Suprematistische Komposition. Weiß auf Weiß. (Das Gefühl des Verschwindens).
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Suprematistische Komposition. Weiß auf Weiß. (Das Gefühl des Verschwindens).
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Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Kazimir Malevich und seine Vision von Suprematismus
Malevich gilt als einer der wichtigsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts und ein Pionier der abstrakten Kunst. Geboren im Jahr 1879 in Kiev Oblast, Ukraine, entwickelte sich sein künstlerisches Leben durch eine einzigartige Kombination aus sozialem Kontext und persönlicher Leidenschaft für die Herausforderung etablierter künstlerischer Konventionen. Seine Arbeit verkörpert einen tiefgreifenden Bruch mit der traditionellen Darstellung der Welt und stellt stattdessen eine radikale Suche nach einer neuen Form des Ausdrucks dar – einem Ansatz, der bis heute Künstler und Kunstliebhaber inspiriert.- Frühe Einflüsse und Ausbildung: Malevichs frühe künstlerische Entwicklung wurde maßgeblich von seiner polnisch-sprachlichen Familie und seinem Aufenthalt im russischen Großstadtleben geprägt. Er studierte zunächst in Sankt Petersburg und später in Moskau, wobei er sich intensiv mit verschiedenen künstlerischen Stilen auseinandersetzte, darunter Impressionismus, Symbolismus und Kubismus. Diese Erfahrungen prägten sein Verständnis für die Möglichkeiten der Kunst und legten den Grundstein für seine spätere Entwicklung zum abstrakten Künstler.
- Die Geburt von Suprematismus: Ein entscheidender Wendepunkt in Malevichs künstlerischem Werdegang war seine Begegnung mit den Ideen des Futurismus und insbesondere mit der Philosophie von Piet Mondrian. Diese Begegnungen führten zu einer tiefgreifenden Überprüfung seiner eigenen künstlerischen Perspektiven und inspirierten ihn zur Entwicklung eines völlig neuen Ansatzes – Suprematismus.
Suprematistische Komposition: Weiß auf Weiß (Gefühl des Verschwindens)
Die Gemälde von Malevichs UNOVIS Gruppe, insbesondere "Suprematistische Komposition: Weiß auf Weiß" aus dem Jahr 1918, repräsentieren den Höhepunkt seiner künstlerischen Vision. Dieses Werk ist ein Meisterwerk der abstrakten Kunst und spiegelt die tiefgreifenden gesellschaftlichen und philosophischen Veränderungen wider, die Russland nach der Oktoberrevolution erlebte. Malevich entwickelte eine Theorie des Suprematismus, die darauf abzielte, die Kunst auf ihre grundlegendsten Elemente zu reduzieren – reine geometrische Formen und eine einfache Farbpalette. Ziel war es nicht mehr, die äußere Welt nachzubilden, sondern stattdessen eine unmittelbare Erfahrung von Gefühl und Wahrnehmung zu ermöglichen.- Komposition und Technik: Das Gemälde besteht aus einem großen weißen Quadrat auf einem ebenso großen weißen Hintergrund. Diese einfache Komposition wird durch zwei diagonale Linien unterbrochen, die das Quadrat leicht verschieben und ihm eine gewisse Dynamik verleihen. Malevich verwendete Ölfarbe auf Leinwand und arbeitete mit einer außergewöhnlichen Präzision und Sorgfalt, um die Linien und Formen zu gestalten. Die Oberfläche des Gemäldes ist fein strukturiert und weist eine subtile Textur auf, die durch die besondere Technik des Künstler hervorgerufen wird.
- Symbolische Bedeutung: Der Titel "Weiß auf Weiß (Gefühl des Verschwindens)" deutet auf ein tiefes philosophisches Konzept hin – die Idee der Auflösung und Transzendenz. Das Gemälde verkörpert eine Suche nach einer höheren Ordnung und betont die Bedeutung von Einfachheit und Klarheit als Mittel zur Erreichung spiritueller Erkenntnis.
Ein Einfluss auf die Kunstgeschichte
Malevichs Werk hatte einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst im frühen 20. Jahrhundert und inspirierte zahlreiche Künstler weltweit. Seine Ideen über Suprematismus prägten den Stil von Künstlern wie Piet Mondrian und Kazimir Malewitsch und beeinflussten auch die Entwicklung verschiedener künstlerischer Bewegungen wie Konstruktivismus und Kubismus. "Suprematistische Komposition: Weiß auf Weiß" bleibt ein ikonisches Werk der abstrakten Kunst und wird bis heute für seine Einfachheit, Klarheit und tiefgreifende symbolische Bedeutung geschätzt. Es ist ein Ausdruck von Malevichs Überzeugung, dass die Kunst eine Möglichkeit bietet, über die Grenzen der natürlichen Welt hinauszusehen und eine Verbindung zum Göttlichen zu suchen – eine Botschaft, die auch heute noch Künstler und Kunstliebhaber anspricht.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst
Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.
Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.
Frühes Leben und künstlerische Einflüsse
Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.
Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.
Die Entwicklung des Suprematismus
Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.
In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.
Wichtige Leistungen und historischer Einfluss
Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.
Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.
Spätes Leben und Tod
In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
1878 - 1935 , Ukraine
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['El Lissitzky']
- Bemerkenswerte Werke:
- Schwarzes Quadrat
- Weiß auf Weiß
- Haus unter Bau
- Geburtsdatum: 1878-02-23
- Geburtsort: Kiew Oblast, Ukraine
- Künstlerische Bewegung: Suprematismus, abstrakte Kunst
- Nationalität: Ukrainisch, Russisch
- Todatum: 1935-05-15
- Vollständiger Name: Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Impressionismus
- Symbolismus
- Fauvismus
- Kubismus



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