Das Prinzip des Wandmalens
Handgefertigte Ölreproduktion
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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.
Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.
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Das Prinzip des Wandmalens
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Ein radikaler Aufbruch: Die Geometrie des reinen Gefühls
In den Annalen der modernen Kunst sind nur wenige Momente so erschütternd wie das Erscheinen von Kasimir Malewitschs „Das Prinzip des Wandmalens“. Dieses im Jahr 1920 geschaffene Meisterwerk dient als tiefgreifendes Manifest gegen die Last der Tradition. Zu einer Zeit, als die Welt noch unter den Folgen des Ersten Weltkriegs litt, suchte Malewitsch danach, die Leinwand von der Bürde des Erzählens und der Repräsentation zu befreien. Anstatt ein Fenster zu einer erkennbaren Landschaft oder das Porträt eines menschlichen Subjekts zu öffnen, präsentiert er ein vollkommen abstraktes Universum. Die Komposition ist ein rhythmischer Tanz geometrischer Präzision, in dem Kreise, Quadrate, Rechtecke und Dreiecke in einem stillen, kraftvollen Dialog miteinander verschmelzen. Inmitten dieser mathematischen Eleganz sind zwei Uhren strategisch platziert; sie fungieren als zeitliche Anker, die den Betrachter an den unaufhaltsamen Marsch der Zeit vor dem Hintergrund ewiger Formen erinnern.
Die visuelle Wirkung des Werkes wird durch seine karge, fast asketische Ästhetik verstärkt. Als Pionier des Suprematismus nutzte Malewitsch eine Technik, die durch flache Farbflächen und messerscharfe Linien definiert ist, um die Illusion von Tiefe zu eliminieren und sich auf das rohe Wesen der Form zu konzentrieren. Die Palette, die oft durch eine monochrome oder begrenzte tonale Linse wahrgenommen wird, betont das konzeptionelle Gewicht jedes Elements anstatt dekorativen Prunks. Dieser Ansatz lädt den Betragenden dazu ein, das Gemälde nicht als ein Objekt zu erleben, das „gelesen“ werden muss, sondern als ein sensorisches Ereignis – ganz ähnlich der Musik, von der Malewitsch berühmterweise glaubte, dass die Malerei sie nacheifern sollte. Für den anspruchsvollen Sammler oder Innenarchitekten bietet dieses Werk einen anspruchsvollen Fokuspunkt, der durch seine strukturelle Klarheit und intellektuelle Tiefe die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Symbolik und die Architektur der Seele
Jenseits seiner beeindruckenden visuellen Geometrie ist „Das Prinzip des Wandmalens“ von einer tiefen symbolischen Bedeutung durchdrungen. Jede Form dient als Baustein für eine neue spirituelle Sprache. Die Kreise innerhalb der Komposition rufen Vorstellungen von Ewigkeit und kosmischer Einheit hervor, während die Quadrate ein Gefühl von geerdeter Stabilität und menschengemachter Ordnung vermitteln. Selbst die subtile Präsenz einer einsamen menschlichen Gestalt in der unteren Ecke dient nicht dazu, das Gemälde im Realismus zu verankern; vielmehr fungiert sie als ergreifender Gegenpol zur weiten, unendlichen Ausdehnung der abstrakten Formen und hebt die Beziehung zwischen dem Individuum und dem Unendlichen hervor. Diese Spannung zwischen dem Endlichen und dem Ewigen ist es, was dem Werk seine dauerhafte emotionale Resonanz verleiht.
Eine Reproduktion dieses Werkes zu besitzen bedeutet, ein Stück der avantgardistischen Revolution in einen zeitgenössischen Raum zu bringen. Es ist eine ideale Wahl für all jene, die konstruktivistische Einflüsse und die kühne, intellektuelle Energie der Bewegungen des frühen 20. Jahrhunderts, wie etwa den Futurismus, schätzen. Ob in einem minimalistischen Galerieambiente oder als gewagtes Statement in einem modernen Wohnraum platziert – dieses Gemälde transzendiert reine Dekoration. Es steht als Bekenntnis zur künstlerischen Freiheit und als Zeugnis für die Macht der reinen Abstraktion, den menschlichen Geist zu bewegen. Damit ist es eine unschätzbare Bereicherung für jeden, der danach strebt, sich mit Kunst zu umgeben, die herausfordert, inspiriert und erhebt.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst
Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.
Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.
Frühes Leben und künstlerische Einflüsse
Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.
Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.
Die Entwicklung des Suprematismus
Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.
In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.
Wichtige Leistungen und historischer Einfluss
Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.
Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.
Spätes Leben und Tod
In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
1878 - 1935 , Ukraine
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['El Lissitzky']
- Bemerkenswerte Werke:
- Schwarzes Quadrat
- Weiß auf Weiß
- Haus unter Bau
- Geburtsdatum: 1878-02-23
- Geburtsort: Kiew Oblast, Ukraine
- Künstlerische Bewegung: Suprematismus, abstrakte Kunst
- Nationalität: Ukrainisch, Russisch
- Todatum: 1935-05-15
- Vollständiger Name: Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Impressionismus
- Symbolismus
- Fauvismus
- Kubismus



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