Old Woman Peeling Apples
Oil On Canvas
WallArt
Dutch Golden Age
1655
Early Modern
55.0 x 50.0 cm
Staatliche Museen zu Berlin
Giclée / Kunstdruck
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Old Woman Peeling Apples
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 62
Sammlerstück-Beschreibung
A Quiet Meditation in Light and Shadow
In the hushed atmosphere of Nicolaes Maes’s “Old Woman Peeling Apples,” painted around 1655, we are invited into a moment that transcends the boundaries of mere domesticity. At first glance, the scene presents a simple, humble tableau: an elderly woman seated in a dimly lit room, her focus absorbed by the rhythmic task of peeling apples. Yet, beneath this surface of everyday labor lies a profound and soulful meditation on faith, responsibility, and the ephemeral nature of life. The painting does not merely capture a person; it captures a state of being, inviting the viewer to pause and reflect upon the quiet virtues that define a life well-lived.
The mastery of Maes is most evident in his command of chiaroscuro, a technique learned during his transformative years in the workshop of the legendary Rembrandt van Rijn. By manipulating the dramatic interplay between deep, velvety shadows and soft, directional light, Maes breathes life into the textures of the room. The natural light filtering through the background window illuminates the woman’s weathered features and the tactile surfaces of the dining table—the smooth ceramic of the bowls, the metallic glint of utensils, and the organic skin of the fruit. This careful orchestration of light creates a sense of three-dimensional depth that pulls the observer into the intimate, somber warmth of the Dutch interior.
The Language of Symbolism and Spirit
For the discerning collector or art lover, the true magic of this masterpiece lies in its hidden iconography. Maes was a storyteller who used the mundane to communicate the divine. Every element within the frame serves as a silent metaphor for moral conduct. The woman’s posture, perhaps drifting toward sleep over her Bible, serves as a poignant warning against acedia—the spiritual sloth that comes from neglecting one's duties. Even the keys hanging upon the wall are far from mere household objects; they represent the weight of responsibility and the metaphorical keys to heaven, suggesting that our earthly obligations are inextricably linked to our spiritual destiny.
This layer of symbolic complexity elevates the work from a genre painting to a moral compass. The extinguished candle, a subtle nod to the fleeting nature of time, reminds us that life is a transient flame. For those looking to integrate such a piece into a curated collection or a sophisticated interior, "Old Woman Peeling Apples" offers more than just aesthetic beauty; it provides a focal point for contemplation. It is a work that demands attention not through loudness, but through its profound, whispered truths.
An Enduring Legacy for the Modern Interior
As we look back at the Dutch Golden Age, Maes stands out as a bridge between the dramatic intensity of Rembrandt and the serene realism of Vermeer. His ability to find the extraordinary within the ordinary makes this painting an ideal selection for high-end reproductions intended for spaces that value character and depth. Whether placed in a sunlit study or a moody, contemporary dining room, the painting brings with it an aura of historical prestige and emotional gravity.
For interior designers seeking to evoke a sense of timelessness and "quiet luxury," this artwork serves as a perfect anchor. It possesses the rare ability to harmonize with both classical and modern decor, providing a sophisticated narrative element that sparks conversation. To possess a reproduction of this caliber is to bring a piece of the 17th-century soul into the modern home—a constant reminder of the beauty found in diligence, the importance of reflection, and the enduring power of light.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Nicolaes Maes: Ein Leben im Goldenen Zeitalter der Niederlande
- Geboren: Dordrecht, Niederlande (Januar 1634)
- Gestorben: Amsterdam, Niederlande (Dezember 1693)
Nicolaes Maes (auch bekannt als Nicolaes Maas) war ein bedeutender niederländischer Maler des Goldenen Zeitalters, der für seine Genrezenerationen und Porträts bekannt ist. Geboren in Dordrecht als Sohn von Gerrit Maes, einem wohlhabenden Kaufmann, und Ida Herman Claesdr, etablierte er sich als wichtige Figur in der künstlerischen Landschaft des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden.
Frühe Ausbildung und Rembrandts Einfluss
Maes’ frühe Karriere wurde maßgeblich von seiner Lehrzeit unter Rembrandt van Rijn in Amsterdam (ungefähr 1648-1653) geprägt. Diese Zeit erwies sich als entscheidend, indem sie in ihm eine tiefe Wertschätzung für den Chiaroscuro – die dramatische Verwendung von Licht und Schatten – und eine Beherrschung der Farbe weckte. Seine frühen Werke, wie „Die Tagträumerin“ (Rijksmuseum, Amsterdam) und „Die Kartenspieler“ (National Gallery, London), ähneln oft Rembrandts Stil, was häufig zu Fehlattributionen führte. Diese frühen Stücke demonstrieren seine Fähigkeit, die Techniken seines Meisters nachzuahmen, wobei er lebensgroße Figuren und eine reiche, leuchtende Farbpalette verwendete.
Entwicklung eines Reife-Stils
Nach seiner Rückkehr nach Dordrecht im Jahr 1653 entwickelte Maes einen eigenständigeren Stil. Von etwa 1655 bis 1665 konzentrierte er sich hauptsächlich auf häusliche Genrezenerationen in kleinerem Maßstab und behielt dabei die farbistische Brillanz bei, die er von Rembrandt gelernt hatte. Er wich von großformatigen religiösen Kompositionen ab und stellte stattdessen den Alltag mit bemerkenswerter Intimität und Detailgenauigkeit dar. Wiederkehrende Themen waren Frauen, die sich mit Aktivitäten wie Spinnen, Bibellesen oder Essenszubereitung beschäftigten. Maes zeigte auch eine besondere Faszination für Spitzenklöppelarbeit und schuf zahlreiche Variationen zu diesem Thema.
Porträtkunst und spätere Karriere
Maes’ Talent erstreckte sich über die Genremalerei hinaus auf die Porträtkunst. Bemerkenswerte Beispiele sind „Porträt von Laurence Hyde, Earl of Rochester“, „Porträt von Jan de Reus“ und „Porträt eines Mannes mit schwarzem Perücke“. Diese Porträts zeigen seine Fähigkeit, das Aussehen und den Charakter seiner Motive mit bemerkenswerter Präzision einzufangen. Im Jahr 1673 zog Maes nach Amsterdam und wurde zu einem der führenden Porträtmaler der Stadt während der letzten drei Jahrzehnte des Jahrhunderts. Dieser Umzug spiegelte sowohl künstlerische Ambitionen als auch eine Anpassung an veränderte Marktbedingungen wider.
Vermächtnis und historische Bedeutung
Nicolaes Maes hinterließ einen beträchtlichen Bestand an Werken, die bis heute für ihre technische Fertigkeit, ihre intime Darstellung des täglichen Lebens und ihren bleibenden Einfluss auf nachfolgende Generationen niederländischer Künstler bewundert werden. Seine Fähigkeit, das Wesen gewöhnlicher Menschen während des Goldenen Zeitalters der Niederlande einzufangen, liefert wertvolle Einblicke in die sozialen Bräuche und häuslichen Umgebungen dieser Zeit. Maes’ Gemälde befinden sich in renommierten Museen auf der ganzen Welt, darunter dem Rijksmuseum und der National Gallery, und sind weiterhin für Studium und Wertschätzung auf Plattformen wie ArtsDot.com zugänglich.
Nicolaes Maes
1634 - 1693 , Niederlande
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Werke:
- Die Tagträumerin
- Kartenspieler
- Porträt Laurence Hyde
- Gemüsemarkt
- Spinnerin
- Geburtsdatum: Januar 1634
- Geburtsort: Dordrecht, Niederlande
- Künstlerische Bewegung: Niederländisches Goldene Zeitalter
- Künstlerische Einflüsse: ['Rembrandt']
- Nationalität: Niederländisch
- Sterbedatum: Dezember 1693
- Vollständiger Name: Nicolaes Maes

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