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Die Heilige Familie mit St Elisabeth und dem jungen Johannes Baptist und einem Engel

Ein beeindruckendes Gemälde von Orazio Borgianni aus dem Jahr 1609 zeigt die Heilige Familie mit St Elisabeth und Johannes Baptist unter einem Engel – ein Meisterwerk italienischer Renaissancekunst.

Entdecken Sie die manieristischen & barocken Gemälde von Orazio Borgianni (1574-1616), einem italienischen Künstler, der für seine von Caravaggio beeinflussten Werke und spanische Schirmherrschaft bekannt ist.

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. (Druck bestellen Druck bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Standardformat
individuell anpassbar
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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

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Höhe

Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das ArtsDot.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (27 August). Keine Kompromisse bei der Qualität.

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Gesamtpreis

$ 263

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Die Heilige Familie mit St Elisabeth und dem jungen Johannes Baptist und einem Engel

Art der Reproduktion

Format der Reproduktion

-

Gesamtpreis

$ 263

Eckdaten

  • Title: Holy Family with St Elizabeth, the Young St John the Baptist and an Angel
  • Artistic style: Raphaelesque prototypes
  • Location: Galleria Nazionale d'Arte Antica, Rome
  • Subject or theme: Religious art; Holy Family
  • Influences: Guilio Cesare Procaccini
  • Notable elements or techniques: Naturalistic rendering; Strong light source; Thickened shadows.
  • Movement: Renaissance

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
What is the primary artistic style of this painting?
Frage 2:
Where was this artwork originally displayed?
Frage 3:
Which artist is credited with establishing the biographical method of art history?
Frage 4:
What prominent symbol appears in the composition, representing divine grace?
Frage 5:
How does Borgianni's use of light contribute to the overall mood and atmosphere of the painting?

Die Familie Gottes mit Elisabeth und dem jungen Johannes dem Täufer und einem Engel

Die Gemälde von Orazio Borgianni zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe und eine tiefgreifende Kenntnis der künstlerischen Traditionen seiner Zeit aus. Dieses Werk, entstanden um 1609, ist ein beeindruckendes Beispiel für die italienische Frührenaissance und spiegelt den Einfluss großer Meister wie Raffael und Giulio Cesare Procaccini wider. Es wurde im Palazzo Barberini aufbewahrt und befindet sich heute dort weiterhin und ist somit ein einzigartiges Kulturerbe Italiens. Die Komposition des Gemäldes ist komplex und ausgewogen gestaltet. Ein zentraler Punkt bildet die Darstellung der Heiligen Familie – Mariä Geburtsgottes Mutter, Josef und ihr Sohn Jesus –, umgeben von zwei Engeln auf der linken und rechten Seite. Diese Figuren sind nicht nur eine einfache Wiedergabe religiöser Erzählungen, sondern auch Ausdruck einer tiefen philosophischen Überzeugung über die Bedeutung von Familie und Glauben. Besonders auffällig ist die Verwendung eines natürlichen Lichtquellen, die einen dramatischen Effekt erzielt und gleichzeitig eine besondere Wärme und Lebendigkeit verleiht. Diese Technik wird häufig verwendet und erinnert an Meisterwerke anderer Künstler der Zeit. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Darstellung des kleinen Johannes dem Täufer und Elisabeth, Marias Schwester. Die beiden Figuren sind dargestellt in einer natürlichen Pose und wirken äußerst lebendig und menschlich. Durch die Verwendung von Licht und Schatten wird eine besondere Tiefe und Dramatik erreicht, die den Betrachter unmittelbar auf das Geschehen hineinzieht. Das Gemälde ist ein Meisterwerk der italienischen Kunstgeschichte und wird bis heute für seine Schönheit und Ausdruckskraft bewundert. Die Wahl des Künstlers und die Umgebung des Gemäldes sind ebenfalls von großer Bedeutung. Borgianni arbeitete im Kloster San Silvestro in Capite und dessen Gebäude wurden später zum Ministerium für öffentliche Arbeiten umgewandelt. Das Werk wurde daher nicht mehr öffentlich zugänglich und blieb somit weitgehend unerkannt, was eine gewisse Herausforderung für Kunsthistoriker darstellt. Trotzdem konnte die historische Kontextualisierung des Gemäldes durch umfangreiche Forschung durchgeführt werden und trägt wesentlich zum Verständnis der künstlerischen Entwicklung seiner Zeit bei. Die Verwendung von Öl auf Leinwand ist ein charakteristisches Merkmal dieser Epoche und ermöglicht eine außergewöhnliche Farbgebung und Detailtreue. Besonders beeindruckend ist die Darstellung eines Körbe voller Linienn, der sich im unteren rechten Bereich befindet. Diese Technik wird ebenfalls häufig verwendet und erinnert an Meisterwerke anderer Künstler der Zeit und insbesondere Giulio Romano's Madonna of the Cat. Insgesamt lässt sich sagen, dass dieses Gemälde ein außergewöhnliches Beispiel für die Kunst seiner Zeit darstellt und bis heute für seine Schönheit und Ausdruckskraft bewundert wird.

Über den Künstler

Giorgio Vasari: Der Architekt der künstlerischen Biografie

Giorgio Vasari, geboren 1511 in Arezzo und tragischerweise 1574 in Florenz verstorben, war weit mehr als nur ein Maler oder Architekt; er war die Schlüsselfigur, die im Wesentlichen die moderne kunsthistorische Biografie erfand. Oft als „Kulturminister“ des mächtigen Medici-Hofes in Florenz betrachtet, bleibt Vasaris Opus Magnum, Das Leben der bedeutendsten Maler, Bildhauer und Architekten, ein Eckpfeiler des westlichen Kunstverständnisses. Er prägte die Art und Weise, wie wir die Karrieren unzähliger Künstler ab der Renaissance wahrnehmen und interpretieren. Sein Werk war nicht bloß eine Chronik; es war die bewusste Konstruktion eines idealisierten Narrativs, das Florenz als das unbestrittene Zentrum künstlerischer Innovation erhob – eine Perspektive, die zwar heute für ihre inhärenten Vorurteile bekannt ist, aber die Entwicklung der kunsthistorischen Forschung grundlegend veränderte.

Vasaris frühes Leben legte ein überraschend robustes Fundament für sein späteres Schaffen. Zunächst als Lehrling bei Guillaume de Marcillat, einem Glasmaler und Maler in Arezzo, erwarb er fundierte Kenntnisse sowohl in technischer Fertigkeit als auch in humanistischer Gelehrsamkeit, einschließlich der lateinischen Sprache. Diese frühe Auseinandersetzung mit klassischem Denken sollte entscheidend für seine Herangehensweise an die Kunstgeschichte sein. Später zog er nach Florenz, wo er seine Fähigkeiten unter der Anleitung von Andrea del Sarto und Baccio Bandinelli verfeinerte und die vorherrschenden künstlerischen Strömungen seiner Zeit in sich aufnahm. Entscheidend war, dass Vasaris Bildung weit über das rein Visuelle hinausging; er war ein scharfer Beobachter der menschlichen Natur und besaß ein tiefes Verständnis für Mäzenatentum und soziale Dynamiken – Qualitäten, die später sein biografisches Schreiben maßgeblich beeinflussen sollten.

Ein Renaissance-Mensch: Maler, Architekt und Kunsthistoriker

Vasaris Karriere erstreckte sich über verschiedenste künstlerische Disziplinen. Er brillierte sowohl als Maler als auch als Architekt und trug maßgeblich zur ästhetischen Landschaft des Florenz der Hochrenaissance bei. Besonders bemerkenswert sind seine architektonischen Entwürfe, darunter die prachtvolle Loggia des Palazzo degli Uffizi, ein Meisterwerk, das noch heute die Skyline von Florenz prägt. Doch es ist vor allem seine Rolle als Kunsthistoriker – spezifisch als Autor der Vite –, die sein bleibendes Vermächtnis sichert. Dieses monumentale Werk war nicht einfach eine Sammlung von Künstlerporträts; es war ein sorgfältig konstruiertes Argument für die Bedeutung künstlerischer Innovation und die Erhebung von Florenz zum Geburtsort der westlichen Kunst.

Die Struktur der Vite ist an sich schon bemerkenswert. Vasari ordnete seine Sujets chronologisch an, gruppierte sie in Kategorien – Maler, Bildhauer und Architekten – und präsentierte das Leben jedes Künstlers zusammen mit einer detaillierten Analyse ihrer Werke. Er dokumentierte akribisch nicht nur die künstlerischen Errungenschaften, sondern auch die persönlichen Umstände, Kämpfe und sogar vermeintliche moralische Verfehlungen der jeweiligen Persönlichkeiten. Dieser biografische Ansatz, beispiellos in seinem Umfang und seinem Ehrgeiz, setzte einen neuen Standard für das kunsthistorische Schreiben. Man muss jedoch anerkennen, dass Vasaris Berichte oft von Ungenauigkeiten und Ausschmückungen durchzogen sind; er erfand häufig Details oder übertrieb Ereignisse, um sein Narrativ zu stützen. Trotz dieser Mängel bleibt die Vite eine unschätzbare Informationsquelle über die künstlerische Welt der Renaissance.

Einflüsse und künstlerischer Stil

Vasaris künstlerischer Stil spiegelt die vorherrschenden Trends des Manierismus wider, einer Übergangsphase zwischen der Hochrenaissance und dem Barock. Seine Gemälde zeichnen sich durch eine raffinierte Eleganz, akribische Detailtreue und einen anspruchsvollen Einsatz von Farbe und Komposition aus. Während er die stilistischen Innovationen seiner Zeit annahm – wie etwa komplexe räumliche Anordnungen und dramatische Lichtführung –, bewahrte er zugleich ein starkes Gefühl für klassische Proportion und Harmonie. Seine architektonischen Arbeiten demonstrieren auf ähnliche Weise eine Meisterschaft der Renaissance-Prinzipien, indem sie Funktionalität mit ästhetischer Schönheit verbinden.

Vasari war zutiefst von mehreren Schlüsselfiguren beeinflusst. Leonardo da Vinci beispielsweise nahm in seinen Schriften einen besonders verehrten Platz ein und diente als Modell für künstlerische Exzellenz und intellektuelle Neugier. Michelangelo erhielt trotz Vasaris späterer Vorbehalte bezüglich des Temperaments des Bildhauers ebenfalls große Aufmerksamkeit. Darüber hinaus schöpfte Vasari Inspiration aus klassischen Texten und humanistischen Idealen, um die Kunst in einem breiteren kulturellen Kontext zu verstehen. Er war tief geprägt vom Konzept der rinascita (Wiedergeburt), das die Wiederbelebung des klassischen Wissens und der künstlerischen Werte während der Renaissance betonte.

Vermächtnis und historische Bedeutung

Der Einfluss von Giorgio Vasari auf die Kunstgeschichte ist unermesslich. Seine Vite schuf einen Präzedenzfall für das biografische Schreiben, der unser Verständnis von Künstlern bis heute prägt. Er dokumentierte nicht nur die Leben der großen Meister, sondern formte auch deren Ruf, indem er sie oft in den Status legendärer Helden erhob. Seine Betonung von Florenz als Zentrum künstlerischer Innovation half dabei, die Position der Stadt als kulturelle Weltmacht zu festigen – ein Narrativ, das im Laufe der Zeit sowohl gefeiert als auch kritisiert wurde.

Trotz der Kritik an faktischen Ungenauigkeiten und seiner inhärenten Parteinahme für florentinische Künstler bleibt Vasari eine fundamentale Figur der westlichen Kunstgeschichte. Sein Werk bietet unschätzbare Einblicke in die künstlerische Welt der Renaissance und wird auch heute noch von Gelehrten studiert und debattiert. Sein Vermächtnis reicht über das Feld der Kunstgeschichte hinaus; er gilt auch als einer der ersten Kulturkritiker, der eine einzigartige Perspektive auf das Verhältnis zwischen Kunst, Gesellschaft und Macht bot.

Orazio Borgianni

Orazio Borgianni

1574 - 1616 , Italien

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Manierismus, Renaissance
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist:
    • Renaissance-Künstler
    • Vasaris Konzept
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Guglielmo da Marsiglia
    • Andrea del Sarto
  • Date Of Birth: 30. Juli 1511
  • Date Of Death: 27. Juni 1574
  • Full Name: Giorgio Vasari
  • Nationality: Italienisch
  • Notable Artworks:
    • Leben der bedeutendsten Maler...
    • Grabmal Michelangelos
  • Place Of Birth: Arezzo, Toskana
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