Portrait of Felicita Sartori
Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Venetian Rococo Pastel
1730
75.0 x 55.0 cm
Galleria degli Uffizi
Handgefertigte Ölreproduktion
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Portrait of Felicita Sartori
Art der Reproduktion
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-
Gesamtpreis
$ 263
A Venetian Jewel: Rosalba Carriera’s Portrait of Felicita Sartori
Rosalba Carriera's "Portrait of Felicita Sartori," painted in 1730, stands as a testament to the burgeoning Rococo style and Carriera’s pioneering approach to portraiture. More than just a likeness, it embodies the spirit of Venetian aristocratic society—a celebration of beauty, grace, and refined intellect—captured with breathtaking precision through pastel technique on ivory. The painting depicts Felicita Sartori, a young woman dressed in opulent Turkish costume adorned with a turban and gown, holding a mask delicately balanced in her left hand. This seemingly simple gesture speaks volumes about Carriera’s understanding of symbolism; the mask represents anonymity and theatricality, hinting at the performance inherent in social interaction during this era.- Style & Technique: Carriera's mastery lies in her masterful use of pastel—a medium favored by Venetian artists for its ability to achieve luminous colors and subtle tonal gradations. Unlike oil paint, pastel allows for layering pigments directly onto the ivory support, resulting in an ethereal quality that captures the very essence of light and atmosphere. The artist’s meticulous attention to detail is evident in every brushstroke, meticulously rendering textures—the silk of Sartori's gown, the sheen of her hair ornaments—with astonishing accuracy.
- Historical Context: Venetian art flourished during the Baroque period, transitioning into the Rococo style by the mid-18th century. This stylistic shift favored asymmetry, pastel colors, and decorative ornamentation, reflecting a broader cultural preoccupation with pleasure and fantasy. Carriera’s work aligns perfectly with these trends, positioning Sartori within a milieu of aristocratic refinement and artistic innovation.
The Significance of Ivory & Costume
Carriera's decision to utilize ivory as the substrate for her miniature portraits was revolutionary—a bold departure from established conventions. Ivory offered unparalleled luminosity and translucency, allowing pastel pigments to shine through with remarkable brilliance. Furthermore, Sartori’s costume—inspired by Turkish fashion—was a deliberate choice intended to convey status and sophistication. The turban, a symbol of Ottoman imperial authority, underscored Sartori's noble lineage and signaled her engagement with the wider European cultural landscape.- Color Palette: The pastel palette employed in “Portrait of Felicita Sartori” is remarkably vibrant yet restrained—dominated by shades of pink, peach, and gold. These colors are skillfully blended to create a harmonious visual experience, emphasizing Sartori’s radiant complexion and highlighting the luxurious fabrics of her gown.
- Composition: The composition adheres to Rococo principles of asymmetry and dynamism, guiding the viewer's gaze across the canvas with graceful curves and subtle tonal shifts. Sartori’s pose—slightly tilted to her right shoulder—adds a touch of elegance and conveys an air of contemplative repose.
Emotional Resonance & Legacy
Ultimately, “Portrait of Felicita Sartori” transcends mere representation; it evokes profound emotional resonance. The painting captures not only Sartori’s physical beauty but also her inner spirit—her intelligence, grace, and poise—transforming her image into a timeless emblem of feminine allure. Rosalba Carriera's achievement as one of history’s most successful women artists cemented her place in art history, inspiring generations of painters to embrace pastel technique and explore the expressive potential of delicate color palettes.- Influence on Subsequent Artists: Carriera’s innovative approach to portraiture profoundly impacted subsequent Venetian artists, establishing a precedent for capturing psychological nuance alongside visual splendor. Her legacy continues to inspire contemporary painters who strive to emulate her mastery of pastel and her unwavering commitment to artistic excellence.
A Reproduction Worth Admiring
A high-quality reproduction of Rosalba Carriera’s “Portrait of Felicita Sartori” offers an exceptional opportunity to experience the beauty and sophistication of Venetian Rococo art firsthand. The pastel medium faithfully recreates Carriera's luminous colors and subtle tonal gradations, transporting viewers back to a moment in time—a celebration of aristocratic elegance and artistic innovation.Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Rosalba Carriera: Eine venezianische Rokoko-Porträtistin
- Geboren: Venedig, Italien (1675)
- Gestorben: 1757
Rosalba Carriera war eine bedeutende venezianische Rokokomalerin, die für ihre Meisterschaft in der Pastellporträtmalerei und Miniaturkunst gefeiert wurde. Sie gilt als eine der erfolgreichsten Künstlerinnen der Kunstgeschichte, die die Verwendung von Pastellkreiden für formelle Porträts maßgeblich vorantrieb und im frühen 18. Jahrhundert internationale Anerkennung erlangte.
Frühes Leben und künstlerische Anfänge
Rosalba Carriera wurde in eine Familie des unteren Mittelstandes in Venedig geboren. Ihr Kunstweg begann unerwartet. Ihre Mutter war in der Spitzenherstellung tätig, und junge Rosalba half zunächst bei der Erstellung komplizierter Spitzmuster. Als die Spitzeindustrie zurückging, suchte die Familie nach alternativen Lebensgrundlagen. Carriera’s Einfallsreichtum führte dazu, dass sie Miniaturen auf Schnupftabakdosengedecken malte – eine neuartige Anwendung, die schnell an Popularität gewann. Sie verwendete innovativ Elfenbein statt traditionellem Vellum für diese Miniaturen und etablierte sich so als talentierte Miniaturistin.
Entwicklung und Meisterschaft der Pastellporträtmalerei
Aufbauend auf ihrer Erfahrung in der Miniaturmalerei wechselte Carriera zur Porträtmalerei, wobei sie insbesondere die ausschließliche Verwendung von Pastellkreiden maßgeblich vorantrieb. Dieses Medium erwies sich als besonders gut geeignet für den Schwerpunkt des Rokoko-Stils auf weiche Kanten und schmeichelhafte Oberflächen. Ihre Porträts fingen das Aussehen bedeutender Persönlichkeiten ein, darunter Maximilian II. von Bayern, Friedrich IV. von Dänemark und August der Starke von Sachsen, die eine beträchtliche Sammlung ihrer Pastelle anhäuften.
- Frühe Werke: Porträts von Maximilian II. von Bayern, Friedrich IV. von Dänemark, "Die Künstlerin und ihre Schwester Naneta" (Uffizien) und August der Starke.
- Anerkennung: 1704 wurde sie als 'Accademico di merito' von der römischen Accademia di San Luca ernannt – eine prestigeträchtige Auszeichnung, die nur Nicht-Römern vorbehalten war.
Internationale Anerkennung und Pariser Triumph
Seit 1721 hatte sich Carriera’s Ruf in ganz Europa verbreitet, was zu einem längeren Aufenthalt in Paris führte, wo ihre Porträts sehr begehrt waren. Als Gast der Kunstsammlerin Pierre Crozat malte sie zahlreiche Mitglieder des französischen Hofes, darunter König Ludwig XV. und Watteau. Ihr Talent wurde so hoch eingeschätzt, dass sie mit Acclamations als Mitglied der Académie Royale de Peinture et de Sculpture gewählt wurde – eine beispiellose Leistung für eine ausländische Frau.
- Pariser Einfluss: Trug dazu bei, den aristokratischen Geschmack in Frankreich zu prägen und die Kunst über die alleinige königliche Förderung hinauszubewegen.
- Familienunterstützung: Ihre Schwestern Giovanna und Angela unterstützten sie bei dem großen Volumen an Aufträgen, das sie während dieser Zeit erhielt.
Spätere Jahre, Vermächtnis und historische Bedeutung
Nach ihrer Rückkehr nach Venedig reiste Carriera weiterhin ausgedehnt und besuchte Modena, Parma und Wien, wo sie von europäischen Königen herzlich aufgenommen wurde. Sie wurde zur Wohltäterin des Heiligen Kaiser Karls VI., der über 150 ihrer Pastelle anhäufte. Später im Leben erlitt sie persönliche Tragödien, darunter den Tod ihrer Schwester Giovanna und einen allmählichen Verlust ihres Sehvermögens aufgrund von Katarakten. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Carriera’s Einfluss auf spätere Generationen von Frauenkünstlerinnen – wie Adélaïde Labille-Guiard und Elisabeth Vigée Le Brun – bedeutsam.
- Förderung: Erhielt beträchtliche Unterstützung vom Heiligen Kaiser Karl VI. in Wien.
- Einfluss: Inspirierte spätere Künstlerinnen und trug so zur Förderung von Frauen in der Kunstwelt bei.
- Historische Bedeutung: Carriera’s Erfolg stellte gesellschaftliche Normen in Frage und demonstrierte die künstlerischen Fähigkeiten von Frauen während der Rokoko-Periode. Sie wird als Pionierin in Erinnerung behalten, die Pastelle populär machte und bemerkenswerte internationale Anerkennung für ihre Porträtmalerei erlangte.
Rosalba Carriera
1675 - 1757 , Italien
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler: ['Jean Steve']
- Bemerkenswerte Werke:
- Die Künstlerin und ihre Schwester Naneta
- Augustus der Starke von Sachsen
- Geburtsdatum: 7. Oktober 1675
- Geburtsort: Venedig, Italien
- Künstlerische Richtung: Rokoko
- Nationalität: Italienerin
- Sterbedatum: 15. April 1757
- Vollständiger Name: Rosalba Carriera
- Von Künstlern Beeinflusst:
- Adélaïde Labille-Guiard
- Élisabeth Vigée Le Brun

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