Frau am Reklame Säule
Giclée / Kunstdruck
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Frau am Reklame Säule
Giclée / Kunstdruck
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Gesamtpreis
$ 62
Sammlerstück-Beschreibung
Eine Frau am Werbevorlage
Die Darstellung zeigt eine Frau, die vor einer Säule steht, auf der verschiedene Anzeigen angebracht sind. Ihre Blickrichtung richtet sich auf die Anzeigen und deutet ein gewisses Interesse daran hin. Das Gemälde zeichnet sich durch eine Mischung von Farben aus – Rosa und Blau –, was Tiefe und Spannung zum Gesamtbild beiträgt. Neben dem Hauptmotiv finden sich weitere Elemente im Bild vor, darunter eine Uhr an der Wand, ein Buch und eine Vase. Diese Gegenstände lassen vermuten, dass es sich um einen Innenraum handelt, möglicherweise ein Zimmer oder ein öffentlicher Ort, wo Menschen lesen, entspannen oder soziale Kontakte pflegen. Das Gemälde enthält zudem verschiedene Buchstaben, die entweder Teil der Anzeigen sind oder dekorative Elemente im Hintergrund darstellen. Insgesamt ist das Bild ein faszinierendes und visuell ansprechendes Werk, das durch seine einzigartige Kombination von Farben, Objekten und künstlerischem Stil die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht.Über den Künstler: Kazimir Malevich
Kazimir Severinovich Malevich (1878-1935) gilt als einer der Pionierer der abstrakten Kunst und eine zentrale Figur der russischen Avantgarde. Geboren in Kyiv Oblast, Ukraine, wurde sein künstlerisches Leben von der Landschaft seiner Heimat und ihrer reichen Volkskultur geprägt. Seine Ausbildung begann zunächst in Kyiv, doch Malevich suchte schnell nach umfassenderen künstlerischen Perspektiven und zog nach Moskau sowie später nach Paris, wo er sich intensiv mit den neuesten Entwicklungen europäischer Kunst auseinandersetzen konnte. Diese Begegnung mit modernen Kunstströmungen prägte seinen späteren Stil maßgeblich und führte ihn zu einer radikalen Abkehr von traditionellen Darstellungsmitteln.Der Stil und die Technik: Kubofuturismus
Malevichs künstlerische Entwicklung verlief über verschiedene Stile hinweg, darunter Impressionismus, Symbolismus und Fauvismus. Eine entscheidende Rolle spielte jedoch seine Reise nach Paris im Jahr 1912, bei der er sich intensiv mit den neuesten Entwicklungen in europäischen Kunstrichtungen beschäftigte. Diese Erfahrung führte ihn zu einer zunehmenden Kritik an klassischen Formen und einem Wunsch nach einer völlig neuen künstlerischen Sprache. Er entwickelte somit seinen einzigartigen Stil – Kubofuturismus –, der Elemente von Kubismus und Futurismus vereinte. Dabei wurde insbesondere die Verwendung von geometrischen Formen und Fragmentierung eingesetzt, um Bewegung und Dynamik auszudrücken sowie eine neue Wahrnehmung der Welt zu fördern. Die Technik zeichnete sich durch eine Kombination verschiedener Materialien aus, darunter Ölfarbe und Collage, wobei Malevich häufig Buchstaben und Textfragmente einsetzte, um eine urbane Atmosphäre und einen Bezug zur modernen Kommunikation zu schaffen.Historischer Kontext und Bedeutung
Das Gemälde entstand im Jahr 1914 und spiegelt den kubofuturistischen Kunstströmung wider, die sich gegen Ende des ersten Weltkriegs entwickelte und ihre Wurzeln in den Ideen von Künstlern wie Marcel Duchamp und Vladimir Tatlin hatten. Kubofuturismus stellte eine Herausforderung an etablierte künstlerische Konventionen dar und setzte neue Maßstäbe für abstrakte Malerei. Malevichs Werk gilt als ein Schlüssel zum Verständnis der Entwicklung der modernen Kunst und wird bis heute für seine Einfachheit und Klarheit sowie für seine Fähigkeit, Emotionen und Ideen auf eine außergewöhnliche Weise auszudrücken bewundert. Durch die Verwendung von einfachen geometrischen Formen und Farben gelang es ihm, eine universelle Sprache zu entwickeln, die über kulturelle Grenzen hinweg kommunizieren konnte und somit einen wichtigen Beitrag zur Kunstgeschichte leistet.Emotionale Wirkung und Inspiration
„Lady at the Poster Column“ ist mehr als nur ein dekoratives Bild; sie ist Ausdruck einer tiefen künstlerischen Vision und eine Reflexion über die gesellschaftlichen Veränderungen der Zeit. Malevichs Gemälde lädt den Betrachter dazu ein, über die Bedeutung von Sprache und Kommunikation nachzudenken und sich mit Fragen der Wahrnehmung und des Perspektivenwechsel auseinanderzusetzen. Es erinnert daran, dass Kunst nicht nur Schönheit vermitteln kann, sondern auch zum Nachdenken anregen und neue Ideen fördern kann – eine Botschaft, die besonders für Innenarchitekten und Kunstliebhaber von Bedeutung ist.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst
Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.
Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.
Frühes Leben und künstlerische Einflüsse
Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.
Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.
Die Entwicklung des Suprematismus
Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.
In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.
Wichtige Leistungen und historischer Einfluss
Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.
Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.
Spätes Leben und Tod
In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
1878 - 1935 , Ukraine
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['El Lissitzky']
- Bemerkenswerte Werke:
- Schwarzes Quadrat
- Weiß auf Weiß
- Haus unter Bau
- Geburtsdatum: 1878-02-23
- Geburtsort: Kiew Oblast, Ukraine
- Künstlerische Bewegung: Suprematismus, abstrakte Kunst
- Nationalität: Ukrainisch, Russisch
- Todatum: 1935-05-15
- Vollständiger Name: Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Impressionismus
- Symbolismus
- Fauvismus
- Kubismus


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