Tea set with chrysanthemums and arabesque patterns, Kyosatsuma
Ceramics
Other
19th Century
36.0 x 3.0 cm
Art Research Center
Giclée / Kunstdruck
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Tea set with chrysanthemums and arabesque patterns, Kyosatsuma
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
-
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$ 62
A Symphony of Porcelain and Gold: The Elegance of Kinkōzan Sobei
In the quiet, refined world of the Japanese tea ceremony, every object tells a story of intention, grace, and seasonal reverence. The Tea set with chrysanthemums and arabesque patterns, Kyosatsuma, stands as a breathtaking testament to this philosophy. Created by the master Kinkōzan Sostei, this exquisite arrangement transcends mere utility, presenting itself as a meticulously composed still life of porcelain and light. At first glance, the viewer is enveloped by an atmosphere of profound serenity and luxury. The composition, centered around a teapot, two delicate cups, a creamer, and a small plate, rests upon a grand, ornate tray that anchors the scene with its weight and historical grandeur. The soft, diffused lighting dances across the surfaces, catching the subtle shimmer of gold leaf and highlighting the smooth, lustrous glaze of the porcelain, inviting the observer into a moment of meditative stillness.
The artistry of Sobei is most evident in the intricate marriage of organic beauty and geometric precision. The subject matter is defined by the rhythmic flow of chrysanthemums—symbols of longevity and rejuvenation in Japanese culture—intertwined with complex arabesque patterns that wind around the curves of the vessels like frozen silk. These motifs are not merely decorative; they represent a deep connection to the natural world, captured through a highly skilled rendering technique that emphasizes realism and texture. The artist’s ability to manipulate light and shadow creates a palpable sense of depth, where the overlapping elements of the tea set suggest a three-dimensional space that feels both intimate and monumental. For the collector or interior designer, this piece offers a masterclass in how fine detail can evoke a sense of timelessness and cultural heritage.
To understand the soul of this work, one must look to the legacy of the Kinkōzan workshop in Kyoto. Sobei, working within a lineage that served the imperial courts, brought a level of sophistication to Satsuma ware that would eventually captivate the Western world during the Meiji period. The warm color palette, dominated by rich golds and earthy tones, reflects the opulence of an era where craftsmanship was a sacred duty. Every line is smooth and curved, mirroring the organic shapes of the tea vessels, while the tray provides a structured, geometric counterpoint. This piece is more than a reproduction of a historical artifact; it is an emotional journey into the heart of Japanese aesthetic tradition, offering an unparalleled sense of refinement and peace to any space it inhabits.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Kinkōzan Sobei (1825-1896): Ein Meister der Kyoto-Porzellanze
Geboren in Kyoto, Japan, im Jahr 1825, war Kinkōzan Sobei mehr als nur ein Töpfer; er war eine zentrale Figur bei der Entwicklung der japanischen Keramik und ein wesentlicher Beitrag zur internationalen Anerkennung von Satsuma-Porzellan. Sein Leben verfloß mit dem Erbe seines Familienwerks, der Kinkōzan-Werkstatt, einer Tradition, die bis zu ihrem Gründer, Kinkōzan Sōzui (1741-1818), zurückreicht. Sobei’s Reise war nicht nur eine Erbfolge eines Handwerks; sie war eine bewusste und innovative Reaktion auf sich wandelnde Zeiten, die letztendlich der einzigartigen Ästhetik geschuldet ist, die Europa während der Meiji-Zeit fesselte.
Sein frühes Leben war tief in dieser etablierten künstlerischen Tradition verwurzelt. Als Sohn von Kinkōzan Sōzui erhielt er eine unvergleichliche Ausbildung in Töpfentechniken, beherrschte die Feinheiten von Form, Glasur und Dekoration. Die Kinkōzan-Werkstatt verfügte selbst über eine prestigeträchtige Position und versorgte traditionell den Hof mit Keramik sowie einflussreiche Persönlichkeiten innerhalb der Shogunate. Diese Verbindung ermöglichte es Sobei, Zugang zu seltenen Tonen, spezialisierten Brennmethoden und einem tiefen Verständnis der symbolischen Sprache zu erhalten, die in der japanischen Kunst eingebettet ist – insbesondere die Bedeutung von augenscheinlichen Motiven und raffinierter Eleganz.
Die Kunst des Satsuma: Innovation und Einfluss
Sobei’s wahre Leistung liegt in seiner zentralen Rolle bei der Entwicklung und Verfeinerung, was als Kyō Satsuma-Porzellan bekannt wurde. Obwohl die Ursprünge des Satsuma-Porzellans selbst bis zum Präfektur Kagoshima zurückreichen, erhoben Sobei und seine Nachfolger in Kyoto den Stil mit einer einzigartigen Raffinesse und einem Schwerpunkt auf filigrane Details, die ihn von anderen Porzelanen unterschieden. Die Kinkōzan-Werkstatt, unter seiner Leitung, begann mit der Experimentierung mit neuen Glasurtechniken – insbesondere mit der Entwicklung der lebendigen, gestaffelten Farben, die für Kyō Satsuma charakteristisch sind – zusammen mit der sorgfältigen Anwendung von Blattgold (kinrande) und aufwendigen Bemalungen.
Diese Innovation wurde direkt durch westliche künstlerische Trends beeinflusst, die während der Meiji-Restauration auftauchten. Die Öffnung Japans für den ausländischen Handel in den 1860er Jahren ermöglichte es japanischen Handwerkern, europäische Kunstwerke zu sehen, insbesondere die opulente Stilrichtung des Rokoko und Barock. Sobei passte diese Einflüsse geschickt an und integrierte Elemente wie blühende Motive, arabeske Muster und ein gesteigertes Gefühl für dekorative Pracht in seine Arbeit. Diese Verschmelzung traditioneller japanischer Ästhetik mit westlichen künstlerischen Einflüssen erwies sich als äußerst erfolgreich und trug dazu bei, dass Kyō Satsuma-Porzellan auf der internationalen Bühne Fuß fasste.
Ein globales Publikum: Ausstellungen und Anerkennung
Sobei’s Talent wurde schnell auf internationaler Ebene anerkannt. Seine Werke wurden bei einer Reihe angesehener Ausstellungen im späten 19. Jahrhundert vorgestellt, die die internationale Anerkennung von Kyō Satsuma festigten. Die Great Exhibition of 1862 in London zeigte seine exquisite Handwerkskunst, gefolgt von der Exposition Universelle von 1867 in Paris und der Centennial Exposition von 1876 in Philadelphia. Besonders hervorzuheben ist, dass seine Werke bei der Weltausstellung von 1893 in Chicago präsentiert wurden, die seinen Platz als Symbol japanischer Kunst auf dem globalen Kunstmarkt festigte.
Diese Ausstellungen waren nicht nur Präsentationen; sie waren entscheidende Momente für die Etablierung von Kyō Satsuma-Porzellan als begehrtes Gut. Westliche Sammler und Kenner wurden von seiner lebendigen Farbe, seinen filigranen Details und der wahrgenommenen Exotik gefesselt. Die Nachfrage trieb die Produktion in der Kinkōzan-Werkstatt an und machte sie zu einer der erfolgreichsten Keramikwerkstätten Japans in dieser Zeit.
Das Erbe und der anhaltende Einfluss
Kinkōzan Sobei’s Vermächtnis reicht über seine individuellen Kreationen hinaus. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Verlaufs der japanischen Keramik und förderte den kulturellen Austausch zwischen Ost und West. Seine Innovationsmethoden in Bezug auf Glasuren, Designs und Marketingtechniken beeinflussen weiterhin zeitgenössische Keramikkünstler. Sein Werk wird heute in Museen auf der ganzen Welt – darunter das Victoria and Albert Museum in London, das Guimet-Museum für asiatische Kunst in Paris und das Philadelphia Museum of Art – ausgestellt und dient als Beweis für seine Geschicklichkeit und Vision.
Die Fujikawa Galleries in Japan beherbergen weiterhin eine bedeutende Sammlung von Kinkōzan Sobei’s Werken und bieten Besuchern die Möglichkeit, die zeitlose Schönheit und historische Bedeutung dieses bemerkenswerten Künstlers zu würdigen. Sein Einfluss ist auch in der Kiyomizu Sannenzaka Museum Collection sichtbar, wo Werke wie Kerzenhalter und Teetassen seine raffinierte Eleganz verkörpern.
Letztendlich repräsentiert Kinkōzan Sobei’s Leben einen faszinierenden Schnittpunkt von Tradition und Innovation – ein Beweis für die Kraft eines Künstlers, sich anzupassen, zu entwickeln und einen unvergesslichen Eindruck in der Welt der Kunst zu hinterlassen.
Kinkōzan Sobei
1825 - 1896 , Japan
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Kyō Satsuma Ware
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Meiji-Periode']
- Artists Who Influenced This Artist: ['Kinkōzan Sōzui']
- Date Of Birth: 1825
- Date Of Death: 1896
- Full Name: Kinkōzan Sobei
- Nationality: Japanisch
- Notable Artworks:
- Teeset
- Laternen
- Place Of Birth: Kyoto, Japan

Die Glasoption ist nur für Größen unter 110 cm verfügbar.
