Die Kobra-Pflanze unter Deodaren, in Simla, Indien
Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Impressionistischer Stil
1878
19. Jahrhundert
47.0 x 34.0 cm
Marianne North Galerie
Handgefertigte Ölreproduktion
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Die Kobra-Pflanze unter Deodaren, in Simla, Indien
Art der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 263
Ein Moment der stillen Betrachtung im Hochland des Himalayas
Marianne Norths „The Cobra Plant under Deodars, at Simla, India“ (1878) ist weit mehr als nur eine botanische Illustration; es ist eine ergreifende Momentaufnahme der Entdeckungsreisen des viktorianischen Zeitalters und ein Zeugnis der außergewöhnlichen Reise einer einzelnen Frau. Während ihrer ehrgeizigen Weltexpeditionen dokumentierte North akribisch die Flora des indischen Subkontinents und verwandelte sich dabei in eine autodidaktische Botanikerin und eine bemerkenswert talentierte Künstlerin. Dieses besondere Werk fängt eine friedvolle Szene ein – drei markante Schlangengras-Pflanzen (Ophiopogon japonicus), die zwischen hoch aufragenden Deodar-Zedern in den Ausläufern des Himalayas nahe Simla eingebettet sind. Die unmittelbare Wirkung des Gemäldes ist von tiefer Gelassenheit geprägt und lädt den Betrachter ein, Norths Wertschätzung für die zarte Schönheit der natürlichen Welt zu teilen.
Die Vision einer viktorianischen Entdeckerin
Geboren im Jahr 1830, trotzte Marianne North den gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen ihrer Zeit. Nach einer Kindheit, die ganz der Musik gewidmet war, wandte sie sich nach einer Phase gesundheitlicher Beschwerden der Blumenmalerei zu und begab sich auf ein lebensveränderndes Abenteuer, das sie über Kontinente hinweg führte. Ihre Expeditionen waren nicht bloß künstlerische Bestrebungen; sie wurden von echter wissenschaftlicher Neugarrung und dem Wunsch angetrieben, die botanischen Wunder der Welt festzuhalten. Norths akribische Herangehensweise beinhaltete ausgedehnte Zeiträume, in denen sie Pflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen beobachtete, diese schnell skizzierte und die Beobachtungen anschließend mit außergewöhnlicher Detailtreue mühsam auf große Leinwände übertrug. Dieses Gemälde ist ein Paradebeispiel für ihre Hingabe – jede Schlangengras-Pflanze ist mit einer fast skulpturalen Präzision dargestellt, welche die komplizierten Texturen ihrer Blätter und Stängel einfängt.
Symbolik und botanische Bedeutung
Die Einbeziehung der Schlangengras-Pflanze selbst besitzt eine symbolische Tragweite. In vielen Kulturen, einschließlich der indischen, repräsentiert die Kobra (Naga) Schutz, Weisheit und Fruchtbarkeit. Ihre Anwesenheit hier deutet auf eine tiefere Verbindung zu lokalen Glaubensformen und Traditionen hin. Die Deodar-Zedern, heimisch in der Himalaya-Region, verstärken den Exotismus des Gemäldes zusätzlich und rufen ein Gefühl von Erhabenheit und Zeitlosigkeit hervor. Norths sorgfältige Auswahl der Motive – die lebendigen Schlangengras-Pflanzen im Kontrast zur stoischen Kulisse der Deodars – schafft eine harmonische Komposition, die von der Verbundenheit allen Lebens erzählt.
Technik und künstlerischer Stil
Norths Technik zeichnet sich durch einen reichen, geschichteten Farbauftrag und akribische Liebe zum Detail aus. Sie wandte eine Lasurtechnik an, bei der sie transparente Farbschichten aufbaute, um leuchtende Effekte zu erzielen und die subtilen Tonvariationen innerhalb der Pflanzen und des Blattwerks einzufangen. Die Verwendung von kräftigem Grün, akzentuiert durch zarte Nuancen von Rosa und Weiß, erzeugt ein visuell fesselndes Bild. Ihr Stil verbindet wissenschaftliche Beobachtung mit künstlerischem Flair, was zu einem Werk führt, das sowohl wissenschaftlich präzise als auch ästhetisch bezaubernd ist. Dieses Gemälde demonstriert ihre Meisterschaft der Farblehre und ihre Fähigkeit, dreidimensionale Formen auf eine zweidimensionale Fläche zu übertragen.
Ein zeitloses Meisterwerk – neu erschaffen für die Gegenwart
Diese handgemalte Reproduktion bietet die unvergleichliche Gelegenheit, ein Stück Kunstgeschichte zu besitzen. Jede Reproduktion repliziert akribisch Norths Originaltechnik und stellt sicher, dass die Schönheit und Detailtiefe dieses ikonischen Werkes originalgetreu bewahrt werden. Perfekt geeignet zur Verschönerung eines Arbeitszimmers, eines Flurs oder eines Wohnzimmers, wird „The Cobra Plant under Deodars, at Simla, India“ jedem Raum einen Hauch von viktorianischer Eleganz und natürlicher Ruhe verleihen. Es ist eine Erinnerung an das außergewöhnliche Leben von Marianne North und ihr bleibendes Erbe als eine der bedeutendsten botanischen Künstlerinnen der Welt.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Marianne North: Ein Leben in Botanischer Kunst
Frühes Leben und Ausbildung
- Marianne North, geboren am 24. Oktober 1830 in Hastings, Vereinigtes Königreich, war die älteste Tochter einer wohlhabenden Landbesitzerfamilie.
- Ihr frühes Leben umfasste eine Gesangsausbildung bei Charlotte Helen Sainton-Dolby. Ihre Gesangsbeschäftigungen wurden jedoch durch Krankheit eingeschränkt.
- Nach diesem Rückschlag wandte sie sich der Malerei von Blumen zu, die dann zur bestimmenden Leidenschaft und dem Fokus ihres Lebenswerdegangs wurde.
Umfassende Reisen und botanische Entdeckungen
- Marianne North unternahm umfangreiche Reisen um die Welt, beginnend in ihren 40ern – ein bemerkenswert unabhängiges Unterfangen für eine Frau des viktorianischen Zeitalters.
- Ihre Reisen führten sie nach Syrien, dem Nil, Sizilien, Kanada, den Vereinigten Staaten, Jamaika, Brasilien, Teneriffa, Kalifornien, Japan, Borneo, Java, Ceylon (Sri Lanka), Indien, Australien und Neuseeland.
- Diese Reisen waren nicht nur Sightseeing; sie dokumentierten die Flora jeder Region detailliert durch botanische Gemälde.
- Sie entdeckte während ihrer Expeditionen zahlreiche Pflanzenarten und trug somit erheblich zum botanischen Wissen bei.
Künstlerischer Stil und Entwicklung
- Norths künstlerischer Stil ist durch seine detaillierte Realismus und lebendige Farbpalette gekennzeichnet.
- Sie arbeitete hauptsächlich in Ölfarben und schuf Gemälde, die den Wesenszug der exotischen Pflanzen und Landschaften mit bemerkenswerter Genauigkeit erfassten.
- Ihr Ansatz war größtenteils autodidaktisch; sie entwickelte ihre Fähigkeiten durch Beobachtung und Übung während ihrer Reisen.
- Obwohl sie nicht einer bestimmten Kunstrichtung angehören konnte, spiegeln ihre Werke Elemente des viktorianischen Naturalismus und der wissenschaftlichen Illustration wider.
Bekannte Werke und die Kew-Galerie
- Zu ihren bekanntesten Werken gehören Foliage, Flowers and Fruit of the Cashew, Tanjore, India, Elephants, Exotic Fish und Leaf Insect.
- Um die Bedeutung ihrer Sammlung zu würdigen, schenkte Marianne North rund 800 Gemälde an den Royal Botanic Gardens, Kew.
- Im Jahr 1882 wurde eine spezielle Galerie in Kew errichtet, um ihre Werke auszustellen – die Marianne North Gallery. Diese ist bis heute ein beliebtes Ausstellungsstück.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Marianne North stellte konventionelle viktorianische Erwartungen für Frauen in Frage, indem sie eine unabhängige Reise und eine professionelle künstlerische Karriere verfolgte.
- Ihre Gemälde liefern wertvolle Dokumentationen des Pflanzenleibs aus der ganzen Welt im 19. Jahrhundert und dienen sowohl als Kunstwerk als auch als wissenschaftliche Aufzeichnung.
- Die Restaurierung der Marianne North Gallery in Kew im Jahr 2008 unterstrich ihr bleibendes Vermächtnis und ihren Beitrag zur Botanik und Kunst.
- Sie wird als Pionierin der botanischen Kunst und eine abenteuerlustige Seele remembered, die gesellschaftliche Normen zu überwinden wagte, um ihren Leidenschaften nachzugehen.
Marianne North
1830 - 1890 , Vereinigtes Königreich
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- Foliage, Flowers and Fruit...
- Elephants
- Exotic Fish
- Leaf Insect
- Geburtsdatum: 24. Oktober 1830
- Geburtsort: Hastings, Vereinigtes Königreich
- Künstlerische Richtung: Botanische Kunst, Naturalismus
- Nationalität: Britisch
- Sterbedatum: 30. August 1890
- Vollständiger Name: Marianne North

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