Soon, soon we will in Krakow
Handgefertigte Ölreproduktion
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Soon, soon we will in Krakow
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Kazimir Malevich’s ‘Soon, Soon We Will in Krakow’: A Vision of Rural Futurity
“Soon, soon we will in Krakow,” painted in 1914 by the visionary Kazimir Malevich, is a deceptively simple yet profoundly resonant work that encapsulates the artist's burgeoning exploration of abstraction and his deep connection to Ukrainian folk traditions. This painting, rendered in a strikingly naive style, presents a scene of apparent pastoral tranquility – a man on horseback leading a group of figures towards an unknown destination – but beneath its surface lies a complex meditation on identity, movement, and the potential for radical transformation. The dominant use of red, particularly in the figure’s attire, immediately draws the eye and imbues the image with a sense of urgency and passion, while the deliberately unrefined execution evokes the raw energy of folk art and foreshadows Malevich's later embrace of geometric abstraction.
A Synthesis of Influences: Folk Tradition Meets Avant-Garde
- Ukrainian Roots: Born in Kyiv Oblast, Ukraine, in 1878, Malevich’s early life was profoundly shaped by the landscape and culture of his homeland. This influence is palpable in the painting's composition – a direct echo of Ukrainian peasant iconography, where figures are often depicted in dynamic movement, conveying a sense of purpose and connection to the land.
- European Exposure: Malevich’s artistic journey began with traditional training but quickly led him towards the vibrant avant-garde movements sweeping across Europe. His trip to Paris in 1912 exposed him to Impressionism, Symbolism, Fauvism, and Cubism, all of which contributed to his evolving vocabulary before he ultimately sought a more fundamental approach to art.
- Naive Art’s Impact: The painting's deliberately naive style – characterized by simplified forms, bold colors, and a lack of meticulous detail – aligns with the broader trend of “naive art” emerging at the time. This movement, often associated with rural artisans and untrained artists, offered a refreshing alternative to the increasingly complex and intellectualized styles dominating the established art world.
Symbolism and Narrative in a Fragmented World
The scene depicted is open to interpretation, yet it resonates with themes of pilgrimage, transition, and perhaps even rebellion. The man on horseback, clad in red, acts as a focal point – a leader or guide – while the group he leads suggests a collective journey towards an uncertain future. The setting, though vaguely reminiscent of a rural landscape, feels strangely detached from reality, contributing to the painting’s dreamlike quality. Malevich's use of color and form deliberately disrupts traditional narrative conventions, inviting viewers to engage with the work on an emotional and intuitive level rather than through rational analysis.
The Dawn of Abstraction: A Precursor to Suprematism
“Soon, soon we will in Krakow” is a crucial transitional piece in Malevich’s artistic development. It represents a significant step towards his later revolutionary theories of Suprematism – the movement he founded in 1915 that sought to reduce art to its most basic geometric elements. The painting's simplified forms and flattened perspective foreshadow the radical abstraction that would define Malevich’s legacy, demonstrating his willingness to challenge established artistic norms and explore new possibilities for visual expression. This work is a testament to Malevich’s pioneering spirit and his profound impact on the course of modern art.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst
Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.
Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.
Frühes Leben und künstlerische Einflüsse
Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.
Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.
Die Entwicklung des Suprematismus
Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.
In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.
Wichtige Leistungen und historischer Einfluss
Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.
Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.
Spätes Leben und Tod
In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
1878 - 1935 , Ukraine
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['El Lissitzky']
- Bemerkenswerte Werke:
- Schwarzes Quadrat
- Weiß auf Weiß
- Haus unter Bau
- Geburtsdatum: 1878-02-23
- Geburtsort: Kiew Oblast, Ukraine
- Künstlerische Bewegung: Suprematismus, abstrakte Kunst
- Nationalität: Ukrainisch, Russisch
- Todatum: 1935-05-15
- Vollständiger Name: Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Impressionismus
- Symbolismus
- Fauvismus
- Kubismus



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