Poster design of the periodical Der Sturm, 1911
Tempera
WallArt
Expressionism
1911
Modern
102.0 x 70.0 cm
Museum of Fine Arts (Budapest)
Giclée / Kunstdruck
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Poster design of the periodical Der Sturm, 1911
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 62
A Visceral Encounter with Expressionist Anxiety
To stand before Oskar Kokoschka’s "Poster design of the periodical Der Sturm," created in 1911, is to witness a profound psychological rupture captured on canvas. This work is far more than a mere graphic announcement for a contemporary journal; it is a haunting testament to the anxieties simmering beneath the surface of Viennese Expressionism. At its heart lies a monumental portrait of a solitary figure, a man whose visage serves as a window into a soul gripped by palpable fear and anguish. Kokoschka deliberately eschews the idealized beauty of classical portraiture, opting instead for a distorted, unsettling gaze that forces the viewer to confront the raw, uncomfortable truths of the human condition. The subject's expression—a strange, almost primal yell—transcends simple depiction, becoming a universal symbol of the existential dread that characterized the dawn of the twentieth century.
The technical mastery behind this piece is as striking as its emotional intensity. Utilizing tempera on canvas, Kokoschka achieved a remarkable level of luminosity and textural depth. The medium allowed him to apply layers upon layers of pigment with meticulous care, creating surfaces that seem to pulsate with an inner, restless energy. His palette is masterfully restrained, dominated by somber, earthy tones that ground the composition in a sense of gravity, yet these are punctuated by sudden, sharp flashes of crimson. These bursts of color act like psychological wounds upon the canvas, mirroring the internal turbulence of the subject. For the discerning collector or interior designer, this painting offers a sophisticated interplay of muted elegance and dramatic tension, making it a commanding focal point for any curated space.
The Pulse of a Revolution: Historical and Symbolic Resonance
Historically, this work emerged from the intense intellectual ferment of pre-war Vienna, a period defined by radical artistic rebellion. The periodical Der Sturm was a vital conduit for the avant-garde, and Kokoschka’s design captured the very essence of that movement's spirit. By rejecting the fleeting, light-drenched ideals of Impressionism, Kokoschka embraced the core tenets of Expressionism: the prioritization of inner emotion over objective reality. Every brushstroke in this poster serves a symbolic purpose, aiming to communicate the "inner necessity" of the artist’s vision. The tension within the composition reflects the broader societal shifts occurring at the time—a world on the precipice of monumental change, where old certainities were dissolving into new, often terrifying, complexities.
For those seeking to bring a piece of art history into their personal environment, this reproduction offers an unparalleled opportunity to engage with the roots of modernism. The painting does not merely decorate a room; it animates it with a sense of historical weight and emotional depth. It invites contemplation, sparking conversations about the nature of perception and the enduring power of the human spirit to express its most profound struggles. Whether placed in a quiet study or a bold contemporary gallery, Kokoschka’s masterpiece remains a timeless exploration of the psyche, offering an evocative presence that continues to captivate and unsettle nearly a century after its creation.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Frühe Jahre und Ausbildung
Oskar Kokoschka, ein österreichischer Künstler, Dichter und Dramatiker, wurde am 1. März 1886 in Pöchlarn geboren, Sohn von Gustav Josef Kokoschka, einem tschechischen Goldschmied, und Maria Romana Kokoschka (geborene Loidl). Sein Leben war geprägt von einem starken Glauben an Omen, was seinen künstlerischen Stil beeinflusste. Kokoschkass Schulbildung am Realgymnasium konzentrierte sich auf moderne Fächer, aber er zeichnete nur in Kunst herausragende Leistungen aus und las während seiner Unterrichtsstunden klassische Literatur vor, was später seine Arbeit beeinflusste.Künstlerischer Werdegang
Kokoschkas künstlerische Reise begann an der Kunstgewerbeschule (Schule für Kunst und Handwerk) in Wien von 1904 bis 1909. Er war einer von drei akzeptierten aus 153 Bewerbern unter der Anleitung von Professor Carl Otto Czeschka, der ihm half, einen originellen Stil zu entwickeln. Seine frühen Werke zeigten Gestezeichnungen von Kindern, die sie als unbeholfen und leichenhaft darstellten.- Kokoschkas erste Aufträge waren Postkarten und Zeichnungen für Kinder, die er als "die Grundlage künstlerischer Ausbildung" bezeichnete.
- Seine frühe Karriere war geprägt von Porträts Wiener Prominenter in einem nervös-animierten Stil.
- Eine leidenschaftliche Affäre mit Alma Mahler inspirierte sein Meisterwerk, Die Braut des Windes (Der Sturm), eine Hommage an sie.
Krieg und Späteres Leben
Kokoschka meldete sich zum Dienst im Ersten Weltkrieg und wurde 1915 schwer verwundet. Als "entartet" von den Nazis gebrandmarkt, floh er 1934 nach Prag und ließ sich später während des Krieges im Vereinigten Königreich nieder. Er nahm 1946 die britische Staatsbürgerschaft an und erhielt 1978 erneut die österreichische Staatsbürgerschaft.Wichtige Werke und Vermächtnis
- Die Braut des Windes (Der Sturm), eine Hommage an Alma Mahler.
- Porträts Wiener Prominenter in einem nervös-animierten Stil.
- Das Kunsthaus Museum in Zürich, das sein Gemälde von Ferdinand Bloch-Bauer zeigt.
- Die Belvedere-Palast & -Museum in Wien, die seine Werke in der Ausstellung "Die Frauen von Klimt, Schiele und Kokoschka" präsentieren.
Historische Bedeutung
Kokoschkas Werk markiert einen wichtigen Wendepunkt im Expressionismus. Seine intensiven Porträts und Landschaften spiegeln nicht nur persönliche Erfahrungen wider, sondern auch die turbulenten politischen und sozialen Umwälzungen seiner Zeit. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts und beeinflusste nachfolgende Generationen von Künstlern. Sein Einfluss ist besonders in der expressiven Darstellung von Emotionen und der Verwendung von Farbe sichtbar. Kokoschka starb am 22. Februar 1980 in Montreux und hinterließ ein Erbe intensiver expressionistischer Porträts und Landschaften, die Künstler und Kunstliebhaber gleichermaßen inspirieren.Oskar Kokoschka
1886 - 1980 , Österreich
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Abstract Expressionisten
- Neo-Expressionisten
- Bemerkenswerte Werke:
- Die Braut des Windes
- Selbstporträt eines Degenerierten
- Einflüsse:
- Sigmund Freud
- Jugendstil
- Geburtsdatum: 01. März 1886
- Geburtsort: Pöchlarn, Österreich
- Künstlerischer Stil: Expressionismus
- Nationalität: Österreichisch, Britisch
- Sterbedatum: 22. Februar 1980
- Vollständiger Name: Oskar Kokoschka

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