Südafrikanische Sonnentau-Arten und andere Blumen
Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Präraffaelitische Romantik
1882
19. Jahrhundert
35.0 x 25.0 cm
Marianne North Galerie
Giclée / Kunstdruck
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Südafrikanische Sonnentau-Arten und andere Blumen
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
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Sammlerstück-Beschreibung
Eine Ode der viktorianischen Entdeckerin an die florale Schönheit: Marianne Norths „Südafrikanische Sonnentau und andere Blumen“
Dieses exquisite Gemälde aus dem Jahr 1882 von Marianne North, mit den Maßen 35 x 25 cm, bietet einen fesselnden Einblick in die Welt einer bemerkenswerten viktorarischen Entdeckerin und Künstlerin. Es ist weit mehr als nur eine botanische Studie; es ist ein Zeugnis für Norths unerschütterlichen Abenteuergeist und ihre tiefe Verbundenheit mit den Naturwundern, denen sie während ihrer weltweiten Expeditionen begegnete. Das Gemälde präsentiert eine lebendige Sammlung südafrikanischer Blumen – Sonnentau, Proteen und andere Blüten –, die in einer eleganten Glasvase arrangiert sind, ergänzt durch Exemplare, die auf dem Boden ruhen. Diese bewusste Komposition zeugt von Norths akribischer Beobachtungsgabe und ihrem Verlangen, nicht nur die visuelle Schönheit, sondern auch die innewohnende Dynamik dieser zarten Pflanzen einzufangen.
Die Reise der Künstlerin: Marianne North und ihr botanisches Streben
- Ein unkonventionelles Leben: Geboren im Jahr 1830, trotzte Marianne North den gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen ihrer Ära. Nachdem sie zunächst musikalische Studien verfolgt hatte, lenkte sie ihre Leidenschaft nach einer Phase gesundheitlicher Beschwerden neu und widmete sich der Blumenmalerei als Mittel, um die natürliche Welt zu dokumentieren und zu feiern.
- Globale Erkundungen: Angetrieben von unstillbarer Neugier und dem Wunsch, die botanische Vielfalt festzuhalten, begab sich North auf eine Reihe außergewöhnlicher Expeditionen durch Afrika, Asien und Südamerika – oft reiste sie allein und ertrug dabei erhebliche Entbehrungen. Diese Reisen erstreckten sich über mehr als vier Jahrzehnte und führten zu über 800 akribisch gemalten Blumenexemplaren.
- Selbstgelehrte Botanikerin: Bemerkenswerterweise entwickelte North ihr botanisches Wissen durch direkte Beobachtung und unermüdliches Studium, wodurch sie zu einer autodidaktischen Expertin für die Identifizierung und Klassifizierung von Pflanzen wurde. Ihre Gemälde sind nicht bloß künstlerische Darstellungen, sondern auch wertvolle wissenschaftliche Aufzeichnungen.
Technik und Stil: Ein Meisterwerk der viktorianischen Ära
Norths Technik zeichnet sich durch bemerkenswerte Detailtreue und Realismus aus – Merkmale der Präraffaeliten-Bewegung, die jedoch mit ihren eigenen, einzigartigen Beobachtungsgaben verschmolzen sind. Sie wandte eine Methode der lasierenden Schichtung an, bei der sie die Farben schrittweise aufbaute, um leuchtende Effekte zu erzielen und die subtilen Texturen von Blütenblättern und Blättern einzufangen. Die Verwendung lebendiger Farben – Rosa, Violett, Gelb und Weiß – ist besonders eindrucksvoll und spiegelt die reiche Biodiversität Südafrikas wider. Die Einbeziehung eines Vogels, der zwischen den Blumen thront, verleiht dem Werk einen Hauch von Leben und Bewegung und verstärkt das allgemeine Gefühl natürlicher Schönheit. Die transparente Glasvase wertet das Stück zusätzlich auf, indem sie eine Illusion von Tiefe schafft und die zarten Formen der Blüten hervorhebt.
Symbolik und emotionale Wirkung
„Südafrikanischer Sonnentau und andere Blumen“ geht über eine einfache Darstellung der Flora hinaus; es verkörpert Norths Abenteuerlust und ihre tiefe Wertschätzung für die Schönheit der natürlichen Welt. Die Anordnung der Blumen in der Vase deutet auf einen Akt sorgfältiger Kuration hin, was Norths bewusster Herangehensweise an ihr künstlerisches Schaffen entspricht. Die Anwesenheit des Vogels symbolisiert Leben, Vitalität und vielleicht sogar einen Hauch des Exotischen – ein Spiegelbild der Faszination für das Unbekannte, die Norths Erkundungen antrieb. Das Gemälde beschwört ein Gefühl von Ruhe, Staunen und Ehrfurcht vor der Natur herauf und lädt den Betrachter ein, an Norths tiefer Verbindung zur botanischen Welt teilzuhaben.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Marianne North: Ein Leben in Botanischer Kunst
Frühes Leben und Ausbildung
- Marianne North, geboren am 24. Oktober 1830 in Hastings, Vereinigtes Königreich, war die älteste Tochter einer wohlhabenden Landbesitzerfamilie.
- Ihr frühes Leben umfasste eine Gesangsausbildung bei Charlotte Helen Sainton-Dolby. Ihre Gesangsbeschäftigungen wurden jedoch durch Krankheit eingeschränkt.
- Nach diesem Rückschlag wandte sie sich der Malerei von Blumen zu, die dann zur bestimmenden Leidenschaft und dem Fokus ihres Lebenswerdegangs wurde.
Umfassende Reisen und botanische Entdeckungen
- Marianne North unternahm umfangreiche Reisen um die Welt, beginnend in ihren 40ern – ein bemerkenswert unabhängiges Unterfangen für eine Frau des viktorianischen Zeitalters.
- Ihre Reisen führten sie nach Syrien, dem Nil, Sizilien, Kanada, den Vereinigten Staaten, Jamaika, Brasilien, Teneriffa, Kalifornien, Japan, Borneo, Java, Ceylon (Sri Lanka), Indien, Australien und Neuseeland.
- Diese Reisen waren nicht nur Sightseeing; sie dokumentierten die Flora jeder Region detailliert durch botanische Gemälde.
- Sie entdeckte während ihrer Expeditionen zahlreiche Pflanzenarten und trug somit erheblich zum botanischen Wissen bei.
Künstlerischer Stil und Entwicklung
- Norths künstlerischer Stil ist durch seine detaillierte Realismus und lebendige Farbpalette gekennzeichnet.
- Sie arbeitete hauptsächlich in Ölfarben und schuf Gemälde, die den Wesenszug der exotischen Pflanzen und Landschaften mit bemerkenswerter Genauigkeit erfassten.
- Ihr Ansatz war größtenteils autodidaktisch; sie entwickelte ihre Fähigkeiten durch Beobachtung und Übung während ihrer Reisen.
- Obwohl sie nicht einer bestimmten Kunstrichtung angehören konnte, spiegeln ihre Werke Elemente des viktorianischen Naturalismus und der wissenschaftlichen Illustration wider.
Bekannte Werke und die Kew-Galerie
- Zu ihren bekanntesten Werken gehören Foliage, Flowers and Fruit of the Cashew, Tanjore, India, Elephants, Exotic Fish und Leaf Insect.
- Um die Bedeutung ihrer Sammlung zu würdigen, schenkte Marianne North rund 800 Gemälde an den Royal Botanic Gardens, Kew.
- Im Jahr 1882 wurde eine spezielle Galerie in Kew errichtet, um ihre Werke auszustellen – die Marianne North Gallery. Diese ist bis heute ein beliebtes Ausstellungsstück.
Vermächtnis und historische Bedeutung
- Marianne North stellte konventionelle viktorianische Erwartungen für Frauen in Frage, indem sie eine unabhängige Reise und eine professionelle künstlerische Karriere verfolgte.
- Ihre Gemälde liefern wertvolle Dokumentationen des Pflanzenleibs aus der ganzen Welt im 19. Jahrhundert und dienen sowohl als Kunstwerk als auch als wissenschaftliche Aufzeichnung.
- Die Restaurierung der Marianne North Gallery in Kew im Jahr 2008 unterstrich ihr bleibendes Vermächtnis und ihren Beitrag zur Botanik und Kunst.
- Sie wird als Pionierin der botanischen Kunst und eine abenteuerlustige Seele remembered, die gesellschaftliche Normen zu überwinden wagte, um ihren Leidenschaften nachzugehen.
Marianne North
1830 - 1890 , Vereinigtes Königreich
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- Foliage, Flowers and Fruit...
- Elephants
- Exotic Fish
- Leaf Insect
- Geburtsdatum: 24. Oktober 1830
- Geburtsort: Hastings, Vereinigtes Königreich
- Künstlerische Richtung: Botanische Kunst, Naturalismus
- Nationalität: Britisch
- Sterbedatum: 30. August 1890
- Vollständiger Name: Marianne North

Die Glasoption ist nur für Größen unter 110 cm verfügbar.
