Waiting to use the washrooms, Central Utah Relocation Project, Topaz, Utah, 1942-1944
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Waiting to use the washrooms, Central Utah Relocation Project, Topaz, Utah, 1942-1944
Giclée / Kunstdruck
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Gesamtpreis
$ 62
Miné Okubo’s “Waiting to Use the Washrooms” – A Testament to Resilience Through Observation
The artwork "Waiting to Use the Washrooms," created by Miné Okubo during her incarceration at Topaz War Relocation Center between 1942 and 1944, transcends mere depiction; it embodies a profound statement about human experience under oppressive circumstances. Produced in ink on paper—a deliberate choice reflecting Okubo’s artistic training and resourcefulness—the drawing captures a seemingly mundane scene: two figures engaged in conversation within the confines of a communal washroom facility. Yet, within this simplicity lies an extraordinary depth of observation and emotional resonance that speaks volumes about the psychological landscape of wartime displacement.- Style & Technique: Okubo’s meticulous attention to detail—evident in the rendering of textures, shading, and facial expressions—is characteristic of her distinctive style. The drawing utilizes hatching and cross-hatching techniques to convey depth and form, mirroring the stark realities of life within the camp. Her use of muted colors contributes to a sense of solemnity and reinforces the emotional gravity of the subject matter.
- Historical Context: “Waiting to Use the Washrooms” is inextricably linked to the broader narrative of Japanese American internment during World War II. The drawing serves as a poignant reminder of the daily struggles faced by individuals subjected to forced relocation—the anxieties surrounding social interaction, the yearning for normalcy amidst chaos, and the pervasive sense of vulnerability. It’s a visual chronicle of a period marked by profound injustice and resilience.
- Symbolism & Narrative: The two figures in conversation represent not only interpersonal connection but also the human desire for communication and understanding—a fundamental need that persists even under duress. Okubo's depiction of one figure covering their head with a shawl symbolizes protection, perhaps reflecting the psychological shielding undertaken by internees to cope with trauma and uncertainty. The suitcase positioned near the washroom serves as a visual metaphor for displacement and loss—the abandonment of familiar surroundings and the burden of carrying memories of a vanished past.
- Emotional Impact: Beyond its formal elements, “Waiting to Use the Washrooms” communicates an overwhelming sense of melancholy and quiet contemplation. Okubo’s masterful portrayal captures the subtle nuances of human emotion—concern, curiosity, perhaps even apprehension—revealing the inner lives of those grappling with adversity. The drawing compels viewers to confront uncomfortable truths about power dynamics and the enduring capacity for empathy amidst conflict.
- Legacy & Significance: Miné Okubo’s “Waiting to Use the Washrooms” stands as a landmark achievement in autobiographical art—the first graphic memoir documenting the experience of Japanese American incarceration. It exemplifies Okubo's commitment to transforming personal trauma into artistic expression, offering invaluable insight into the psychological impact of displacement and demonstrating the transformative power of observation. Its enduring relevance underscores the importance of remembering historical injustices and honoring the voices silenced by oppression.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Miné Okubo: Leben, Kunst und Vermächtnis
Frühes Leben und Ausbildung
- Geboren: 27. Juni 1912 in Riverside, Kalifornien, als Tochter japanischer Einwanderer.
- Okubo zeigte bereits früh Talent für die Kunst, was von ihrer Familie gefördert wurde.
- Sie absolvierte eine formale künstlerische Ausbildung an der University of California, Berkeley, und reiste später 1938 nach Europa, um ihre Studien fortzusetzen.
- Ihr Aufenthalt in der Schweiz wurde durch die zunehmenden politischen Spannungen vor dem Zweiten Weltkrieg verkürzt.
Internierung und künstlerische Reaktion
- Nach dem Angriff auf Pearl Harbor wurden Okubo und ihr Bruder Benji gewaltsam von ihrem Zuhause entfernt und in amerikanische japanische Internierungslager gebracht.
- Zuerst wurden sie 1942 an das Tanforan Assembly Center geschickt, später jedoch an das Topaz War Relocation Center in Utah.
- Während ihrer Haft begann Okubo ein bemerkenswertes Projekt: Sie dokumentierte akribisch das tägliche Leben innerhalb der Lager durch über 2.000 Zeichnungen und Skizzen.
- Diese Werke erfassten die harten Realitäten des Lagerlebens – die beengten Wohnverhältnisse, bürokratische Prozesse, emotionale Belastung und die Widerstandsfähigkeit der Internierten.
Citizen 13660: Zeugnis von Macht
- Nach ihrer Freilassung im Jahr 1944 ordnete Okubo eine Auswahl von 198 Zeichnungen und begleitendem Text zu einem Buch namens Citizen 13660 zusammen.
- Das Buch, das 1946 veröffentlicht wurde, gilt als wegweisende Arbeit zur Dokumentation der Erfahrung der japanischen Amerikaner in den Internierungslagern.
- Der Titel bezieht sich auf die ihm zugewiesene Nummer innerhalb des Internierungssystems und betont den entwürdigenden Aspekt der zwangsweisen Umsiedlung.
- Die Zeichnungen zeichnen sich durch ihre Direktheit, Ehrlichkeit und emotionale Tiefe aus und bieten einen eindringlichen visuellen Bericht über ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte.
Nachkriegsberuf und künstlerische Entwicklung
- Nach dem Krieg zog Okubo nach New York City, wo sie ihre künstlerische Karriere fortsetzte.
- Sie arbeitete als freiberufliche Künstlerin und schuf Illustrationen für Zeitschriften und Bücher sowie verfolgte Wandprojekten.
- Ihr Stil entwickelte sich im Laufe der Zeit, aber sie behielt stets einen Fokus auf soziale Kommentare und humanistisches Thema.
- Okubo erhielt im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen, darunter Stipendien vom National Endowment for the Arts.
Einflüsse und Vermächtnis
- Okubos Werk wurde von der Sozialrealistischen Bewegung beeinflusst, die sich darauf konzentrierte, soziale Probleme und den Alltag mit einem Fokus auf Realismus darzustellen.
- Sie ließ sich von Künstlern wie Käthe Kollwitz inspirieren, die für ihre kraftvollen Darstellungen menschlichen Leidens bekannt ist.
- Ihr Vermächtnis liegt in ihrer mutigen Dokumentation der Internierungserfahrung und ihrem Beitrag zur Sensibilisierung für Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit.
- “Citizen 13660” bleibt ein wichtiges historisches Dokument und hallt bis heute nach, erinnert uns an die Bedeutung von Wachsamkeit gegen Vorurteile und Diskriminierung.
Tod und Erinnerung
- Miné Okubo starb am 10. Februar 2001, hinterließ ein mächtiges Werk, das weiterhin inspiriert und unterrichtet.
- Ihre Kunst wird in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen aufbewahrt, um ihre Geschichte und Botschaft für zukünftige Generationen zu erhalten.
Miné Okubo
1912 - 2001 , Vereinigte Staaten von Amerika
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Sozialrealismus
- Artists Who Influenced This Artist: ['Käthe Kollwitz']
- Date Of Birth: 27. Juni 1912
- Date Of Death: 10. Februar 2001
- Full Name: Miné Okubo
- Nationality: Amerikanerin
- Notable Artworks:
- Citizen 13660
- Interior of Mine and Toku
- Place Of Birth: Riverside, Kalifornien




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