Ritratto di Polissena d
Oil On Canvas
WallArt
Baroque
1700
Early Modern
117.0 x 202.0 cm
Königlicher Palast von Venaria
Handgefertigte Ölreproduktion
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Ritratto di Polissena d
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Beschreibung des Kunstwerks
Ritratto di Polissena d – Massimo Taparelli, Marquess Of Azeglio: A Window into Baroque Elegance
Massimo Taparelli d’Azeglio (1798-1866) stands as a pivotal figure in the artistic landscape of 19th-century Italy—a composer, novelist, and painter whose multifaceted talents contributed significantly to the intellectual currents of his time. Yet, it is his captivating portrait of Polissena d’Este, commissioned around 1700, that continues to resonate with audiences today, offering a glimpse into the opulent aesthetic sensibilities of the Baroque era and showcasing Taparelli's mastery of oil on canvas technique. This artwork resides within the Royal Palace of Venaria, Italy, serving as a testament to Venetian artistic patronage during a period marked by grandeur and refined taste.Subject Matter and Composition
The painting depicts Polissena d’Este, Duchess of Modena and Reggio, seated gracefully in a richly adorned interior—a space bathed in diffused light that emphasizes the subject's serene countenance. Taparelli skillfully captures her regal posture and gaze, conveying an aura of composure and dignity. The artist’s meticulous attention to detail extends beyond Polissena herself; she is surrounded by symbolic elements designed to elevate the portrait’s narrative significance. Notably, a pair of clocks—one positioned on the left side of the canvas and another on the right—serve as visual reminders of time's relentless passage, reflecting the Baroque preoccupation with mortality and eternity. Furthermore, a chair occupies the central background, grounding the composition and reinforcing the sense of stability and refinement.Technique and Artistic Style
Taparelli’s technique exemplifies the hallmarks of Baroque painting: layering of glazes to achieve luminous color palettes and creating depth through chiaroscuro—the dramatic interplay between light and shadow—are evident throughout the artwork. The artist employs a masterful blend of tonal gradations, skillfully manipulating pigments to produce subtle variations in hue and intensity. This meticulous approach contributes to the overall impression of realism while simultaneously imbuing the scene with an emotional resonance characteristic of Baroque art. The painting adheres closely to the conventions of Venetian portraiture, prioritizing idealized beauty and conveying psychological insight—a hallmark of the artistic movement’s ambition to capture not merely physical likeness but also inner character.Symbolism and Context
The inclusion of clocks transcends mere decorative embellishment; they symbolize the ephemeral nature of earthly existence and underscore the importance of spiritual contemplation. This motif aligns perfectly with the Baroque fascination for religious iconography and moral allegory—themes prevalent in Venetian art during Taparelli’s era. The opulent setting—the richly decorated interior—further reinforces the aristocratic status of Polissena d’Este and reflects the grandeur of Modena’s court under her rule. Moreover, the serene expression on Polissena's face embodies the Baroque ideal of noble composure and inner peace—a reflection of humanist philosophy that sought to reconcile faith and reason.Emotional Impact and Legacy
“Ritratto di Polissena d” transcends its formal depiction as a portrait; it communicates an enduring sense of elegance, tranquility, and contemplative beauty. Taparelli’s masterful execution captures the essence of Baroque artistic principles—luminosity, dramatic chiaroscuro, and psychological depth—resulting in an artwork that continues to captivate viewers centuries later. Its placement within the Royal Palace of Venaria underscores its significance as a masterpiece of Venetian art and serves as a poignant reminder of the artistic achievements of the Baroque period. The painting remains a compelling example of how art can convey profound emotional resonance while simultaneously reflecting the intellectual and cultural values of its time.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Massimo Taparelli d’Azeglio: Ein Leben zwischen Politik, Literatur und Kunst
- Geboren: Turin, Italien (1798)
- Gestorben: 1866
Massimo Taparelli d’Azeglio, allgemein bekannt als Massimo d'Azeglio, war eine bemerkenswerte Figur des 19. Jahrhunderts in Italien. Er diente als piemontesisch-italienischer Staatsmann, Schriftsteller und Maler und verkörperte die Komplexität seiner Zeit. Sein Leben umfasste bedeutende politische Übergänge, von der napoleonischen Ära bis zur Einigung Italiens, und hinterließ durch seine Beiträge in verschiedenen Bereichen einen bleibenden Eindruck in der italienischen Geschichte.
Frühes Leben und künstlerische Bestrebungen
Geboren 1798 in Turin in eine Adelsfamilie aus dem Piemont, wurde Massimo d'Azeglios frühes Leben sowohl von aristokratischem Privileg als auch von einer aufkeimenden künstlerischen Sensibilität geprägt. Nach einer kurzen Militärlaufbahn widersetzte er sich den Erwartungen seiner konservativen Familie, indem er sich der Malerei widmete. Er verbrachte mehrere Jahre in Rom, studierte bei Martin Verstappen und tauchte in die römische Landschaft ein. Seine frühen Werke spiegelten einen anhaltenden Stil des 18. Jahrhunderts mit akribischer Detailgenauigkeit wider, wie man ihn in Landschaften wie "Waldlichtung im Albanischen Hügel" findet. D’Azeglio versuchte, seine Kunst mit patriotischem Gefühl zu erfüllen und experimentierte mit historischen Szenen und heroischen Erzählungen, wie in “Der Tod des Montmorency” zu sehen ist. Trotz einiger Anerkennung als Maler verlagerte er seinen Fokus allmählich auf die Literatur.
Literarische Beiträge und politisches Erwachen
D’Azeglios literarische Karriere begann nach seinem Umzug nach Mailand in vollem Gange. Er wurde Teil des lebendigen intellektuellen Kreises der Stadt und heiratete Chiara Manzoni, die Tochter des renommierten Schriftstellers Alessandro Manzoni. Inspiriert von Manzoni verfasste d’Azeglio zwei historische Romane: *Niccolò dei Lapi* (1833) und *Ettore Fieramosca* (1841). Diese Werke, geschrieben im Stil von Walter Scott, zielten darauf ab, italienischen Patriotismus hervorzurufen und die Kämpfe gegen ausländische Herrschaft hervorzuheben. Sein politisches Bewusstsein vertiefte sich durch die einflussreiche Arbeit seines Cousins Cesare Balbo, *Delle speranze d'Italia*. Dies führte dazu, dass er sich aktiv in die Politik einschaltete und Pamphlete wie *Degli ultimi casi di Romagna* (1846) verfasste, die eine piemontesische Führung in der italienischen Nationalbewegung befürworteten.
Ministerpräsident und politische Reformen
Die politischen Turbulenzen der 1840er Jahre führten d’Azeglio in eine prominente Position. Nach dem Rücktritt von Karl Albert wurde er 1849 Ministerpräsident Sardiniens. Seine Amtszeit war geprägt von pragmatischer Führung und einem Engagement für die Konsolidierung des parlamentarischen Systems. Er sicherte die Akzeptanz seiner verfassungsmäßigen Rolle durch König Viktor Emanuel II. und verhandelte einen Friedensvertrag mit Österreich. D’Azeglio führte bedeutende Reformen durch, darunter Religionsfreiheit, Unterstützung der öffentlichen Bildung und Bemühungen zur Eindämmung der Macht des Klerus. Er erkannte den aufstrebenden politischen Stern von Camillo Cavour und lud ihn 1850 in sein Ministerium ein. Allerdings führten Meinungsverschiedenheiten über die Politik schließlich zu d'Azeglios Rücktritt im Jahr 1852, der den Aufstieg von Cavour ebnete.
Vermächtnis und historische Bedeutung
Trotz seines Ausscheidens aus dem Amt blieb Massimo d'Azeglio eine bedeutende Figur in der italienischen Politik. Er setzte sich weiterhin für eine Versöhnung zwischen dem Vatikan und dem neu vereinigten Königreich Italien ein. Seine Beiträge als Staatsmann, Schriftsteller und Maler festigten seinen Platz in der italienischen Geschichte. D’Azeglios moderater Ansatz bei politischen Reformen und sein Engagement für konstitutionelle Prinzipien trugen dazu bei, den Grundstein für die Einigung Italiens zu legen. Seine literarischen Werke förderten ein Gefühl nationaler Identität, während seine künstlerischen Bemühungen eine frühe Erkundung der Landschaftsmalerei im romantischen Stil in Piemont demonstrierten. Seine posthum veröffentlichten Memoiren, *I miei ricordi*, geben wertvolle Einblicke in die Komplexität der italienischen Politik und Gesellschaft des 19. Jahrhunderts.
Massimo Taparelli d'Azeglio
1798 - 1866 , Italien
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['Alessandro Manzoni']
- Bemerkenswerte Werke:
- Holzlichtung, Albaner Hügel
- Der Tod von Montmorency
- Geburtsdatum: 24. Oktober 1798
- Geburtsort: Turin, Italien
- Künstlerische Richtung: Romantik
- Nationalität: Italiener
- Sterbedatum: 15. Januar 1866
- Vollständiger Name: Massimo Taparelli d’Azeglio

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