Vertikale Konstruktion Suprematist
Handgefertigte Ölreproduktion
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Vertikale Konstruktion Suprematist
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Die radikale Reduktion: Kazimir Malevichs "Vertikale Konstruktion Suprematist"
Im Herzen der russischen Avantgarde, einer Bewegung, die das Gesicht des Kunstbegriffs für immer verändern sollte, steht Kazimir Malevich mit seinem Werk "Vertikale Konstruktion Suprematist" (1915). Dieses Gemälde ist weit mehr als nur eine Ansammlung geometrischer Formen; es ist ein manifesto der absoluten Reduktion, ein Versuch, die Kunst von jeglicher Repräsentation zu befreien und direkt zum Herzen des Betrachters zu sprechen. Malevich, geboren 1878 in der Ukraine, war ein Mann der unstillbaren Neugierde und des ständigen Wandels. Seine frühe Ausbildung in Kyiv legte den Grundstein für seine spätere künstlerische Entwicklung, doch es war sein Aufenthalt in Paris im Jahr 1912, der ihn endgültig auf den Weg zur Suprematistischen Bewegung führen sollte.
Das Gemälde selbst ist eine eindringliche Demonstration dieser neuen Ästhetik. Eine monumentale, schwarze Quader dominieren das Bildfeld und scheinen die gesamte Aufmerksamkeit des Betrachters zu beanspruchen. Drei vertikale Linien durchdringen diesen schwarzen Block, während ein kleiner, rechteckiger Bereich in der Mitte platziert ist. Diese scheinbar einfache Komposition ist jedoch von einer tiefgreifenden Bedeutung geprägt. Malevich strebte danach, die Kunst auf ihre elementarsten Bestandteile zu reduzieren – Form und Farbe – und diese in ihrer reinsten, unadulterierten Gestalt darzustellen. Die Linien und Formen sind nicht dazu gedacht, etwas Bestimmtes zu repräsentieren; sie existieren lediglich als eigenständige Elemente, die miteinander interagieren und eine neue visuelle Sprache schaffen.
Farbe und Materialität: Eine minimalistische Ästhetik
Die Farbpalette ist schlicht und reduziert auf Schwarz und ein gedämpftes Cremeweiß. Diese Monochromie verstärkt den Eindruck der Reduktion und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Formen selbst. Das Gemälde wurde vermutlich mit Bleistift oder Kohle auf Papier erstellt, was dem Werk eine gewisse Rauheit und Unvollkommenheit verleiht – ein bewusster Schritt, um die traditionellen Vorstellungen von Perfektion in der Kunst zu hinterfragen. Die Textur des Papiers ist sichtbar, was dem Bild eine haptische Qualität verleiht und den Betrachter dazu einlädt, sich intensiver mit der Oberfläche auseinanderzusetzen. Die Verwendung von Papier als Trägermaterial unterstreicht die Idee der Reduktion auf das Wesentliche – ein Material, das frei von jeglicher Dekoration oder Verdeckung ist.
Symbolik und spirituelle Suche
Der schwarze Quader in "Vertikale Konstruktion Suprematist" ist mehr als nur eine geometrische Form; er symbolisiert die absolute Form, den Ursprung aller Dinge. Malevich sah in dieser Form die Möglichkeit, eine Verbindung zur spirituellen Welt herzustellen – eine Welt jenseits der materiellen Realität. Die vertikalen Linien repräsentieren die Suche nach dem Himmel, während der kleine, rechteckige Bereich im Zentrum das Bewusstsein symbolisiert. Die Komposition ist somit ein Ausdruck von Malevichs tiefem Glauben an die transformative Kraft der Kunst und ihre Fähigkeit, den Betrachter in einen Zustand transzendenter Erfahrung zu versetzen. Es ist eine radikale Abkehr von der traditionellen Darstellung der Welt und ein Schritt in Richtung einer neuen, abstrakten Ästhetik.
Ein Erbe für die Moderne
“Vertikale Konstruktion Suprematist” ist ein Schlüsselwerk der russischen Avantgarde und hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Kunst ausgeübt. Malevichs radikale Reduktion, seine Ablehnung von Repräsentation und sein Fokus auf reine Form und Farbe haben Künstler weltweit inspiriert. Das Gemälde verkörpert den Geist des 20. Jahrhunderts – eine Zeit des Umbruchs, der Innovation und der Suche nach neuen Wegen, um die Welt zu verstehen und darzustellen. Als Reproduktion bietet "Vertikale Konstruktion Suprematist" eine Möglichkeit, diese zeitlose Botschaft der Reduktion und Transzendenz in den eigenen Raum zu bringen.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst
Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.
Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.
Frühes Leben und künstlerische Einflüsse
Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.
Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.
Die Entwicklung des Suprematismus
Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.
In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.
Wichtige Leistungen und historischer Einfluss
Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.
Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.
Spätes Leben und Tod
In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
1878 - 1935 , Ukraine
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['El Lissitzky']
- Bemerkenswerte Werke:
- Schwarzes Quadrat
- Weiß auf Weiß
- Haus unter Bau
- Geburtsdatum: 1878-02-23
- Geburtsort: Kiew Oblast, Ukraine
- Künstlerische Bewegung: Suprematismus, abstrakte Kunst
- Nationalität: Ukrainisch, Russisch
- Todatum: 1935-05-15
- Vollständiger Name: Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Impressionismus
- Symbolismus
- Fauvismus
- Kubismus



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