Rise and Monty Kissing, New York City
Gelatin Silver Print
Photo
Contemporary Realism
1980
Contemporary
58.0 x 39.0 cm
Museum of Modern Art
Giclée / Kunstdruck
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Rise and Monty Kissing, New York City
Giclée / Kunstdruck
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-
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$ 62
A Fragment of Intimacy Captured in Grain
In the quiet, shadowed corners of 1980s New York City, Nan Goldin captured more than just a photograph; she captured a heartbeat. Rise and Monty Kissing, New York City serves as a visceral window into a world defined by its raw, unvarnished truth. The image presents us with an intimate encounter between two men, their forms entwined in a moment of profound tenderness amidst the dim light of a private room. There is no artifice here, no staged perfection—only the grainy, silver-toned reality of a connection that feels both fleeting and eternal. For the collector, this piece offers a rare glimpse into the snapshot aesthetic, where the blur of movement and the texture of the print become essential narrators of the human experience, making the viewer feel less like an observer and more like a silent witness to a private truth.The Visual Diary of a Subculture
To look upon this work is to step into the historical currents of an era marked by both liberation and profound loss. As part of Goldin’s larger mission to document the lives of those on the fringes, this photograph breathes with the spirit of the queer underground in New York. It was a time of burgeoning identity and defiant passion, yet it was also shadowed by the encroaching darkness of the AIDS crisis. The muted palette and the stark, monochromatic tones do not merely depict a scene; they evoke the melancholic atmosphere of a community navigating vulnerability and resilience. The presence of everyday objects—a stray chair, a bottle, a cup—grounds this transcendent moment in the tangible, making the intimacy feel accessible, almost as if the viewer has stumbled upon a secret shared in the middle of the night. This layering of the mundane with the deeply emotional creates a narrative depth that is rare in contemporary photography.An Emotional Anchor for Modern Spaces
For the interior designer or the discerning art enthusiast, Rise and Monty Kissing offers an unparalleled emotional weight that transcends mere decoration. The photograph’s strength lies in its ability to act as an anchor within a room, providing a focal point of intense narrative gravity. Its monochromatic elegance allows it to integrate seamlessly into diverse aesthetic environments, from minimalist galleries to richly textured, contemporary living spaces. By choosing a reproduction of such historical and emotional significance, one does not simply hang a picture on a wall; one invites a conversation about identity, memory, and the enduring power of human connection. It is a piece that demands reflection, offering a quiet, powerful presence that continues to resonate long after the first glance, making it an exquisite choice for those seeking art that possesses both soul and substance.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Nan Goldin: Eine Chronik der Intimität und des Wandels
- Geboren: Washington, D.C., Vereinigte Staaten von Amerika (1953)
- Status: Lebt
Nancy "Nan" Goldin ist eine renommierte amerikanische Fotografin, die für ihre intimen und oft schonungslosen Darstellungen von LGBTQ+-Körpern, Momenten der Intimität, der HIV-Krise und in jüngerer Zeit der Opioidkrise gefeiert wird. Ihre Arbeit bietet eine ergreifende Chronik marginalisierter Gemeinschaften und persönlicher Kämpfe und etabliert sie als eine wichtige Stimme in der zeitgenössischen Kunst.
Frühes Leben und Einflüsse
- Familienhintergrund: Goldin wurde in eine bürgerliche jüdische Familie in Washington, D.C. geboren und zog später in die Vororte von Boston. Die Arbeit ihres Vaters für die Federal Communications Commission setzte sie komplexen Familienstrukturen aus.
- Schwester’s Selbstmord: Ein entscheidendes Ereignis im Leben Goldins war der Selbstmord ihrer älteren Schwester Barbara, als sie elf Jahre alt war. Diese traumatische Erfahrung prägte tiefgreifend ihre Perspektive auf Sexualität, Unterdrückung und Verlust – Themen, die später ihre Arbeit durchdringen sollten.
- Frühe künstlerische Erkundungen: Nachdem sie ihr Zuhause verlassen hatte, besuchte Goldin die Satya Community School in Lincoln, Massachusetts, wo sie 1968 das Fotografieren erlernte. Sie nutzte die Kamera zunächst als Mittel, um Beziehungen zu pflegen und ihr Leben festzuhalten.
- Einflüsse: Zu den frühen künstlerischen Einflüssen gehörten Andy Warhols Filme, Federico Fellini, Jack Smith, French und Italian Vogue, Guy Bourdin und Helmut Newton. Diese vielfältigen Inspirationen trugen zu ihrem einzigartigen visuellen Stil bei.
"The Ballad of Sexual Dependency" und künstlerische Entwicklung
- Bostons Schwulen-Community: Goldins frühe Arbeit konzentrierte sich auf die Stadt’s schwule und transsexuelle Gemeinschaften, was zu ihrer ersten Einzelausstellung in Boston im Jahr 1973 führte. Sie entwickelte einen tiefen Respekt für diese Menschen und porträtierte sie mit Würde und feierte ihren Selbstausdruck.
- Umzug nach New York City: Im Jahr 1978 zog Goldin nach New York City und tauchte in die pulsierende Post-Punk- und New-Wave-Musikszene ein.
- "The Ballad of Sexual Dependency" (1986): Dieses bahnbrechende Werk dokumentiert die post-Stonewall Schwulen-Subkultur, ihre Familie und Freunde. Es zeichnet sich durch eine Schnappschaffästhetik aus und zeigt Drogenkonsum, intime Beziehungen und autobiografische Momente. Der Titel stammt aus einem Lied in Bertolt Brechts Dreigroschenoper.
- Entwicklung des Stils: Goldin wechselte von der Schwarz-Weiß-Fotografie zu Cibachrome-Prints, was ihren Bildern mehr Lebendigkeit und Intensität verlieh. Ihre Arbeit erweiterte sich über die Dokumentation der Bowery-Subkultur hinaus und umfasste breitere Themen wie Liebe, Verlust und Identität.
Themen, Bedeutung und Aktivismus
- Chronik marginalisierter Gemeinschaften: Goldins Fotografie liefert ein kraftvolles visuelles Zeugnis von marginalisierten Gemeinschaften, die oft von den Mainstream-Medien übersehen werden. Ihre Arbeit vermenschlicht Menschen, die mit Sucht, HIV/AIDS und anderen Herausforderungen kämpfen.
- Intimität und Verletzlichkeit: Ein bestimmendes Merkmal von Goldins Stil ist ihre schonungslose Darstellung von Intimität und Verletzlichkeit. Sie fängt rohe Emotionen und ungeschützte Momente ein und schafft so eine unmittelbare Verbindung zum Betrachter.
- Aktivismus: In den letzten Jahren hat sich Goldin zu einer prominenten Aktivistin entwickelt und P.A.I.N. (Prescription Addiction Intervention Now) gegründet, um politische Veränderungen im Zusammenhang mit der Opioidkrise einzufordern. Ihr Aktivismus ist eng mit ihrer künstlerischen Praxis verbunden und spiegelt ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit wider.
- Historische Bedeutung: Nan Goldins Werk hat einen tiefgreifenden Einfluss auf die zeitgenössische Fotografie und Kunst gehabt. Sie schuf ein Genre, das für seine Intimität und Ehrlichkeit bekannt ist und unzählige Künstler beeinflusst sowie konventionelle Vorstellungen von Schönheit und Darstellung in Frage stellt. Ihre Fähigkeit, persönliche Erfahrungen mit solch emotionaler Tiefe und künstlerischem Können festzuhalten, zementiert ihren Platz als eine der wichtigsten Fotografinnen unserer Zeit.
Wichtige Errungenschaften und Anerkennung
- Ausstellungen: Goldin war in zahlreichen Einzelausstellungen in renommierten Institutionen auf der ganzen Welt vertreten, darunter das Whitney Museum of American Art und das Centre Georges Pompidou.
- Auszeichnungen: Sie hat mehrere bedeutende Auszeichnungen erhalten, darunter den Englehard Award vom Institute of Contemporary Art in Boston, den Photographic Book Prize of the Year von Les Rencontres d’Arles und den Hasselblad Award.
- Veröffentlichungen: Ihre Arbeit wurde in zahlreichen Büchern und Monographien veröffentlicht, was ihr Erbe als bahnbrechende Fotografin weiter festigt.
Nan Goldin
1953 - , Vereinigte Staaten von Amerika
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- The Ballad of Sexual Dependency
- Philippe H. und Suzanne küssen
- Misty und Jimmy Paulette im Taxi
- Einflüsse:
- Andy Warhol
- Federico Fellini
- Guy Bourdin
- Helmut Newton
- Geburtsdatum: 12. September 1953
- Künstlerische Richtung: Snapshot-Ästhetik, Dokumentarfotografie
- Nationalität: Amerikanisch
- Vollständiger Name: Nan Goldin

Die Glasoption ist nur für Größen unter 110 cm verfügbar.
