23. März 1887
- Geburtsort: Madrid, Spanien
- Künstlerische Bewegung: Kubismus, Synthetischer Kubismus
- Künstlerische Einflüsse:
- Pablo Picasso
- Georges Braque
- Henri Matisse
- Nationalität: Spanisch
- Sterbedatum: 11. Mai 1927
- Vollständiger Name: Juan Gris

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