Magnus Stenbock Surrenders the Fortress of Tønningen to Frederik IV in 1714
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Magnus Stenbock Surrenders the Fortress of Tønningen to Frederik IV in 1714
Giclée / Kunstdruck
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A Moment Frozen in History: The Drama of Surrender
In the grand tapestry of European history, few moments capture the gravity of shifting power quite like the scene depicted in Nicolai Abraham Abildgaard’s 1785 masterpiece, Magnus Stenbock Surrenders the Fortress of Tønningen to Frederik IV in 1714. This evocative oil painting serves as a window into a pivotal era of military diplomacy and sovereign command. The composition is masterfully orchestrated, drawing the viewer into a crowded, dynamic tableau where every figure plays a vital role in this theatrical display of submission and authority. At the heart of the canvas, a profound tension exists between two central figures: one seated with the poised, unshakeable dignity of a monarch, and another kneeling in a gesture of profound vulnerability, offering weaponry as a symbol of defeated pride. It is a scene that transcends mere documentation, inviting us to witness the heavy emotional weight of a conflict reaching its formal conclusion.
The artistry of Abildgaard shines through his command of classical technique, reminiscent of the monumental style found in the works of Jacques-Louis David. The artist utilizes a shallow depth of field to press the drama toward the foreground, ensuring that the intricate details of 18th-century military regalia—the glint of polished armor, the heavy folds of ceremonial fabric, and the structured lines of uniforms—are rendered with striking clarity. Through a sophisticated use of linear perspective, the eye is led from the immediate, intimate struggle of the negotiators toward the distant, hazy silhouette of a fortified city under siege. The background, featuring ships anchored in a quiet harbor, provides a sense of scale and geographical context, reminding us that this personal moment of surrender is part of a much larger, maritime-driven geopolitical struggle.
Symbolism and the Language of Power
Beyond its historical accuracy, the painting functions as a profound study in symbolism. Abildgaard employs light and shadow with a dramatic flair, using high contrast to illuminate the faces of the protagonists, thereby heightening the theatricality of the event. The kneeling figure is not merely a soldier, but a living emblem of submission; his posture communicates the loss of autonomy, while the seated Frederik IV embodies the indomitable strength of the state. Even the inanimate objects—the cannons and the architectural geometry of the fortress—serve to reinforce themes of stability, siege, and the structural permanence of empire. For the discerning collector or interior designer, this piece offers more than just a decorative element; it provides a sophisticated narrative anchor that speaks to themes of leadership, legacy, and the cyclical nature of conflict.
The texture of the work, achieved through meticulous brushstrokes on canvas, lends an organic richness to the piece that is essential for any high-quality reproduction. The interplay of light across different surfaces—from the cold metallic sheen of weaponry to the soft, matte finish of period clothing—creates a sensory experience that breathes life into the 18th-century setting. As an acquisition, this artwork brings a sense of intellectual depth and historical prestige to a room, making it an ideal centerpiece for libraries, executive offices, or classical living spaces where one wishes to evoke an atmosphere of timeless importance and scholarly reflection.
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Über den Künstler
Frühes Leben und Ausbildung
- Geboren: 11. September 1743, Kopenhagen, Dänemark
- Eltern: Søren Abildgaard (Antiquarischer Zeichner) und Anne Margrethe Bastholm
- Frühe Ausbildung bei einem Malermeister.
- Tret der Neuen Königlichen Dänischen Akademie der Künste in Kopenhagen (Det Kongelige Danske Kunstakademi) im Jahr 1764 bei.
- Gewinnt von 1764 bis 1767 mehrere Medaillen an der Akademie, was frühes Talent demonstriert.
- Erhält 1767 ein Reisestipendium, das er fünf Jahre später nutzt.
- Studierte unter Johan Edvard Mandelberg und Johannes Wiedewelt an der Akademie.
Die Römische Periode und Künstlerische Entwicklung (1772-1777)
- Reiste von 1772 bis 1777 nach Rom, eine entscheidende Periode in seiner künstlerischen Entwicklung.
- Studierte Bildhauerei, Architektur, Dekoration, Fresken (im Palazzo Farnese) und Wandmalereien.
- Besuchte 1776 mit Jens Juel Neapel.
- Konzentrierte sich auf die Entwicklung von Fähigkeiten in der historischen Malerei.
- Lass sich von Annibale Carraccis Fresken, Raffael, Tizian und Michelangelo inspirieren.
- Entfernt sich vom strengen Klassizismus, beeinflusst von Künstlern wie Johan Tobias Sergel und Johann Heinrich Füssli.
- Entwickelte eine Wertschätzung für Literatur, darunter Shakespeare, Homer und Ossian.
Rückkehr nach Dänemark und Königliche Aufträge
- Kehrt im Dezember 1777 nach Kopenhagen zurück.
- Wird 1778 Professor an der Akademie ernannt.
- Wird um 1780 königlicher Historienmaler.
- Erhält den bedeutenden Auftrag von der dänischen Regierung: die Malerei einer Geschichte Dänemarks für den Rittersaal (Riddersal) im Schloss Christiansborg.
- Dieses Projekt umfasste monumentale Werke, die historische Darstellungen, allegorische Elemente und mythologische Bezüge kombinierten, um die Monarchie zu verherrlichen.
- Arbeitete mit Johan Edvard Mandelberg an Dekorationen für den Fredensborg Palast.
Hauptwerke und Künstlerischer Stil
- Bemerkenswerte Gemälde: "Christian I erhebt Holstein zum Herzogtum im Jahr 1474", "Der Alptraum", "Porträt von Nicolai Abraham Abildgaard", "Erscheinung des Geistes Culmins an seine Mutter", "Szenen aus 'Niels Klims unterirdische Reise'", "Die Amme verabschiedet sich vom Mädchen aus Andros (aus Terenz's Andria)", "Magnus Stenbock übergibt die Festung Tønningen an Frederik IV im Jahr 1714", "Sitzender männlicher Akt mit dem teilweise von seinen erhobenen Armen bedeckten Gesicht", “Audhumla”, und "Der verwundete Philoctetes."
- Künstlerischer Stil: Abildgaards Stil vermischte neoklassische Elemente mit aufkommenden romantischen Einflüssen. Er integrierte bildliche Allegorien, wobei er Symbole verwendete, um Ideen einem gebildeten Publikum zu vermitteln. Seine Werke zeichneten sich oft durch dramatische Beleuchtung, reiche Farben und sorgfältige Details aus.
- Themen: Erkundete Themen aus der griechischen und nordischen Mythologie, historischen Ereignissen und literarischen Erzählungen.
Vermächtnis und Einfluss
- War von 1789 bis 1791 und von 1801 bis 1809 Direktor der Akademie.
- Lehrte einflussreiche Künstler wie Asmus Jacob Carstens, Bertel Thorvaldsen, J. L. Lund und Christoffer Wilhelm Eckersberg.
- Eckersberg, sein Schüler, wurde als der "Vater der dänischen Malerei" bekannt und legte den Grundstein für das Goldene Zeitalter der Dänischen Malerei.
- Starb am 14. November 1809 in Kopenhagen.
- Seine Arbeit beeinflusste maßgeblich die Entwicklung des nordischen Romantismus und trug zur künstlerischen Landschaft Dänemarks bei.
Nicolai Abraham Abildgaard
1743 - 1809 , Dänemark
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Asmus Jacob Carstens
- Bertel Thorvaldsen
- J. L. Lund
- Christoffer Wilhelm Eckersberg
- Bemerkenswerte Werke:
- Christian I erhebt Holstein
- Der Alptraum
- Porträt Nicolai Abildgaard
- Culins Geist erscheint Mutter
- Szenen aus 'Niels Klim'
- Die Hebamme verabschiedet Mädchen
- Magnus Stenbock übergibt Festung
- Sitzender Akt mit erhobenen Armen
- Audhumla
- Der verwundete Philoctetes
- Geburtsdatum: 11. September 1743
- Künstlerische Einflüsse:
- Annibale Carracci
- Rafael
- Titian
- Michelangelo
- Künstlerischer Stil: Neoklassizismus, Historienmalerei
- Nationalität: Dänisch
- Vollständiger Name: Nicolai Abraham Abildgaard




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