Vierzehnter Juli
Öl auf Leinwand
Wandkunst
Kubismus
1914
Moderne
115.0 x 146.0 cm
Musée National d'Art Moderne Centre Georges Pompidou
Handgefertigte Ölreproduktion
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Vierzehnter Juli
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
Der Vierzehnte Juli: Eine fragmentierte Reflexion moderner Angst
Roger de La Fresnaye’s „July Fourteenth“, vollendet im Jahr 1914, steht als ein zentrales Werk innerhalb der aufstrebenden kubistischen Bewegung – eine visuelle Verkörperung der Ängste und Unsicherheiten, die unter der Oberfläche Europas an der Schwelle zum Ersten Weltkrieg brodelten. Mehr als nur die Darstellung zweier in Stühlen sitzender Figuren, ist es eine Erkundung von Perspektive, Form und Emotion, dargeboten durch einen revolutionären stilistischen Ansatz, der den Kurs des künstlerischen Ausdrucks unwiderkännlich verändern sollte.- Dimensionen: Mit einer Größe von 115 x 146 cm befindet sich diese Ölmalerei auf Tafel prominent im Musée National d’Art Moderne Centre Georges Pompidou in Paris, was ihre dauerhafte Präsenz als Eckpfeiler der modernen Kunstgeschichte sicherstellt.
- Komposition & Stil: Das Gemälde konfrontiert den Betrachter unmittelbar mit einer fragmentierten Realität – zwei Individuen vor einem Hintergrund, der von geometrischen Formen und multiplen Blickwinkeln geprägt ist, wie sie für den Kubismus charakteristisch sind. De La Fresnaye demontiert geschickt die traditionelle Darstellung, indem er Objekte und Figuren gleichzeitig aus verschiedenen Blickwinkeln präsentiert, um ein Gefühl von Dynamik und Desorientierung zu vermitteln.
Einflüsse & künstlerische Ausbildung
Roger de La Fresnaye’s künstlerischer Werdegang offenbart ein faszinierendes Zusammenspiel zwischen klassischen Grundlagen und avantgardistischer Experimentierfreude. Ursprünglich an der École Supérieure des Beaux-Arts in Paris in Bildhauerei ausgebildet, nahm er den Kubismus schnell gemeinsam mit Mitkünstlern wie Juan Gris an, da er dessen Potenzial erkannte, konventionelle künstlerische Konventionen zu transzendieren. Diese Hinwendung war nicht nur stilistischer Natur; sie repräsentierte einen tiefgreifenden intellektuellen Wandel – eine Ablehnung der illusionistischen Darstellung zugunsten der Erforschung der Komplexität von Wahrnehmung und räumlichen Beziehungen. Seine Faszination für die Bildhauerei prägte weiterhin seine Malerei und verlieh seinen abstrakten Erkundungen eine Verankerung in greifbaren Formen und Texturen.Jenseits der Fragmentierung: Symbolik & emotionale Wirkung
„July Fourteenth“ geht über eine rein visuelle Fragmentierung hinaus; es dringt in tiefere psychologische Territorien vor. Der nach außen gerichtete Blick beider Figuren spricht Bände über die Beschäftigung mit externen Kräften – dem bevorstehenden Krieg –, die das künstlerische Bewusstsein der Zeit dominierten. Die gedämpfte Palette des Gemäldes und die sorgfältige Aufmerksamkeit für Details vermitteln ein Gefühl stiller Kontemplation inmitten spürbarer Unruhe und regen den Betrachter dazu an, sich mit Fragen der Identität, der Präsenz und der menschlichen Verfassung angesichts überwältigender Umstände auseinanderzusetzen. Es ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass selbst scheinbar alltägliche Szenen Zeugnis von tiefgreifenden emotionalen Wahrheiten ablegen können.Vermächtnis & fortwährende Relevanz
De La Fresnaye’s Beitrag zum Kubismus festigte dessen Position als eine der einflussreichsten Bewegungen des frühen 20. Jahrhunderts, ebnete den Weg für nachfolgende künstlerische Innovationen und forderte etablierte Vorstellungen von Schönheit und Repräsentation heraus. „July Fourteenth“ inspiriert wie viele andere Meisterwerke dieser Ära auch heute noch Künstler und Designer – ein Zeugnis seiner dauerhaften Kraft, komplexe Ideen zu kommunizieren und viszerale Reaktionen hervorzurufen. Für ein tieferes Verständnis des Oeuvres von Roger de La Fresnaye und des breiteren Kontextes des Kubismus erkunden Sie https://ArtsDot.com/@/Roger-De-La-Fresnaye . Erfahren Sie mehr über das Musée National d'Art Moderne Centre Georges Pompidou unter /art/list/?Filter=A@D3CDWM-O-Museeu-Musee-National-d-Art-Moderne-(Paris-Franca).Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Roger de La Fresnaye: Bridging Tradition and Revolution
Roger de la Fresnaye (1885-1925) stands as a singular figure in the constellation of early 20th-century French painting, embodying a fascinating paradox: he was born into aristocratic privilege yet embraced artistic innovation with unwavering conviction. His life’s trajectory—from classical education to fervent engagement with Symbolism and Cubism—represents a pivotal moment in modern art history, demonstrating how tradition could be reinvigorated through radical experimentation. The Château de la Fresnaye, ancestral home to his family steeped in military heritage, provided an early backdrop for a young man destined to forge his own path amidst the turbulent currents of artistic change.Early Influences and Artistic Formation
Roger’s formative years were characterized by a grounding in classical scholarship—a tradition upheld by his parents—yet he swiftly recognized the limitations of formal study when confronted with the burgeoning aesthetic landscape of Paris. He enrolled at the Académie Julian and subsequently the École des Beaux-Arts, institutions where he absorbed the stylistic precepts championed by Maurice Denis and Paul Sérusier – artists who profoundly shaped his artistic sensibilities. These mentors instilled in him a deep appreciation for Symbolist aesthetics—characterized by dreamlike imagery and evocative color palettes—evident in early works such as *Woman with Chrysanthemums*. This piece exemplifies the Nabis philosophy that art should be subjective (rather than realist) and should pursue a spiritual resonance beyond mere visual representation. The influence of Sérusier’s distinctive style, particularly his exploration of tonal harmonies and textural surfaces, would prove enduring throughout de la Fresnaye’s artistic career.The Embrace of Cubism: A Revolutionary Shift
Around 1912, Roger de la Fresnaye decisively embraced the revolutionary ideas emanating from Cubism—a movement spearheaded by Georges Braque and Pablo Picasso. This marked a transformative juncture in his artistic journey, propelling him beyond the decorative conventions of Symbolism toward geometric abstraction. He joined the Section d’Or group, aligning himself with fellow artists who sought to dismantle traditional perspectival representations and explore new visual languages. The resulting canvases—such as *The Conquest of the Air*—burst forth with prismatic colors and fragmented forms, reflecting both Braque’s pioneering explorations of simultaneity and Picasso’s groundbreaking innovations in compositional structure. De la Fresnaye wasn't merely imitating; he was actively responding to the intellectual ferment of his time, synthesizing diverse influences into a singular artistic vision. This bold stylistic choice signaled a rejection of academic conventions and an embrace of experimental techniques—a hallmark of the modernist ethos.War Service and Artistic Transformation
The outbreak of World War I profoundly impacted Roger’s life and artistic output. He enlisted in the French army, documenting the realities of trench warfare with poignant depictions of soldiers' daily lives. These paintings—executed during a period of intense physical strain—demonstrate his unwavering patriotism and capture the psychological complexities inherent in confronting the horrors of conflict. However, the war also inflicted grievous wounds upon his health, culminating in tuberculosis and subsequent discharge from military service. This debilitating illness dramatically curtailed his creative endeavors, prompting him to abandon the dynamic geometric style of Cubism for a more contemplative aesthetic—characterized by linear precision and subdued color palettes. The shift reflected not merely physical limitations but also an introspective reckoning with mortality—a quest for beauty amidst fragility that resonated deeply within his artistic sensibility.Legacy and Enduring Influence
Roger de la Fresnaye died prematurely in 1925 at the age of forty, leaving behind a relatively modest yet remarkably influential body of work. Despite the brevity of his career, he secured a prominent place within the annals of modern art history—a testament to his ability to synthesize disparate artistic traditions into a cohesive and compelling visual language. His paintings reside in prestigious museums across Europe, including the Musée d’Art Moderne de Troyes and the Centre Pompidou in Paris, ensuring that his distinctive style continues to inspire artists and captivate audiences worldwide. The record-breaking sale of *La Conquête de l’Air* at Christie’s in 2017 served as a powerful affirmation of his artistic merit—a symbol of enduring beauty and innovation within the broader context of modernist art. De la Fresnaye remains an artist whose legacy transcends stylistic boundaries, embodying the spirit of experimentation and intellectual curiosity that defined the era—a beacon illuminating the path toward artistic progress.Roger de La Fresnaye
1885 - 1925 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Kubismus, Symbolismus
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Cubismus']
- Artists Who Influenced This Artist:
- Maurice Denis
- Paul Sérusier
- Georges Braque
- Date Of Birth: 11 Juli 1885
- Date Of Death: 27 Novembr 1925
- Full Name: Roger de La Fresnaye
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Die Eroberung der Luft
- La Madelon
- Der Kavallerieritt
- Place Of Birth: Le Mans, Frankreich

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